Oft genug gerät das Web 2.0 ins Fadenkreuz der Medien. Sie stigmatisieren das Medium als einen Ort der rauen Umgangsformen, der zur Vereinsamung des Individuums führt, da dieses aufgrund des ständigen Surfens keinen gesellschaftlichen Umgang mehr pflegt.
Auf der anderen Seite euphorisieren so manche Dienstleistungsanbieter die neuen Möglichkeiten und Chancen für kreative Köpfe: Ihres Erachtens schule sich die Medienkompetenz durch die häufige Nutzung, was schließlich auch Karrierechancen fördere, da heute fast jede Arbeit Computerkenntnisse voraussetzt.
In dem Vortrag sollen beide Positionen gegenübergestellt und näher beleuchtet werden. Dazu werden zunächst die Formen der Kommunikation im Web 2.0 erläutert. Anschließend soll hinterfragt werden, welche neuen Möglichkeiten der Kommunikation das Web 2.0 bietet und wie diese genutzt werden. Ein kurzer Einblick in den wissenschaftlichen Forschungsstand soll mögliche Stellungnahmen von Institutionen mit gesellschaftlicher Verantwortung – beispielsweise Schulen und Kirchen – kontrastieren.
Dies und natürlich auch individuelle Frage können in der abschließenden Diskussion thematisiert werden.
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