Christival nutzt Neue Medien halbherzig

Für das nächste Christival im Frühjahr 2008 ist vor einiger Zeit eine umfangreiche Website an den Start gegangen. Bei David Brunner bin ich auf einen Christival-Werbefilm gestoßen, der für das Event begeistern soll. Ich finde den Clip verhältnismäßig professionell gemacht und freue mich, dass die Christival-Macher Neue Medien einsetzen, um junge Leute zu erreichen:

Die Christival-Website bietet jede Menge Informationen, Hintergründe und ist übersichtlich aufgebaut. Dennoch gibt es einige Punkte, die meine Freude schmälern. Zunächst einmal finde ich die Website etwas lieblos gestaltet. Die Grafiken sind unsauber (Logo, z.T. Fotos), der Aufbau ist 0-8-15 quadratisch, praktisch, gut. – Für ein so großes Festival hätte ich ein moderneres und jugendgemäßeres Image erwartet, wie es die Aktion “Jesushouse” im Frühjahr vorgelegt hat.

Zweites Manko: Der Werbetrailer ist auf der Christival-Seite nur als Download verfügbar (in zwei Versionen), lässt sich aber nicht direkt abspielen. Mit wenig Aufwand ließe sich auf der Startseite ein Flash-Player einrichten, der JEDEM Besucher die Möglichkeit bietet, den Film anzusehen. Ich weiß, wie viel Arbeit in so einem Clip steckt – wieso versteckt Ihr den Film im Download-Bereich?

Ein dritter Punkt: Ich finde es schade, dass auf der Christival-Seite kein “Leben” ist. Es gibt zwar ein Gewinnspiel, eine Anmeldemöglichkeit, einen Newsletter und einen Shop – aber es gibt keine Möglichkeit, sich als Teilnehmer untereinander auszutauschen! Kein Gästebuch, kein Forum, kein Blog mit Kommentarfunktionen… – ich hätte gerne von Erlebnissen anderer Christival-Teilnehmer gelesen oder mich mit ihnen über die Pläne für das Event im April 2008 ausgetauscht.

Wann geht auch das Christival Web 2.0?

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Hallo Mr. President, hier spricht P!NK

Wunderschöne Fassung von “Dear Mr. President” – habe Euch mal eine deutsche Übersetzung des Songtexts darunter kopiert.

Lieber Herr President, komm mach einen Spaziergang mit mir.
Lass uns behaupten, dass wir nur zwei Menschen sind und du nicht besser bist als ich.
Ich möchte dir ein paar Fragen stellen, wenn wir ehrlich miteinander reden können.
Was fühlst du, wenn du all die Obdachlosen auf der Straße siehst?
Für wen betest du nachts, bevor du schlafen gehst?
Was fühlst du, wenn du ihn den Spiegel siehst? Bist du stolz?
Refrain:
Wie kannst du schlafen, während der Rest von uns weint?
Wie kannst du träumen, wenn eine Mutter keine Chance hat, “auf Wiedersehen” zu sagen?
Wie kannst du mit erhobenem Kopf herumlaufen?
Kannst du mir tief in die Augen schauen, und mir sagen warum?

Lieber Herr President. Warst du ein einsamer Junge?
Bist du ein einsamer Junge?
Wie kannst du sagen, dass kein Kind vernachlässigt wird?
Wir sind nicht dumm und wir sind nicht blind.
Sie sitzen alle in deinen Zellen. Während du die Straße in die Hölle pflasterst.
Welche Art Vater würde seine eigene Tochter einfach wegnehmen?
Und welche Art Vater würde seine eigene Tochter hassen, wenn sie lesbisch wäre?
Ich kann nur erahnen, was die First Lady dazu sagt…
Du kamst einen langen Weg, durch Whiskey und Kokain! 

Refrain

Lass mich dir etwas über harte Arbeit erzählen.
Minimaler Arbeitslohn und ein Baby auf dem Weg.
Lass mich dir etwas über harte Arbeit erzählen.
Das Haus wieder aufzubauen, nachdem es Bomben zerstört haben.
Lass mich dir etwas über harte Arbeit erzählen.
Ein Bett bauen aus einem Pappkarton.
Lass mich dir etwas über harte Arbeit erzählen! Harte Arbeit! Harte Arbeit!
Du weisst nichts über harte Arbeit! Harte Arbeit! Harte Arbeit!

Wie schläfst du nachts?
Wie kannst du mit erhobenem Kopf herumlaufen?
Lieber Herr President, du würdest nie mit mir spazieren gehen, oder?

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Christliche Antwort auf YouTube & Co.

Dieser Artikel wurde von Finn Facklam verfasst, einem 17-jährigen Schüler, der vor einiger Zeit ein Praktikum in der Agentur Thoxan durchgeführt hat.

GodTube-LogoSchon vor einiger Zeit haben Christen auf YouTube und andere Videoplattformen reagiert. Der Lohn ihrer Mühen heißt “GodTube” und stammt wie sein berühmtes Vorbild aus den USA; ist somit ausschließlich in Englisch verfügbar. Genau wie auf YouTube kann man auf GodTube Videos hochladen und anderen zur Verfügung stellen. Der Unterschied ist, dass man auf GodTube größtenteils christliche Videos findet und dass GodTube die Videos deutlich schneller lädt.

Die über 9000 Videos handeln alle von Glauben und Religion, gehen damit aber sehr unterschiedlich um. Neben Mitschnitten von ganzen Gottesdiensten gibt es viele selbstgedrehte Videos von Privatpersonen, die oft von Themen wie „Werte“ oder „Glaube heute“ handeln.

Ein sehr interessantes Extra ist sicherlich neben den ganzen Videos die Friends-Funktion. So können Menschen, die gern religiöse Angebote im Web 2.0 wahrnehmen, schnell Ihresgleichen finden und sich über ähnliche Projekte wie GodTube austauschen oder den anderen Nutzern gute Videos empfehlen. Ein anderes Extra ist das GodTube Blog. Es ist noch sehr jung und freut sich sicherlich über neue Leser. Im Blog gibt es regelmäßig Neuigkeiten zu guten Videos auf GodTube oder es werden Fernsehauftritte der GodTube-Macher angesagt.

Auf der einen Seite finde ich die Idee von GodTube toll, da es meines Wissens das einzige Projekt ist, bei dem kirchliche Angebote in Videoform zentral verwaltet werden und damit eine der Grundfunktionen des Web 2.0 nutzen. Die Idee hat schon bei YouTube super funktioniert, wieso nicht auch bei einem christlichen Videoportal? An der Anzahl der Videos sieht man, wie viele Christen nicht nur begeistert Videos anschauen, sondern diese auch fleißig erstellen und hochladen.

Auf der anderen Seite stellt sich die Frage, ob man eine speziell “christliche” Videoplattform überhaupt braucht. Meiner Meinung nach braucht man sie nicht, da interessierte Internetuser die Videos unter den richtigen Stichworten auch bei YouTube & Co finden könnten. Zudem halte ich einige der Videos für sinnlos, da dort einfach kein Inhalt vermittelt wird. Die Mitschnitte von Online-Gottesdiensten kann man sich auch auf diversen TV-Sendern anschauen.

Wie steht Ihr zu GodTube? Haltet Ihr eine speziell christliche Videoplattform für sinnvoll und notwendig? Schreibt einen kurzen Kommentar oder schickt eine Email an info(at)iChurch(punkt)de!

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Selig sind die Spielkinder

Adam und Eva in der Playmo-Bibel

Nachdem ich vor einigen Wochen schon von der LEGO-Kirche berichtet habe, bin ich heute bei Simon auf die Playmo(bil) -Bibel gestoßen. Markus Bomhard aus Eschborn (bei Frankfurt) zeigt, dass Playmobil nicht nur etwas für Kinder ist, sondern dass sich mit den kleinen Figuren auch biblische Inhalte nachstellen lassen. Auf seiner Playmo-Bibel-Website spielt er Szenen aus dem Alten und dem Neuen Testament nach und veröffentlicht Detail-Fotos von diesen Geschichten in Kombination mit Bibelversen.

Mein Traum ist es, Menschen auf diesen spielerische Weise von Gottes großer und großartiger Liebe zu erzählen. Viele wenden sich von der Kirche ab, weil ihnen Gottes Wort theologisch verkopft und zu kompliziert gepredigt wird. Die Playmo-Bibel geht einen anderen Weg: Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder… Gottes Liebe hat zunächst überhaupt nichts mit dem Kopf zu tun, sondern mit dem Herzen; dieses soll die Playmo-Bibel erreichen.

Bomhard ist Pastor und Supervisor und arbeitet in der Evangelischen Andreasgemeinde in Niederhöchstadt. Die Leidenschaft für Playmobil hat er durch seine drei Töchter gewonnen, die ihn fragten, warum es eigentlich keinen “Playmo-Pfarrer” gäbe. Eine erste Idee war geboren: Eine Kirche samt Pfarrer aus Playmobil musste her. Das playmobegeisterte Kind im Mann war wieder geweckt. Und so entsteht bei Bomhards im Keller und auf der Website Playmo-Bibel eine spielerische Version der Heiligen Schrift. 

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Deutsches MySpace für Christen

Dieser Artikel wurde von Finn Facklam verfasst, einem 17-jährigen Schüler, der in den vergangenen zwei Wochen ein Praktikum in der Agentur Thoxan durchgeführt hat.

ChristeensWie Religion und Web 2.0 verbunden werden können, zeigt die Online-Community “christeens“, bei der sich jeder anmelden und mitmachen kann. Es ist möglich, seine eigene virtuelle Wohnung einzurichten, über sich zu berichten und andere Menschen in sein Online-Gästezimmer einzuladen. Daneben gibt es viele christliche Angebote, wie zum Beispiel einen Online-Shop für christeens-Kleidung oder Angebote zur Mission in fernen Ländern.

christeens zeichnet sich auch durch seine Aktualität aus, da wichtige News aus der ganzen Welt veröffentlicht werden, oft natürlich mit christlichem Hintergrund. Die Werbebanner und sonstige Links auf der Seite leiten ausschließlich auf christliche Seiten, die jede für sich noch einmal sehr interessant sind.

Ich habe mich angemeldet, um die erweiterten Funktionen eines Mitglieds zu testen. Die Community ist mit über 9000 Usern schon recht groß, jeder findet schnell nette Menschen, mit denen man sich gut versteht. Wem langweilig ist, den erwarten witzige Spiele. Es sind aber nicht einfach irgendwelche sinnlosen Spiele, wie man sie auf so vielen Websites findet, sondern sie trainieren das Gehirn, machen also Spaß und haben einen Nutzen. Angebote zum Download sind auch vorhanden, beispielsweise ein christeens „Winamp Skin“ oder ein eigener Messenger, um mit seinen neuen Freunden sofort chatten zu können, wenn diese online sind. 

Mir gefällt die Idee der christlichen Online-Community sehr gut, da Christen dort andere moderne Christen kennen lernen können und sich so viele neue Freundschaften bilden, so dass ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl entsteht. Das moderne, aber nicht übertriebene Layout spricht mich sehr an und die Preise im Shop finde ich fair. Es ist also keine kommerzielle Seite, die eine christliche Community als Vorwand zum Geldmachen nutzt. Die Kleidung ist wirklich dazu gedacht, seine Zugehörigkeit zur christlichen Gemeinschaft auch außerhalb der virtuellen Welt offen nach außen zu zeigen.

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Wo sind die Frauen auf der Kanzel 2.0?

Ist das Internet wieder mal ein Abbild der Realität? Noch immer haben Frauen in den Kirchen eine eher untergeordnete Rolle. Was in vielen Freikirchen schon heute gang und gäbe ist, wird in manchen Landeskirchen und konservativen Gemeinschaften heftig diskutiert: “Frauen auf der Kanzel” ist kein einfaches Thema und soll deshalb an dieser Stelle auch nicht erörtert werden. Was mich allerdings schon wundert, ist die Tatsache, dass es auch im Web 2.0 anscheinend noch keine christlichen BloggerINNEN zu geben scheint! 

Vor einiger Zeit wurde die Blogine ausgefochten gekrönt – wie man sieht gibt es sie also, die Bloggerinnen. Ich habe selbst eine Reihe von Blogs per RSS-Feed abonniert, die von Frauen verfasst werden und sich mit den vielfältigsten Themen im Web oder Business beschäftigen.

Wenn ich aber durch meine Blogroll kirchlicher Blogs oder durch die Teilnehmer bei Relevant Blogs klicke, dann sehe ich die Frauen vor lauter virilen Bäumen nicht! Wo sind sie – die weiblichen Einflüsse auf kirchliche Themen im Internet? Welche Frau traut sich auf die Kanzel 2.0?

Was spricht in Euren Augen für ein “typisch männliches” oder “typisch weibliches” Blog? Wer kennt christliche Bloggerinnen? Brauchen wir eine Frauenquote beim Thema “Kirche geht Web 2.0“? Antwortet per Kommentar oder Email an info(at)iChurch(punkt)de!

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Auch der Kirchentag geht Web 2.0

Dieser Artikel wurde von Finn Facklam verfasst, einem 17-jährigen Schüler, der zur Zeit ein Praktikum in der Agentur Thoxan durchführt.

Kirchentag WeblogWie Kirche das Web 2.0 für sich nutzen kann, zeigt auch der diesjährige evangelische Kirchentag, der vom 6. bis 10. Juni in Köln stattfand. Extra für diesen Anlass wurde ein eigenes Weblog angelegt und gepflegt. An der langen Liste schreibbegeisterter Christen sieht man, dass ein Angebot der Kirche im Web 2.0 positive Resonanz bei den Menschen findet – es gibt also genug Autoren, aber einfach noch zu wenig Angebote in dieser Richtung.

Das Blog des Kirchentags beschränkt sich jedoch nicht nur auf eine gute Idee, sondern bietet (wahrscheinlich auch durch die eifrige Mitarbeit vieler begeisterter Helfer) zahlreiche Texte, ein ansprechendes Layout und interessante Extras. Zum Beispiel ermöglicht ein Fenster auf der linken Seite das direkte Anschauen verschiedener Videos auf YouTube, die mit dem Kirchentag in Verbindung stehen. Auf der rechten Seite werden die Besucher der Website eingeladen, auf einer Weltkarte viele der Menschen zu sehen, die für das Treffen weit gereist waren. So entsteht auch Online ein Gefühl von der Gemeinschaft aller Christen.

Ein Artikel, der meine Aufmerksamkeit erregt hat, ist ein Interview mit Peter Weibel mit dem Titel „Die Kirche muss vom Web 2.0 lernen“. Dort äußert er konkret seine Vorstellungen, wie sich die Kirche in der Zukunft verändern muss, um bestehen zu können. Durch einige provokante Aussagen hat das Interview allerdings keine gute Bewertung im Blog erhalten. Dennoch halte ich seinen Ansatz für wichtig, da er die konservative Haltung der meisten Kirchen zur Diskussion stellt und aufzeigt, wie wichtig und notwendig Änderungen am Auftreten der Kirche sind.

Leider gibt es noch zu wenige Seiten wie diese, auf denen die Kirche Web 2.0-Funktionen einsetzt und mehrere Elemente miteinander verbindet. Wie man am Kirchentags-Weblog sieht, warten viele Menschen auf die Kirche im Web 2.0 und sind auch gern bereit, dort Zeit zu investieren und mitzuhelfen. Durch das Weblog kann außerdem der internationale Dialog auch nach den 4 Tagen weitergeführt werden und es ist eine gute Chance, mit Christen aus aller Welt auf längere Zeit hin in Kontakt zu bleiben.

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Kirchen geht ein Licht auf

Möglich macht es das Projekt “SPARK” (Fünkchen), das von Pastor Jason Holm konzipiert und produziert wurde. Dahinter verbirgt sich ein besonderes Multimedia-Erlebnis, das Christen zur Gemeindegründung motivieren soll. Es kann in Gottesdiensten an Stelle der Predigt eingesetzt werden.

Weitere Hintergründe und Kontaktmöglichkeit zu Jason Holm, für dessen Einsatz außer Spesen keine weiteren Unkosten anfallen, findet Ihr bei “Mehr und bessere Gemeinden“.

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Dem Volx aufs Maul geschaut 2.0

Volxbibel

Dieser Artikel wurde von Finn Facklam verfasst, einem 17-jährigen Schüler, der zur Zeit ein Praktikum in der Agentur Thoxan durchführt.

Was sich unter der „Volxbibel“ verbirgt, möchte ich im Folgenden erklären: Der Begriff setzt sich aus „Volx“, der jugendsprachlichen Schreibweise von „Volks-“ und Bibel zusammen. Diese besondere Version der Heiligen Schrift wurde 2004 vom Gründer der Jesus Freaks, Martin Dreyer, verfasst.

Wer die Jesus Freaks kennt, ahnt vielleicht schon, worin die Besonderheit der Volxbibel liegt: Sie ist eine moderne Version des Neuen Testaments, die im „Jugendjargon“ geschrieben ist. Worte wie „geil“ oder „McDonald’s“ sind dadurch erstmals in einer Bibel vertreten. Wegen der öffentlichen Kritik an der Volxbibel (siehe Pro & Contra bei Wikipedia) zog der R. Brockhaus Verlag sein Angebot zurück, so dass die Volxbibel mit einer Auflage von 100.000 Exemplaren mit einem eigenen Volxbibel-Verlag als Teil der “Stiftung Christlicher Medien” gedruckt werden musste.

Im Jahr 2006 schlug auch die Volxbibel den Weg ins Web 2.0 ein, indem ein Volxbibel-Wiki erstellt wurde. Dieses Wiki ist ein sehr gutes (wenn auch bislang nur wenig verbreitetes) Beispiel, wie Kirche und Web 2.0 verknüpft werden können.

Im Wiki kann sich jeder Interessierte anmelden und über die Formulierungen des Updates diskutieren. So unterliegt die Volxbibel immer neuen Änderungen und ihre Sprache ist dauerhaft aktuell. Damit nicht jeder einfach irgendetwas Unsinniges dazuschreiben kann, wird jede Änderung vorher von Theologen auf ihre historische Richtigkeit geprüft. Dadurch wird die Volxbibel auch für den Schulunterricht attraktiv, um den Schülerinnen und Schülern einmal auf eine andere Art die Bibel näherzubringen.

Ich finde das Volxbibel-Projekt wirklich gut, weil dadurch mehr Jugendliche zum Lesen der Bibel angeregt werden. Ich habe mir einige Passagen der Bibel durchgelesen, finde die Sprache selbst aber zu krass. Ich bin 17 Jahre alt, aber die Sprache der Volxbibel ist meiner Meinung nach nicht die heutige Sprache der Jugend.

Dennoch: Auch wenn ich diese Sprache selbst nicht benutze, verstehe ich sie in der Volxbibel und kann das Anliegen teilen: Viele jüngere Menschen nehmen am Verfassen der Bibel teil und das Projekt erregt Aufsehen bei Jugendlichen. Sicher soll die extreme Sprache auch bewusst provozieren, die „neue Bibel“ zu lesen. (Finn Facklam)

Nachtrag: Ganz im Sinne von Web 2.0 wurde auch die Cover-Gestaltung von den Usern entschieden. Es gab ein Voting über den Volxbibel-Blog, bei dem ein neuer Entwurf gewonnen hat. Da dieses Vorgehen so einen Anklang gefunden hat, wird es bei den Updates der nächsten Jahre auch wiederholt.

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Gute Nachricht für Breitband-Nutzer

Churchrelevance hat in einem aktuellen Beitrag die Nutzerstatistiken von Breitband-Benutzern in Amerika zitiert und dann zwei wichtige Aussagen getroffen, die ich hier widergeben möchte:

  1. People are likely to use the Internet more often and much longer. Consequently, the necessity of online church communications grows with their usage.
  2. Church websites are able to be technically elaborate and sophisticated without losing a huge audience of dial-up users.

Die Wichtigkeit kirchlicher Online-Kommunikation wächst mit der Benutzung dieser Dienste” – dem kann ich nur zustimmen! Je mehr ich mich auf die Neuen Medien einlasse, so stärker integriere ich sie in meinen Alltag. Ich checke jeden Tag (mehrfach) meine Emails, lese rund hundert unterschiedliche Weblogs per RSS-Feed, höre mehrmals in der Woche in verschiedene Podcasts rein und sehe mindestens ebenso häufig kurze Online-Videoclips. Viele meiner Freunde ebenso. Und sogar in meiner Gemeinde werden Informationen per Email, per Sharepoint (Online-Plattform zur Verwaltung von Terminen und Daten) oder per Messenger ausgetauscht. Auch Gemeindearbeit muss im Web 2.0 ankommen, wenn sie mit der technischen Entwicklung mithalten möchte.

Gemeindewebsites können technisch anspruchsvoll sein, ohne dass sie viele Modem-Surfer verlieren” – oder anders gesagt: Durch die verbreitete Nutzung von Breitband-Anschlüssen besteht kein Grund, sich vor der Einführung neuer Techniken zu drücken. Im Gegenteil: Wer heute “in” sein will, muss mit der Zeit gehen – auch im Internet. Ich verstehe nicht, wieso sich viele Kirchen immer noch kleiden wie im 18. Jahrhundert! Ist die “Gute Nachricht” nicht eine lebendige Botschaft? Wo ist die Dynamik, Begeisterung und Freude auf kirchlichen Websites zu finden?

Wenn Gemeinde-Websites freundlich, übersichtlich und modern sind – DAS nenne ich eine GUTE NACHRICHT für Breitband-Nutzer!

…und wer jetzt befürchtet, dass eine zeitgemäße Internetseite mit viel Arbeit und noch mehr Kosten verbunden ist, den möchte ich a) zu meinen Schulungen einladen und b) auf unsere Einstiegspreise für Kirchen-Websites hinweisen. Wenn nicht jetzt, wann dann?

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Kirche 2.0

Immer mehr Menschen halten Kirche für nicht mehr aktuell. Ich bin Thomas Kilian, Leiter der Werbeagentur Thoxan in Ostwestfalen. Durch mein kirchliches Engagement weiß ich, wie wichtig es für eine Gemeinde ist, mit der Zeit zu gehen.

Thomas Kilian

Deshalb habe ich das iChurch-Projekt gestartet. Ich möchte Kirchen und Organisationen dabei helfen, die Möglichkeiten der Neuen Medien erfolgreich zu nutzen.

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