Von Propheten und Bergen 2.0

Dass auch die Kirche im Web 2.0 angekommen ist, wird so langsam auch außerhalb der heiligen Hallen wahrgenommen. So schreibt die Süddeutsche Zeitung über “Pilgern im Web 2.0“, was Swantje von Conceptbakery zu einer längeren Stellungnahme über diese virtuell-spirituellen Geschehnisse veranlasst. Interessant finde ich vor allem folgende Aussage, die sie zum Schluss des Artikels trifft:

Zu beführchten bleibt (…), dass dieser online Boom in den Gemeinden, die Kirchen und Gottesdienste immer leerer werden lässt (…) Ja, und warum sich in die Bänke quetschen wenn man nun auch gemütlich neben dem Baum und vor dem Festmahl und der Bescherung an der „Christmette“ teilnehmen kann!?

Ist das Web 2.0 ein weiterer Grund für das Ausbleiben der Gottesdienstbesucher? Ersetzen Weblogs, Videocasts und Predigt-Podcasts die Teilnahme am Gemeindeleben? Für jeden, der sich der Kirche nur Tradition verpflichtet sieht, möglicherweise schon. Wer die Gemeinde aber vor allem als Gemeinschaft mit anderen versteht, in der er sich zu Hause fühlen und Glauben praktisch teilen und erleben kann, wird sich schwerlich mit einer virtuellen 2.0-Version zufrieden geben.

Ich gebe den beiden Artikeln recht: Web 2.0 ist ein Berg, der auch zum Prophet kommen kann. Aber kein Ersatz für die aktive Teilnahme am Gemeindeleben, sondern eine (sinnvolle) Ergänzung. Kirche darf sich nicht in die Berge zurückziehen, sondern muss “unter den Menschen” sein, wenn Sie diese erreichen möchte. Das gilt auch für die User des Web 2.0.

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Ebook bringt Erfolg mit Neuen Medien

Ebook Blog-Karneval

Erfolgreich mit Neuen Medien” war das Thema des 3. Business-Blog-Karnevals, der vom 22. April bis 11. Mai 2007 in meinem anderen Weblog “Neukunden-Magnet” stattgefunden hat. Ich habe diese Woche das Ebook zum Blog-Karneval dort veröffentlicht, das ich auch für Interessierte mit kirchlichem Hintergrund für äußerst interessant halte und deshalb hier noch einmal verlinken möchte:

Weitere Infos und Download des 3MB-PDF-Dokuments

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Logos für Kirchen

Hallo, mein Name ist Henning Franke und ich mache zurzeit ein Jahrespraktikum mit anschließender Ausbildung als Mediengestalter in der Agentur Thoxan. Ich werde auch bei iChurch einige Artikel rund ums Thema Layout, Gestaltung und Webdesign schreiben. Bei Fragen oder Anregungen zu einem meiner Beiträge, schreibt einfach an Henning(Punkt)Franke(at)Thoxan(Punkt)com.

Wenn sich eine Kirche oder Gemeinde im Internet präsentiert, besteht der mit wichtigste Teil – das Logo – meist aus einem einfachen Foto oder Schriftzug. Das wirkt auf Außenstehende schnell lieblos und unprofessionell. Keiner erwartet hier ein ausgeklügeltes und bis ins Detail durchdachte Corporate Design, aber ein nettes, ansehnliches Logo sollte man auf jedenfall präsentieren können.

Um das ganze etwas besser zu verdeutlichen, hier ein Beispiel anhand einer beliebigen Kirche (gefunden in einer Bilddatenbank).

Kirchenlogo

Um aus diesem Foto der Kirche ein stilisiertes Kirchenlogo zu machen, habe ich zuerst grob die Umrisse des Gebäudes nachgezeichnet (Figur B). Dabei ist darauf zu achten, dass man besonders bei komplexeren Gebäuden nicht jedes Detail einbringt, sondern auf die markantesten Züge des Gebäudes achtet – so ist eine Wiedererkennung im späteren Logo gewährleistet und wir verhindern, dass zuviele Details das Logo “unsauber” aussehen lassen.

Abschließend gibt man dem Ganzen noch etwas Farbe und – wenn man das denn möchte – deutet noch ein paar der Details an (Figur C). Aber bitte nicht zu viel.

Kirchenlogo 2

Das fertige Logo. Klassisch gehalten und sicherlich ein Blickfang auf jedem Briefbogen oder der eigenen Internetseite.

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Miteinander ins Gespräch kommen

Ins Gespräch kommen (Comic von Nikodemus.net)

Computerprobleme! Wer kennt sie nicht? – Aber neben den rein technischen Quälereien, die wir alle von Zeit zu Zeit erleben, vermissen viele auch, dass der Computer nicht mit einem spricht. Und so bietet das Web 2.0 einen weiteren großen Vorteil, da zahlreiche Funktionen ermöglichen, miteinander ins Gespräch zu kommen:

  • Kommentarfunktion in Weblogs
  • Spezielle Communities mit Accounts, Messenger-Funktionen und eigenen Pinnwänden
  • Networking-Plattformen wie XING, StudiVZ oder christliche Alternativen wie Christeens oder Jesus.de
  • Gästebücher, Chats und Foren (die es ja schon deutlich länger gibt)
  • Audio- und Videokommentare (noch ziemlich experimentell)

Leider sind viele Kirchen und Jugendgruppen noch immer eingleisig, was die Kommunikation betrifft. Inhalte werden veröffentlicht und können zwar passiv wahrgenommen, aber nicht aktiv kommentiert werden. Welche Vorteile seht Ihr in der direkten Kommunikation? Welche Möglichkeiten wünscht Ihr Euch, das Internet aktiver zu gestalten? Werdet selbst aktiv und schreibt einen Kommentar dazu!

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Ganz langsam in Weblogs einsteigen

Sorry, Jungs & Mädels: In der vergangenen Woche waren einfach keine neuen Beiträge drin: Mein Tag hat auch nur 24 Stunden. Ich sehe es gelassen, schließlich haben wir Sommer(loch) und da tut der eine oder andere Aussetzer nicht weh. Dennoch mögen sich viele, die mit dem Gedanken, ein Weblog für sich, Ihre Jugendgruppe oder ihre Kirchengemeinde zu eröffnen, Sorgen machen, ob sie überhaupt in der Lage sind, regelmäßig Beiträge zu schreiben.

PR-Experte und Business-Blogger Klaus Eck, der zum Thema Blogging ein sehr empfehlenswertes Buch geschrieben hat, hilft mit seinem Artikel “Investieren Sie Ihre Zeit ins Bloggen” angehenden Bloggern, Ruhe zu bewahren:

Falls Sie davor zurückscheuen, gleich ein ganzes Weblog aufzumachen, dann denken Sie doch einfach über einige Alternativen nach, die weniger zeitaufwändig sind und Ihnen einen ersten Eindruck vom Mitmach-Web bzw. vom Bloggen vermitteln.

Diesen Ansatz finde ich genial! Wieso gleich ins kalte Wasser springen? Wer im Freibad ins kühle Nass geht, der wagt sich in der Regel ja auch Schritt für Schritt tiefer ins Wasser und springt nicht gleich rein (und auch solche Verrückten gibt es, aber dieser Artikel ist ja auch für die gemächlichen Gemüter geschrieben…). Klaus Eck gibt noch einige Beispiele, wie der “sanfte Einstieg” ins Bloggen gelingen kann: 

  1. Kommentare in interessanten Blogs hinterlassen und aus den Reaktionen der Blogger Erfahrungen sammeln.
  2. Wiki-Beitrag schreiben und Veränderungen der Versionen beobachten.
  3. Als Gastblogger ein bis zweimal im Monat Beiträge in bekannten Blogs schreiben.
  4. Von bekannten Bloggern interviewen lassen.
  5. Andere Blogger persönlich kennen lernen und fragen, warum sie online publizieren.
  6. Social Bookmarks wie Mister-Wong ausprobieren und kommentieren Sie dabei Ihre Linkempfehlungen.
  7. Ein Blog für den engen Freundeskreis aufsetzen.
  8. Mit Corporate Blog im Intranet für eine kleine Zielgruppe starten.

Wer mit seiner Gemeinde oder Jugendgruppe noch mehr Möglichkeiten kennen lernen möchte, die einen langsamen Einstieg ins Web 2.0 ermöglichen, den möchte ich auf unsere Schulungen verweisen. Gerade die Einsteiger-Schulung ist eine gute Möglichkeit, sich unverbindlich übers Bloggen zu informieren und dann zu entscheiden, ob es Schritt für Schritt tiefer in die Materie gehen soll.

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Einfach, einfacher, am einfachsten

Bloggen ist einfach!

Im Vries-Land wurde Alpha-Deutschland-Leiter und Blogger Peter Aschoff interviewt und hat auf die Frage, wie es bei ihm dazu gekommen ist, dass er mit dem Bloggen angefangen hat, folgendes geantwortet:

Vor fast drei Jahren bin ich das erste Mal so richtig auf das Phänomen Blog aufmerksam geworden. Weil ich schon immer gern geschrieben habe, hat es mir auf Anhieb gefallen, ohne fremde Hilfe Texte posten zu können. Eine Weile lang habe ich verschiedene Blogs sporadisch gelesen, selbst aber nur ein ganz spartanisches System und entsprechend wenig geschrieben, bis mir Thomas, der unsere ELIA-Seiten managt, ein WordPress-System eingerichtet hat. Das ist jetzt etwas mehr als zwei Jahre her. Richtig schön finde ich, dass ich inzwischen eine ganze Reihe Leute persönlich, also von Angesicht zu Angesicht kennen gelernt habe.

Von Peters Antwort möchte ich einige allgemeine Beobachtungen in Bezug aufs Bloggen ableiten:

  1. Bloggen ist einfach, einfacher, am einfachsten. Peter hat schon immer gern geschrieben und erlebt durch ein Weblog nun die Möglichkeit, ohne Programmierkenntnisse oder Unterstützung eines Technikers Inhalte veröffentlichen zu können.  
  2. Die Wahl der richtigen Blog-Software ist wichtig, um regelmäßig und mit Freude Beiträge zu veröffentlichen und sich mit anderen Bloggern zu vernetzen. Auch ich setze auf die WordPress-Software, da sie – obwohl kostenfrei – eine Menge zusätzlicher Funktionen bietet, die mir das Bloggen erleichtert.
  3. Ein besonderer Reiz am Bloggen liegt gerade im Austausch mit anderen Bloggern und den Lesern. Ein Weblog zu betreiben, hat immer auch etwas damit zu tun, aus meinem Schattendasein herauszukommen und Stellung zu beziehen. Ein Punkt, der imho vielen Kirchen abgeht.
  4. Aus dem virtuellen Kontakt entstehen persönliche Beziehungen. Blogger verstecken sich in der Regel nicht hinter einer “Maske 2.0″, sondern geben sich zu erkennen (sei es über ein Profil, ein XING-Kontakt oder ein Foto) und erlauben mir, in Kontakt zu treten – wie etwa am Wochenende beim christlichen Webforum in Bielefeld, an dem ich dieses Mal leider nicht teilnehmen konnte.

Es gibt viele weitere Gründe fürs Bloggen, – wieso bloggst Du? Wieso bloggst Du noch nicht? Welche Chancen siehst Du im aktiven Dialog im Internet? Schreib einen kurzen Kommentar oder eine Email an Info(at)iChurch(Punkt)de

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Domino + Tanz + Korea = Faszination

Bei Robert&Horst bin ich auf diesen faszinierenden Tanz gestoßen. Bin immer wieder beeindruckt, was die Asiaten alles auf die Beine stellen.


Samsung Dance – video powered by Metacafe

[Video bei metacafe]

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Umarmen und umarmen lassen 2.0

Bei Schrotty habe ich schon vor ein paar Tagen diese bemerkenswerte Straßenaktion gefunden:

Ich selbst möchte nicht von Wildfremden umarmt werden. Das ist mir zu nah und bleibt meinen Freunden und meiner Familie vorbehalten. Ich stehe nicht auf Gruppenkuscheln! Aber ich finde es erstaunlich, wie sehr sich viele Passanten – nach anfänglichem Zögern – über eine Umarmung freuen. Was kostet schon eine Umarmung?

Viele Menschen sehnen sich nach menschlicher Wärme, nach Zuneigung, nach Angenommen-Sein, nach Aufmerksamkeit, nach Respekt. Hatte vor einiger Zeit ja schon die Bionade-Aktionen hier vorgestellt. Vielleicht gibt es ja ähnliche Aktionen auch online? “Umarmen 2.0” sozusagen. Erste Ideen hätte ich schon:

  • Fremden Webmastern eine nette Grußbotschaft per Email schicken und ihnen für ihren Einsatz danken
  • Für jemanden eine Microsite oder ein tumblelog einrichten
  • Ein Ständchen als Podcast aufnehmen und bei iTunes veröffentlichen
  • Für eine Kirchengemeinde ein neues Layout gestalten, auf CD brennen und als Geschenk verschicken
  • Bei einer Veranstaltung Fotos schießen und diese als Flickr-Galerie veröffentlichen, um dem Veranstalter eine Freude zu machen
  • (…)

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Zutaten für “Kirche 2.0-Brötchen”

Schon vor einem knappen Jahr hat der Lösungsbäcker einige Zutaten für leckere Web 2.0-Brötchen beschrieben und damit der Domgemeinde Lübeck geholfen, das Internet für Ihre Gemeindearbeit einzusetzen. Die vorgeschlagenen Lösungen fasse ich hier einmal kurz zusammen:

  • Anmeldungen zu Veranstaltungen über ein Kontaktformular spart Zeit und Aufwand
  • Fotos aus dem Gemeindeleben über Flickr
  • Gemeindebrief wird mit einem Newslettersystem per eMail versendet – so spart man sich Druck- und Verteilerkosten und kann die Klicks nachverfolgen
  • Merchandise – verkaufbare Artikel bringen zusätzliches Einkommen (z.B. bei spreadshirt.de)
  • Gesammelte Predigten als Buch herausgeben (lulu.com)
  • Predigten aufnehmen und als Podcast veröffentlichen
  • Veranstaltungen wie Gottesdienste oder Bibelkreise als Skypecast veröffentlichen
  • Reisetagebücher als Weblog von Gemeindemitgliedern veröffentlichen lassen

Ich finde die Ideen wirklich klasse! Die Lösungen sind machbar, vor allem für junge Leute relevant und zeigen, dass auch Kirchen Funktionen des Web 2.0 nutzen können. Vor einiger Zeit hatte ich ja selbst zum Beispiel auch schon über Predigt-Podcasts geschrieben.

Doch wie sieht die Realtität aus? Was hat die Lübecker Domgemeinde bislang umgesetzt? Leider nur sehr wenig! Das Layout der Website ist 0-8-15-lieblos, wenngleich die Seite übersichtlich ist. Viele Unterseiten sind noch immer eine Baustelle (“Under Construction – hier wird noch ordentlich gebaut…”) und die Texte sind zu massiv. Ein Anmeldeformular für Veranstaltungen habe ich nicht entdeckt, Fotos werden in einer eigenen Galerie veröffentlicht, die manuell erstellt wird und keine Zusatzfunktionen (wie bei Flickr) bietet. Die Predigten können zwar als WORD-Textdateien heruntergeladen aber nicht angehört werden und auch sonst sind keien Web 2.0-Funktionen erkennbar. Die Website ist bislang eine reine Informationsseite und bietet darüber hinaus keinen Mehrwert. Ist das nicht schade? Und was sagt der Lösungsbäcker dazu, dass die Ideen noch überhaupt nicht gefruchtet haben?

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Mit Internet wunderbar Werbung machen

Lifeline Herne

Mit dem PR-Verantwortlichen der Lifeline-Gemeinde in Herne, Marcus Jelinek, habe ich über den Einsatz der Neuen Medien gesprochen und ihn gefragt, ob Web 2.0 auch bei Ihnen bereits angekommen ist. Marcus studiert Theologie und Religionswissenschaften an der Ruhr-Uni Bochum und engagiert sich ehrenamtlich im Projekt, das im Sommer 2006 offiziell gestartet ist. Zu seinen Aufgaben gehören neben der Pflege der Website auch Print-Werbung und Pressearbeit. 

Marcus, Ihr habt das Lifeline-Projekt vor einem Jahr offiziell gestartet. Worum geht es dabei genau?
 
Marcus JelinekMit Lifeline möchten wir eine neue Gemeinde, am besten sogar ein christliches Lebenszentrum, in Herne aufbauen. Unser Ziel ist es, dass Menschen im Ruhrgebiet Jesus finden und sich als seine Nachfolger für ihr Umfeld engagieren. Wir gehen dabei Wege, die für viele Menschen ungewöhnlich erscheinen – zum Beispiel veranstalten wir Gottesdienste in Kinos, Kneipen oder städtischen Einrichtungen. “Hauptsache anders” ist dabei allerdings nicht unser Motto. Doch wir möchten Menschen erreichen, die normalerweise nicht in die Kirche gehen. Darum finden unsere Gottesdienste auch um 16:00 Uhr statt. Neben “religiösen Veranstaltungen” engagieren wir uns aber auch im sozialen Bereich (im Moment in einem Asylbewerberheim). 
 
Ihr habt früh damit angefangen, Eure Website aufzubauen – wieso?
 
Die Website gab es schon vor meiner Zeit und wurde maßgeblich von Alexander Kampmann und Markus Meier gestaltet – nun gehört sie aber zu meinem Aufgabenbereich. Zunächst waren es sehr pragmatische Gründe: Unser Team (das mittlerweile im Raum Herne wohnt) lebte anfangs quer in Deutschland verteilt. Wir brauchten also eine gemeinsame Informations-Plattform. Mit der Zeit wuchs die Seite, weil wir auch anderen Menschen diese Informationen zur Verfügung stellen wollten: Freunden, Interessenten, Sponsoren, Entscheidungsträgern – und nicht zuletzt unseren Gästen aus Herne.
  
Was sind Eure Ziele mit der Lifeline-Website und wie erreicht Ihr sie?
 
Die Informations-Übermittlung steht, wie gesagt, im Vordergrund. Themen, Termine und Adressen werden ständig aktualisiert, damit wir bei unseren Veranstaltungen nicht alleine dasitzen. Dabei haben wir sowohl unsere “Stammkunden”, als auch Leute im Blick, die noch nichts über uns wissen. Denn über das Internet kann man wunderbar Werbung machen (z.B. in Veranstaltungskalendern) – und ein Flyer mit Web-Adresse wirkt um einiges ansprechender als ein “anonymer Zettel”. Wir haben auch schon mehrmals die Erfahrung gemacht, dass durch die Website Vorurteile und Bedenken gegenüber unserem Projekt abgebaut wurden. Manche hatten Angst, es mit einer Sekte zu tun zu haben. Nach dem Besuch unserer Website waren diese Bedenken ausgeräumt und eine fruchtbare Zusammenarbeit wurde möglich.
 
Ihr habt vor einigen Wochen eine “Web 2.0-Offensive” gestartet, was genau verbirgt sich dahinter?
 
Wir haben drei neue Module eingebaut: Einen Video-Podcast, einen Chat und ein Forum. Im Video-Podcast laden wir regelmäßig unsere Predigten hoch, die wir im Gottesdienst mitschneiden. Zahlreiche Klickt verraten uns, dass der Predigt-Podcast keine schlechte Idee war. Dazu kommt ein Seelsorge-Chat, der einmal pro Woche betreut wird. Das Forum ist dazu gedacht, über Gott und die Welt, das Leben in Herne und die Inhalte vom Video-Podcast zu diskutieren. Bisher erfreut sich unser Forum allerdings noch keiner großen Beliebtheit – da muss noch nachgebessert werden.
 
Welche Vorteile bieten diese neuen Funktionen?

Die Vorteile liegen auf der Hand: Jeder kann sich unsere Predigten anhören (und anschauen) ohne im Gottesdienst zu sein. Die Botschaft erreicht also ein größeres Publikum. Man kann sich die Predigt aber auch noch einmal zur Vertiefung anhören – oder reinschauen, wenn man einen Gottesdienst verpasst hat. Man ist also immer up to date. Außerdem erhöht sich die Frequentierung der Website und die Relevanz für Google o.ä. – manche waren auf der Suche nach “Video” und “Herne” und sind bei uns gelandet – wunderbar. Im moderierten Chat wird die Möglichkeit zu einer anonymen, aber dennoch privaten Kontaktaufnahme geboten – auch das ist uns wichtig.
 
Welche Pläne hast Du, um das Thema in Zukunft noch weiter voran zu bringen?
 
Wir bauen gerade unsere Fotogalerie aus – von nahezu jeder Veranstaltung wird es professionelle Fotos geben, die wir noch gut sortieren müssen. Denn bisher sind wir mit einer einfachen “Liste” ausgekommen. Das Video-Angebot soll auch ausgebaut werden – es soll noch mehr Infos über uns, Veranstaltungs-Tipps und persönliche Einladungen geben. Außerdem ist eine reine Internet-Evangelisation per Video-Podcast geplant. Aus zeitlichen Gründen wird das aber noch etwas dauern. Wichtiger als völlig neue Elemente ist mir im Moment aber, dass wir die bisherigen Funktionen gut pflegen und regelmäßig auf den neuesten Stand bringen – denn nichts ist schlimmer als eine unaktuelle Seite oder ein halb fertiges Projekt.
 
Noch ein Wort zum Schluss?
 
Schaut euch doch mal unter www.lifeline-herne.de um und gebt uns etwas Feedback. Wir werden sehen, was wir noch optimieren können.

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Kirche 2.0

Immer mehr Menschen halten Kirche für nicht mehr aktuell. Ich bin Thomas Kilian, Leiter der Werbeagentur Thoxan in Ostwestfalen. Durch mein kirchliches Engagement weiß ich, wie wichtig es für eine Gemeinde ist, mit der Zeit zu gehen.

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Deshalb habe ich das iChurch-Projekt gestartet. Ich möchte Kirchen und Organisationen dabei helfen, die Möglichkeiten der Neuen Medien erfolgreich zu nutzen.

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