Generation @ betet online

Vierter Teil meiner Blogserie “Kirchengemeinden ins Netz!

Auch an dieser Stelle möchte ich auf meinen Beitrag im Neukunden-Magnet Weblog verweisen, der auf Internet-Angebote für Jugendliche eingeht. Jugendliche teilen sich gerne mit und diskutieren in virtuellen Communities. Sie nutzen prinzipiell gerne das Internet, um an spannende Informationen zu gelangen. Warum greift Ihr diese Vorliebe nicht einfach auf und integriert sie in das Konzept Eurer „Online-Gemeinde“.

Für Jugendliche könnte beispielsweise ein Online-Portal ins Leben gerufen werden, das sich mit sämtlichen für sie relevanten Themen beschäftigt – immer auch im Hinblick auf eine moderne Kirche und einen modernen Glauben. Die so genannte “Generation @” erhält die Chance, sich in einer virtuellen Community oder auch einem Weblog mit Glaubensfragen oder anderen christlichen Themengebieten auseinanderzusetzen. Damit bietet Ihr den Jugendlichen die Gelegenheit, sich mit Gleichaltrigen in der ihnen vertrauten Online-Umgebung über Sorgen und Probleme auszutauschen. Auf diesem Wege können sich auch Unschlüssige im Schutze der Anonymität mit den Themen Kirche und Glauben auseinandersetzen und so den Weg in Eure Gemeinschaft finden. Darüber hinaus erweisen sich die Diskussionsstränge als Ideenpool und Inspiration für die Gemeindearbeit vor Ort und entsprechende Angebote. Kirche kann somit immer wieder neu und innovativ gedacht werden.

Denkbar wäre auch eine Gebetsdatenbank oder ein Gebetsportal. Diese stehen natürlich allen Interessierten, unabhängig vom Alter, zur Verfügung. In der Agentur Thoxan programmieren wir derzeit für einen kirchlichen Träger ein solches Portal mit dem Namen “Hannah24/7″, um Menschen das Thema Beten näher zu bringen. Hier wird die Möglichkeit geboten, sich zu informieren und gemeinsam oder auch für Bedürftige online zu beten.

Ihr könnt den Jugendlichen einerseits vorgegebene Inhalte präsentieren, andererseits ist es ihnen möglich, sich selbst mit konstruktiven und kreativen Ideen und Vorschlägen einzubringen. In einem Kalender finden sie beispielsweise aktuelle Termine Eurer Veranstaltungen, Kurse, Chorproben oder anderen attraktiven Kultur- und Freizeitangeboten. So wird sicherlich so mancher Surfer auf die spannenden Angebote Eurer Gemeinde aufmerksam, von denen er auf anderem Wege vielleicht nichts erfahren hätte. Auf diese Weise können sich unter Umständen auch Kooperationen mit anderen, ebenfalls vernetzten Gemeinden ergeben. Ohne die Neuen Medien würden sich derartige Vorhaben ungleich schwieriger gestalten.

Hier findet Ihr weitere mögliche Angebote:

  • Linklisten, um sich weitergehend zu informieren
  • News – aktuelle Nachrichten der Kirchengemeinde bzw. der Region
  • Spiele, Software oder andere Materialien
  • Gästebücher
  • (moderierte) Chats
  • (…)*

*Hier ist Platz für Deine Vorschläge – einfach als Kommentar hier hinterlassen!

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iChurch Icons (kostenlos) – Update

iChurch Iconset - Chistliche Icons

Wie versprochen hier nun das nächste Update unseres iChurch Iconsets.

Das Set beinhaltet momentan 28 verschiedene Icons im Format 16x16px. In der .ZIP-Datei sind alle Icons separat und mit transparentem Hintergrund als .GIF gespeichert. Zusätzlich liefern wir euch – wie beim letzten mal auch schon – noch die Photoshop-Datei mit falls ihr die Icons noch etwas anpassen wollte (Farbe, Schatten usw.)

Das Angebot bezüglich der Wunschicons gilt natürlich immer noch. Benutzt die Kommentarfunktion oder schreibt mit eine Mail (henning [punkt] franke [at] thoxan [punkt] com) wenn ihr noch gute Vorschläge habt. Das nächste Update kommt bestimmt ;)

Download: iChurch Iconset Version 2 (ZIP-Datei, enthält alle GIF Grafiken und die Photoshop-Datei)

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Kinder entdecken Kirche online

Dritter Teil meiner Blogserie “Kirchengemeinden ins Netz! 

Bereits im Neukunden-Magnet Weblog habe ich Anregungen für die inhaltliche und optische Gestaltung von Online-Angeboten für Kinder gegeben. Dies lässt sich natürlich auch auf das Thema Kirche und christlicher Glaube übertragen. Es bieten sich etliche Möglichkeiten, Kindern den Glauben und christliche Werte zeitgemäß näher zu bringen.

Die Neuen Medien üben einen großen Reiz auf Kinder aus. Insbesondere animierte und kindgerecht aufgemachte Angebote, die das spielerische Entdecken fordern und fördern, werden von Kindern gerne in Anspruch genommen. Die Mittel der Neuen Medien sind wie geschaffen, um Kinder bei der Erschließung des christlichen Glaubens zu unterstützen. Sie können dabei ihren eigenen Wegen und Interessen folgen und sich ein individuelles Bild schaffen.

Auf meinen Streifzügen durch das Internet bin ich auf das Angebot „Kirche entdecken“ gestoßen. Hier gelangen Kinder in einen begehbaren virtuellen Kirchenraum, begleitet von „Kira“, der Kirchenelster. Besonders ansprechend finde ich die spielerische Vermittlung des christlichen Glaubens. Hier werden beispielsweise biblische Geschichten, Lehrreiches über die christlichen Feiertage, Spiele, Bastelanleitungen und Informationen über andere Religionen in kindgerechter Form angeboten. Die Kirche und der christliche Glauben verlieren so ihren teilweise „angestaubten“ Touch und Kinder haben Spaß daran, sich mit Jesus Christus zu beschäftigen und ihn kennen zu lernen.

Besonders spannend wird das Angebot durch die interaktiven Möglichkeiten und kreativen Anregungen, die auch über das Medium Computer hinaus Anwendung finden. Bastelideen können im PDF-Format herunter geladen werden und im Kreis der Familie oder Freunde umgesetzt werden, ebenso die Spielideen oder Lieder.

So oder so ähnlich könnten Angebote für die Jüngsten innerhalb eines Online-Auftritts Eurer Gemeinde aussehen. Kinder können den Glauben so individuell für sich entdecken und werden zudem noch angeregt, sich darüber hinaus weiter zu informieren. Außerdem kann so auch ein fließender Übergang zur Nutzung Eurer anderen Online-Angebote stattfinden.

Wichtig erscheint mir in dem Zusammenhang einfach, dass allen Altersgruppen spannende und relevante Inhalte geboten werden. Die Erwartungen, Bedürfnisse und Probleme der Menschen unterscheiden sich und so vielfältig sollte auch das Angebot sein. Gerade mit den Neuen Medien bieten sich zahlreiche Gelegenheiten bei der Konzeption und Umsetzung. Nutzt das Internet und Web 2.0 um Eure Gemeinde zeitgemäß und zielgruppenorientiert zu präsentieren, ein reges Interesse dürfte Euch damit sicher sein.

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Christival nutzt Neue Medien richtig!

Christival 2008 in Bremen

Der heutige Artikel freut mich ganz besonders. Nachdem ich mich vor einigen Monaten über die Website des Christivals ausgelassen habe, ist eine Menge passiert. Schuld daran ist unter anderem Michael Geißler, 20 Jahre jung und mitverantwortlich für einen umfassenden Relaunch der Christival Website. Michael kommt ursprünglich aus Mittelfranken, hat im Frühjahr sein Abi gemacht und ist seit 1. August im Rahmen eines FSJ beim Christival e.V. in Marburg.

Michael hat mir verraten, dass er bei seiner Arbeit auch von meinem Artikel im iChurch-Blog profitiert hat, da er die Verantwortlichen etwas empfindsamer für das Thema Website gemacht hat und sich dadurch einige Ideen für die Website gut umsetzen ließen, was mich total freut. Im Email-Interview gibt er uns einen weiteren Einblick in die Hintergründe und Absichten, die hinter dem Redesign der Christival Homepage stehen.

Michael, erzähl doch zunächst noch ein wenig über Dich!

Mit zwölf Jahren habe ich mein erstes Exemplar der Bildbearbeitungssoftware Photoshop (damals noch Version 5.5) in die Finger bekommen und mich seitdem stets mit der Materie Webdesign befasst. Die letzten drei Jahre habe ich neben meiner Schulausbildung für eine Werbe- und Eventagentur und obendrein noch freiberuflich im Bereich Mediengestaltung gearbeitet. Neben meinem Mac und meiner DSLR gehören Badehose, Schwimmbrille und das Trikot des 1. FC Nürnberg zu meinen besten Freunden. Noch weiß ich nicht ganz genau, was ich nach meinem Jahr beim Christival machen werde; am liebsten würde ich ein duales Studium beginnen, aber leider ist das in der Medien- und Werbebranche noch sehr unüblich.

Was genau ist das Christival?

Das Christival ist einer der größten Jugendkongresse Europas und wird inzwischen zum fünften Mal ausgetragen. Nach Essen (1976), Nürnberg (1988), Dresden (1996) und Kassel (2002) erwarten wir vom 30.04. bist zum 04.05.2008 über 20.000 junge Christen in Bremen. Die Teilnehmer können sich ihr eigenes Programm weitestgehend selbst zusammenstellen, bei 16 Bibelarbeiten am Morgen, 250 Seminaren, Foren und Workshops am Nachmittag, 11 Festivals am Abend und unzähligen Angeboten im Nachtprogramm sollte sich für jeden Geschmack etwas finden. Nebenbei wird es das ganze Christival über Angebote im sportlichen, im missionarischen und im seelsorgerlichen Bereich geben und an drei Abenden werden alle Teilnehmer zu einer zentralen Veranstaltung zusammenkommen.

Dieses Mal wird das Christival unter dem Motto “Jesus bewegt” stehen und zentrale Inhaltspunkte der Verkündigungen werden die “Ich bin”-Worte Jesu sein. Finanziert wird das Christival hauptsächlich durch die Teilnehmerbeiträge und durch Spenden, organisiert von einem Vorstand, 24 Arbeitskreisen und einer Geschäftsstelle mit meist ehrenamtlich engagierten Christen aus allen Glaubensrichtungen.

Ihr habt pünktlich zur Preview-Veranstaltung Eure neue Website relauncht. Was war Euch dabei besonders wichtig?

Bei der Konzeption der neuen Website wurde uns eine der schönsten Eigenschaften des Christivals zum Verhängnis: Als Kongress junger Christen bringt das Christival Menschen aus allen erdenklichen Gesellschaftsschichten zusammen. Das heißt aber im Umkehrschluss, dass jede erdenkliche Usergruppe unsere Website besuchen wird. Der medienkompetente Jugendliche, der morgens vor der Kaffemaschine erst den Bildschirm einschaltet, wird unser Angebot genauso besuchen wie die besorgte Mutter, die sich ein Urteil darüber bilden möchte, ob sie ihr Kind mit der Jugendgruppe nach Bremen schicken kann. Da die Anmeldung zum Christival dieses Mal ausschließlich über das Web möglich ist, wird jeder der Teilnehmer mindestens einmal auf christival.de landen, ganz egal wie häufig er im Internet unterwegs ist und wie geübt er im Umgang mit dem Medium Web ist.

Die Kunst bestand also darin, ein jugendgerechtes, modernes Erscheinungsbild ins Web zu transportieren, dabei aber eine sehr hohe, intuitive Usability zu erzielen. Gleichzeitig wollen wir natürlich mit der Zeit gehen und der Usergruppe, die das Web 2.0 lebt, auch Raum und Angebote bieten. Das durfte aber nicht zu Lasten der Bedienfreundlichkeit der Website, also zum Nachteil derer User, die nicht gewandt im Umgang mit dem Web sind geschehen.

Und zu guter Letzt mussten wir sehr sorgfältig sondieren, was sinnvoll ist. Ich hätte gerne eine Community aufgebaut, den social networking Aspekt genutzt. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass das Christival eigentlich ein fünftägiges Event ist und es ab Mitte 2008 dann durchaus wieder 6 Jahre dauern kann, bis ein neues Christival ansteht. Es wäre fast unverantwortlich, eine Community zu bauen, von der man von Beginn an weiß, dass man sie ab Mitte 2008 nicht mehr tragen kann.

Meine Vorwürfe, das Christival nutze die Neuen Medien nur halbherzig, muss ich erfreulicherweise zurücknehmen. Was sind in Deinen Augen die wesentlichen Verbesserungen in Richtung Web 2.0?

(mehr …)

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www – meine Gemeinde – de

Zweiter Teil meiner Blogserie “Kirchengemeinden ins Netz!

Blogserie: Kirchengemeinden ins Netz!

Wenn Ihr auf die Einzigartigkeit Eurer Gemeinde aufmerksam machen möchtet und auch andere Menschen für Gemeindearbeit und Glauben interessieren wollt, dann „vernetzt“ sie doch einfach im Internet. Dort habt Ihr unzählige Möglichkeiten, die Mitarbeiter und auch Institutionen online zu präsentieren, außerdem werden dadurch die Kommunikation und Zusammenarbeit der Mitarbeiter erleichtert. Das schafft Vertrauen und stärkt die Beziehung zwischen den Menschen.

Wie wäre es etwa mit einem virtuellen Spaziergang durch Eure Gemeinde? Oder lasst die Mitarbeiter ein paar Sätze zur eigenen Person in einem Videocast sprechen, um sich so der Gemeinschaft vorzustellen? Besonders spannend ist ein solches Angebot für Zugezogene oder Fremde, die sich anfangs oftmals fremd und orientierungslos fühlen. Gemeindearbeit im Netz kann zwar die Arbeit vor Ort nicht ersetzen, aber beides kann sich sinnvoll ergänzen, wenn man den Schritt wagt.

Denkt nur mal daran, welche Chancen vergeben werden, wenn Ihr Euch den Neuen Medien verschließt. Gemeindemitgliedern können Informationen zur Verfügung gestellt werden, an die sie sonst vielleicht nur mit Mühen gelangen würden. Bietet diese Informationen doch einfach kostengünstig, aktuell und unkompliziert im Internet an. Arbeitsmaterialien für die nächste Jugendveranstaltung oder notwendige Vorlagen sind einfach und schnell zugänglich zu machen. Für die Gemeindearbeit, Kirchenfeste, Gottesdienste oder ähnliches ergeben sich durch den interaktiven Austausch im Netz möglicherweise auch neue Ideen für deren Aufbau und Gestaltung. Interessierte Mitmenschen erhalten so eine weitere Möglichkeit aktiv am Gemeindeleben teilzuhaben und nicht nur passiv dabei zu sein. Sie fühlen sich dadurch anerkannt und zugehörig und scheuen dann auch nicht davor zurück, Eigeninitiative zu zeigen.

Die stetig wachsende Zahl der Online-Nutzer deutet darauf hin, dass beispielsweise der monatlich erscheinende Gemeindebrief durchaus auch im Netz gelesen würde. Neben dem Service sind damit auch geringere Kosten verbunden. Eine weitere Idee wäre die Einrichtung einer Börse für ehrenamtliche Tätigkeiten. Jeder hatte doch sicherlich schon mal den Gedanken seine Zeit sinnvoll nutzen zu wollen, doch in dem Moment wollte der rettende Gedanke einfach nicht kommen:

  • Wo kann ich mich sinnvoll einbringen?
  • Wie fange ich das an?
  • Wen kann ich fragen?

Auf diese Weise können sich Kooperationen innerhalb der Gemeinde ergeben, die sonst nie zustande gekommen wären.

Diese Liste ließe sich beliebig erweitern. In den noch folgenden drei Beiträgen gebe ich weitere Anregungen, wie attraktive Angebote für verschiedene Zielgruppen in Eurer Glaubensgemeinschaft aussehen können.

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Kostenlose Onlinehelfer für Webseiten

 Kostenlose Onlinehelfer für Webseiten

Vielen Gemeinden stehen nicht die entsprechenden Mittel zur Verfügung um sich einen professionellen Internetauftritt leisten zu können, bzw. werden Gelder eher in andere Bereiche investiert. Aus diesem Grund begegnen einem beim Aufrufen einer Gemeindeseite leider noch zu oft durcheinander gewürfelte Farben, blinkende kleine Bildchen, pixelig freigestellte oder bearbeitete Fotos – alles Dinge, die sich vermeiden lassen.

Das ganze soll kein Aufruf dazu werden, deswegen viel Geld in eine Internseite zu investieren – wenn nur wenige Mittel zur Verfügung stehen oder andere Dinge Vorrang haben, dann ist das eben so. Deshalb möchte ich hier eine Liste von kostenlosen Tools zusammenstellen, die bei der Erstellung einer Internetseite sehr hilfreich sein können, gerade wenn dieses Gebiet eher Neuland ist:

  1. Die richtigen Farben
    Die richtige Farbwahl ist mit das wichtigste Kriterium bei der Erstellung einer Webseite. Die Farbwahl prägt später den gesamten Internetauftritt. Ein harmonierendes Farbschema zu finden ist nicht immer einfach – deshalb gibt es Online-Tools wie z. B. ColorBlender, die eine gute Entscheidungshilfe sein können. Einfach eine entsprechende Ausgangsfarbe wählen und die passenden Farbwerte angezeigt bekommen – oft sogar mit Layoutvorschlag. Ähnliche Anbieter sind z. B. ColorMixers oder ColorMatch5K.Bevor wir das Thema Farbe jetzt abschließen, noch ein letzter Tipp: Um Verläufe in beliebiger Farbe oder Größe zu erstellen bietet sich der Gradient Image Maker prima an.
  2. Bildgrößen anpassen
    Bilder liegen nur selten in der richtigen Größe vor. Natürlich könnte man auf die Idee kommen, die Bilder trotzdem, so wie sie sind, auf eine Webseite zu packen und mit Hilfe der Breiten- und Höhenangabe in HTML zu “quetschen”. Das funktioniert zwar, ist aber eine sehr unschöne Variante. Die Bilder sind verzerrt und pixelig und die Dateigröße ändert sich dadurch noch lange nicht. Wie löst man das Problem am besten ohne Zugang zu einer vernünftigen Bildbearbeitungssoftware? Genau – auch das geht online – und kostenlos. Anbieter sind unter anderem:
    Resizr, PicResize oder ShrinkPictures
  3. Icons
    Icons werten jedes Layout extrem auf und können auf jeder Webseite eingesetzt werden. Als Ersatz für Aufzählungszeichen, um bestimmte Dinge hervorzuheben oder einfach nur um die Seite optisch ansprechender zu gestalten. Neben dem (noch kleinen) iChurch Iconset gibt es natürlich noch andere sehenswerte Sets die ich euch nicht vorenthalten möchte:
    YellowIcon Crystal Set, AIRE Icon Pack und The City Icons

Ich denke das allein durch das berücksichtigen dieser drei einfachen Punkte (besonders 1 und 2) viele Webseiten wesentlich anders aussehen könnten. Selbst wenn man nicht der größte Fan von Icons oder aufwendigen Layouts ist – eine schöne Farbwahl und sauber zugeschnittene / angepasste Bilder lassen eine Seite direkt ganz anders wirken.

Wenn ihr noch Links zu anderen guten Onlinetools habt oder sonstige Vorschläge was das Thema angeht, schreibt einfach in die Kommentare.

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Leere Kirchenbänke und die Suchroboter

Viele Kirchen beklagen heutzutage großen Mitgliederschwund. “Schäfchenklau” und Herdentrieb in Richtung Ost-Asiatischer Spiritualität werden landauf, landab heiß diskutiert. Die Kirchenbänke bleiben leer oder sind zumindest nur an hohen Feiertagen gut gefüllt. Missionarische Bemühungen in Form von Vortrags-Evangelisationen, Straßenaktionen, christlichen Events oder Bibelkursen sind nur einige der möglichen Wege, um Menschen für den Glauben zu begeistern. Im Internet gibt es darüber hinaus noch einen weiteren Missionsansatz Vertriebsweg, der in meinen Augen viel zu wenig genutzt wird.

Stichwort: “Suchmaschinen-Optimierung”

Suchroboter

In meinen Augen sind die kleinen Suchroboter hervorragende Vertriebsmitarbeiter. Sie durchforsten ohne Murren und Knurren jede Website dieser Welt und stören sich weder an der Optik, noch am Thema; – selbst virtuelle Kirchenbänke scheuen sie nicht und erledigen treu und gewissenhaft ihre Arbeit: Nämlich die Inhalte der Website zu erfassen und an den großen Suchmaschinen-Bruder zu melden. Dort wiederum können die Inhalte dann von Menschen gesucht und letztlich auch gefunden werden.

Aber trotz ihrer Neutralität, müssen einige Voraussetzungen beachtet werden, damit sich die Suchroboter auf einer Website so richtig wohlfühlen:

  1. Offenheit der Website: Eine verschlagene Bretterbude wirkt nicht besonders einladend. Es gibt Techniken, die Suchrobotern den Besuch der Website verwehren oder ermöglichen. Ein “Hereinspaziert” wirkt manchmal schon wunder.
  2. Größe der Website: Je mehr Zimmer die virtuelle Kirche hat, umso mehr gibt es zu erkunden. Da fühlen sich die Bots pudelwohl.
  3. Interne Vernetzung der Website: Je mehr Türen die Zimmer haben, umso mehr Wege können die Suchroboter durch die virtuelle Kirchengemeinde finden. Endlose Flure und Labyrinthe sind bei Bots nicht gerade beliebt. Wer immer nur hin- und hergehen kann, verliert schnell die Lust.
  4. Aussagekräftige Seitentitel: Ich weiß gerne, welches das Damen- und welches das Herren-Klo ist. Zeig Deinen Suchrobotern, was sie erwarten können.
  5. Aussagekräftige URL (Seitenadresse): Wer hat schon Lust, die Seite “page_id=?34&config_mode(889)+*++#ä’Ää*” zu besuchen? Da fürchten sich selbst die Bots im Dunkeln…
  6. Inhalte: Ein Wohnzimmer ohne Sofa oder ein Büro ohne Schreibtisch machen auf Suchroboter keinen guten Eindruck. “Content is King” – auf die Inhalte kommt es an. Lass Deine Bots sich mal so richtig sattfuttern an guten Texten, Schlagworten und Informationen.

Diese Liste ist sicher noch längst nicht vollständig, aber sie zeigt, dass es bei der Vorbereitung einer Website für Suchroboter gar nicht so anders läuft, als im wirklichen Leben. Wer sich dieser emsigen Vertriebsmitarbeiter bedienen möchte, muss Zeit, Geduld und Liebe in die Pflege seiner virtuellen Kirchenbänke stecken. Dann kommen die Menschen ganz von allein.

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Kirche 2.0

Immer mehr Menschen halten Kirche für nicht mehr aktuell. Ich bin Thomas Kilian, Leiter der Werbeagentur Thoxan in Ostwestfalen. Durch mein kirchliches Engagement weiß ich, wie wichtig es für eine Gemeinde ist, mit der Zeit zu gehen.

Thomas Kilian

Deshalb habe ich das iChurch-Projekt gestartet. Ich möchte Kirchen und Organisationen dabei helfen, die Möglichkeiten der Neuen Medien erfolgreich zu nutzen.

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