Jesus.de hat eine Vision fürs Web 2.0

Klasse, was die Online-Plattform www.Jesus.de da vorhat:

Im Moment steht Jesus.de vor der größten Herausforderung in seiner Geschichte. Wir stehen vor einem kompletten Umbau von Jesus.de – inhaltlich wie technisch.

Wir wollen den Aspekt „Community” erheblich ausbauen und dabei die Ansätze von StudiVZ & Co. verantwortungsvoll aufgreifen. Am Ende steht die Vision, Christen noch besser miteinander zu vernetzen und vor allem: Die Nutzung so attraktiv zu machen, dass Nichtchristen in Kontakt mit von Jesus überzeugten Menschen kommen.

Jesus.de

Gleichzeitig müssen wir die veraltete Technik und Programmierung runderneuern und zukunftsfähig machen. Wir müssen uns einen komplett neuen Serverpark anschaffen, um die vielen Zugriffe zu bewältigen. Zudem sind Grundstruktur und viele Zeilen Quellcode noch aus dem letzten Jahrtausend. Das belastet die Geschwindigkeit, Stabilität und Sicherheit vor Hackerangriffen. Vor allem aber brauchen wir Möglichkeiten, neue Angebote sauber und ohne Altlasten mit modernen Programmiersprachen entwickeln zu können. (Quelle: Jesus.de-Newsletter vom 16.11.2007)

Für viele Christen ist Jesus.de die zentrale Anlaufstelle im Web, um nach spannenden Internetseiten zu suchen, sich mit anderen Christen in Foren, Chats und Blogs auszutauschen oder sich über aktuelle Veranstaltungen zu informieren.

Rund 10 Mio. Mal wird Jesus.de inzwischen jeden Monat angeklickt, 60 Mitarbeiter kümmern sich haupt- und ehrenamtlich um Pflege und Inhalte. Und dass heute täglich bis zu 5.000 neue Beiträge in den Foren von Jesus.de verfasst werden, hätten wir vor zehn Jahren, als Jesus.de gegründet wurde, ganz bestimmt nicht gedacht.

Ich finde es super, dass sich Jesus.de nicht auf den bisherigen Erfolgen ausruht, sondern weitere Schritte unternimmt, um weiterhin zeitgemäß und modern zu arbeiten. Für die Umsetzung der Ziele sind allerdings viele helfende Hände und vor allem offene Portemo… Geldbörsen nötig:

Die Umsetzung der Ideen, die neuen Server, die neue Programmierung, Sicherheitsprüfungen und Umzug… alles in allem wird das “neue Jesus.de” etwa 80.000 € kosten. Diesen Betrag benötigt die Plattform im kommenden Jahr zusätzlich zum laufenden Haushalt. Jesus.de bittet deshalb, bei der Realisierung zu helfen.  

Kommentar schreiben!

Verwandte Artikel zu diesem Beitrag: iChurch

Girls4God für Prinzessinnen 2.0

Girls4God - ER gab Dir einen Wert!

Über das heutige Interview freue ich mich besonders, schließlich habe ich vor nicht allzu langer Zeit beklagt, dass es kaum (christliche) Bloggerinnen und vergleichsweise wenig weibliches Engagement in den Neuen Medien gibt. Die Plattform Girls4God hingegen richtet sich ausschließlich an Mädels – Grund genug, mit Projektleiterin Annika darüber zu sprechen. Sie ist 24 Jahre alt und studiert im 5. Semester Soziale Arbeit/ Diakonie an einer ev. Fachhochschule in Süddeutschland.

Annika, Girls4God ist eine besondere Web-Plattform für Mädels. Was steckt genau dahinter?

Wir haben gemerkt, dass es speziell für Girls im Internet so gut wie keine Angebote gibt und so entstand die Ermutigungs-Website Girls4God. Gott hat uns die Idee dazu geschenkt und ich spüre, wie er dahinter steht, es sein “Mädchen” ist, das ich betreuen darf.

Ihr habt mit Girls4God eine recht umfangreiche Website im Netz. Wieso diese starke Fokussierung auf das weibliche Geschlecht? Reichen Euch die Angebote wie Christeens, Youthweb o.ä. nicht aus?

Wie schon gesagt, liegt der Schwerpunkt von Girls4God auf “Ermutigung”; und das auf ganz verschiedene kreative Art und Weise, durch Gedichte, Bilder, Texte, Lieder, Statements etc. Unsere Message ist, dass Gott in jedem Mädchen eine PRINZESSIN sieht. Es geht um Wert und Würde, die Gott jedem Mädchen geschenkt hat und darum, die eigene Identität in Gottes bedingungsloser Liebe zu suchen und zu finden. Wenn Gott unser König ist und wir seine Töchter, dann sind wir
“Königstöchter” und damit “Prinzessinnen”.

Wie können Christen/Innen die Möglichkeiten der Neuen Medien noch besser nutzen? Was tragt Ihr dazu bei?

Die “neuen Medien” bieten die Möglichkeit, den persönlichen Glauben öffentlich zu machen. Wer einen Blog im Internet einrichtet und ehrlich aus seinem Leben (mit Gott) berichtet, öffnet sein Leben ein Stück der Öffentlichkeit. Auch Foren und Chats können eine Möglichkeit zum Austausch über Glaubensfragen bieten. Girls4God hat ein Forum, in dem die Mädchen sich über Lebens- und Glaubensfragen austauschen können und Gemeinschaft erleben, soweit das online möglich ist.

Vor welchen Herausforderungen steht Ihr zur Zeit? Wo braucht Ihr Unterstützung?

Die Herausforderung ist, dass es Menschen gibt, die unsere Message und den “Prinzessinnen-Gedanken” ins Lächerliche ziehen, weil sie nicht verstehen, dass es hier um die grundlegende Frage der Menschenwürde geht. Mädchen wird in unserer Gesellschaft vermittelt, dass sie nur etwas Wert sind, wenn sie sich einem Ideal annähern, in einer Beziehung leben oder gute Leistungen bringen. Wert und Anerkennung muss erkämpft werden. Aber Gott steht mit offnen Armen da und sagt zu seinen Töchtern: “Vertraut mir. Ich warte auf euch und möchte euch mit meiner Liebe beschenken, die bedingungslos ist.”

Noch ein Wort zum Schluss?!

Surft mal bei www.Girls4God.de vorbei – und unter www.FLY-CD.de könnt ihr eine kostenlose Ermutigungs-CD für Girls downloaden. Viel Spaß!

Kommentar schreiben!

Verwandte Artikel zu diesem Beitrag: iChurch

Christen und das “Web 2.0″

Unter diesem Titel hat das Christliche Medienmagazin “pro” in der aktuellen Ausgabe einen tollen Beitrag zum Mitmach-Web veröffentlicht.

“Web 2.0 ist grenzenlos einladend. Ob autodidaktischer Experte für Zimmerpflanzen oder engagierter Christ, jeder kann mit seiner Kreativität in die Öffentlichkeit treten. Dabei ist es logisch, dass auch Christen die Offenheit und weltweite Erreichbarkeit des Internet nutzen, um ihre Botschaft zu verbreiten.”

Christliches Medienmagazin “pro” 5/2007So beginnt der zweiseitige Artikel von einem pro-Redakteur, der mich vor einigen Wochen angerufen hat, um einige Hintergrundinfos zu Kirche und Web 2.0 zu erhalten. Ich bin ehrlich gesagt ziemlich begeistert über das, was er zu dem Thema geschrieben hat. Befürchtet habe ich einen Zeriss der von manchen als “nächste Blase 2.0″ bezeichneten Welle, gehofft habe ich auf eine objektive Beschreibung der Möglichkeiten, auf dieser Welle zu surfen. Herausgekommen ist in meinen Augen ein Plädoyer für mehr Verbundenheit mit dem Web in der “christlichen Gesellschaft”. Auch meinem Anliegen, Kirchen zeitgemäß und modern im Internet zu positionieren, hat Jörn Schumacher Ausdruck verliehen:

Dass Christen sich mehr den Ideen des Web 2.0 öffnen, liegt auch im Interesse von Thomas Kilian, der in diesem Jahr das Projekt “iChurch” (www.iChurch.de) gründete. Er vermittelt Kirchengemeinden, Organisationen und Verbänden das Know-How und die Technik, mit der Kirchen im Web 2.0 durchstarten können. Kilian, der eine Werbeagentur im ostwestfälischen Löhne leitet, engagiert sich selbst in einer Freikirche und weiß daher aus eigener Erfahrung, “wie wichtig es für eine Gemeinde ist, mit der Zeit zu gehen”. Auf dem Gebiet Web 2.0 besteht nach seiner Meinung ein großer Nachholbedarf. “Dabei ist das eine so spannende Geschichte”, sagt Kilian. “Die einzelnen Leute können sich hier selbst aktiv einbringen, und die Internetauftritte werden lebendig.” Zum Paket, das “iChurch” anbietet, gehört die Software und die Schulung vom Aufbau von Weblogs, Podcasts oder Video-Portalen.

Vielen Dank an das Christliche Medienmagazin “pro”, das meiner Stimme hier Raum gegeben hat. Ich hoffe, dass das Thema Web 2.0 / Neue Medien sich auch in der christlichen Medienlandschaft weiter verbreitet und etabliert. Und so spricht mir auch das Fazit des Artikels aus der Seele: “Je mehr mitmachen, desto mehr haben etwas davon.” In diesem Sinne – lasst uns gemeinsam die Kirche ins Web 2.0 bringen!

Kommentar schreiben!

Verwandte Artikel zu diesem Beitrag: iChurch
iChurch

Wikis bringen Gemeinden in Schwung

Stefan WaideleHeute freue ich mich über einen Gastbeitrag von Stefan Waidele, der sich schon seit einigen Jahren mit freier Software und verschiedenen Methoden rund um Web 2.0 beschäftigt. Anfang Oktober hat er auf seinem Server für das Projekt “Free Burma!” ein Wiki zur Planung zur Verfügung gestellt. Diese Web-Technologie ist in seinen Augen nicht nur für humanitäre, politische oder wirtschaftliche Projekte nützlich, sondern erleichtert auch organisatorische Abläufe in der Gemeindearbeit – sofern sie richtig eingesetzt wird.

Wiki Spielwiese

„Wikis“ sind Internetseiten, die nicht nur von den Benutzern gelesen, sondern auch verändert werden können. Die  Wikipedia hat den Begriff Wiki auch außerhalb der IT-Szene bekannt gemacht, ihn jedoch auch stark in Richtung „Lexikon“ geprägt. Dabei wird oft übersehen, dass sich Wikis auch sehr gut als Planungsinstrument und Werkzeug zum gemeinsamen Brainstorming einsetzen lassen.

Selbstverständlich ist das persönliche Treffen zum Gedankenaustausch das beste Mittel. Jedoch ist dies aufgrund von räumlicher Distanz oder Terminproblemem oft nur beschränkt möglich. Also muss ein Teil der Planung schriftlich erfolgen. Wenn dies in einem Wiki anstatt per E–Mail geschieht, eröffnen sich hier folgende Möglichkeiten:

  • Neue Ideen können auch noch später eingebracht und auch ohne weiteres Treffen gemeinsam formuliert werden.
  • Jeder kann seinen kleinen Teil zur Planung beitragen. Gruppenmitglieder, denen das öffentliche Sprechen nicht liegt können ihre Gedanken sorgfältig formulieren und beisteuern.
  • Keine Idee geht verloren, auch wenn sie verworfen wird. Die Versionskontrolle gibt Auskunft über frühere Stände des Textes.
  • Man ist terminlich unabhängig von einander. Anstatt drei Treffen (Ideen sammeln, Möglichkeiten abklären, Entscheidungen treffen) könnte man die Ideen schon im Vorfeld in einem Wiki sammeln, und erste Rückfragen klären. Das persönliche Treffen ist dann gut vorbereitet und kann effektiv verlaufen (was mehr Zeit zum anschließenden „Austausch bei Kaffee & Keksen“ lässt… :)

Dieses Video spricht von einem „Camping-Ausflug“. Die beschriebene Technik ist jedoch auch ohne weiteres auf Gemeindefeste, Konfirmantenfreizeiten oder sonstige Veranstaltungen übertragbar.

Wer jetzt neugierig geworden ist, und kann auf der Wiki-Spielwiese mehr über den Einsatz von Wikis im Allgemeinen und am Beispiel der Plaung der Aktion „Free Burma!“ erfahren. Die dort erläuterten Zusammenhänge sind jedoch ohne weiteres auf Planungen in anderen Bereichen übertragen.

Das Interview selbst ist auch als Wiki angelegt. Wer noch Fragen hat ist herzlich eingeladen, diese direkt vor Ort zu stellen.

Kommentar schreiben!

Verwandte Artikel zu diesem Beitrag: iChurch

Nightlight begeistert online für Jesus

Simon Joas von Nightlight StationDas Angebot der Nightlight Station gibt es schon recht lange im Netz. Seit 2000 ist Simon Joas mit dabei, den ich in einem Email-Interview zu den besonderen Angeboten der Internet-Plattform befragt habe. Simon ist gelernter Bankkauffmann und hat sein Hobby zum Beruf gemacht: Zusammen mit dem Nightlight-Team denkt er sich ständig neue Möglichkeiten aus, wie Christen ihre Leute auf Jesus aufmerksam machen können.

Simon, was steckt hinter der Nightlight Station?

Nightlight e.V. ist eine gemeinnützige, überkonfessionelle, christliche Jugendinitiative. Kurzum: Hier arbeiten Christen, die Gott in ihrem Alltag erleben und wissen, dass sie einmal in den Himmel kommen. Fakt ist: Wer ohne Gott lebt, der hat schlechte Karten. Und das kann man doch unmöglich verschweigen. Deshalb will Nightlight für Jesus Christus begeistern! Denn jeder kann ihn selbst erleben. An ihn zu glauben, bereichert das Leben und ist die Garantie für den Himmel. Was für eine tolle Botschaft! Die muss doch raus, oder!?

Nightlight Station

Ihr habt ja eine wirklich außergewöhnliche Navigation. Wie kommt es dazu?

Das Leben ist wie eine Zugfahrt. Die Gleise liegen nicht immer eben und gerade. Manchmal tun sich Abgründe auf und man sucht nach Brücken, über die man fahren kann. Oder man bummelt gemütlich übers Land und genießt den Ausblick. Egal auf welchen Gleisen Du gerade fährst: Was wäre die Bahn ohne Bahnhof? Jeder muss mal Halt machen, auftanken, zur Ruhe kommen, nachdenken. Nightlight Station möchte ein solches Angebot für Dich sein. Deshalb sieht die Navigation wie der Fahrplan einer U-Bahn aus.

“Kirche geht Web 2.0″ – was trägt die Nightlight Station dazu bei?

Weil wir junge Leute im Blick haben, achten wir darauf, dass wir immer am Puls der Zeit sind. So verfassen wir ständig neue Flyer, Infohefte, Kalender usw. – mit knackigen Texten und stylischem Layout. Denn wenn wir die Botschaft der Bibel in zeitgemäßer Form rüberbringen, dann merken die Leute, wie aktuell sie immer noch ist. Wir machen auch interessante Radiosendungen oder ansprechende CD-Produktionen. Und seitdem Videos der totale Kult sind – YouTube lässt grüßen –, drehen wir auch professionelle Filme.

Wo liegen für Euch die Vor- und ggf. auch Nachteile von Web 2.0?

Interaktion wird bei uns ganz groß geschrieben. Unser ganzes Angebot soll ja gerade dazu motivieren, dass Jugendliche mitmachen und wir ins Gespräch kommen. Deshalb bieten wir Chat, kostenlose Hotlines, gesicherten Mailkontakt, eine Radiosendung zum Mitmachen usw. an. Denn klar: Zu den Themen, die unseren Leuten auf der Seele brennen, darf deren Meinung natürlich nicht fehlen. Die Interaktionen des Web 2.0 machen tiefgründige Gespräche und echten Austausch möglich, interessant und attraktiv.

Was sind derzeit Eure Herausforderungen?

Web 2.0 Angebote sind bei uns ein Mittel zum Zweck: Wir suchen nach Wegen und Möglichkeiten Menschen Gott nahe zu bringen. Deshalb ist der Übergang zwischen virtueller Welt und Realität spannend. Unser Wunsch ist es, dass Gespräche, die in der Anonymität des Netzes stattfinden, zu Veränderungen und Begegnungen in der wirklichen Welt führen. Darum bemühen wir uns, wenn dies auch vom Gesprächspartner gewünscht ist, diesen nach Möglichkeit an örtliche Gemeinden zu vermitteln.

Ein Wort zum Schluss?

Grundlage für die Arbeit von Nightlight ist allein die Bibel, durch die sich Gott mitteilt. Gern können alle Christen mitmachen, die das genau so sehen. Du bist herzlich eingeladen, die Arbeit besser kennenzulernen. Lass Dir zum Beispiel den regelmäßigen Infobrief oder das komplette Sortiment zukommen. Und denk daran: Ohne Gott ist jeder Mensch verloren. Aber Du kannst etwas daran ändern. Unsere Arbeit wird Dir eine gute Hilfe sein – wenn Du Dich darauf einlässt. Jetzt liegt es also an Dir!

Kommentar schreiben!

Verwandte Artikel zu diesem Beitrag: iChurch

Frauen und Männer in virtueller Kirche

Fünfter und letzter Teil meiner Blogserie “Kirchengemeinden ins Netz! 

In diesem Blogbeitrag widme ich mich möglichen Angeboten für erwachsene Internet-Nutzer. Auch sie sind auf der Suche nach Antworten und nutzen das Internet zu Informations- und Kommunikationszwecken. Sie tauschen sich online aus und diskutieren im wahrsten Sinne des Wortes über „Gott und die Welt“. Ihre Probleme mögen sich vielleicht nicht grundsätzlich von denen Jugendlicher unterscheiden, dennoch ergeben sich mitunter andere Fragestellungen.

Euer kirchliches Online-Angebot könnte beispielsweise bei der Familien- oder auch Trauerarbeit beratend unterstützen. Viele Menschen scheuen den direkten Kontakt zu Beratungsangeboten und bevorzugen anonyme Angebote. Während oftmals die Telefonseelsorge in Anspruch genommen wird, bleibt dies beispielsweise Gehörlosen verwehrt. Ein Beratungs-Chat oder ein entsprechendes Forum stellt für diese Personengruppen die Möglichkeit dar, dennoch auf anonymem Wege Hilfe zu erhalten.

In der Vielzahl von überregionalen Beratungsangeboten könnte das Angebot Eurer eigenen Kirchengemeinde positiven Anklang finden. Antwortsuchenden wird so der erste Schritt erleichtert und sie können ihre Hemmschwelle langsam abbauen. Wenn Ihr dann noch eine „virtuelle Vorstellungsrunde“ Eurer Mitarbeiter bzw. Berater anbietet, dann schafft es Vertrauen und erleichtert es den Menschen sich zu öffnen.

Weiterhin bietet die Online-Präsenz Eurer Kirchengemeinde nicht nur jugendlichen Interessengebieten und Veranstaltungen Platz, auch Erwachsene können davon profitieren. Ihr könntet z.B. die letzte Predigt oder den aktuellen Gemeindebrief online zur Verfügung stellen, oder auch neueste Bücher vorstellen. Veranstaltungskalender mit Terminen für die nächste Krabbelgruppe, den nächsten Seniorentreff oder den kommenden Töpferkurs treffen auf ein dankbares Publikum. Auch geschichtlich interessierte Senioren aus der Gegend lesen gerne Informationen zur Vergangenheit und zur Entstehung Ihrer Gemeinde.

Da sich eine Vielzahl der Internetnutzer selbst gerne produktiv im Internet einbringt, wäre hier auch eine ehrenamtliche Mitarbeit in der Online-Redaktion denkbar. Für Neugierige kann Wissenswertes sowohl über die eigene als auch fremde Glaubensrichtungen angeboten werden. Und genau wie jugendliche Internet-Nutzer können sich die Erwachsenen über Ihre Themen und Interessen in einer entsprechenden Community austauschen.

Dank der vielfältigen Möglichkeiten des Internets könnt Ihr sogar Gebete oder Predigten zum Hören (Podcast) oder zum Anschauen (Videocast) bereitstellen. Eine nette Idee habe ich bei liebfrauen.net gefunden. Hier hat man die Möglichkeit, eine virtuelle Kerze anzuzünden, um anschließend sein Anliegen in ein „Anliegenbuch“ zu schreiben oder darin zu lesen. Im ersten Moment mag das alles befremdlich anmuten, aber einige Menschen mögen durch diese Angebote sicherlich Trost finden. Der Kreativität und der Vielfalt der dargebotenen Inhalte sind kaum Grenzen gesetzt. Wichtig ist die Berücksichtigung der vielfältigen Interessen und Bedürfnisse der Nutzer, damit Euer christliches Online-Projekt regen Zulauf findet.

Ich hoffe ich konnte Euch mit meinen Beiträgen ein paar Anregungen für den Onlinegang Eurer Gemeinde geben. Die Liste der Vorschläge ist natürlich lange nicht vollständig und kann beliebig erweitert werden. Was spricht denn dagegen, dass ein wachsendes Online-Angebot auch ein Wachsen der Glaubensgemeinschaft mit sich bringt?!

Kommentar schreiben!

Verwandte Artikel zu diesem Beitrag: iChurch
iChurch
Seite 1 von 11

Kirche 2.0

Immer mehr Menschen halten Kirche für nicht mehr aktuell. Ich bin Thomas Kilian, Leiter der Werbeagentur Thoxan in Ostwestfalen. Durch mein kirchliches Engagement weiß ich, wie wichtig es für eine Gemeinde ist, mit der Zeit zu gehen.

Thomas Kilian

Deshalb habe ich das iChurch-Projekt gestartet. Ich möchte Kirchen und Organisationen dabei helfen, die Möglichkeiten der Neuen Medien erfolgreich zu nutzen.

Thoxan . agentur für neue medien

Suchen

Kategorien

Archiv

iChurch - Kirche geht Web 2.0

"Kirche geht Web 2.0" - mit iChurch ist es möglich! Immer mehr Menschen halten Kirche für nicht mehr aktuell. iChurch hilft Kirchen und Organisationen dabei, die Möglichkeiten der Neuen Medien erfolgreich zu nutzen und sich zeitgemäß im Internet zu präsentieren.

Powered by Wordpress
Valides xHTML 1.0
Thoxan . agentur für neue medien