Nach der Frühjahrsmüdigkeit in die Sommerpause

Es ist zum Haare raufen. Nach der Frühjahrsmüdigkeit folgt im iChurch Weblog nun die große Sommerpause. Nach unserem Blog-Update im April (hier hatte ich ja auch schon einige Wochen keine aktuellen Berichte mehr geschrieben), gab es leider eine lange Pause, die sich nach einem Interviewbeitrag von heute auch im Sommer fortsetzen wird. Zur Zeit sind wir in der Agentur mit Projekten und Aufgaben mehr als ausgelastet, so dass ich bei iChurch derzeit nicht zum Bloggen komme.

Was mich sehr freut, ist die Tatsache, dass trotz der mageren Ausbeute an neuen Artikeln die Seite regelmäßig gut besucht ist. Die insgesamt 100 Artikel hier bei iChurch bieten ja auch erstmal eine Menge Lesestoff für alle, die sich mit Kirche und Web 2.0 auseinander setzen wollen.

Empfehlen kann ich Euch auch das Weblog vom pro-medienmagazin, wo mein Kollege Jörn Schumacher über interessante Themen im Bereich Kirche, Medien und Internet schreibt. Passend dazu empfehle ich auch die digitale Ausgabe PRO Kompakt, die einmal pro Woche per Email erscheint.

Bitte habt Verständnis dafür, dass hier auch bis Ende August sicher keine neuen Artikel erscheinen und stöbert so lange in den alten Artikeln. Ich werde mir über den Sommer überlegen, ob und wie es mit iChurch weitergeht. Denn so geht es ja nicht weiter.

In diesem Sinne: Einen schönen Sommer!

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Christliche Kurzfilme im Internet

Tobias LawrenzHeute spreche ich mit Tobias Lawrenz aus der Nähe von Pforzheim über sein Internetprojekt www.christlichekurzfilme.de. Tobias ist 26 Jahre alt und hat im letzten Semester Medien/Kunst mit Schwerpunkt Film & Produktion an der HfG Karlruhe studiert. Vorher hat er als 3D & Compositing Grafiker bei diversen Produktionsfirmen gearbeitet. Seit einigen Jahren macht er mit anderen immer wieder Filmprojekte, wie z.B. der christliche Kinderfilm “Das Geheimnis der Falkenburg”.

Tobias, Ihr habt eine Website über christliche Kurzfilme online gestellt. Worum geht es da genau?

Im Grunde genommen ist es eine Homepage, die “einfach” darüber Informieren soll, was es für ein deutschsprachiges Angebot im christlichen Bereich gibt. Es gibt sehr fähigen Nachwuchs und die Branche erlebt gerade einen Boom, nicht nur durch Tru: oder professionelle Filmproduktionen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf deutschen Produktionen der letzten Jahre.

Christliche Kurzfilme

Wen möchtet Ihr mit dieser Seite ansprechen und warum?

Hauptsächlich möchten wir Prediger, Hauskreisleiter oder Jugendleiter ansprechen, die Kurzfilme als Predigteinstieg oder in der Bibelstunde als Themeneinstieg nutzen. Es gibt aber auch genügend Privatleute, die das Angebot nutzen. Des Weiteren ist es auch eine Übersicht, was es so alles in Deutschland gibt. Da der Markt sehr unübersichtlich ist, fehlt sicherlich noch die eine oder andere wichtige Produktion. Für Hinweise sind wir immer sehr dankbar!

Bislang ist die Seite ja noch recht klein und es werden keinerlei Web 2.0-Funktionen angeboten. Wieso bzw. was ist noch in Planung?

Wir wollten als erstes mal “online” gehen, das Design stand erstmal im Hintergrund; “design follows function”. Trotzdem wollen wir daran weiter arbeiten. Wir möchten erstmal beobachten, wie sich das weiter entwickelt und sind auch im regelmässigem Gespräch mit anderen (vielleicht besseren) Communitys oder Interessengruppen (wie z.b. Tru: oder dasRad). Wir wollen ungern “noch” eine zusätzliche Community aufbauen, sondern als allererstes informieren. Trotzdem haben wir jetzt einen Grafiker, der das ganze dynamisch umsetzt und einige Web 2.0 Features integrieren wird.

Welche Möglichkeiten siehst Du im Internet für christliche Themen und Inhalte?

Es ist schwer einzuschätzen, wie sich Christen in dem Bereich weiterentwickeln. Als wir die ersten Kurzfilme für die Jesushouse DVD 2003 erstellten, dachten wir, dass die (neu installierten) Beamer, und Medienangebote in den Gemeinden auch eine Nachfrage nach solchen Inhalten schaffen würde, weshalb wir 2004 auch gleich eine DVD für Erwachsene produzierten. Heute wissen wir, dass sich der Markt langsamer bzw. auch teilweise in eine andere Richtung entwickelt. Es werden z.B. öfters Filmausschnitte aus aktuellen Kinofilmen gezeigt, anstatt explizit christliche Kurzfilme (was auch sicherlich an deren “nicht professionellen” Qualität oder am unbekannten Angebot liegt). Möglichkeiten gibt es viele und ich denke, dass die säkularen Inhalten wie StudiVZ oder Youtube uns die Richtung vorzeigen.

Wie können Christen die neuen Medien noch besser nutzen?

Indem sie sie einsetzen und weiter Raum schaffen, überhaupt Möglichkeiten zu kreieren. Filme zu machen ist teuer und leider werden heutzutage gerade bei Christen viele Inhalte (raub)kopiert, da es ja “für den Herrn” ist. Leider wird dabei oft übersehen, dass gerade dadurch und Geld für weitere Projekte verloren geht. Reich wird man mit Filmemachen definitiv nicht. 

Es gibt sicherlich auch spannende, neue Nutzungsformen, wie z.B. Veranstaltungen: Wir haben auf dem Christival dieses Jahr die Hintergrund Animationen für die LED Wände gemacht, die eher als “Lichtquelle” genutzt wurden. Solche Sachen kann man gut einsetzen.

Ein Wort zum Schluss?

Ich wünsche mir, dass sich die christliche Szene weiter vernetzt, dass Bewusstsein für professionelles Arbeiten (und deren Finanzierung) wächst und viele film- und medienschaffende Nachwuchtalente gefördert und gefunden werden, die dann vor allem später in die säkulare Szene gehen (und dabei die christliche nicht vergessen). Gott hat einen Plan für Deutschland, wir sind gespannt, wie es weitergeht.

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