Die Goethe Universität Frankfurt am Main führt zur Zeit eine Studie durch, die das Vorkommen der Kirche im Web 2.0 untersucht.
Mitte Juni ist die Veröffentlichung der Studie „Verkündigung 2.0 - Kirche im Web 2.0“ geplant. Die Goethe Universität Frankfurt am Main führt diese in Form der Professur von Religionspädagogik und Mediendidakik durch und untersucht so das Vorkommen der Kirche im Web 2.0. Im Rahmen der IFA 2008 in Berlin stellte Professor Trocholepczy von der Goethe Universität die Studie interessierten Pressevertretern erstmals vor.
Ziel der Studie ist es, zunächst eine erste verlässliche Übersicht über religiöse und kirchliche Aktivitäten im Web 2.0 zu bekommen. Daraufhin soll eine „Landkarte“ der Aktivitäten erstellt werden, die vor allem religiös interessierten Surfern eine Orientierung im Internet bieten soll. Auch verschiedene Handlungsempfehlungen für die Internetstrategie der Kirche sollen formuliert werden. Man darf also auf die Veröffentlichung der Ergebnisse gespannt sein.
Wer nicht nur auf die Ergebnisse gespannt ist, sondern auch selbst gerne an der Umfrage teilnehmen möchte ist dazu herzlich eingeladen. Die Teilnahme an der Studie ermöglicht, es die eigene Sicht aktiv einzubringen. Somit ist die Umfrage für alle, die an den Themen Kirche und Web 2.0 interessiert sind, eine schöne Möglichkeit, auch dazu beizutragen, wichtige Entscheidungen für eine kirchliche Medienstrategie vorzubereiten. Und das alles in nur 10 Minuten…
Verwandte Artikel zu diesem Beitrag:Evangelisch.de unternimmt ab dem Kirchentag 2009 bis zum Pfingstsonntag den Rekordversuch, die Bibel zusammenzufassen und zu twittern.
Evangelisch.de ist eine Plattform im Internet, für aktuelle Themen und Standpunkte sowie für den Austausch und die Gemeinschaft von unterschiedlichen Menschen. Außerdem werden hier Informationen und Hilfestellung rund um die evangelische Kirche im Internet geboten.
Twitter ist ein soziales Netzwerk und ein Mikro-Blogging-Dienst, welcher sich zur Zeit immer größer werdender Beliebtheit erfreut. Angemeldete Nutzer können Textnachrichten in einem Umfang von maximal 140 Zeichen auf der Twitter-Plattform veröffentlichen. Der Nutzer kann entscheiden, ob nur sein Netzwerk oder alle auf seine Nachricht zugreifen können.Das Netzwerk beruht darauf, dass man die Nachrichten anderer abonnieren kann, die Abonnenten werden als „Follower“ bezeichnet.
Warum also nicht den aktuellen Hype um Twitter auch für den religiösen Bereich nutzen?! Ich finde es eine gute Idee die Bibel, die für manch einen vielleicht nur noch alt und verstaubt erscheint, auf diese Art und Weise wieder interessant zu machen. Außerdem bietet das Twittern die hervorragende Möglichkeit, auch Menschen zu erreichen, die sonst mit der Bibel vielleicht „nichts am Hut“ haben.
Das Team von evangelisch.de hat die Bibel mittlerweile in rund 3000 Textstellen aufgeteilt, die jetzt zusammengefasst und getwittert werden sollen. Wer bei dem Rekordversuch, die Bibel zu twittern, selbst mitmachen möchte, kann sich dafür auf evangelisch.de anmelden. Es gibt hier die Möglichkeit sich vorab eine Bibelstelle auszusuchen, oder man wartet den Kirchentag ab, auf dem weitere Ausschnitte vergeben werden. Mehr Informationen gibt es hierzu auf evangelisch.de.
Verwandte Artikel zu diesem Beitrag:„Mensch, wo bist du?“- lautet das Motto des 32. Kirchentags 2009 in Bremen. Doch die Frage sollte eher lauten: „Web 2.0, wo bist du?“. Schließlich finden sich auf der offiziellen Website der christlichen Großveranstaltung zwar die Möglichkeit zur Anmeldung sowie Programm- und Projektvorstellungen, aber leider kein Weblog.
Konnten wir vor zwei Jahren noch berichten, dass „auch der Kirchentag jetzt Web 2.0 geht“ , scheint der Trend in diesem Jahr bereits wieder beendet zu sein.
Wir finden es schade, dass sich die Organisatoren gegen ein Weblog entschieden haben. Vor allem wenn man bedenkt, wie gut das Weblog des vergangenen Kirchentags angenommen wurde. Obwohl das Ereignis nur wenige Tage dauerte, kamen doch insgesamt 200 Einträge zusammen und es gab mehrere Tausend Zugriffe.
Auch im Bereich Social Networking sieht es eher düster aus. Online gibt es keine Möglichkeit sich auszutauschen oder Kontakte mit anderen Besuchern zu knüpfen . Dabei würde das Web 2.0 doch eine gute Möglichkeit bieten, auch kirchenferne und -skeptische Menschen zu erreichen. Sie könnten sich so zunächst einmal unverbindlich und anonym informieren.
Das BarCamp „Kirchentag“ scheint also zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Es ermöglicht den Austausch von Christen untereinander, die an den Themen Web 2.0 und Internet interessiert sind. Ein BarCamp ist eine sogenannte Unkonferenz. Es gibt kein festes Programm, Themen und Abläufe werden von den Teilnehmern selbst festgelegt.
Wer auf der Suche nach einer Möglichkeit ist sich mit anderen Kirchentagsbesucher auszutauschen, findet diese allerdings durchaus. Auf privaten Websites finden sich zahlreiche Weblogs, sowie Foren die zum Austausch um und über den Kirchentag einladen:
