Beste Predigt 2009: Gottes Wort in TV, Internet und Rundfunk

Mal ganz ehrlich: Die Kirchen sind schon mit dem Vorurteil langweiliger Predigten behaftet. Umso mehr freut es mich, dass auch in diesem Jahr wieder die “Beste Predigt” durch den “Verlag für die Deutsche Wirtschaft” geehrt wird. In den alljährlich eingereichten Beiträgen zeigt sich, wie aktuell, alltagsnah und bewegend Predigten wirklich sein können. Hier wirkt nichts angestaubt oder antiquiert, sondern modern und zeitgemäß.

Die Realität nicht aus den Augen verlieren – dies ist auch das Thema der 2005 prämierten Predigt von Pfarrerin Sylvia Bukowski:

“Viele Menschen kehren der Kirche den Rücken. Das ist eine Tatsache, die viele von uns beschäftigt, zumal dafür nicht nur finanzielle Erwägungen ausschlaggebend sind, sondern oft auch enttäuschte Erwartungen. Was bedeutet das für uns in der Gemeinde? Was müssen wir ändern? Mit dieser Frage im Kopf lese ich, dass auch schon Jesus die Menschen in Scharen davongelaufen sind. Wie konnte es dazu kommen? Bei Jesus liegen doch ganz bestimmt nicht die Versäumnisse vor, die man uns – oft zu Recht – nachsagt: Versäumnisse an Achtsamkeit, an Glaubwürdigkeit, an bewegenden Predigten, an Toleranz…”

Ich kann mir gut vorstellen, dass auch unter den 2009 eingesendeten Predigten die einen oder andere dabei sein wird, die vor diesem Hintergrund zu den Menschen spricht. “Glauben” hat schließlich auch etwas mit Hoffnung zu tun… und an unsere Hoffnungen sind immer auch gewisse Erwartungen geknüpft.

Kirche in den Medien: Das Motto von “Beste Predigt 2009″

Man darf wieder einmal sehr gespannt sein, welche Predigt diesen “Spagat” zwischen Glaube und Alltag hinbekommt und so dazu beiträgt, die Distanz zwischen diesen, eigentlich ja zusammenhängenden Bestandteilen unseres Lebens zu überwindet. Selbstverständlich geht es auch hier nicht ohne Erwartungen vonstatten. So soll “die biblische Botschaft einer medialen Öffentlichkeit verkünde[t werden] und einem Publikum vermitteln, das auch über die im engeren Sinne kirchlich sozialisierten Kreise hinausgeht.” Die Medien nutzen, um mehr Menschen zu erreichen. In gewisser Weise geht es darum ja auch auf iChurch.

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