Die Anmeldezahlen sind noch recht “mau”, deshalb poste ich den Hinweis auf mein Seminar an dieser Stelle noch einmal. Vielleicht wisst Ihr noch jemanden, für den der zweitägige Workshop hilfreich sein könnte. Vielen Dank für jede Weiterempfehlung!
Am 12. und 13. Februar 2010 findet mein Seminar “Kirche und Gemeinde im Zeitalter von Web 2.0” an der christlichen Medienakademie in Wetzlar statt:
Verwandte Artikel zu diesem Beitrag:Kein Verein, keine Gemeinde sollte auf eine Internetpräsenz verzichten, angesichts von Vorteilen wie aktueller Information, leichter Vernetzung, günstiger Werbemöglichkeiten. Und doch gibt es noch immer „weiße Flecken“ oder veraltete Seiten im Web. Dabei ist es für Gemeinden und Vereine weder schwierig noch teuer, einen ansprechenden Webauftritt zu unterhalten. In unserem praxisorientierten Seminar lernen Sie die Möglichkeiten kennen, auch mit geringem Budget und einfachen Mitteln eine ansprechende, funktionale und leicht zu bearbeitende Website zu erstellen. Auch neue Technologien des so genannten „Web 2.0“ wie Weblog, Podcast und Wiki werden im Workshop unter die Lupe genommen. Selbstverständlich geht es dabei auch stets um die Umsetzbarkeit im Rahmen Ihrer individuellen Gegebenheiten in Kirche und Verein.
Ein interessantes Interview mit Kasper Skårhøj, dem Entwickler des kostenfreien Content Management Systems TYPO3, ist vor wenigen Tagen im Medienmagazin pro erschienen.
Verwandte Artikel zu diesem Beitrag:Warum stellte Skårhøj TYPO3 gratis ins Netz? Auf seiner Webseite erklärt er: “Mein christlicher Glaube sagt mir zwei Dinge: 1. Materialismus hat keinen bleibenden Wert. 2. Alles, was meine Kreativität hervorbringen kann, hat zum Ziel, Gott zu verherrlichen, denn er hat mir mein Talent gegeben. Für mich bedeutet das, dass ich mein Bestes der Welt in Form von ‚TYPO3‘ gebe.” Nicht nur auf der Webseite typo3.org findet sich ein eindeutiges Bekenntnis des Erfinders zum Glauben an Jesus Christus, auch in der Software selbst hat er es versteckt: Das Master-Passwort zum Freischalten ist eine Bibelstelle: Johannes 3,16. Auf seinen christlichen Text habe er auch schon einige Reaktionen bekommen: “Drei negative E-Mails, und 500 mehr oder weniger positive.”
Der Begriff Leiterschaft ist ein wie ich finde “typisch christlicher Terminus”. Habe dieses Wort im geschäftlichen Bereich noch nie gehört - aber immer, wenn es in der Gemeinde um Führungsaufgaben geht, sprechen wir von “Leiterschaft”. Auch in der christlichen Literatur kommt Leiterschaft häufig vor. Wer Leiterschaft bei Google eingibt, findet haufenweise Websites mit kirchlichem Kontext.
Ist es nicht witzig, dass ein solcher “kanaanäischer” Begriff immerhin 143.000 Treffer in Google aufweist? Zahlreiche dieser Online-Angebote verweisen auf geistliche und biblische Themen, Kirchengemeinden und Missionswerke. Doch was bedeutet Leiterschaft genau?
“Leiten ist letztlich eine spirituelle Angelegenheit und eine klare Herausforderung, selbst geistlich zu wachsen“, sagt Daniel Zindel im Buch “Geistesgegenwärtig führen” und wendet sich damit an alle Christen in Führungsverantwortung und Leiterschaft in Kirche und Gemeinde. Ich finde diesen Ansatz sehr gut und empfehle deshalb gerne das Buch von Zindel weiter. Schließlich geht es bei der Leiterschaft - ob im Internet oder im wahren Leben - nicht nur um Führung anderer Menschen, sondern auch um den richtigen Umgang mit mir selbst als Leiter. Bezogen auf das Internet könnte dies bedeuten, bei allem Wunsch nach Wachstum und Einfluss auch ruhige Zeiten wertzuschätzen.
Gerne könnt Ihr mir diesen Beitrag auch als Ausrede auslegen, dass hier bei iChurch zurzeit so wenig passiert… was nicht geht, geht einfach nicht. Ihr seid trotzdem herzlich Willkommen!
Verwandte Artikel zu diesem Beitrag:Ein tolles Projekt hat die Evangelische Brenzkirche aus Weil der Stadt (so heißt die Stadt wirklich, liegt in der Nähe von Stuttgart) auf die Beine gestellt: Die ganze Gemeinde hat bei einem Lipdub - oder besser gesagt - bei einem Churchdub mitgemacht. Ihr werdet vielleicht fragen, was ein Churchdub ist? Die Idee ist ganz einfach:
Als Lipdub wird ein Musik-Videos bezeichnet, in denen Personen lippensynchron (lip synching) zu einem eingespielten Audio (audio dubbing) agieren. Mit der Zeit wurden Arrangements und Qualität immer aufwändiger. Die höchste Kunst besteht darin, den gesamten Film ohne Schnitte (single unedited shot) zu führen, von Person zu Person, von Raum zu Raum.
(Quelle: E-Learning-Blog der Universität Leipzig, besten Dank für die Definition!)
EIn bekanntes Beispiel ist das University Lipdub, das bereits in vielen Weblogs verlinkt und bei Youtube mittlerweile fast 100.000 Mal abgerufen wurde. Nun hat die Evangelische Brenzkirche also nachgelegt und ist auf dem besten Weg, im kirchlichen Bereich für ähnliche Furore zu sorgen:
>> Youtube-Video | >> Vimeo-Video
Ich muss wirklich sagen: Respekt - ganz großes Kino! Bin absolut begeistert!
Eure Gemeinde wirkt in diesem Lipdub / Churchdub total lebendig, frisch und positiv. Dieses Video ist eine absolut eindrucksvolle Empfehlung und wird Euch (hoffentlich) viel Aufmerksamkeit und Besucher bescheren. Ganz furchtbar schade finde ich allerdings, dass Eure Website diesen frischen Wind noch nicht transportiert - aber vielleicht seid Ihr da ja auch schon ebenso dynamisch dran, wie an Eurem Musikvideo. Bin gespannt, welche Rückmeldungen Ihr erhaltet und berichte gerne in einigen Monaten noch mal darüber, was das Video für Euch bewirkt hat. Also: Meldet Euch!
Und für alle anderen gilt: Nachmachen ist angesagt - wäre doch sicher auch ein tolles Projekt für Eure Gemeinde, Jugendgruppe, Konfirmanden … - freue mich auf weitere Churchdubs!
Verwandte Artikel zu diesem Beitrag:Oft genug gerät das Web 2.0 ins Fadenkreuz der Medien. Sie stigmatisieren das Medium als einen Ort der rauen Umgangsformen, der zur Vereinsamung des Individuums führt, da dieses aufgrund des ständigen Surfens keinen gesellschaftlichen Umgang mehr pflegt.
Auf der anderen Seite euphorisieren so manche Dienstleistungsanbieter die neuen Möglichkeiten und Chancen für kreative Köpfe: Ihres Erachtens schule sich die Medienkompetenz durch die häufige Nutzung, was schließlich auch Karrierechancen fördere, da heute fast jede Arbeit Computerkenntnisse voraussetzt.
In dem Vortrag sollen beide Positionen gegenübergestellt und näher beleuchtet werden. Dazu werden zunächst die Formen der Kommunikation im Web 2.0 erläutert. Anschließend soll hinterfragt werden, welche neuen Möglichkeiten der Kommunikation das Web 2.0 bietet und wie diese genutzt werden. Ein kurzer Einblick in den wissenschaftlichen Forschungsstand soll mögliche Stellungnahmen von Institutionen mit gesellschaftlicher Verantwortung - beispielsweise Schulen und Kirchen - kontrastieren.
Dies und natürlich auch individuelle Frage können in der abschließenden Diskussion thematisiert werden.
» Weitere Infos und Anmeldung.
Verwandte Artikel zu diesem Beitrag:Keine Kirche, kein Verein, keine Gemeinde kann es sich heute (eigentlich) noch leisten, sich nicht im Internet zu präsentieren. Zu groß sind die Vorteile: aktuelle Informationen, leichte Vernetzung, günstige Werbemöglichkeiten und manches mehr. Und doch gibt es noch immer viele “weiße Flecken” oder langweilige - und schlimmstenfalls veraltete - Seiten im Web. Dabei ist es für Gemeinden und Vereine weder schwierig noch teuer, einen ansprechenden Webauftritt zu unterhalten.
In unserem praxisorientierten Seminar lernen Sie die Möglichkeiten kennen, auch mit geringem Budget und einfachen Mitteln eine ansprechende, funktionale und leicht zu bearbeitende Website zu erstellen. Auch neue Technologien des so genannten “Web 2.0″ wie Weblog, Podcast und Wiki werden im Workshop unter die Lupe genommen. Selbstverständlich geht es dabei auch stets um die Umsetzbarkeit im Rahmen Ihrer individuellen Gegebenheiten in Kirche und Verein.
Termin: 07.-08.05.2009
Ort: Wetzlar, Christliche Medienakademie
Referent: Thomas Kilian
Preis: 139,00 EUR
Weitere Informationen und Anmeldung
Verwandte Artikel zu diesem Beitrag:Das Warten hat ein Ende. Mit dem Webfish 2009 prämieren die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) die besten christlichen Internetangebote in deutscher oder englischer Sprache. Besonders freut mich der zweite Platz von Pastorbuddy, einem Netzwerk von christlichen Bloggern und Autoren, bei dem ich auch ab und an mitmische. Aber auch die anderen Sieger können sich wirklich sehen lassen. Respekt und danke für Euren virtuellen Einsatz für qualitativ und inhaltlich hochwertige christliche Internetseiten, liebe Webmaster!
Einen Innovationspreis erhielt das Fundraisingprojekt Himmlische-Paten.de, der Webfish-Förderpreis geht an Menschjesus.de. Detaillierte Informationen zu den Nominierten, die Begründung der Jury für ihre Auswahl sowie weitere Hintergrundberichte und ein kurzes Video findet Ihr auf der Internetseite zum Webfish 2009.
Verwandte Artikel zu diesem Beitrag:Modernes Webdesign, innovative Software und Web 2.0. - das sind die Instrumente, mit denen „man” sich im Internet präsentiert und Inhalte sowie Ziele erfolgreich kommuniziert. Während „Gott und die Welt” auf diese Methoden setzt, haben es viele gemeinnützige Organisationen offenbar verpasst, auf diesen IT-Zug aufzuspringen.
Dies ist jedoch ein unhaltbarer Zustand, findet auch Blogger & Barcamper Thomas Koch, der sich dazu entschlossen hat, einen “Barcamp Kirchentag” in Bremen unter dem Motto Christen das Web zeigen zu veranstalten. Die Veranstaltung findet am 23.05.2009 im Seminarhaus der Hans-Wendt-Stiftung statt.
Doch was genau dürfen die Teilnehmer von der Veranstaltung erwarten? Wie es sich für ein BarCamp, also eine „Unkonferenz” gehört, sind weder Themen noch Vortragende in Stein gemeißelt. Ich finde, das dies ein sinnvoller Rahmen ist, da sich viele Themen sicher erst im Laufe der Veranstaltung herauskristallisieren werden: Die Teilnehmer an dem Kirchentag haben bestimmt ganz verschiedene Erwartungen sowie einen unterschiedlichen Background.
Selbstverständlich wird es um Weblogs gehen, aber auch um die Vorteile von Content-Management-Systemen wie TYPO3. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, wie sich die Kirchen und Gemeinden im Internet so präsentieren, dass sie a) gefunden werden und b) die Inhalte auch gezielt kommunizieren.
Auch ich stelle immer fest, dass gerade im kirchlichen Umfeld die Möglichkeiten des Internets zu wenig genutzt werden. Das “Barcamp Kirchentag” in Bremen ist daher eine ausgezeichnete Gelegenheit, zu überprüfen, ob der eigene Internet-Auftritt vielleicht doch so langsam mal in die Mottenkiste gesteckt werden sollte.
Weitere Informationen erhält man unter der Web-Adresse: http://kirchentag.mixxt.de
Verwandte Artikel zu diesem Beitrag:Es muss für viele Menschen schon seltsam sein, wie sich die Kirche nach außen hin präsentiert. Ich will mich jetzt nicht zu weit aus dem Fenster lehnen – daher sage ich auch nur, dass es vielen recht seltsam vorkommt, was wir in unseren Gemeinden so treiben. Es sind nicht nur die Wörter oder Formulierungen, die häufig von Gläubigen verwendet werden, sondern auch die Art und Weise, wie sie sich geben. Wie befremdlich die Kirche insgesamt wirkt, zeigt das Video “Kirche und Kaffee”.
Was Kaffee mit Kirche zu tun hat? Eigentlich gar nichts; und genau aus diesem Grund ist das beliebte Heißgetränk auch hervorragend dafür geeignet, um - quasi als sinnentleerte Metapher – die verzerrte Außenwirkung der Kirche zu veranschaulichen. Aber seht am besten selbst:
Besonders witzig finde ich auch die netten Aufkleber auf den Autos. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich die kirchlichen Aufkleber sowohl inhaltlich, als auch von ihrer ganzen Machart noch nie sonderlich originell gefunden habe. Vermutlich hat sich daran seit den 1980ern nicht wirklich etwas verändert. Insgesamt muss man sagen, dass das Bild der Kirche in Amerika aufgrund zahlreicher TV-Prediger noch um einiges extremer ist, als es die Wahrnehmung seitens der Öffentlichkeit in Deutschland wohl jemals skizzieren könnte.
Aber mal ehrlich: Wie häufig ist es Euch als aktiven Mitgliedern einer kirchlichen Gemeinde schon passiert, dass Ihr mit einem, sagen wir mal ‚weniger gläubigen Menschen‘ ins Gespräch kommt – und das Resultat darin besteht, dass Ihr auf Ablehnung stoßt, zumindest aber verwundert und etwas entrückt angeblickt werdet?
Ganz falsch sind sicherlich die Bemühungen, andere Menschen belehren zu wollen. Auch hier gibt es immer wieder Vertreter der Kirche, die diesen Kurs fahren. Meiner Ansicht nach sollten Gläubige ihren Glauben zwar vertreten, dabei aber ganz offen mit anderen diskutieren. Insofern ist ein Video wie “Kaffee und Kirche” als Impuls vielleicht ganz sinnvoll, um sich noch einmal in dieser Hinsicht zu hinterfragen.
Verwandte Artikel zu diesem Beitrag:Nachdem es bereits zu Weihnachten einen Service der Evangelischen und Katholischen Kirche gab, Weihnachtsgottesdienste online zu suchen und zu finden, bietet nun eine äquivalente Website diesen Dienst für Ostergottesdienste an. Beim ökumenischen Gottesdienstservice haben bundesweit katholische und evangelische Kirchengemeinden sowie Freikirchen ihre Andachten, Gottesdienste und Messfeiern eingetragen. Der Online-Dienst ist übersichtlich gestaltet und leicht zu bedienen. Für die Suche geben die Internetnutzer den Namen der Gemeinde, den Ort oder eine Postleitzahl ein und erhalten so einen Überblick über die vielfältigen Angebote zwischen Gründonnerstag und Ostermontag (9. bis 13. April 2009).
(Quelle: APD)
