Oft genug gerät das Web 2.0 ins Fadenkreuz der Medien. Sie stigmatisieren das Medium als einen Ort der rauen Umgangsformen, der zur Vereinsamung des Individuums führt, da dieses aufgrund des ständigen Surfens keinen gesellschaftlichen Umgang mehr pflegt.
Auf der anderen Seite euphorisieren so manche Dienstleistungsanbieter die neuen Möglichkeiten und Chancen für kreative Köpfe: Ihres Erachtens schule sich die Medienkompetenz durch die häufige Nutzung, was schließlich auch Karrierechancen fördere, da heute fast jede Arbeit Computerkenntnisse voraussetzt.
In dem Vortrag sollen beide Positionen gegenübergestellt und näher beleuchtet werden. Dazu werden zunächst die Formen der Kommunikation im Web 2.0 erläutert. Anschließend soll hinterfragt werden, welche neuen Möglichkeiten der Kommunikation das Web 2.0 bietet und wie diese genutzt werden. Ein kurzer Einblick in den wissenschaftlichen Forschungsstand soll mögliche Stellungnahmen von Institutionen mit gesellschaftlicher Verantwortung - beispielsweise Schulen und Kirchen - kontrastieren.
Dies und natürlich auch individuelle Frage können in der abschließenden Diskussion thematisiert werden.
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Verwandte Artikel zu diesem Beitrag:Das Warten hat ein Ende. Mit dem Webfish 2009 prämieren die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) die besten christlichen Internetangebote in deutscher oder englischer Sprache. Besonders freut mich der zweite Platz von Pastorbuddy, einem Netzwerk von christlichen Bloggern und Autoren, bei dem ich auch ab und an mitmische. Aber auch die anderen Sieger können sich wirklich sehen lassen. Respekt und danke für Euren virtuellen Einsatz für qualitativ und inhaltlich hochwertige christliche Internetseiten, liebe Webmaster!
Einen Innovationspreis erhielt das Fundraisingprojekt Himmlische-Paten.de, der Webfish-Förderpreis geht an Menschjesus.de. Detaillierte Informationen zu den Nominierten, die Begründung der Jury für ihre Auswahl sowie weitere Hintergrundberichte und ein kurzes Video findet Ihr auf der Internetseite zum Webfish 2009.
Verwandte Artikel zu diesem Beitrag:“Ich möchte einen Eindruck davon vermitteln, wie gern Gott uns Menschen hat.” sagt der 29-jährige Michael Graber aus Basel. Deshalb hat er vor einigen Jahren das Projekt “E-Water” ins Leben gerufen. Auf dieser Online-Plattform ohne stellt er, ganz ohne kommerziellen Hintergrund, kostenlose Flash-Clips und E-Cards mit christlichen Texten zur Verfügung, die sich direkt von der Website aus verschicken lassen. Das einzige, was die User brauchen, um sich Flashfilme anzusehen, ist eine Software von Adobe, die bei den meisten Browsern bereits als Plugin enthalten ist.
Michael ist in einer christlichen Familie aufgewachsen und wurde somit von Anfang an mit dem Glauben vertraut gemacht. Er ist studierter Biochemiker und hat seine Doktorarbeit auf diesem Gebiet gerade abgeschlossen. Seine Freizeit verbringt er natürlich mit der Bastelei an seiner Homepage, aber auch Fotografieren und Wassersport stehen bei ihm hoch im Kurs. Jetzt besucht er regelmäßig die Gellertgemeinde in Basel, die ein Teil der Evangelisch-Reformierten Kirche der Schweiz ist.

Die Idee für E-Water kam ihm, als er per Zufall im Internet auf den Flashfilm “Interview with God“ gestoßen ist. Diese Animation berührte ihn sehr und er merkte, dass man mit solchen Clips und Karten hervorragend Botschaften vermitteln kann. So machte er sich an die Arbeit und mit der Zeit hat er eine ansehnliche Zahl an Flashfilmen zusammengebaut.
“Die anderen sollen auch etwas davon haben.” sagte seine Schwester nicht nur einmal zu ihm und versuchte ihn dazu zu bringen, seine Arbeiten online zu stellen. Im Frühling 2004 wagte er schließlich den Schritt und ging mit seinen ersten fünf Eigenkreationen ins Netz. Seitdem kommen pro Jahr etwa 1-2 neue Produkte hinzu. Eine neue Animation zu erstellen kostet ihn mehrere dutzende Stunden, aber es macht ihm großen Spaß. “Ich möchte mit meinen Arbeiten erzählen, dass Gott bis über beide Ohren in jeden von uns verliebt ist und nur darauf wartet, dass man ein Lebenszeichen von sich gibt.”
Der Name “E-Water” hat folgenden Hintergrund: Jesus sagte einmal: “Ich bin das Wasser des Lebens, wer von mir trinkt, hat nie mehr Durst.” Michael möchte mit seinen kostenlosen Animationen ein bisschen von diesem Wasser in elektronischer Form weitergeben: “Elektronisches Wasser” sozusagen.
Wer ihn unterstützen möchte, kann ihm einfach gute Texte oder “verflashbare” Ideen in das Forum bei E-Water schreiben. Außerdem hat er bei Amazon einen Wunschzettel angelegt, von dem man ihm natürlich gerne etwas schenken darf!
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Heute spreche ich mit Tobias Lawrenz aus der Nähe von Pforzheim über sein Internetprojekt www.christlichekurzfilme.de. Tobias ist 26 Jahre alt und hat im letzten Semester Medien/Kunst mit Schwerpunkt Film & Produktion an der HfG Karlruhe studiert. Vorher hat er als 3D & Compositing Grafiker bei diversen Produktionsfirmen gearbeitet. Seit einigen Jahren macht er mit anderen immer wieder Filmprojekte, wie z.B. der christliche Kinderfilm “Das Geheimnis der Falkenburg”.
Tobias, Ihr habt eine Website über christliche Kurzfilme online gestellt. Worum geht es da genau?
Im Grunde genommen ist es eine Homepage, die “einfach” darüber Informieren soll, was es für ein deutschsprachiges Angebot im christlichen Bereich gibt. Es gibt sehr fähigen Nachwuchs und die Branche erlebt gerade einen Boom, nicht nur durch Tru: oder professionelle Filmproduktionen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf deutschen Produktionen der letzten Jahre.
Wen möchtet Ihr mit dieser Seite ansprechen und warum?
Hauptsächlich möchten wir Prediger, Hauskreisleiter oder Jugendleiter ansprechen, die Kurzfilme als Predigteinstieg oder in der Bibelstunde als Themeneinstieg nutzen. Es gibt aber auch genügend Privatleute, die das Angebot nutzen. Des Weiteren ist es auch eine Übersicht, was es so alles in Deutschland gibt. Da der Markt sehr unübersichtlich ist, fehlt sicherlich noch die eine oder andere wichtige Produktion. Für Hinweise sind wir immer sehr dankbar!
Bislang ist die Seite ja noch recht klein und es werden keinerlei Web 2.0-Funktionen angeboten. Wieso bzw. was ist noch in Planung?
Wir wollten als erstes mal “online” gehen, das Design stand erstmal im Hintergrund; “design follows function”. Trotzdem wollen wir daran weiter arbeiten. Wir möchten erstmal beobachten, wie sich das weiter entwickelt und sind auch im regelmässigem Gespräch mit anderen (vielleicht besseren) Communitys oder Interessengruppen (wie z.b. Tru: oder dasRad). Wir wollen ungern “noch” eine zusätzliche Community aufbauen, sondern als allererstes informieren. Trotzdem haben wir jetzt einen Grafiker, der das ganze dynamisch umsetzt und einige Web 2.0 Features integrieren wird.
Welche Möglichkeiten siehst Du im Internet für christliche Themen und Inhalte?
Es ist schwer einzuschätzen, wie sich Christen in dem Bereich weiterentwickeln. Als wir die ersten Kurzfilme für die Jesushouse DVD 2003 erstellten, dachten wir, dass die (neu installierten) Beamer, und Medienangebote in den Gemeinden auch eine Nachfrage nach solchen Inhalten schaffen würde, weshalb wir 2004 auch gleich eine DVD für Erwachsene produzierten. Heute wissen wir, dass sich der Markt langsamer bzw. auch teilweise in eine andere Richtung entwickelt. Es werden z.B. öfters Filmausschnitte aus aktuellen Kinofilmen gezeigt, anstatt explizit christliche Kurzfilme (was auch sicherlich an deren “nicht professionellen” Qualität oder am unbekannten Angebot liegt). Möglichkeiten gibt es viele und ich denke, dass die säkularen Inhalten wie StudiVZ oder Youtube uns die Richtung vorzeigen.
Wie können Christen die neuen Medien noch besser nutzen?
Indem sie sie einsetzen und weiter Raum schaffen, überhaupt Möglichkeiten zu kreieren. Filme zu machen ist teuer und leider werden heutzutage gerade bei Christen viele Inhalte (raub)kopiert, da es ja “für den Herrn” ist. Leider wird dabei oft übersehen, dass gerade dadurch und Geld für weitere Projekte verloren geht. Reich wird man mit Filmemachen definitiv nicht.
Es gibt sicherlich auch spannende, neue Nutzungsformen, wie z.B. Veranstaltungen: Wir haben auf dem Christival dieses Jahr die Hintergrund Animationen für die LED Wände gemacht, die eher als “Lichtquelle” genutzt wurden. Solche Sachen kann man gut einsetzen.
Ein Wort zum Schluss?
Ich wünsche mir, dass sich die christliche Szene weiter vernetzt, dass Bewusstsein für professionelles Arbeiten (und deren Finanzierung) wächst und viele film- und medienschaffende Nachwuchtalente gefördert und gefunden werden, die dann vor allem später in die säkulare Szene gehen (und dabei die christliche nicht vergessen). Gott hat einen Plan für Deutschland, wir sind gespannt, wie es weitergeht.
Verwandte Artikel zu diesem Beitrag:Das Angebot von CrossChannel ist 24 Stunden an 7 Tagen im Internet auf Sendung. Ich spreche mit dem Leiter des jungen Webradios des ERF, Jan Knauf. Er hat Medientechnologie studiert und war schon immer Radio-Fan. Seit 2004 ist er bei CrossChannel beschäftigt und lebt mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn zwischen Gießen und Wetzlar in Mittelhessen.

Jan, CrossChannel ist ein christliches Webradio für junge Leute. Was steckt genau dahinter?
CrossChannel.de ist ein Radioprogramm des ERF in Wetzlar für junge Leute, sozusagen der Nachfolger der ehemaligen Jugendschiene bei ERF Radio “JungeWelle”. Wir machen ein Programm für Leute, die musikalisch auf aktuelle christliche Rock- und Popmusik stehen und darüber hinaus Lust auf ein “anderes Radio” haben. Will heißen: Die Themen und das Format sind ähnlich wie bei “normalen” Jugendradios und orientieren sich an dem, was Menschen zwischen 14 und 29 Jahren bewegt. Die Herangehensweise ist eine etwas andere: Wir moderieren, berichten, rezensieren, kommentieren usw. bewußt und erkennbar als Christen unser Zeitgeschehen Und werfen natürlich regelmäßig einen Blick in die Bibel, haben eine Gebetssendung und kurze Inputs im Programm. Das ganze ist zu empfangen im Internet, vie UMTS-Handy oder als Phonecast über ein normales Telefon. Darüber hinaus gibt es diverse Podcasts, um an unsere Beiträge zu kommen.
Ihr habt mit CrossChannel eine umfangreiche Website im Netz. Was hat das Radio mit dem Internet zu tun?
Wie gesagt, wir sind ein reines Internetradio. Zu empfangen an jedem Internetanschluss der Welt - entweder mit einem PC oder Notebook, aber auch mit einem “Internetradio”, die es mittlerweile von mehreren Herstellern zu kaufen gibt (z. B.die NOXON-Serie von Terratec oder die Pinnacle Soundbridge). Da muss dann kein PC mehr laufen, um CC.de zu hören. Und wer genug Geld für eine Handy-Datenflatrate hat, kann uns via Handy hören. Die Links zum Audiostream finden sich auf der Internetseite - daneben aber auch fast alle Beiträge aus dem Radioprogramm zum “Nachhören”, Bilder, eine Community zum Mitdiskutieren, ein Chat,… - also eine sehr interaktive Seite. Uns interessiert, was unsere Hörer bewegt, was sie denken und fühlen. Radio soll keine Einbahnstraße sein, sondern interaktiv mit den Hörern entstehen. Dazu nutzen wir die Website.
Bei iChurch “geht Kirche Web 2.0″ - was macht Crosschannel zu einem Radio 2.0?
Diese eben beschriebene Interaktivität trägt ja schon starke Züge von Web2.0 - wenn man darunter eben Interaktivität und nicht eine neue Programmiertechnik versteht. Und wir werden uns natürlich im Stil von Web2.0 weiterentwickeln. Als Radiosender müssen wir aber den Schwerpunkt unserer Überlegungen zunächst auf das Programm legen. Dann kommt die Internetseite mit all ihren Features. Aber letztlich sind wir zuerst Sender und dann Webportal und Community - das unterscheidet uns von reinen Community-Portalen. Wir haben viele Ideen, zur Zeit aber einen Engpaß an kreativer und professioneller Webprogrammierung. Man darf also gespannt sein, was sich da in diesem Jahr noch so alles tut…
Wie können Christen die Möglichkeiten der Neuen Medien noch besser nutzen? Was tragt Ihr dazu bei?
Egal, ob alt oder neu: ein Medium ist ein Transportmittel. Und jedes Transportmittel dieser Welt ist es Wert, dass damit die beste Botschaft, das Evangelium von Jesus Christus, transportiert wird. Ich wünsche mir, dass Christen ganz nüchtern die Chancen und Risiken eines jeden Mediums ausloten und es mit diesem Wissen dann ganz gezielt einsetzen, um sich a) untereinander zu vernetzen und auszutauschen und b) um andere Menschen zu erreichen.
Der Vorteil (und gleichzeitig ein Nachteil) der neuen Medien ist, dass sie grenzenlos sind und mit wenig einfacher Technik gestaltet und genutzt werden können und zumindest theoretisch sehr viele Menschen erreichen können. Hier sollten Christen geschult werden, um eventuelle Ängste vor Techniken abzubauen und ihre Chancen nutzen zu können.
Vor welchen Herausforderungen steht Ihr zur Zeit? Wo braucht Ihr Unterstützung?
Wir sind immer offen für gute neue Programmideen. Und die Fortentwicklung der Website liegt uns besonders am Herzen. Das alles - Radio und Internet - stemmen wir mit einem ziemlich kleinen Kernteam. Die besten Unterstützung für uns kann neben Euren Ideen Euer Gebet sein - für das Team und für Kreativität bei der Programmgestaltung. Letztlich sind wir Teil des Spendenwerkes ERF Deutschland: Unsere Arbeit wird nur durch Spenden getragen, und so freuen wir uns über jede kleine (natürlich auch größere) finazielle Unterstützung, um die Arbeit dauerhaft zu sichern und fortführen zu können.
Noch ein Wort zum Schluss?!
ES GEHT AUCH ANDERS. (Sorry - sind 4 Worte geworden)
Die christliche Antwort auf Youtube & Co. aus den USA haben wir Euch im vergangenen Jahr bereits vorgestellt. Heute interviewe ich Robert Strakovits (53), der unter www.GodClips.net eine deutsche Video-Plattform für Christen betreibt. Rob lebt seit einigen Jahren mit seiner Frau in Southampton (England) und ist bereits seit 1997 im Internet aktiv.
Was genau verbirgt sich hinter Godclips?
Godclips ist eine so genannte Video-Sharing Plattform für christliche Videos bzw. für Videos von und für Christen; und zwar auf deutsch. Es müssen nicht unbedingt nur Clips mit christlichen Inhalten sein, - auch private Aufnahmen vom Abi, Baby oder lustige Clips von der Katze sind möglich. Aber natürlich dreht es sich in erster Linie um Predigt-Ausschnitte oder andere Videos mit konkret christlichen Inhalten, Musikvideos von christlichen Künstlern usw. Das heisst, jeder Christ, der Videos oder Videoclips produziert. kann seine Videos hochladen, z.B. eine Band, eine Mission oder Gemeinde, die sich vorstellen will.
Was ist der Unterschied zu Youtube bzw. zu den Pendants in Amerika wie Godtube?
Unser Budget ist ca. 200 Euro gewesen, - damit haben wir die Server Software für dieses Portal bezahlt und können die monatlichen Kosten für das Hosting (momentan 6 Gigabyte) aufbringen. Nicht jeder Anbieter ist in der Lage, solche Plattformen für Videos zu bieten, ohne uns arm zu machen. Während Youtube wohl eher mit Milliarden um sich werfen kann und selbst Godtube mit einem Personal von 5 - 6 Personen und entsprechendem Budget arbeitet, können wir das Portal nur langsam entwickeln. Durch die größeren (Werbe-)Budgets sind Youtube oder Godtube vor allem im englischsprachigen Raum bekannt wie ein bunter Hund. Sicher sind diese beiden auch technisch ausgefeilter und unseres Portal überlegen, aber Godclips funktioniert im Grunde auf die gleiche Weise und ist dazu noch komplett auf deutsch.
Ich will in Godclips auch nicht jeden “Mist” sehen , sondern Videos, die aufbauen, zum Lachen bringen, zum Nachdenken anregen, Predigt-Clips mit Hinweise auf entsprechende Seiten usw. Wenn ich mit Godclips das christliche Profil im Internet in Deutschland etwas anheben kann, würde mich das sehr freuen. Es ist ohne Weiteres möglich, dass sich das Design, Logo usw. noch weiter verändert, weil ich nach und nach alles weiter optimieren will, wie es mir möglich ist.
Welche besonderen Funktionen bietet Ihr an? Was macht Godclips zu einem Web 2.0-Dienst?
Die Funktionen sind eigentlich typisch fuer eine Video-Sharing-Plattform. Man kann Clips anschauen, hochladen, verlinken, es gibt eine Suche nach Videos und Mitgliedern. Besondere Funktionen, die sich von anderen Plattformen abheben, gibt es momentan eigentlich nicht. Schön wäre es, vielleicht noch eine Musik-Section zu haben und vielleicht noch eine Foto-Section. Aber bevor man sich’s versieht, ist das Ganze total überladen und der Fokus geht verloren… Ich freue mich, dass Social Networking dabei ist, d.h. man kann ein Profil anlegen und sich mit anderen Mitgliedern austauschen (Community).
Wieso brauchen wir eine speziell christliche Videoplattform? Können wir die Clips nicht einfach bei Youtube hochladen und mit christlichen Tags versehen?
Ich hoffe, dass die Leute auch weiterhin ihre Clips bei Youtube usw. hochladen. Unser Vorteil liegt darin, dass sämtliche christlichen Videos zentral einsehbar sind und dass sich diejenigen, die des Englischen nicht so mächtig sind, auf einer deutschsprachigen Website mehr Zuhause fühlen. Eine speziell christliche Plattform erstelle ich, weil es schon genug “allgemeine” Video-Sites gibt und ich als Christ kein Interesse daran hätte, noch eine weitere “allgemeine” Plattform aufzuziehen. Ebenso könnte die Frage lauten, wieso es christliche Suchmaschinen gibt! Von daher ist mir GodTube auch ein Vorbild, wobei es im englischen Raum weitere christliche Video-Sites gibt wie jesusclips.com, christianclips.com, gospeltube.com oder yaaway.com. Auch gute christliche “Social Networking Sites” ähnlich wie Myspace sind vorhanden, z.B. hisholyspace.com.
Wo benötigt Ihr Hilfe und Unterstützung?
Momentan wird die Site nicht gerade eingerannt, was das Hochladen von Videos angeht, aber wir haben ja gerade erst angefangen. Angeschaut wird schon recht viel, das kann ich ja mitverfolgen… Also an Arbeitszeit ist zur Zeit nicht arg viel zu tun, abgesehen davon, dass ich mir immer überlege, was ich noch verbessern kann. Ich habe absichtlich noch nicht viel Werbung gemacht, weil ich hoffte, dass sich sowas schnell ‘rumspricht’. Außerdem fehlt mir auch das nötige Kleingeld, da ich eben nicht über ein Budget wie Youtube oder Godtube verfüge…
Aber ich bin nicht in Eile und habe das auch nicht als kommerzielles Projekt aufgebaut. Trotzdem will ich auf lange Sicht Werbung anbieten, wenn das Interesse größer ist. Die Site hat ein spezielles Profil und ist mit Sicherheit für Werbetreibende interessant.
Noch ein Wort zum Schluss?
Ich möchte die Site www.Godclips.net den deuschsprachigen Christen einfach “schenken”, da Gott gut zu mir war und ist. Es macht mir Riesenspaß, die Site zu verwalten und ich spüre, wie der Segen Gottes darauf liegt. Ich möchte das auch zu seiner Ehre machen. Ob bedeutungsvoll oder nicht, - die ersten Clips, die hochgeladen wurden, waren auch reines Wort Gottes, was mich sehr gefreut hat. Aber auch Humor sollte nicht zu kurz kommen, Musik, Film-Trailer, Gemeindevideos und Evangelisation usw. Ich würde mich wirklich freuen, wenn mehr Videomacher (privat, Amateure oder Profis) diese Plattform benutzen, um ihre Werke einem größeren Publikum vorzustellen. Wie bei den andern Video-Portalen ist das natürlich auch völlig kostenlos.
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Leserinfo: Dieser Artikel hat einen Anfang und zwei Enden. Das eine Ende gibt es in diesem Artikel, das zweite Ende steht im Neukunden-Magnet Weblog.
Wieder mal ne super Geschichte, die der Besserwerberblog da ausgebuddelt hat. Die Agentur BBDO aus Stuttgart hat für die evangelische Kirchengemeinde Obertürkheim eine Kampagne konzipiert, die sich ungewöhnlicher Werbeplätze - nämlich Schaufenstern von Bäckereien - bedient:

Ziel der Aktion ist es, auf eine Themenreihe abendlicher Gottesdienste hinzuweisen, die sich alle um das beliebte Nahrungsmittel bzw. die Verteilung desselben drehen:
Während der Gottesdienste wird das Thema „Brot“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet: von den Brötchen, die wir verdienen, bis zum Brot, das den Armen fehlt. Begleitet wird die „Nachtschicht“ von musikalischen Gastauftritten wie von Sebastian Krumbiegel, dem Gründer der Popband „Die Prinzen“.
Was mir an dieser Idee besonders gut gefällt, fasse ich mal in drei Punkten zusammen:
- (hier beginnt jetzt das eine Ende, das andere Ende gibt es dort) -
Das ist doch mal eine tolle Marketing-Aktion: Die Watermark Community Church - übrigens: tolle Internetseite! - aus Dallas (Texas, USA) hat im Dezember 2005 insgesamt 30.000 $ an Besucher des Gottesdienstes verschenkt. Jeder Teilnehmer erhielt einen Umschlag mit unterschiedlichen Beträgen zwischen 5 und 1000 $. Einzige Bedingung: Die Empfänger sollten das Geld zur Ehre Gottes nutzen und die Nachricht von Jesus Christus verbreiten.
Pastor Todd Wagner beschrieb die Aktion als eine Möglichkeit, das Gleichnis von den Talenten (Mt. 25, 14-30) in die Tat umzusetzen:
Some of the money helped build a well in Africa. Some bought Christmas presents for the suffering and needy. Each attendee was entrusted with the responsibility to be a good steward of what they were given.
[via churchrelevance]
So eine Aktion erfordert neben dem nötigen Kleingeld in der Gemeindekasse natürlich Vertrauen zu den Gemeindegliedern, setzt dann aber ungeheure Energie frei. Was ich besonders spannend finde, sind die folgenden drei Punkte.
Natürlich hat die “Umkehr des Klingelbeutel-Prinzips” auch für positive Außenwerbung gesorgt. Wo gibt es schon eine Kirche, die nicht sammelt, sondern Geld verschenkt? Das war der Presse auf jeden Fall eine Nachricht wert. Weiterführen könnte die Gemeinde die Aktion z.B. durch die Einrichtung eines Weblogs, wo über einzelne Verwendungen des Geldes berichtet wird oder durch kurze Videoclips von Projekten, denen das Geld zu Gute kommt. So würde die Multiplikation sich noch weiter fortsetzen.
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Witzige Idee, super umgesetzt und innovativ. Auch wenn es nicht der einzige Antrieb der Künstler aus Down Under gewesen zu sein scheint, bieten die Bilder doch eine hervorragende Idee, wie biblische Inhalte zeitgemäß illustriert und vermittelt werden können.
Wie wäre es z.B. mit einem Weblog über die Wüstenwanderung der Israeliten? Jeden Tag gibt es ein Posting mit einem kurzen Bibeltext und einigen Hintergrundinformationen zu Geschichte, Kultur und Umfeld. Oder ein Podcast über das Leben Jesu: “Ein Jünger Jesu als Großvater, der in kurzen Episoden seinen Enkeln über seine Erlebnisse mit Christus erzählt.” - Ideen hätte ich viele: Wer hat Zeit und Spaß daran, so etwas professionell umzusetzen?
Was für Ideen habt Ihr, um die Bibel in der heutigen Zeit interessant und relevant zu machen? Wie kann das Internet, im speziellen das Web 2.0 dazu beitragen, den Staub wegzupusten?
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