Pray one Minute – Just relax!

Tolle Idee von Thore Weingarten und dem dreiköpfigen Team von prayoneminute: Die Webseite ist ein globaler Ort für Menschen jeglichen Alters, Herkunft oder Religion, um nachzudenken, in sich zu gehen und zu beten. Wie sie darauf gekommen sind, erklärt Thore so: “Wir saßen eines Abends zusammen im Wohnzimmer und haben zwei Dinge festgestellt. Zum einen gibt es kaum eine Minute mehr, wo nicht einer von uns abgelenkt ist durch sein Handy, Computer oder eine andere Form von Medien oder Werbung. Das finden wir schade. Unser Leben wird so hektisch, dass zwar jeder Mensch täglich mindestens eine Stunde abgelenkt ist, aber immer weniger Menschen sich bewusst Zeit für sich selbst nehmen. Der zweite Gedanke, den wir oft haben, wenn wir in der Kirche sind, ist, dass Kirche leider in unserer Gesellschaft meist nicht für Fortschritt oder Innovation steht. Das wollten wir beides ändern, und in dem Moment war prayoneminute geboren.

prayoneminute

Die Seite selbst ist simpel aufgebaut, aber schafft es raffiniert, den Nutzer in eine besondere Stimmung zu versetzen. Das Baumrascheln im Hintergrund reißt einen heraus aus dem Büro, Wohnzimmer oder Computerzimmer. Der Countdown schärft den Sinn dafür, wie lange eigentlich eine Minute sein kann, wenn man einmal nichts tut. Gleichzeitig wächst mit den Sekunden die Neugier, was sich dahinter versteckt. Was dann passiert, wollen wir an dieser Stelle nicht verraten. Probiert es einfach mal aus und geht eine Minute in Euch!

Eine Nachricht möchte uns Thore noch mit auf den Weg geben über sein Projekt: “Das Gebet ist im Glauben der erste Schritt, um an Gott heranzutreten. Mit prayoneminute haben wir noch einiges vor und arbeiten weiter daran, den Menschen einen Ruhepol zu geben, der sich mit Kirche identifiziert und innovativ ist.” Da bin ich mal gespannt, wie sich prayoneminute noch entwickeln wird.

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JesusComic – ein farbenfrohes Kindercomic über das Leben Jesu

Auch wenn JesusComic kein Web 2.0-Dienst ist, nutzt der Comiczeichner Simeon Wetzel aus Dresden insbesondere das Internet, um seine Bibel-Kunst mit möglichst vielen Menschen zu teilen. Er hat mir ein paar Zeilen zu seinem Angebot zukommen lassen, die ich hier gerne veröffentliche …

Es gibt viele Möglichkeiten, die frohe Botschaft der Bibel zu vermitteln. Neben Schriften und dem gesprochenen Wort ist auch die Kunst schon immer ein sehr beliebtes Mittel. Als Mediengestalter und Comiczeichner erzähle ich in meinem JesusComic farbenfroh, kindlich und leicht die Geschichte des Lebens Jesu. Vor etwa 10 Jahren habe ich damit begonnen, in meiner Freizeit Comics zu zeichnen. Nach einiger Zeit hatte ich die Idee, die Bibel als Inspirationsquelle zu nutzen und begann, damit einzelne Geschichten aus dem Neuen Testament zu gestalten.

Der einfache Zeichenstil soll vor allem Kinder und Jugendliche ansprechen und dazu ermutigen, über die Bibel nachzudenken. Die Geschichten, die ich erzähle, sind vereinfachte und kindgemäße Darstellungen biblischer Ereignisse. Mir war es wichtig, in einer zeitgemäßen, verständlichen Sprache zu schreiben und auch witzige Begebenheiten einzubauen, denn meiner Meinung nach sollte ein Comic auch hin und wieder mal lustig sein.

jesuscomic

Die entstandenen Comics entwickelten sich. Die Handzeichnungen überarbeitete ich einige Jahre später mit dem Computer. Heute zeichne ich die einzelnen Seiten mit einem schwarzen Fineliner vor und färbe sie dann mit dem PC. Ich biete nun mein komplettes Comic zum kostenlosen Download auf meiner Internetseite an. Ich dachte mir, wenn ich mir schon die Arbeit gemacht habe, den Comic zu zeichnen, warum sollten da nicht auch andere etwas davon haben? Neben PDF-Dateien zum Ausdrucken, gibt es die einzelnen Kapitel auch als PowerPoint-Präsentationen und Videohörbuch. Wer sich das Ausdrucken sparen will, kann den Comic auch als gedrucktes Buch erwerben.

Zur Zeit arbeitet Simeon Wetzel an einer Comicreihe über das Alte Testament. Die ersten Kapitel sind bereits auf der Internetseite erhältlich und wir dürfen uns über weitere Geschichten freuen: www.jesuscomic.de

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E-Water – Schweizer stellt christliche Flashfilme online

“Ich möchte einen Eindruck davon vermitteln, wie gern Gott uns Menschen hat.” sagt der 29-jährige Michael Graber aus Basel. Deshalb hat er vor einigen Jahren das Projekt “E-Water” ins Leben gerufen. Auf dieser Online-Plattform ohne stellt er, ganz ohne kommerziellen Hintergrund, kostenlose Flash-Clips und E-Cards mit christlichen Texten zur Verfügung, die sich direkt von der Website aus verschicken lassen. Das einzige, was die User brauchen, um sich Flashfilme anzusehen, ist eine Software von Adobe, die bei den meisten Browsern bereits als Plugin enthalten ist.

E-Water Christliche Flash-Filme

Michael ist in einer christlichen Familie aufgewachsen und wurde somit von Anfang an mit dem Glauben vertraut gemacht. Er ist studierter Biochemiker und hat seine Doktorarbeit auf diesem Gebiet gerade abgeschlossen. Seine Freizeit verbringt er natürlich mit der Bastelei an seiner Homepage, aber auch Fotografieren und Wassersport stehen bei ihm hoch im Kurs. Jetzt besucht er regelmäßig die Gellertgemeinde in Basel, die ein Teil der Evangelisch-Reformierten Kirche der Schweiz ist.

Die Idee für E-Water kam ihm, als er per Zufall im Internet auf den Flashfilm “Interview with God” gestoßen ist. Diese Animation berührte ihn sehr und er merkte, dass man mit solchen Clips und Karten hervorragend Botschaften vermitteln kann. So machte er sich an die Arbeit und mit der Zeit hat er eine ansehnliche Zahl an Flashfilmen zusammengebaut.

“Die anderen sollen auch etwas davon haben.” sagte seine Schwester nicht nur einmal zu ihm und versuchte ihn dazu zu bringen, seine Arbeiten online zu stellen. Im Frühling 2004 wagte er schließlich den Schritt und ging mit seinen ersten fünf Eigenkreationen ins Netz. Seitdem kommen pro Jahr etwa 1-2 neue Produkte hinzu. Eine neue Animation zu erstellen kostet ihn mehrere dutzende Stunden, aber es macht ihm großen Spaß. “Ich möchte mit meinen Arbeiten erzählen, dass Gott bis über beide Ohren in jeden von uns verliebt ist und nur darauf wartet, dass man ein Lebenszeichen von sich gibt.”
 
Der Name “E-Water” hat folgenden Hintergrund: Jesus sagte einmal: “Ich bin das Wasser des Lebens, wer von mir trinkt, hat nie mehr Durst.” Michael möchte mit seinen kostenlosen Animationen ein bisschen von diesem Wasser in elektronischer Form weitergeben: “Elektronisches Wasser” sozusagen.

Wer ihn unterstützen möchte, kann ihm einfach gute Texte oder “verflashbare” Ideen in das Forum bei E-Water schreiben. Außerdem hat er bei Amazon einen Wunschzettel angelegt, von dem man ihm natürlich gerne etwas schenken darf!

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Selig sind die Spielkinder

Adam und Eva in der Playmo-Bibel

Nachdem ich vor einigen Wochen schon von der LEGO-Kirche berichtet habe, bin ich heute bei Simon auf die Playmo(bil) -Bibel gestoßen. Markus Bomhard aus Eschborn (bei Frankfurt) zeigt, dass Playmobil nicht nur etwas für Kinder ist, sondern dass sich mit den kleinen Figuren auch biblische Inhalte nachstellen lassen. Auf seiner Playmo-Bibel-Website spielt er Szenen aus dem Alten und dem Neuen Testament nach und veröffentlicht Detail-Fotos von diesen Geschichten in Kombination mit Bibelversen.

Mein Traum ist es, Menschen auf diesen spielerische Weise von Gottes großer und großartiger Liebe zu erzählen. Viele wenden sich von der Kirche ab, weil ihnen Gottes Wort theologisch verkopft und zu kompliziert gepredigt wird. Die Playmo-Bibel geht einen anderen Weg: Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder… Gottes Liebe hat zunächst überhaupt nichts mit dem Kopf zu tun, sondern mit dem Herzen; dieses soll die Playmo-Bibel erreichen.

Bomhard ist Pastor und Supervisor und arbeitet in der Evangelischen Andreasgemeinde in Niederhöchstadt. Die Leidenschaft für Playmobil hat er durch seine drei Töchter gewonnen, die ihn fragten, warum es eigentlich keinen “Playmo-Pfarrer” gäbe. Eine erste Idee war geboren: Eine Kirche samt Pfarrer aus Playmobil musste her. Das playmobegeisterte Kind im Mann war wieder geweckt. Und so entsteht bei Bomhards im Keller und auf der Website Playmo-Bibel eine spielerische Version der Heiligen Schrift. 

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Kirchen geht ein Licht auf

Möglich macht es das Projekt “SPARK” (Fünkchen), das von Pastor Jason Holm konzipiert und produziert wurde. Dahinter verbirgt sich ein besonderes Multimedia-Erlebnis, das Christen zur Gemeindegründung motivieren soll. Es kann in Gottesdiensten an Stelle der Predigt eingesetzt werden.

Weitere Hintergründe und Kontaktmöglichkeit zu Jason Holm, für dessen Einsatz außer Spesen keine weiteren Unkosten anfallen, findet Ihr bei “Mehr und bessere Gemeinden“.

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8 Gebote für gute Präsentationen

Christoph Gunia gibt in seinem Beitrag acht Tipps für PowerPoint-Präsentationen, die ich voll und ganz unterstützen kann:

  1. Die F5-Taste zum Starten benutzen
  2. Statt Standard-Cliparts hochwertiges Bildmaterial verwenden
  3. Sparsam mit Animationen umgehen
  4. WordArt ist was für Amateure
  5. Die Schriftart “Comic Sans” verbannen
  6. Fünf Punkte auf einer Folie sind genug 
  7. Videos mit schwarzen Folien einrahmen
  8. Aufwändige Präsentationen mit Bild und Ton vom Original-Rechner ablaufen lassen

Aus meiner eigenen PowerPoint-Praxis kann ich noch vier weitere Tipps geben, die ich auch in meinen Schulungen immer wieder betone:

  • Text in Blöcken gruppieren und maximal 5-6 Worte pro Zeile verwenden.
  • Auf Sounds und Klickgeräusche beim Folienwechsel bzw. Animationen komplett verzichten.
  • Wiedererkennung zu anderen Medien (Website, Drucksachen) herstellen – “Corporate Design” gilt auch für Kirchen!
  • PowerPoint soll den Vortrag visualisieren, nicht ersetzen! Wenn die Folien vom Sprecher ablenken, dann war der ganze Aufwand für die Katz’…

In diesem Sinne: Präsentiert Euch von der Schokoladenseite!

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Kirche 2.0

Immer mehr Menschen halten Kirche für nicht mehr aktuell. Ich bin Thomas Kilian, Leiter der Werbeagentur Thoxan in Ostwestfalen. Durch mein kirchliches Engagement weiß ich, wie wichtig es für eine Gemeinde ist, mit der Zeit zu gehen.

Thomas Kilian

Deshalb habe ich das iChurch-Projekt gestartet. Ich möchte Kirchen und Organisationen dabei helfen, die Möglichkeiten der Neuen Medien erfolgreich zu nutzen.

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iChurch - Kirche geht Web 2.0

"Kirche geht Web 2.0" - mit iChurch ist es möglich! Immer mehr Menschen halten Kirche für nicht mehr aktuell. iChurch hilft Kirchen und Organisationen dabei, die Möglichkeiten der Neuen Medien erfolgreich zu nutzen und sich zeitgemäß im Internet zu präsentieren.

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