Videoblog von Easyfisch

Vor einiger Zeit hat mich Dennis Bitterli angeschrieben und von seinem Projekt Easyfisch erzählt. Die Schweizer Online-Plattform hat nach eigener Aussage das Ziel, die Besucher durch Videoinputs darin zu unterstützen, ihr Potenzial als Christen zu entdecken, sie zu fördern und einen “natürlich übernatürlichen Lebensstil” zu führen. Durch kurze Videos sollen die Themen praktisch aufgegriffen und veranschaulicht werden. Multimedia-Einsatz in Kirchen ist ein sehr spannendes Thema, so dass ich Dennis gleich einige Fragen zu seinem Angebot gestellt habe …

Hey Dennis, was hat denn der Kompass in Eurem Design zu bedeuten?

Easyfisch war früher schon als normaler Blog mit dem Titel „Kurs auf Berufung“. Der Kompass verkörpert das Ziel, Christen zu unterstützen, in ihre Berufung zu kommen und ihr ganzes Potenzial zu entdecken.

Wie finanziert sich der Videoblog von Easyfisch?

Wir arbeiten alle ehrenamtlich am Videoblog und die restlichen Kosten werden von der Vineyard Stans getragen.

Wieso seid ihr auf verschiedenen Plattformen vertreten?

Wir wollen die Videos möglichst vielen zur Verfügung stellen, deshalb sind wir auch auf Youtube und iTunes “on air”. Facebook und Twitter sollen helfen, das Programm interaktiv zu begleiten. Wir versuchen dort, auf Fragen von unseren Zuschauern einzugehen.

Dürfen die Videos in Gottesdiensten und Hauskreisen genutzt werden?

Natürlich, sehr gerne – wir würden uns darüber sehr freuen! Via iTunes lassen sich die Videos herunterlagen oder Ihr kontaktiert uns über unsere Website und wir brennen dann eine DVD mit den Clips.

Hast Du zum Schluss vielleicht noch eine “Kostprobe” für die Leser von iChurch?

Na klar, Vorhang auf!

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Die Weihnachtsgeschichte 2.0

Wie wäre Weihnachten wohl in Zeiten von Facebook, Twitter & Co. abgelaufen? Auf diesem Wege wünschen wir allen iChurch-Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr 2011!

(Link zum Video)

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Lipdub (Churchdub) der Brenzkirche aus Weil der Stadt

Ein tolles Projekt hat die Evangelische Brenzkirche aus Weil der Stadt (so heißt die Stadt wirklich, liegt in der Nähe von Stuttgart) auf die Beine gestellt: Die ganze Gemeinde hat bei einem Lipdub – oder besser gesagt – bei einem Churchdub mitgemacht. Ihr werdet vielleicht fragen, was ein Churchdub ist? Die Idee ist ganz einfach:

Als Lipdub wird ein Musik-Videos bezeichnet, in denen Personen lippensynchron (lip synching) zu einem eingespielten Audio (audio dubbing) agieren. Mit der Zeit wurden Arrangements und Qualität immer aufwändiger. Die höchste Kunst besteht darin, den gesamten Film ohne Schnitte (single unedited shot) zu führen, von Person zu Person, von Raum zu Raum.
(Quelle: E-Learning-Blog der Universität Leipzig, besten Dank für die Definition!)

EIn bekanntes Beispiel ist das University Lipdub, das bereits in vielen Weblogs verlinkt und bei Youtube mittlerweile fast 100.000 Mal abgerufen wurde. Nun hat die Evangelische Brenzkirche also nachgelegt und ist auf dem besten Weg, im kirchlichen Bereich für ähnliche Furore zu sorgen:

>> Youtube-Video | >> Vimeo-Video

Ich muss wirklich sagen: Respekt – ganz großes Kino! Bin absolut begeistert!

Eure Gemeinde wirkt in diesem Lipdub / Churchdub total lebendig, frisch und positiv. Dieses Video ist eine absolut eindrucksvolle Empfehlung und wird Euch (hoffentlich) viel Aufmerksamkeit und Besucher bescheren. Ganz furchtbar schade finde ich allerdings, dass Eure Website diesen frischen Wind noch nicht transportiert – aber vielleicht seid Ihr da ja auch schon ebenso dynamisch dran, wie an Eurem Musikvideo. Bin gespannt, welche Rückmeldungen Ihr erhaltet und berichte gerne in einigen Monaten noch mal darüber, was das Video für Euch bewirkt hat. Also: Meldet Euch!

Und für alle anderen gilt: Nachmachen ist angesagt – wäre doch sicher auch ein tolles Projekt für Eure Gemeinde, Jugendgruppe, Konfirmanden … – freue mich auf weitere Churchdubs!

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Kaffee und Kirche: Eine Melange, die es in sich hat

Es muss für viele Menschen schon seltsam sein, wie sich die Kirche nach außen hin präsentiert. Ich will mich jetzt nicht zu weit aus dem Fenster lehnen – daher sage ich auch nur, dass es vielen recht seltsam vorkommt, was wir in unseren Gemeinden so treiben. Es sind nicht nur die Wörter oder Formulierungen, die häufig von Gläubigen verwendet werden, sondern auch die Art und Weise, wie sie sich geben. Wie befremdlich die Kirche insgesamt wirkt, zeigt das Video “Kirche und Kaffee”.

Was Kaffee mit Kirche zu tun hat? Eigentlich gar nichts; und genau aus diesem Grund ist das beliebte Heißgetränk auch hervorragend dafür geeignet, um  – quasi als sinnentleerte Metapher – die verzerrte Außenwirkung der Kirche zu veranschaulichen. Aber seht am besten selbst:

Das Bild der Kirche in der Öffentlichkeit

Besonders witzig finde ich auch die netten Aufkleber auf den Autos. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich die kirchlichen Aufkleber sowohl inhaltlich, als auch von ihrer ganzen Machart noch nie sonderlich originell gefunden habe. Vermutlich hat sich daran seit den 1980ern nicht wirklich etwas verändert. Insgesamt muss man sagen, dass das Bild der Kirche in Amerika aufgrund zahlreicher TV-Prediger noch um einiges extremer ist, als es die Wahrnehmung seitens der Öffentlichkeit in Deutschland wohl jemals skizzieren könnte.

Aber mal ehrlich: Wie häufig ist es Euch als aktiven Mitgliedern einer kirchlichen Gemeinde schon passiert, dass Ihr mit einem, sagen wir mal ‚weniger gläubigen Menschen‘ ins Gespräch kommt – und das Resultat darin besteht, dass Ihr auf Ablehnung stoßt, zumindest aber verwundert und etwas entrückt angeblickt werdet?

Ganz falsch sind sicherlich die Bemühungen, andere Menschen belehren zu wollen. Auch hier gibt es immer wieder Vertreter der Kirche, die diesen Kurs fahren. Meiner Ansicht nach sollten Gläubige ihren Glauben zwar vertreten, dabei aber ganz offen mit anderen diskutieren. Insofern ist ein Video wie “Kaffee und Kirche” als Impuls vielleicht ganz sinnvoll, um sich noch einmal in dieser Hinsicht zu hinterfragen.

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Videoclips zum Nachdenken und Weiterleiten

Did you know? (Wusstest Du schon?)

Schneller handeln

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E-Water – Schweizer stellt christliche Flashfilme online

“Ich möchte einen Eindruck davon vermitteln, wie gern Gott uns Menschen hat.” sagt der 29-jährige Michael Graber aus Basel. Deshalb hat er vor einigen Jahren das Projekt “E-Water” ins Leben gerufen. Auf dieser Online-Plattform ohne stellt er, ganz ohne kommerziellen Hintergrund, kostenlose Flash-Clips und E-Cards mit christlichen Texten zur Verfügung, die sich direkt von der Website aus verschicken lassen. Das einzige, was die User brauchen, um sich Flashfilme anzusehen, ist eine Software von Adobe, die bei den meisten Browsern bereits als Plugin enthalten ist.

E-Water Christliche Flash-Filme

Michael ist in einer christlichen Familie aufgewachsen und wurde somit von Anfang an mit dem Glauben vertraut gemacht. Er ist studierter Biochemiker und hat seine Doktorarbeit auf diesem Gebiet gerade abgeschlossen. Seine Freizeit verbringt er natürlich mit der Bastelei an seiner Homepage, aber auch Fotografieren und Wassersport stehen bei ihm hoch im Kurs. Jetzt besucht er regelmäßig die Gellertgemeinde in Basel, die ein Teil der Evangelisch-Reformierten Kirche der Schweiz ist.

Die Idee für E-Water kam ihm, als er per Zufall im Internet auf den Flashfilm “Interview with God” gestoßen ist. Diese Animation berührte ihn sehr und er merkte, dass man mit solchen Clips und Karten hervorragend Botschaften vermitteln kann. So machte er sich an die Arbeit und mit der Zeit hat er eine ansehnliche Zahl an Flashfilmen zusammengebaut.

“Die anderen sollen auch etwas davon haben.” sagte seine Schwester nicht nur einmal zu ihm und versuchte ihn dazu zu bringen, seine Arbeiten online zu stellen. Im Frühling 2004 wagte er schließlich den Schritt und ging mit seinen ersten fünf Eigenkreationen ins Netz. Seitdem kommen pro Jahr etwa 1-2 neue Produkte hinzu. Eine neue Animation zu erstellen kostet ihn mehrere dutzende Stunden, aber es macht ihm großen Spaß. “Ich möchte mit meinen Arbeiten erzählen, dass Gott bis über beide Ohren in jeden von uns verliebt ist und nur darauf wartet, dass man ein Lebenszeichen von sich gibt.”
 
Der Name “E-Water” hat folgenden Hintergrund: Jesus sagte einmal: “Ich bin das Wasser des Lebens, wer von mir trinkt, hat nie mehr Durst.” Michael möchte mit seinen kostenlosen Animationen ein bisschen von diesem Wasser in elektronischer Form weitergeben: “Elektronisches Wasser” sozusagen.

Wer ihn unterstützen möchte, kann ihm einfach gute Texte oder “verflashbare” Ideen in das Forum bei E-Water schreiben. Außerdem hat er bei Amazon einen Wunschzettel angelegt, von dem man ihm natürlich gerne etwas schenken darf!

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Online-Netzwerk für Christen im Web 2.0

Jens Rentmeister“Gott ist gut” – Jens Rentmeister ist davon überzeugt, dass jeder davon erfahren muss. Er studiert Informatik an der Fernuni Hagen und setzt sein Studienfach auch in seinem Einsatz für Gott ganz praktisch um. Seine Vision besteht mit GodIsGood in einer großen christlichen Community im Internet, an der er seit einiger Zeit bastelt.

GodIsGood ist eine Internet-Plattform für Christen. Was steckt genau dahinter?

GodIsGood ist eine Internetseite von Gott für seine Kinder. Es gefällt Gott überhaupt nicht, dass sich Christen nicht untereinander akzeptieren. Ich persönlich z.B. musste schon erfahren, dass andere Christen meinen Glauben nicht akzeptieren. Es gibt die unterschiedlichsten christlichen Glaubensrichtungen, aber alle haben etwas gemeinsam. Denn alle Christen wollen Jesus nachfolgen. Es gibt keinen extra Himmel für Katholiken oder Protestanten – es gibt nur einen Himmel und alle, die Jesus nachfolgen, kommen in denselben Himmel.

GodIsGood Netzwerk für Christen im Web 2.0

Gott möchte, dass dieser Himmel schon hier auf Erden beginnt, dass alle Christen sich als große Gemeinschaft verstehen. Natürlich gibt es unterschiedliche Glaubensrichtungen und das ist auch ok. GodIsGood ist eine Internetseite für alle diese Glaubensrichtungen, da Gott keinen Unterschied zwischen diesen Glaubensrichtungen macht. Wie heißt es so schön in Johannes 14,6: “Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.”

Bei iChurch “geht Kirche Web 2.0″ – was macht GodIsGood zu einem Web 2.0-Angebot?
  
Web 2.0 steht in erster Linie für “User Generated Content”.  Also für eine Internetseite, bei der die Benutzer Inhalte erstellen. Und das ist auch bei GodIsGood wichtig: Benutzer können Beiträge erstellen und diese mit anderen Benutzern teilen. So kann man z.B. in einem speziellen Video-Bereich seine christlichen Videos posten.

Web 2.0 steht auch für Blogs. So gibt es einen eigenen Webblog-Bereich, in dem jeder Benutzer sein eigenes Blog führen kann. Diese Blogbeiträge kann man sogar mit Gruppen teilen.

Web 2.0 steht für Online-Netzwerke wie z.B. StudiVZ, das Netzwerk für Studenten. GodIsGood ist ein Netzwerk für Christen. Man kann sich zu Gruppen zusammentun und dann innerhalb dieser Gruppen Foren oder Blogbeiträge austauschen.

Web 2.0 steht für Social Bookmarking. Die Videos sind z.B. ein Teil des “Social Bookmark”-Bereichs.

Aber GodIsGood soll noch mehr sein: Geplant sind auch Projekte von Christen für Christen. Jeder der eine Idee für eine christliche Webseite hat, kann uns diese mitteilen und wir werden schauen, wie man sie umsetzen kann. Zur Zeit wird gerade ein Marktplatz als erstes Projekt getestet. Allerdings ist dieser Marktplatz wirklich noch in einer sehr frühen Testphase. Und einige Funktionen sind noch nicht programmiert. Wichtig ist auch, dass ich gerne auf die Wünsche von Benutzern eingehe. Wenn jemand sagt, diese oder jene Funktion hätte ich gerne, dann kann er mir das sagen und ich schau mal, was sich da machen lässt.

Wozu brauchen wir denn eine speziell christliche Videoplattform? Können wir nicht Videos bei Youtube & Co. reinstellen?

GodIsGood ist ja auch in den Sinne keine Videoplattform. Man stellt seine Videos auf YouTube & Co. online. Aber dann postet man diese Videos dann ebenfalls auf GodIsGood. Warum sollte man das machen?

Ich persönlich finde es schwer, auf YouTube & Co. christliche Videos zu finden. Weil auf GodIsGood nur christliche Videos sind, ist es auf GodIsGood wesentlich einfacher, solche Videos zu finden. Des Weiteren werden die verschiedenen Videoplattformen unterstützt. Man kann sowohl Videos von YouTube als auch Videos von stage6 finden/posten. Es gibt die Funktion, jemanden zum Freund zu machen. Dann kann man die Beiträge von diesen Benutzer besser beobachten. Man kann also sowohl einen Benutzer beobachten, welcher seine Videos auf YouTube postet, als auch jemanden, der seine Videos auf sevenload postet.

Wie können Christen die Möglichkeiten der Neuen Medien noch besser nutzen? Was tragt Ihr dazu bei?
  
Wenn ich mir anschaue, welche Suchanfragen von Google & Co. kommen, dann nutzen Christen das Internet, um bestimmte Sachen zu suchen, z.B. ein christliches Video oder ein Musikvideo von einer bestimmten Band. Und diese kann man auf GodIsGood finden. Somit helfen wir beim Suchen von christlichen Inhalten. Das kann z.B. eine Predigt zu einer bestimmten Bibelstelle oder zu einen bestimmten christlichen Thema sein. Denn die Bibel ist in den “Social Bookmarks”-Bereich integriert worden. So kann man z.B. eine Video- oder Audio- Predigt zu einer bestimmten Bibelstelle suchen.

Eine wichtige Funktion der neuen Medien ist auch das Vernetzten und das Fördern der Kommunikation. Und auch dazu wollen wir beitragen. Man kann sich in Gruppen vernetzen. Durch ein Forum kann man sich dann innerhalb dieser Gruppen austauschen.

Vor welchen Herausforderungen steht Ihr zur Zeit? Wo braucht Ihr Unterstützung?

Die größte Herausforderung ist es, eine große christliche Gemeinschaft aufzubauen, in der jeder den anderen akzeptiert, auch wenn man eine andere Meinung hat. Und dazu braucht es in erster Linie Benutzer, welche auch aktiv sind. Zur Zeit gibt es nur eine Hand voll aktiver Benutzer.

Ich suche auch immer wieder gerne christliche Podcasts. Das kann sowohl ein Audio-, als auch ein Video-Podcast sein.

Noch ein Wort zum Schluss?! 

Es ist wichtig, dass wir die gute Nachricht verbreiten. Ebenso wichtig ist, dass sich Christen vernetzen und austauschen. Jeder der sich jetzt angesprochen fühlt, kann mir gerne dabei helfen. Meldet Euch an und schreibt mir, wie ihr mir Helfen wollt.

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Laute Nacht, heilige Nacht?

Kent Shaffer von churchrelevance hat verschiedene Videos und Fotos von Weihnachtsgottesdiensten 2007 mit “Wow-Effekt” aus dem Land der Megachurches veröffentlicht. Sieht wirklich spektakulär aus, auch wenn ich Weihnachten eher mit Besinnlichkeit, bekannten Weihnachtsliedern und Krippenspiel verbinde, als mit einer solchen Bühnenshow:


(Fellowship Church, Grapevine in Texas)

“Laute Nacht, heilige Nacht?” Ich finde, das widerspricht sich nicht unbedingt. Lest selbst (Lukas 2, 8-14):

In dieser Nacht bewachten draußen auf dem Feld einige Hirten ihre Herden. Plötzlich trat ein Engel Gottes zu ihnen, und Gottes Licht umstrahlte sie. Die Hirten erschraken sehr, aber der Engel sagte: »Fürchtet euch nicht! Ich verkünde euch eine Botschaft, die das ganze Volk mit großer Freude erfüllt: Heute ist für euch in der Stadt, in der schon David geboren wurde, der lang ersehnte Retter zur Welt gekommen. Es ist Christus, der Herr. Und daran werdet ihr ihn erkennen: Das Kind liegt, in Windeln gewickelt, in einer Futterkrippe!« Auf einmal waren sie von unzähligen Engeln umgeben, die Gott lobten: »Ehre sei Gott im Himmel! Denn er bringt der Welt Frieden und wendet sich den Menschen in Liebe zu.«

Ich kann mir vorstellen, dass der fröhliche Lobgesang “unzähliger Engel” (bei Luther heißt es “Heerscharen”) sicher ‘nen Mordsradau gemacht hat – im positiven Sinne… Die Nachricht von Jesu Geburt ist kein Geheimnis, braucht nicht geflüstert zu werden, sondern wird laut lobend verkündet. Auch wenn es meinem – ganz persönlichen – Empfinden in Sachen Weihnachtsstimmung nicht entspricht, finde ich es überwältigend (“wow”), wie sich manche Kirchen ins Zeug legen, wenn es um außergewöhnliche Programme und Veranstaltungen geht.

Etwas leiser, aber nicht weniger eindrucksvoll das Rahmenprogramm einer der bekanntesten Mega-Churches, der Willow Creek Community Church aus Chicago:

Warum schreibe ich das alles? Ich finde es fasznierend, wie einfach es durch das Internet und die Möglichkeiten des Web 2.0 (Video-Content veröffentlichen, Weblogs lesen und verlinken) geworden ist, über den Tellerrand zu schauen. Wie sonst hätte ich einen Eindruck vom Weihnachtsprogramm aus Chicago gewinnen können, wenn ich zu Weihnachten in Schweden Urlaub mache? Sicherlich ist es nur ein Video und ich war nicht live dabei, aber ich kann dennoch den Aufwand nachempfinden, ich kann mich berühren lassen vom Thema und der Musik, ich kann die Message hören und ich kann meine Meinung kundtun (Kommentare, na logo!). Bis wir irgendwann das Beamen erfinden, ist das doch ein guter Kompromiss, oder?

Und was kann man von Eurem Weihnachtsprogramm im Internet finden?

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Christival nutzt Neue Medien halbherzig

Für das nächste Christival im Frühjahr 2008 ist vor einiger Zeit eine umfangreiche Website an den Start gegangen. Bei David Brunner bin ich auf einen Christival-Werbefilm gestoßen, der für das Event begeistern soll. Ich finde den Clip verhältnismäßig professionell gemacht und freue mich, dass die Christival-Macher Neue Medien einsetzen, um junge Leute zu erreichen:

Die Christival-Website bietet jede Menge Informationen, Hintergründe und ist übersichtlich aufgebaut. Dennoch gibt es einige Punkte, die meine Freude schmälern. Zunächst einmal finde ich die Website etwas lieblos gestaltet. Die Grafiken sind unsauber (Logo, z.T. Fotos), der Aufbau ist 0-8-15 quadratisch, praktisch, gut. – Für ein so großes Festival hätte ich ein moderneres und jugendgemäßeres Image erwartet, wie es die Aktion “Jesushouse” im Frühjahr vorgelegt hat.

Zweites Manko: Der Werbetrailer ist auf der Christival-Seite nur als Download verfügbar (in zwei Versionen), lässt sich aber nicht direkt abspielen. Mit wenig Aufwand ließe sich auf der Startseite ein Flash-Player einrichten, der JEDEM Besucher die Möglichkeit bietet, den Film anzusehen. Ich weiß, wie viel Arbeit in so einem Clip steckt – wieso versteckt Ihr den Film im Download-Bereich?

Ein dritter Punkt: Ich finde es schade, dass auf der Christival-Seite kein “Leben” ist. Es gibt zwar ein Gewinnspiel, eine Anmeldemöglichkeit, einen Newsletter und einen Shop – aber es gibt keine Möglichkeit, sich als Teilnehmer untereinander auszutauschen! Kein Gästebuch, kein Forum, kein Blog mit Kommentarfunktionen… – ich hätte gerne von Erlebnissen anderer Christival-Teilnehmer gelesen oder mich mit ihnen über die Pläne für das Event im April 2008 ausgetauscht.

Wann geht auch das Christival Web 2.0?

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Hallo Mr. President, hier spricht P!NK

Wunderschöne Fassung von “Dear Mr. President” – habe Euch mal eine deutsche Übersetzung des Songtexts darunter kopiert.

Lieber Herr President, komm mach einen Spaziergang mit mir.
Lass uns behaupten, dass wir nur zwei Menschen sind und du nicht besser bist als ich.
Ich möchte dir ein paar Fragen stellen, wenn wir ehrlich miteinander reden können.
Was fühlst du, wenn du all die Obdachlosen auf der Straße siehst?
Für wen betest du nachts, bevor du schlafen gehst?
Was fühlst du, wenn du ihn den Spiegel siehst? Bist du stolz?
Refrain:
Wie kannst du schlafen, während der Rest von uns weint?
Wie kannst du träumen, wenn eine Mutter keine Chance hat, “auf Wiedersehen” zu sagen?
Wie kannst du mit erhobenem Kopf herumlaufen?
Kannst du mir tief in die Augen schauen, und mir sagen warum?

Lieber Herr President. Warst du ein einsamer Junge?
Bist du ein einsamer Junge?
Wie kannst du sagen, dass kein Kind vernachlässigt wird?
Wir sind nicht dumm und wir sind nicht blind.
Sie sitzen alle in deinen Zellen. Während du die Straße in die Hölle pflasterst.
Welche Art Vater würde seine eigene Tochter einfach wegnehmen?
Und welche Art Vater würde seine eigene Tochter hassen, wenn sie lesbisch wäre?
Ich kann nur erahnen, was die First Lady dazu sagt…
Du kamst einen langen Weg, durch Whiskey und Kokain! 

Refrain

Lass mich dir etwas über harte Arbeit erzählen.
Minimaler Arbeitslohn und ein Baby auf dem Weg.
Lass mich dir etwas über harte Arbeit erzählen.
Das Haus wieder aufzubauen, nachdem es Bomben zerstört haben.
Lass mich dir etwas über harte Arbeit erzählen.
Ein Bett bauen aus einem Pappkarton.
Lass mich dir etwas über harte Arbeit erzählen! Harte Arbeit! Harte Arbeit!
Du weisst nichts über harte Arbeit! Harte Arbeit! Harte Arbeit!

Wie schläfst du nachts?
Wie kannst du mit erhobenem Kopf herumlaufen?
Lieber Herr President, du würdest nie mit mir spazieren gehen, oder?

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Kirche 2.0

Immer mehr Menschen halten Kirche für nicht mehr aktuell. Ich bin Thomas Kilian, Leiter der Werbeagentur Thoxan in Ostwestfalen. Durch mein kirchliches Engagement weiß ich, wie wichtig es für eine Gemeinde ist, mit der Zeit zu gehen.

Thomas Kilian

Deshalb habe ich das iChurch-Projekt gestartet. Ich möchte Kirchen und Organisationen dabei helfen, die Möglichkeiten der Neuen Medien erfolgreich zu nutzen.

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