Web 2.0 – Tagung am 10./11. September 2010 in der Evangelischen Akademie Meißen

Gerne gebe ich einen Veranstaltungshinweis für den 10./11. September in Meißen weiter:

“Fallen Grenzen wirklich oder kommunizieren im Internet vor allem Gleichgesinnte in quasi geschlossenen Räumen? Was leistet ‘Elektronische Demokratie’ für mehr Partizipation und Beteiligung bei Entscheidungsfindungen in der Gesellschaft? Bergen die unendlichen Chancen des Internets nicht auch ungeahnte Risiken?”

Mittels „Twitterwall“ können die Teilnehmer/innen und auch externe Interessierte ihre Meinung zu bestimmten Themen in Echtzeit einspeisen.

Als Referenten erwartet werden u.a. Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung; Frank Rieger vom Chaos Computer Club (CCC); Michael Ebner, Leiter der Bundesgeschäftsstelle der Piratenpartei und Markus Bräuer, Medienbeauftragter der der Evangelischen Kirchen in Deutschland (EKD).

Bei dieser Akademietagung werden die Möglichkeiten der neuen Beteiligungen ausgelotet im Blick auf Kirche, Gemeinde und Gesellschaft, ganz konkrete Internetprojekte vorgestellt. und neue Beteiligungsformen im Tagungsgeschehen ausprobiert.

Anmeldungen unter 03521 / 4706-11 oder unter www.ev-akademie-meissen.de/programm

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Lipdub (Churchdub) der Brenzkirche aus Weil der Stadt

Ein tolles Projekt hat die Evangelische Brenzkirche aus Weil der Stadt (so heißt die Stadt wirklich, liegt in der Nähe von Stuttgart) auf die Beine gestellt: Die ganze Gemeinde hat bei einem Lipdub - oder besser gesagt - bei einem Churchdub mitgemacht. Ihr werdet vielleicht fragen, was ein Churchdub ist? Die Idee ist ganz einfach:

Als Lipdub wird ein Musik-Videos bezeichnet, in denen Personen lippensynchron (lip synching) zu einem eingespielten Audio (audio dubbing) agieren. Mit der Zeit wurden Arrangements und Qualität immer aufwändiger. Die höchste Kunst besteht darin, den gesamten Film ohne Schnitte (single unedited shot) zu führen, von Person zu Person, von Raum zu Raum.
(Quelle: E-Learning-Blog der Universität Leipzig, besten Dank für die Definition!)

EIn bekanntes Beispiel ist das University Lipdub, das bereits in vielen Weblogs verlinkt und bei Youtube mittlerweile fast 100.000 Mal abgerufen wurde. Nun hat die Evangelische Brenzkirche also nachgelegt und ist auf dem besten Weg, im kirchlichen Bereich für ähnliche Furore zu sorgen:

>> Youtube-Video | >> Vimeo-Video

Ich muss wirklich sagen: Respekt - ganz großes Kino! Bin absolut begeistert!

Eure Gemeinde wirkt in diesem Lipdub / Churchdub total lebendig, frisch und positiv. Dieses Video ist eine absolut eindrucksvolle Empfehlung und wird Euch (hoffentlich) viel Aufmerksamkeit und Besucher bescheren. Ganz furchtbar schade finde ich allerdings, dass Eure Website diesen frischen Wind noch nicht transportiert - aber vielleicht seid Ihr da ja auch schon ebenso dynamisch dran, wie an Eurem Musikvideo. Bin gespannt, welche Rückmeldungen Ihr erhaltet und berichte gerne in einigen Monaten noch mal darüber, was das Video für Euch bewirkt hat. Also: Meldet Euch!

Und für alle anderen gilt: Nachmachen ist angesagt - wäre doch sicher auch ein tolles Projekt für Eure Gemeinde, Jugendgruppe, Konfirmanden … - freue mich auf weitere Churchdubs!

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12. Mai 2009: Kommunikation im Web 2.0

Veranstaltungshinweis für Dienstag, 12. Mai 2009 im Präsent in Bielefeld:

Oft genug gerät das Web 2.0 ins Fadenkreuz der Medien. Sie stigmatisieren das Medium als einen Ort der rauen Umgangsformen, der zur Vereinsamung des Individuums führt, da dieses aufgrund des ständigen Surfens keinen gesellschaftlichen Umgang mehr pflegt.

Auf der anderen Seite euphorisieren so manche Dienstleistungsanbieter die neuen Möglichkeiten und Chancen für kreative Köpfe: Ihres Erachtens schule sich die Medienkompetenz durch die häufige Nutzung, was schließlich auch Karrierechancen fördere, da heute fast jede Arbeit Computerkenntnisse voraussetzt.

In dem Vortrag sollen beide Positionen gegenübergestellt und näher beleuchtet werden. Dazu werden zunächst die Formen der Kommunikation im Web 2.0 erläutert. Anschließend soll hinterfragt werden, welche neuen Möglichkeiten der Kommunikation das Web 2.0 bietet und wie diese genutzt werden. Ein kurzer Einblick in den wissenschaftlichen Forschungsstand soll mögliche Stellungnahmen von Institutionen mit gesellschaftlicher Verantwortung - beispielsweise Schulen und Kirchen - kontrastieren.
Dies und natürlich auch individuelle Frage können in der abschließenden Diskussion thematisiert werden.

» Weitere Infos und Anmeldung.

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Seminar: Kirche und Gemeinde im Zeitalter von Web 2.0

Keine Kirche, kein Verein, keine Gemeinde kann es sich heute (eigentlich) noch leisten, sich nicht im Internet zu präsentieren. Zu groß sind die Vorteile: aktuelle Informationen, leichte Vernetzung, günstige Werbemöglichkeiten und manches mehr. Und doch gibt es noch immer viele “weiße Flecken” oder langweilige - und schlimmstenfalls veraltete - Seiten im Web. Dabei ist es für Gemeinden und Vereine weder schwierig noch teuer, einen ansprechenden Webauftritt zu unterhalten.

In unserem praxisorientierten Seminar lernen Sie die Möglichkeiten kennen, auch mit geringem Budget und einfachen Mitteln eine ansprechende, funktionale und leicht zu bearbeitende Website zu erstellen. Auch neue Technologien des so genannten “Web 2.0″ wie Weblog, Podcast und Wiki werden im Workshop unter die Lupe genommen. Selbstverständlich geht es dabei auch stets um die Umsetzbarkeit im Rahmen Ihrer individuellen Gegebenheiten in Kirche und Verein.

Termin: 07.-08.05.2009
Ort: Wetzlar, Christliche Medienakademie
Referent: Thomas Kilian
Preis: 139,00 EUR

Weitere Informationen und Anmeldung

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Kirchliche Themen erfolgreich kommunizieren

Modernes Webdesign, innovative Software und Web 2.0. - das sind die Instrumente, mit denen „man” sich im Internet präsentiert und Inhalte sowie Ziele erfolgreich kommuniziert. Während „Gott und die Welt” auf diese Methoden setzt, haben es viele gemeinnützige Organisationen offenbar verpasst, auf diesen IT-Zug aufzuspringen.

Dies ist jedoch ein unhaltbarer Zustand, findet auch Blogger & Barcamper Thomas Koch, der sich dazu entschlossen hat, einen “Barcamp Kirchentag” in Bremen unter dem Motto Christen das Web zeigen zu veranstalten. Die Veranstaltung findet am 23.05.2009 im Seminarhaus der Hans-Wendt-Stiftung statt.

Kirche im Internet: Ein hochaktuelles und spannendes Thema

Doch was genau dürfen die Teilnehmer von der Veranstaltung erwarten? Wie es sich für ein BarCamp, also eine „Unkonferenz” gehört, sind weder Themen noch Vortragende in Stein gemeißelt. Ich finde, das dies ein sinnvoller Rahmen ist, da sich viele Themen sicher erst im Laufe der Veranstaltung herauskristallisieren werden: Die Teilnehmer an dem Kirchentag haben bestimmt ganz verschiedene Erwartungen sowie einen unterschiedlichen Background.

Selbstverständlich wird es um Weblogs gehen, aber auch um die Vorteile von Content-Management-Systemen wie TYPO3. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, wie sich die Kirchen und Gemeinden im Internet so präsentieren, dass sie a) gefunden werden und b) die Inhalte auch gezielt kommunizieren.   

Auch ich stelle immer fest, dass gerade im kirchlichen Umfeld die Möglichkeiten des Internets zu wenig genutzt werden. Das “Barcamp Kirchentag” in Bremen ist daher eine ausgezeichnete Gelegenheit, zu überprüfen, ob der eigene Internet-Auftritt vielleicht doch so langsam mal in die Mottenkiste gesteckt werden sollte.

Weitere Informationen erhält man unter der Web-Adresse: http://kirchentag.mixxt.de

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Kirche geht Web 2.0: Zeit, sich einige Kirchen „live“ im Internet anzuschauen

Eigentlich passiert es mir nicht sonderlich oft, dass ich über die Website einer Dorfkirche “stolpere”. Umso mehr freut es mich, dass die Homepage der Dorfkirche Bochum-Stiepel so viele Informationen enthält. Hier erfahre ich einiges über die Innenausstattung der Kirche, über Wand- und Deckenmalereien, aber auch über die dort verwendete Orgel.

Besonders gefallen hat mir der virtuelle Rundgang, der mir einen Einblick sowohl in das Innere der historischen Kirche, als auch eine Außenansicht gewährt. Da bekommt man durchaus Lust, sich dieses Kulturdenkmal an der Ruhr einmal live vor Ort anzuschauen. Sicherlich gibt es auf der Website der Dorfkirche Bochum-Stiepel einige Mängel, sowohl technischer als auch gestalterischer Art. Auch textlich würde mir da einiges einfallen… doch darum soll es an dieser Stelle nicht gehen. Schließlich muss man bei aller Liebe zum Internet auch einmal die Kirche im Dorf lassen…

Dorfkirche vs. Kölner Dom

Nun komme ich auf die Idee, nach weiteren Websites von Kirchen Ausschau zu halten – erster Einfall, die Website des Kölner Doms. Immerhin… der Auftritt ist mit einem professionellen Web-System realisiert wurden; fehlerfrei ist der virtuelle Auftritt im Hohen Dom zu Köln dann leider auch nicht, wie die Analyse zeigt. Über einen virtuellen Rundgang, ähnlich wie bei der Dorfkirche Bochum-Stiepel hätte ich mich ebenfalls gefreut.

Wer weitere Websites von Kirchen kennt und sehenswert findet, kann mir gerne einen Link schicken. Ich würde mich freuen, an dieser Stelle weitere interessante Web-Auftritte vorzustellen. Kirche geht Web 2.0… das ist ja schließlich auch das Motto von iChurch.

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Vortrag: Kirche und Gemeinde im Zeitalter von Web 2.0

Sehr gefreut habe ich mich über eine Initiative und Einladung von Peter Unruh, einen Vortrag über “Kirche und Gemeinde im Zeitalter von Web 2.0” zu halten. Dieser findet am 27. Januar um 19 Uhr in Bielefeld statt (Präsent - Wittekindstraße 42), der Eintritt ist frei.

Peter schreibt:

“Im Jahr 2009 haben wir uns das Ziel gesetzt, mehrere kleinere Events zu organisieren, die sich speziell an die Zielgruppe der Kreativen (z. B. Designer, Fotografen, Programmierer usw.) aus Kirchen und Gemeinden richten. Verschiedene Veranstaltungen wie Workshops, Vorträge und einfache Treffen sollen dazu dienen, dass man sich gemeinsam über diverse Themen austauscht und voneinander lernen kann. Mehr über uns erfahrt ihr auf unserer Webseite.”

Ich darf mit meinem Vortrag und anschließender Diskussion also den Auftakt einer Serie von Events zu diesem Themenbereich machen, worüber ich mich sehr freue. Und darum gehts:

Keine Kirche, kein Verein, keine Gemeinde kann es sich heute (eigentlich) noch leisten, sich im Internet nicht zu präsentieren. Zu groß sind die Vorteile: Aktuelle Informationen, leichte Vernetzung, günstige Werbemöglichkeiten und manches mehr. Und doch gibt es noch immer viele “weiße Flecken” oder langweilige – und schlimmstenfalls veraltete – Seiten im Web. Dabei ist es für Gemeinden und Vereine weder schwierig noch teuer, einen ansprechenden Webauftritt zu unterhalten.

Weitere Informationen und Anmeldung gibt es bei Amiando…

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Frohe Weihnachten & guten Rutsch ins neue Jahr!

Liebe iChurch-Leser,

das Jahr nähert sich dem Ende entgegen. Leider ist es bei iChurch wieder einmal sehr still geworden, aber ich merke an den Zugriffszahlen, dass das Interesse am Thema “Kirche & Web 2.0″ weiterhin sehr groß ist. Auch ohne neue Artikel halten sich die Besucherzahlen weiterhin konstant. Mehr als 100 Beiträge über Kirche, Internet, Neue Medien, Weblogs, Web 2.0, Podcasts, Marketing und Werbung sind eine gute Quelle, um sich mit diesen Themen zu beschäftigen.

Wer tiefer einsteigen möchte, den lade ich herzlich zu zwei Events im neuen Jahr ein. Am 27. Januar werde ich in Bielefeld einen Vortrag über “Kirche und Web 2.0″ halten. Am 7. und 8. Mai findet in der Christlichen Medienakademie außerdem ein Intensiv-Seminar über “Kirche und Gemeinde im Zeitalter von Web 2.0” mit mir statt. Selbstverständlich führe ich Seminare und Schulungen auch auf Einladung durch.

Ich wünsche allen Lesern, Freunden und Gästen ein gesegnetes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und Gottes Segen für das Jahr 2009.

Thomas Kilian
Agenturleiter Thoxan

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Nach der Frühjahrsmüdigkeit in die Sommerpause

Es ist zum Haare raufen. Nach der Frühjahrsmüdigkeit folgt im iChurch Weblog nun die große Sommerpause. Nach unserem Blog-Update im April (hier hatte ich ja auch schon einige Wochen keine aktuellen Berichte mehr geschrieben), gab es leider eine lange Pause, die sich nach einem Interviewbeitrag von heute auch im Sommer fortsetzen wird. Zur Zeit sind wir in der Agentur mit Projekten und Aufgaben mehr als ausgelastet, so dass ich bei iChurch derzeit nicht zum Bloggen komme.

Was mich sehr freut, ist die Tatsache, dass trotz der mageren Ausbeute an neuen Artikeln die Seite regelmäßig gut besucht ist. Die insgesamt 100 Artikel hier bei iChurch bieten ja auch erstmal eine Menge Lesestoff für alle, die sich mit Kirche und Web 2.0 auseinander setzen wollen.

Empfehlen kann ich Euch auch das Weblog vom pro-medienmagazin, wo mein Kollege Jörn Schumacher über interessante Themen im Bereich Kirche, Medien und Internet schreibt. Passend dazu empfehle ich auch die digitale Ausgabe PRO Kompakt, die einmal pro Woche per Email erscheint.

Bitte habt Verständnis dafür, dass hier auch bis Ende August sicher keine neuen Artikel erscheinen und stöbert so lange in den alten Artikeln. Ich werde mir über den Sommer überlegen, ob und wie es mit iChurch weitergeht. Denn so geht es ja nicht weiter.

In diesem Sinne: Einen schönen Sommer!

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Internetradio ist keine Einbahnstraße

Das Angebot von CrossChannel ist 24 Stunden an 7 Tagen im Internet auf Sendung. Ich spreche mit dem Leiter des jungen Webradios des ERF, Jan Knauf. Er hat Medientechnologie studiert und war schon immer Radio-Fan. Seit 2004 ist er bei CrossChannel beschäftigt und lebt mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn zwischen Gießen und Wetzlar in Mittelhessen.

Jan Knauf - CrossChannel

Jan, CrossChannel ist ein christliches Webradio für junge Leute. Was steckt genau dahinter?

CrossChannel.de ist ein Radioprogramm des ERF in Wetzlar für junge Leute, sozusagen der Nachfolger der ehemaligen Jugendschiene bei ERF Radio “JungeWelle”. Wir machen ein Programm für Leute, die musikalisch auf aktuelle christliche Rock- und Popmusik stehen und darüber hinaus Lust auf ein “anderes Radio” haben. Will heißen: Die Themen und das Format sind ähnlich wie bei “normalen” Jugendradios und orientieren sich an dem, was Menschen zwischen 14 und 29 Jahren bewegt. Die Herangehensweise ist eine etwas andere: Wir moderieren, berichten, rezensieren, kommentieren usw. bewußt und erkennbar als Christen unser Zeitgeschehen Und werfen natürlich regelmäßig einen Blick in die Bibel, haben eine Gebetssendung und kurze Inputs im Programm. Das ganze ist zu empfangen im Internet, vie UMTS-Handy oder als Phonecast über ein normales Telefon. Darüber hinaus gibt es diverse Podcasts, um an unsere Beiträge zu kommen.

Ihr habt mit CrossChannel eine umfangreiche Website im Netz. Was hat das Radio mit dem Internet zu tun?
 
Wie gesagt, wir sind ein reines Internetradio. Zu empfangen an jedem Internetanschluss der Welt - entweder mit einem PC oder Notebook, aber auch mit einem “Internetradio”, die es mittlerweile von mehreren Herstellern zu kaufen gibt (z. B.die NOXON-Serie von Terratec oder die Pinnacle Soundbridge). Da muss dann kein PC mehr laufen, um CC.de zu hören. Und wer genug Geld für eine Handy-Datenflatrate hat, kann uns via Handy hören. Die Links zum Audiostream finden sich auf der Internetseite - daneben aber auch fast alle Beiträge aus dem Radioprogramm zum “Nachhören”, Bilder, eine Community zum Mitdiskutieren, ein Chat,… - also eine sehr interaktive Seite. Uns interessiert, was unsere Hörer bewegt, was sie denken und fühlen. Radio soll keine Einbahnstraße sein, sondern interaktiv mit den Hörern entstehen. Dazu nutzen wir die Website.
 
Bei iChurch “geht Kirche Web 2.0″ - was macht Crosschannel zu einem Radio 2.0?
 
Diese eben beschriebene Interaktivität trägt ja schon starke Züge von Web2.0 - wenn man darunter eben Interaktivität und nicht eine neue Programmiertechnik versteht. Und wir werden uns natürlich im Stil von Web2.0 weiterentwickeln. Als Radiosender müssen wir aber den Schwerpunkt unserer Überlegungen zunächst auf das Programm legen. Dann kommt die Internetseite mit all ihren Features. Aber letztlich sind wir zuerst Sender und dann Webportal und Community - das unterscheidet uns von reinen Community-Portalen. Wir haben viele Ideen, zur Zeit aber einen Engpaß an kreativer und professioneller Webprogrammierung. Man darf also gespannt sein, was sich da in diesem Jahr noch so alles tut…
 
Wie können Christen die Möglichkeiten der Neuen Medien noch besser nutzen? Was tragt Ihr dazu bei?
 
Egal, ob alt oder neu: ein Medium ist ein Transportmittel. Und jedes Transportmittel dieser Welt ist es Wert, dass damit die beste Botschaft, das Evangelium von Jesus Christus, transportiert wird. Ich wünsche mir, dass Christen ganz nüchtern die Chancen und Risiken eines jeden Mediums ausloten und es mit diesem Wissen dann ganz gezielt einsetzen, um sich a) untereinander zu vernetzen und auszutauschen und b) um andere Menschen zu erreichen.

Der Vorteil (und gleichzeitig ein Nachteil) der neuen Medien ist, dass sie grenzenlos sind und mit wenig einfacher Technik gestaltet und genutzt werden können und zumindest theoretisch sehr viele Menschen erreichen können. Hier sollten Christen geschult werden, um eventuelle Ängste vor Techniken abzubauen und ihre Chancen nutzen zu können.
 
Vor welchen Herausforderungen steht Ihr zur Zeit? Wo braucht Ihr Unterstützung?
 
Wir sind immer offen für gute neue Programmideen. Und die Fortentwicklung der Website liegt uns besonders am Herzen. Das alles - Radio und Internet - stemmen wir mit einem ziemlich kleinen Kernteam. Die besten Unterstützung für uns kann neben Euren Ideen Euer Gebet sein - für das Team und für Kreativität bei der Programmgestaltung. Letztlich sind wir Teil des Spendenwerkes ERF Deutschland: Unsere Arbeit wird nur durch Spenden getragen, und so freuen wir uns über jede kleine (natürlich auch größere) finazielle Unterstützung, um die Arbeit dauerhaft zu sichern und fortführen zu können.
 
Noch ein Wort zum Schluss?!

ES GEHT AUCH ANDERS. (Sorry - sind 4 Worte geworden) ;-)

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Kirche 2.0

Immer mehr Menschen halten Kirche für nicht mehr aktuell. Ich bin Thomas Kilian, Leiter der Werbeagentur Thoxan in Ostwestfalen. Durch mein kirchliches Engagement weiß ich, wie wichtig es für eine Gemeinde ist, mit der Zeit zu gehen.

Thomas Kilian

Deshalb habe ich das iChurch-Projekt gestartet. Ich möchte Kirchen und Organisationen dabei helfen, die Möglichkeiten der Neuen Medien erfolgreich zu nutzen.

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