Leiterschaft im Web 2.0 und Internet

Der Begriff Leiterschaft ist ein  wie ich finde “typisch christlicher Terminus”. Habe dieses Wort im geschäftlichen Bereich noch nie gehört – aber immer, wenn es in der Gemeinde um Führungsaufgaben geht, sprechen wir von “Leiterschaft”. Auch in der christlichen Literatur kommt Leiterschaft häufig vor. Wer Leiterschaft bei Google eingibt, findet haufenweise Websites mit kirchlichem Kontext.

Ist es nicht witzig, dass ein solcher “kanaanäischer” Begriff immerhin 143.000 Treffer in Google aufweist? Zahlreiche dieser Online-Angebote verweisen auf geistliche und biblische Themen, Kirchengemeinden und Missionswerke. Doch was bedeutet Leiterschaft genau?

Leiten ist letztlich eine spirituelle Angelegenheit und eine klare Herausforderung, selbst geistlich zu wachsen“, sagt Daniel Zindel im Buch “Geistesgegenwärtig führen” und wendet sich damit an alle Christen in Führungsverantwortung und Leiterschaft in Kirche und Gemeinde. Ich finde diesen Ansatz sehr gut und empfehle deshalb gerne das Buch von Zindel weiter. Schließlich geht es bei der Leiterschaft – ob im Internet oder im wahren Leben – nicht nur um Führung anderer Menschen, sondern auch um den richtigen Umgang mit mir selbst als Leiter. Bezogen auf das Internet könnte dies bedeuten, bei allem Wunsch nach Wachstum und Einfluss auch ruhige Zeiten wertzuschätzen.

Gerne könnt Ihr mir diesen Beitrag auch als Ausrede auslegen, dass hier bei iChurch zurzeit so wenig passiert… was nicht geht, geht einfach nicht. Ihr seid trotzdem herzlich Willkommen!

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Webfish 2009 prämiert Online-Vorzeigeprojekte

Das Warten hat ein Ende. Mit dem Webfish 2009 prämieren die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) die besten christlichen Internetangebote in deutscher oder englischer Sprache. Besonders freut mich der zweite Platz von Pastorbuddy, einem Netzwerk von christlichen Bloggern und Autoren, bei dem ich auch ab und an mitmische. Aber auch die anderen Sieger können sich wirklich sehen lassen. Respekt und danke für Euren virtuellen Einsatz für qualitativ und inhaltlich hochwertige christliche Internetseiten, liebe Webmaster!

Webfish Gold – Kloster Nütschau

Kloster Nütschau

Webfish Silber – Pastorbuddy

Pastorbuddy

Webfish Bronze – Gottesdienstexperiment

Gottesdienstexperimente

Einen Innovationspreis erhielt das Fundraisingprojekt Himmlische-Paten.de, der Webfish-Förderpreis geht an Menschjesus.de. Detaillierte Informationen zu den Nominierten, die Begründung der Jury für ihre Auswahl sowie weitere Hintergrundberichte und ein kurzes Video findet Ihr auf der Internetseite zum Webfish 2009.

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Kirche geht Web 2.0: Zeit, sich einige Kirchen „live“ im Internet anzuschauen

Eigentlich passiert es mir nicht sonderlich oft, dass ich über die Website einer Dorfkirche “stolpere”. Umso mehr freut es mich, dass die Homepage der Dorfkirche Bochum-Stiepel so viele Informationen enthält. Hier erfahre ich einiges über die Innenausstattung der Kirche, über Wand- und Deckenmalereien, aber auch über die dort verwendete Orgel.

Besonders gefallen hat mir der virtuelle Rundgang, der mir einen Einblick sowohl in das Innere der historischen Kirche, als auch eine Außenansicht gewährt. Da bekommt man durchaus Lust, sich dieses Kulturdenkmal an der Ruhr einmal live vor Ort anzuschauen. Sicherlich gibt es auf der Website der Dorfkirche Bochum-Stiepel einige Mängel, sowohl technischer als auch gestalterischer Art. Auch textlich würde mir da einiges einfallen… doch darum soll es an dieser Stelle nicht gehen. Schließlich muss man bei aller Liebe zum Internet auch einmal die Kirche im Dorf lassen…

Dorfkirche vs. Kölner Dom

Nun komme ich auf die Idee, nach weiteren Websites von Kirchen Ausschau zu halten – erster Einfall, die Website des Kölner Doms. Immerhin… der Auftritt ist mit einem professionellen Web-System realisiert wurden; fehlerfrei ist der virtuelle Auftritt im Hohen Dom zu Köln dann leider auch nicht, wie die Analyse zeigt. Über einen virtuellen Rundgang, ähnlich wie bei der Dorfkirche Bochum-Stiepel hätte ich mich ebenfalls gefreut.

Wer weitere Websites von Kirchen kennt und sehenswert findet, kann mir gerne einen Link schicken. Ich würde mich freuen, an dieser Stelle weitere interessante Web-Auftritte vorzustellen. Kirche geht Web 2.0… das ist ja schließlich auch das Motto von iChurch.

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WebFish 2009 – Fischen im Netz

Wer möchte nicht, dass seine Arbeit prämiert wird? Du hast viel Zeit, Arbeit und sicher auch eine Menge Spaß in den Aufbau Deiner Website gesteckt. Wenn Du davon überzeugt bist, dass Deine Website zu einem Highlight im „World Wide Web“ geworden ist, kannst Du Dich ab September 6. Oktober wieder für den Webfish bewerben.

Der WebFish ist längst zu einer begehrten Trophäe geworden, die die Evangelische Kirche Deutschland (EKD) und das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) für die besten christlichen Internetangebote in deutscher oder englischer Sprache verleihen.

Bereits seit zehn Jahren trägt die Evangelische Kirche mit ihrem WebFish-Award dazu bei, dass originelle, frische und kreative Webprojekte vorgestellt und die Besten auch honoriert werden. Verliehen wird der WebFish in Gold (1.500 Euro), in Silber (1.000 Euro) und in Bronze (500 Euro).

2008 haben vor allem das Evangelische Jugendportal youngspiriX (WebFish 2008 in Gold), der St.-Paulus-Dom Münster (Webfish 2008 Silber) und der Evangelische Kirchenbezirk Tübingen (Webfish 2008 Bronze) mit ihren Online-Präsentationen überzeugt.

Wenn Du der Meinung bist, dass Deine Seite auch durch Originalität und Kreativität überzeugt, dann bewirb dich doch einfach zum WebFish 2009!

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E-Water – Schweizer stellt christliche Flashfilme online

“Ich möchte einen Eindruck davon vermitteln, wie gern Gott uns Menschen hat.” sagt der 29-jährige Michael Graber aus Basel. Deshalb hat er vor einigen Jahren das Projekt “E-Water” ins Leben gerufen. Auf dieser Online-Plattform ohne stellt er, ganz ohne kommerziellen Hintergrund, kostenlose Flash-Clips und E-Cards mit christlichen Texten zur Verfügung, die sich direkt von der Website aus verschicken lassen. Das einzige, was die User brauchen, um sich Flashfilme anzusehen, ist eine Software von Adobe, die bei den meisten Browsern bereits als Plugin enthalten ist.

E-Water Christliche Flash-Filme

Michael ist in einer christlichen Familie aufgewachsen und wurde somit von Anfang an mit dem Glauben vertraut gemacht. Er ist studierter Biochemiker und hat seine Doktorarbeit auf diesem Gebiet gerade abgeschlossen. Seine Freizeit verbringt er natürlich mit der Bastelei an seiner Homepage, aber auch Fotografieren und Wassersport stehen bei ihm hoch im Kurs. Jetzt besucht er regelmäßig die Gellertgemeinde in Basel, die ein Teil der Evangelisch-Reformierten Kirche der Schweiz ist.

Die Idee für E-Water kam ihm, als er per Zufall im Internet auf den Flashfilm “Interview with God” gestoßen ist. Diese Animation berührte ihn sehr und er merkte, dass man mit solchen Clips und Karten hervorragend Botschaften vermitteln kann. So machte er sich an die Arbeit und mit der Zeit hat er eine ansehnliche Zahl an Flashfilmen zusammengebaut.

“Die anderen sollen auch etwas davon haben.” sagte seine Schwester nicht nur einmal zu ihm und versuchte ihn dazu zu bringen, seine Arbeiten online zu stellen. Im Frühling 2004 wagte er schließlich den Schritt und ging mit seinen ersten fünf Eigenkreationen ins Netz. Seitdem kommen pro Jahr etwa 1-2 neue Produkte hinzu. Eine neue Animation zu erstellen kostet ihn mehrere dutzende Stunden, aber es macht ihm großen Spaß. “Ich möchte mit meinen Arbeiten erzählen, dass Gott bis über beide Ohren in jeden von uns verliebt ist und nur darauf wartet, dass man ein Lebenszeichen von sich gibt.”
 
Der Name “E-Water” hat folgenden Hintergrund: Jesus sagte einmal: “Ich bin das Wasser des Lebens, wer von mir trinkt, hat nie mehr Durst.” Michael möchte mit seinen kostenlosen Animationen ein bisschen von diesem Wasser in elektronischer Form weitergeben: “Elektronisches Wasser” sozusagen.

Wer ihn unterstützen möchte, kann ihm einfach gute Texte oder “verflashbare” Ideen in das Forum bei E-Water schreiben. Außerdem hat er bei Amazon einen Wunschzettel angelegt, von dem man ihm natürlich gerne etwas schenken darf!

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Christliche Kurzfilme im Internet

Tobias LawrenzHeute spreche ich mit Tobias Lawrenz aus der Nähe von Pforzheim über sein Internetprojekt www.christlichekurzfilme.de. Tobias ist 26 Jahre alt und hat im letzten Semester Medien/Kunst mit Schwerpunkt Film & Produktion an der HfG Karlruhe studiert. Vorher hat er als 3D & Compositing Grafiker bei diversen Produktionsfirmen gearbeitet. Seit einigen Jahren macht er mit anderen immer wieder Filmprojekte, wie z.B. der christliche Kinderfilm “Das Geheimnis der Falkenburg”.

Tobias, Ihr habt eine Website über christliche Kurzfilme online gestellt. Worum geht es da genau?

Im Grunde genommen ist es eine Homepage, die “einfach” darüber Informieren soll, was es für ein deutschsprachiges Angebot im christlichen Bereich gibt. Es gibt sehr fähigen Nachwuchs und die Branche erlebt gerade einen Boom, nicht nur durch Tru: oder professionelle Filmproduktionen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf deutschen Produktionen der letzten Jahre.

Christliche Kurzfilme

Wen möchtet Ihr mit dieser Seite ansprechen und warum?

Hauptsächlich möchten wir Prediger, Hauskreisleiter oder Jugendleiter ansprechen, die Kurzfilme als Predigteinstieg oder in der Bibelstunde als Themeneinstieg nutzen. Es gibt aber auch genügend Privatleute, die das Angebot nutzen. Des Weiteren ist es auch eine Übersicht, was es so alles in Deutschland gibt. Da der Markt sehr unübersichtlich ist, fehlt sicherlich noch die eine oder andere wichtige Produktion. Für Hinweise sind wir immer sehr dankbar!

Bislang ist die Seite ja noch recht klein und es werden keinerlei Web 2.0-Funktionen angeboten. Wieso bzw. was ist noch in Planung?

Wir wollten als erstes mal “online” gehen, das Design stand erstmal im Hintergrund; “design follows function”. Trotzdem wollen wir daran weiter arbeiten. Wir möchten erstmal beobachten, wie sich das weiter entwickelt und sind auch im regelmässigem Gespräch mit anderen (vielleicht besseren) Communitys oder Interessengruppen (wie z.b. Tru: oder dasRad). Wir wollen ungern “noch” eine zusätzliche Community aufbauen, sondern als allererstes informieren. Trotzdem haben wir jetzt einen Grafiker, der das ganze dynamisch umsetzt und einige Web 2.0 Features integrieren wird.

Welche Möglichkeiten siehst Du im Internet für christliche Themen und Inhalte?

Es ist schwer einzuschätzen, wie sich Christen in dem Bereich weiterentwickeln. Als wir die ersten Kurzfilme für die Jesushouse DVD 2003 erstellten, dachten wir, dass die (neu installierten) Beamer, und Medienangebote in den Gemeinden auch eine Nachfrage nach solchen Inhalten schaffen würde, weshalb wir 2004 auch gleich eine DVD für Erwachsene produzierten. Heute wissen wir, dass sich der Markt langsamer bzw. auch teilweise in eine andere Richtung entwickelt. Es werden z.B. öfters Filmausschnitte aus aktuellen Kinofilmen gezeigt, anstatt explizit christliche Kurzfilme (was auch sicherlich an deren “nicht professionellen” Qualität oder am unbekannten Angebot liegt). Möglichkeiten gibt es viele und ich denke, dass die säkularen Inhalten wie StudiVZ oder Youtube uns die Richtung vorzeigen.

Wie können Christen die neuen Medien noch besser nutzen?

Indem sie sie einsetzen und weiter Raum schaffen, überhaupt Möglichkeiten zu kreieren. Filme zu machen ist teuer und leider werden heutzutage gerade bei Christen viele Inhalte (raub)kopiert, da es ja “für den Herrn” ist. Leider wird dabei oft übersehen, dass gerade dadurch und Geld für weitere Projekte verloren geht. Reich wird man mit Filmemachen definitiv nicht. 

Es gibt sicherlich auch spannende, neue Nutzungsformen, wie z.B. Veranstaltungen: Wir haben auf dem Christival dieses Jahr die Hintergrund Animationen für die LED Wände gemacht, die eher als “Lichtquelle” genutzt wurden. Solche Sachen kann man gut einsetzen.

Ein Wort zum Schluss?

Ich wünsche mir, dass sich die christliche Szene weiter vernetzt, dass Bewusstsein für professionelles Arbeiten (und deren Finanzierung) wächst und viele film- und medienschaffende Nachwuchtalente gefördert und gefunden werden, die dann vor allem später in die säkulare Szene gehen (und dabei die christliche nicht vergessen). Gott hat einen Plan für Deutschland, wir sind gespannt, wie es weitergeht.

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Webfish 2008 geht an Youngspirix

Youngspirix

Der diesjährige Webfish, der Internet-Oscar der evangelischen Kirche, geht dieses Jahr an die Jugendcommunity Youngspirix. Wir hatten ja vergangenen Sommer bereits ein Interview mit Projektleiter Martin Weber geführt und nach den Motiven und Zielen der Internetplattform gefragt:

Kirche kann mit Projekten wie youngspiriX zeigen, dass sie Jugendliche ernst nimmt. Jugendliche sind nicht nur Konsumenten von Informationen, sondern können selbstbestimmt ihre Themen darstellen und darüber mit allen Mitteln der interaktiven Kommunikation in Kontakt kommen. Gott und die Welt erkunden, Themen aktiv besetzen und auch den Glauben mit allen Möglichkeiten sichtbar und erlebbar gestalten.

In der Begründung der Jury heißt es:

Die Jury überzeugte beim Gewinner des mit 1.500 Euro dotierten goldenen Webfish das in sich stimmige Konzept, das auf aktive Partizipation der Jugendlichen ausgerichtet ist. Aber auch technisch setzt das prämierte Angebote Youngspirix.de Standards mit Community-Funktionalitäten. Layout und Sprache sind frisch und unverwechselbar und werden so der jugendlichen Zielgruppe gerecht.

Zum zweiten Sieger wurde der Webauftritt des katholischen Paulusdoms in Münster gekürt, den Webfish Bronze erhielt der Evangelische Kirchenbezirk Tübingen. Das Internet-TV-Projekt Kirchenfernsehen bekam einen Innovationspreis (sieht schick aus, muss ich mir bei Gelegenheit mal näher anschauen) und ein Förderpreis wurde der Schulseelsorge Tübingen (gleich zwei Preise für die Tübinger!) verliehen.

Rund 120 christliche Internetangebote von Gemeinden, Werken und Themenseiten (…) hatten sich für den diesjährigen Internetpreis der evangelischen Kirche beworben, 2.500 Online-User beteiligten sich am Online-Voting und ergänzten so die Entscheidungsfindung der Jury. Der Webfish-Wettbewerb – davon hat sich die Jury überzeugt – macht deutlich, wie vielfältig und qualitativ hochwertig christliche Online-Angebote sind. Die ausgezeichneten und auch die nominierten geben dabei Orientierung und setzen Maßstäbe für evangelischer Publizistik im World-Wide-Web.

Glückwunsch an dieser Stelle an die Gewinner. 

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Praktische Ideen für Gemeinde-Websites

Eine tolle Ideenliste hat Tim Schmoyer für Gemeinde-Websites veröffentlicht. Ich erlaube mir einfach mal, ihn hier zu zitieren und diese Liste auf deutsch zu übersetzen.

Zunächst geht er auf einige Ziele und Erfordernisse ein, die eine Gemeinde-Website erfüllen sollte:

  • Anziehend für Besucher sein und diese willkommen heißen
  • Werkzeug für Gemeindeglieder, um andere einzuladen
  • Ermöglicht Kommunikation unter den Gemeindegliedern
  • Bringt Menschen in den Gemeindedienst
  • Ist eine 24/7-Informationsquelle über die Gemeinde
  • Geistliche Anregungen für Gemeindeglieder unter der Woche
  • Mit anderen Gemeindegliedern unter der Woche über geistliche und Lebensthemen austauschen
  • Die Gute Nachricht mit Suchenden teilen
  • Optisch und visuell ansprechend

Dann gibt er eine ganze Reihe von Ideen und Anregungen, woraus die Website zusammen gesetzt sein könnte:

  • Gottesdienst- und Öffnungszeiten
  • Anfahrtsbeschreibung / Gebäudeplan
  • Informationen zur Säuglings- und Kinderbetreuung
  • Übersicht der Mitarbeiter und Gemeindeleiter
  • Informationen über die Kirchengemeinde
  • Informationen über die Glaubensgrundlagen
  • Was können Besucher erwarten?
  • Dienstbereiche, die aktuelle Programme durchführen
  • Aktuelle Neuigkeiten aus dem Gemeindeleben
  • Häufig gestellte Fragen (FAQ)
  • Veranstaltungskalender
  • Wöchentliche Termine
  • Kontaktformular
  • Informationen aus der Denomination / aus anderen Gemeinden im Umfeld
  • Missionarische Berichte
  • Predigt-Podcasts (Video / Audio)
  • Predigt Archiv und Transkriptionen
  • Download-Bereich mit interessanten Dokumenten
  • Promotion-Angebote für Veranstaltungen (Einladungen, Ecards, Flyer)
  • Fotogalerien
  • Interaktive Möglichkeiten (Chat, Forum etc.)
  • Verschiedene Blogs vom Pastor, Gemeindeleiter oder von Missionaren mit Predigt-Infos, zusätzlichen Informationen zu den Messages, relevante Themen, die zur Zeit diskutiert werden
  • Kleingruppen-Diskussionen
  • Bibellesepläne
  • “Frag den Pastor”
  • Gebetsanliegen formulieren und mit anderen Teilen
  • Zeugnisse von gläubigen Christen über Ihr Leben mit Jesus
  • Fragen & Antworten zu Predigten
  • Umfragen
  • Online Spenden
  • Online für Veranstaltungen und Gruppen registrieren
  • Freiwilligendienste koordinieren

Das ist doch schon mal eine sehr umfangreiche Liste. Habt Ihr weitere Vorschläge und Ideen? Dann schreibt sie in die Kommentare!

Neben den Ideen verlinkt Tim auch noch zu einem Online-Test (leider nur auf englisch) über die Qualität Eurer Gemeinde-Website. Wer sich damit beschäftigt, seine eigene Kirchenwebsite zu optimieren, bekommt auch durch diesen Test sehr viele konkrete Informationen.

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Internetradio ist keine Einbahnstraße

Das Angebot von CrossChannel ist 24 Stunden an 7 Tagen im Internet auf Sendung. Ich spreche mit dem Leiter des jungen Webradios des ERF, Jan Knauf. Er hat Medientechnologie studiert und war schon immer Radio-Fan. Seit 2004 ist er bei CrossChannel beschäftigt und lebt mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn zwischen Gießen und Wetzlar in Mittelhessen.

Jan Knauf - CrossChannel

Jan, CrossChannel ist ein christliches Webradio für junge Leute. Was steckt genau dahinter?

CrossChannel.de ist ein Radioprogramm des ERF in Wetzlar für junge Leute, sozusagen der Nachfolger der ehemaligen Jugendschiene bei ERF Radio “JungeWelle”. Wir machen ein Programm für Leute, die musikalisch auf aktuelle christliche Rock- und Popmusik stehen und darüber hinaus Lust auf ein “anderes Radio” haben. Will heißen: Die Themen und das Format sind ähnlich wie bei “normalen” Jugendradios und orientieren sich an dem, was Menschen zwischen 14 und 29 Jahren bewegt. Die Herangehensweise ist eine etwas andere: Wir moderieren, berichten, rezensieren, kommentieren usw. bewußt und erkennbar als Christen unser Zeitgeschehen Und werfen natürlich regelmäßig einen Blick in die Bibel, haben eine Gebetssendung und kurze Inputs im Programm. Das ganze ist zu empfangen im Internet, vie UMTS-Handy oder als Phonecast über ein normales Telefon. Darüber hinaus gibt es diverse Podcasts, um an unsere Beiträge zu kommen.

Ihr habt mit CrossChannel eine umfangreiche Website im Netz. Was hat das Radio mit dem Internet zu tun?
 
Wie gesagt, wir sind ein reines Internetradio. Zu empfangen an jedem Internetanschluss der Welt – entweder mit einem PC oder Notebook, aber auch mit einem “Internetradio”, die es mittlerweile von mehreren Herstellern zu kaufen gibt (z. B.die NOXON-Serie von Terratec oder die Pinnacle Soundbridge). Da muss dann kein PC mehr laufen, um CC.de zu hören. Und wer genug Geld für eine Handy-Datenflatrate hat, kann uns via Handy hören. Die Links zum Audiostream finden sich auf der Internetseite – daneben aber auch fast alle Beiträge aus dem Radioprogramm zum “Nachhören”, Bilder, eine Community zum Mitdiskutieren, ein Chat,… – also eine sehr interaktive Seite. Uns interessiert, was unsere Hörer bewegt, was sie denken und fühlen. Radio soll keine Einbahnstraße sein, sondern interaktiv mit den Hörern entstehen. Dazu nutzen wir die Website.
 
Bei iChurch “geht Kirche Web 2.0″ – was macht Crosschannel zu einem Radio 2.0?
 
Diese eben beschriebene Interaktivität trägt ja schon starke Züge von Web2.0 – wenn man darunter eben Interaktivität und nicht eine neue Programmiertechnik versteht. Und wir werden uns natürlich im Stil von Web2.0 weiterentwickeln. Als Radiosender müssen wir aber den Schwerpunkt unserer Überlegungen zunächst auf das Programm legen. Dann kommt die Internetseite mit all ihren Features. Aber letztlich sind wir zuerst Sender und dann Webportal und Community – das unterscheidet uns von reinen Community-Portalen. Wir haben viele Ideen, zur Zeit aber einen Engpaß an kreativer und professioneller Webprogrammierung. Man darf also gespannt sein, was sich da in diesem Jahr noch so alles tut…
 
Wie können Christen die Möglichkeiten der Neuen Medien noch besser nutzen? Was tragt Ihr dazu bei?
 
Egal, ob alt oder neu: ein Medium ist ein Transportmittel. Und jedes Transportmittel dieser Welt ist es Wert, dass damit die beste Botschaft, das Evangelium von Jesus Christus, transportiert wird. Ich wünsche mir, dass Christen ganz nüchtern die Chancen und Risiken eines jeden Mediums ausloten und es mit diesem Wissen dann ganz gezielt einsetzen, um sich a) untereinander zu vernetzen und auszutauschen und b) um andere Menschen zu erreichen.

Der Vorteil (und gleichzeitig ein Nachteil) der neuen Medien ist, dass sie grenzenlos sind und mit wenig einfacher Technik gestaltet und genutzt werden können und zumindest theoretisch sehr viele Menschen erreichen können. Hier sollten Christen geschult werden, um eventuelle Ängste vor Techniken abzubauen und ihre Chancen nutzen zu können.
 
Vor welchen Herausforderungen steht Ihr zur Zeit? Wo braucht Ihr Unterstützung?
 
Wir sind immer offen für gute neue Programmideen. Und die Fortentwicklung der Website liegt uns besonders am Herzen. Das alles – Radio und Internet – stemmen wir mit einem ziemlich kleinen Kernteam. Die besten Unterstützung für uns kann neben Euren Ideen Euer Gebet sein – für das Team und für Kreativität bei der Programmgestaltung. Letztlich sind wir Teil des Spendenwerkes ERF Deutschland: Unsere Arbeit wird nur durch Spenden getragen, und so freuen wir uns über jede kleine (natürlich auch größere) finazielle Unterstützung, um die Arbeit dauerhaft zu sichern und fortführen zu können.
 
Noch ein Wort zum Schluss?!

ES GEHT AUCH ANDERS. (Sorry – sind 4 Worte geworden) ;-)

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Online-Netzwerk für Christen im Web 2.0

Jens Rentmeister“Gott ist gut” – Jens Rentmeister ist davon überzeugt, dass jeder davon erfahren muss. Er studiert Informatik an der Fernuni Hagen und setzt sein Studienfach auch in seinem Einsatz für Gott ganz praktisch um. Seine Vision besteht mit GodIsGood in einer großen christlichen Community im Internet, an der er seit einiger Zeit bastelt.

GodIsGood ist eine Internet-Plattform für Christen. Was steckt genau dahinter?

GodIsGood ist eine Internetseite von Gott für seine Kinder. Es gefällt Gott überhaupt nicht, dass sich Christen nicht untereinander akzeptieren. Ich persönlich z.B. musste schon erfahren, dass andere Christen meinen Glauben nicht akzeptieren. Es gibt die unterschiedlichsten christlichen Glaubensrichtungen, aber alle haben etwas gemeinsam. Denn alle Christen wollen Jesus nachfolgen. Es gibt keinen extra Himmel für Katholiken oder Protestanten – es gibt nur einen Himmel und alle, die Jesus nachfolgen, kommen in denselben Himmel.

GodIsGood Netzwerk für Christen im Web 2.0

Gott möchte, dass dieser Himmel schon hier auf Erden beginnt, dass alle Christen sich als große Gemeinschaft verstehen. Natürlich gibt es unterschiedliche Glaubensrichtungen und das ist auch ok. GodIsGood ist eine Internetseite für alle diese Glaubensrichtungen, da Gott keinen Unterschied zwischen diesen Glaubensrichtungen macht. Wie heißt es so schön in Johannes 14,6: “Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.”

Bei iChurch “geht Kirche Web 2.0″ – was macht GodIsGood zu einem Web 2.0-Angebot?
  
Web 2.0 steht in erster Linie für “User Generated Content”.  Also für eine Internetseite, bei der die Benutzer Inhalte erstellen. Und das ist auch bei GodIsGood wichtig: Benutzer können Beiträge erstellen und diese mit anderen Benutzern teilen. So kann man z.B. in einem speziellen Video-Bereich seine christlichen Videos posten.

Web 2.0 steht auch für Blogs. So gibt es einen eigenen Webblog-Bereich, in dem jeder Benutzer sein eigenes Blog führen kann. Diese Blogbeiträge kann man sogar mit Gruppen teilen.

Web 2.0 steht für Online-Netzwerke wie z.B. StudiVZ, das Netzwerk für Studenten. GodIsGood ist ein Netzwerk für Christen. Man kann sich zu Gruppen zusammentun und dann innerhalb dieser Gruppen Foren oder Blogbeiträge austauschen.

Web 2.0 steht für Social Bookmarking. Die Videos sind z.B. ein Teil des “Social Bookmark”-Bereichs.

Aber GodIsGood soll noch mehr sein: Geplant sind auch Projekte von Christen für Christen. Jeder der eine Idee für eine christliche Webseite hat, kann uns diese mitteilen und wir werden schauen, wie man sie umsetzen kann. Zur Zeit wird gerade ein Marktplatz als erstes Projekt getestet. Allerdings ist dieser Marktplatz wirklich noch in einer sehr frühen Testphase. Und einige Funktionen sind noch nicht programmiert. Wichtig ist auch, dass ich gerne auf die Wünsche von Benutzern eingehe. Wenn jemand sagt, diese oder jene Funktion hätte ich gerne, dann kann er mir das sagen und ich schau mal, was sich da machen lässt.

Wozu brauchen wir denn eine speziell christliche Videoplattform? Können wir nicht Videos bei Youtube & Co. reinstellen?

GodIsGood ist ja auch in den Sinne keine Videoplattform. Man stellt seine Videos auf YouTube & Co. online. Aber dann postet man diese Videos dann ebenfalls auf GodIsGood. Warum sollte man das machen?

Ich persönlich finde es schwer, auf YouTube & Co. christliche Videos zu finden. Weil auf GodIsGood nur christliche Videos sind, ist es auf GodIsGood wesentlich einfacher, solche Videos zu finden. Des Weiteren werden die verschiedenen Videoplattformen unterstützt. Man kann sowohl Videos von YouTube als auch Videos von stage6 finden/posten. Es gibt die Funktion, jemanden zum Freund zu machen. Dann kann man die Beiträge von diesen Benutzer besser beobachten. Man kann also sowohl einen Benutzer beobachten, welcher seine Videos auf YouTube postet, als auch jemanden, der seine Videos auf sevenload postet.

Wie können Christen die Möglichkeiten der Neuen Medien noch besser nutzen? Was tragt Ihr dazu bei?
  
Wenn ich mir anschaue, welche Suchanfragen von Google & Co. kommen, dann nutzen Christen das Internet, um bestimmte Sachen zu suchen, z.B. ein christliches Video oder ein Musikvideo von einer bestimmten Band. Und diese kann man auf GodIsGood finden. Somit helfen wir beim Suchen von christlichen Inhalten. Das kann z.B. eine Predigt zu einer bestimmten Bibelstelle oder zu einen bestimmten christlichen Thema sein. Denn die Bibel ist in den “Social Bookmarks”-Bereich integriert worden. So kann man z.B. eine Video- oder Audio- Predigt zu einer bestimmten Bibelstelle suchen.

Eine wichtige Funktion der neuen Medien ist auch das Vernetzten und das Fördern der Kommunikation. Und auch dazu wollen wir beitragen. Man kann sich in Gruppen vernetzen. Durch ein Forum kann man sich dann innerhalb dieser Gruppen austauschen.

Vor welchen Herausforderungen steht Ihr zur Zeit? Wo braucht Ihr Unterstützung?

Die größte Herausforderung ist es, eine große christliche Gemeinschaft aufzubauen, in der jeder den anderen akzeptiert, auch wenn man eine andere Meinung hat. Und dazu braucht es in erster Linie Benutzer, welche auch aktiv sind. Zur Zeit gibt es nur eine Hand voll aktiver Benutzer.

Ich suche auch immer wieder gerne christliche Podcasts. Das kann sowohl ein Audio-, als auch ein Video-Podcast sein.

Noch ein Wort zum Schluss?! 

Es ist wichtig, dass wir die gute Nachricht verbreiten. Ebenso wichtig ist, dass sich Christen vernetzen und austauschen. Jeder der sich jetzt angesprochen fühlt, kann mir gerne dabei helfen. Meldet Euch an und schreibt mir, wie ihr mir Helfen wollt.

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Immer mehr Menschen halten Kirche für nicht mehr aktuell. Ich bin Thomas Kilian, Leiter der Werbeagentur Thoxan in Ostwestfalen. Durch mein kirchliches Engagement weiß ich, wie wichtig es für eine Gemeinde ist, mit der Zeit zu gehen.

Thomas Kilian

Deshalb habe ich das iChurch-Projekt gestartet. Ich möchte Kirchen und Organisationen dabei helfen, die Möglichkeiten der Neuen Medien erfolgreich zu nutzen.

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