Tipps & Tricks für Kirchen im Internet

Ich hatte ja eigentlich vor, selbst ein paar Tipps und Tricks bezüglich Kirchenseiten im Internet vorzustellen. Auf der Suche nach einigen Beispielen bin ich jedoch über das Internetangebot von Kirche & Internet gestolpert, die ich inhaltlich so gut finde, dass ich sie Euch vorstellen möchte.

Kirche & Internet

Auf der Seite gibt es zahlreiche Informationen rund um alle Themen, die für den Start ins Internet bzw. die Verbesserung des eigenen Web-Auftritts wichtig sind. Angefangen bei der Planung mit Informationen über Aufwand, Zielgruppe und Projekterstellung bis hin zu wissenswerten Informationen über Grafiken, HTML, CSS und natürlich der Veröffentlichung der Seite. Im Einzelnen bedeutet das:

  1. Wie bringe ich meine Kirchengemeinde ins Internet?
  2. Was kostet es eine Kirchengemeinde im Internet zu präsentieren?
  3. Wie groß ist der Zeitaufwand für eine gute Internetpräsentation?
  4. Welche Software wird dazu benötigt?
  5. Wie komme ich zu Grafiken und Fotos?
  6. Was soll überhaupt ins Internet?

Wer von Euch sich also schon mal eine oder mehrere dieser Fragen gestellt hat, findet bei Kirche & Internet eine hervorragende Anlaufstelle.

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Ebook bringt Erfolg mit Neuen Medien

Ebook Blog-Karneval

Erfolgreich mit Neuen Medien“ war das Thema des 3. Business-Blog-Karnevals, der vom 22. April bis 11. Mai 2007 in meinem anderen Weblog „Neukunden-Magnet“ stattgefunden hat. Ich habe diese Woche das Ebook zum Blog-Karneval dort veröffentlicht, das ich auch für Interessierte mit kirchlichem Hintergrund für äußerst interessant halte und deshalb hier noch einmal verlinken möchte:

Weitere Infos und Download des 3MB-PDF-Dokuments

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Ganz langsam in Weblogs einsteigen

Sorry, Jungs & Mädels: In der vergangenen Woche waren einfach keine neuen Beiträge drin: Mein Tag hat auch nur 24 Stunden. Ich sehe es gelassen, schließlich haben wir Sommer(loch) und da tut der eine oder andere Aussetzer nicht weh. Dennoch mögen sich viele, die mit dem Gedanken, ein Weblog für sich, Ihre Jugendgruppe oder ihre Kirchengemeinde zu eröffnen, Sorgen machen, ob sie überhaupt in der Lage sind, regelmäßig Beiträge zu schreiben.

PR-Experte und Business-Blogger Klaus Eck, der zum Thema Blogging ein sehr empfehlenswertes Buch geschrieben hat, hilft mit seinem Artikel „Investieren Sie Ihre Zeit ins Bloggen“ angehenden Bloggern, Ruhe zu bewahren:

Falls Sie davor zurückscheuen, gleich ein ganzes Weblog aufzumachen, dann denken Sie doch einfach über einige Alternativen nach, die weniger zeitaufwändig sind und Ihnen einen ersten Eindruck vom Mitmach-Web bzw. vom Bloggen vermitteln.

Diesen Ansatz finde ich genial! Wieso gleich ins kalte Wasser springen? Wer im Freibad ins kühle Nass geht, der wagt sich in der Regel ja auch Schritt für Schritt tiefer ins Wasser und springt nicht gleich rein (und auch solche Verrückten gibt es, aber dieser Artikel ist ja auch für die gemächlichen Gemüter geschrieben…). Klaus Eck gibt noch einige Beispiele, wie der „sanfte Einstieg“ ins Bloggen gelingen kann: 

  1. Kommentare in interessanten Blogs hinterlassen und aus den Reaktionen der Blogger Erfahrungen sammeln.
  2. Wiki-Beitrag schreiben und Veränderungen der Versionen beobachten.
  3. Als Gastblogger ein bis zweimal im Monat Beiträge in bekannten Blogs schreiben.
  4. Von bekannten Bloggern interviewen lassen.
  5. Andere Blogger persönlich kennen lernen und fragen, warum sie online publizieren.
  6. Social Bookmarks wie Mister-Wong ausprobieren und kommentieren Sie dabei Ihre Linkempfehlungen.
  7. Ein Blog für den engen Freundeskreis aufsetzen.
  8. Mit Corporate Blog im Intranet für eine kleine Zielgruppe starten.

Wer mit seiner Gemeinde oder Jugendgruppe noch mehr Möglichkeiten kennen lernen möchte, die einen langsamen Einstieg ins Web 2.0 ermöglichen, den möchte ich auf unsere Schulungen verweisen. Gerade die Einsteiger-Schulung ist eine gute Möglichkeit, sich unverbindlich übers Bloggen zu informieren und dann zu entscheiden, ob es Schritt für Schritt tiefer in die Materie gehen soll.

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Zutaten für „Kirche 2.0-Brötchen“

Schon vor einem knappen Jahr hat der Lösungsbäcker einige Zutaten für leckere Web 2.0-Brötchen beschrieben und damit der Domgemeinde Lübeck geholfen, das Internet für Ihre Gemeindearbeit einzusetzen. Die vorgeschlagenen Lösungen fasse ich hier einmal kurz zusammen:

  • Anmeldungen zu Veranstaltungen über ein Kontaktformular spart Zeit und Aufwand
  • Fotos aus dem Gemeindeleben über Flickr
  • Gemeindebrief wird mit einem Newslettersystem per eMail versendet – so spart man sich Druck- und Verteilerkosten und kann die Klicks nachverfolgen
  • Merchandise – verkaufbare Artikel bringen zusätzliches Einkommen (z.B. bei spreadshirt.de)
  • Gesammelte Predigten als Buch herausgeben (lulu.com)
  • Predigten aufnehmen und als Podcast veröffentlichen
  • Veranstaltungen wie Gottesdienste oder Bibelkreise als Skypecast veröffentlichen
  • Reisetagebücher als Weblog von Gemeindemitgliedern veröffentlichen lassen

Ich finde die Ideen wirklich klasse! Die Lösungen sind machbar, vor allem für junge Leute relevant und zeigen, dass auch Kirchen Funktionen des Web 2.0 nutzen können. Vor einiger Zeit hatte ich ja selbst zum Beispiel auch schon über Predigt-Podcasts geschrieben.

Doch wie sieht die Realtität aus? Was hat die Lübecker Domgemeinde bislang umgesetzt? Leider nur sehr wenig! Das Layout der Website ist 0-8-15-lieblos, wenngleich die Seite übersichtlich ist. Viele Unterseiten sind noch immer eine Baustelle („Under Construction – hier wird noch ordentlich gebaut…“) und die Texte sind zu massiv. Ein Anmeldeformular für Veranstaltungen habe ich nicht entdeckt, Fotos werden in einer eigenen Galerie veröffentlicht, die manuell erstellt wird und keine Zusatzfunktionen (wie bei Flickr) bietet. Die Predigten können zwar als WORD-Textdateien heruntergeladen aber nicht angehört werden und auch sonst sind keien Web 2.0-Funktionen erkennbar. Die Website ist bislang eine reine Informationsseite und bietet darüber hinaus keinen Mehrwert. Ist das nicht schade? Und was sagt der Lösungsbäcker dazu, dass die Ideen noch überhaupt nicht gefruchtet haben?

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Mit Internet wunderbar Werbung machen

Lifeline Herne

Mit dem PR-Verantwortlichen der Lifeline-Gemeinde in Herne, Marcus Jelinek, habe ich über den Einsatz der Neuen Medien gesprochen und ihn gefragt, ob Web 2.0 auch bei Ihnen bereits angekommen ist. Marcus studiert Theologie und Religionswissenschaften an der Ruhr-Uni Bochum und engagiert sich ehrenamtlich im Projekt, das im Sommer 2006 offiziell gestartet ist. Zu seinen Aufgaben gehören neben der Pflege der Website auch Print-Werbung und Pressearbeit. 

Marcus, Ihr habt das Lifeline-Projekt vor einem Jahr offiziell gestartet. Worum geht es dabei genau?
 
Marcus JelinekMit Lifeline möchten wir eine neue Gemeinde, am besten sogar ein christliches Lebenszentrum, in Herne aufbauen. Unser Ziel ist es, dass Menschen im Ruhrgebiet Jesus finden und sich als seine Nachfolger für ihr Umfeld engagieren. Wir gehen dabei Wege, die für viele Menschen ungewöhnlich erscheinen – zum Beispiel veranstalten wir Gottesdienste in Kinos, Kneipen oder städtischen Einrichtungen. „Hauptsache anders“ ist dabei allerdings nicht unser Motto. Doch wir möchten Menschen erreichen, die normalerweise nicht in die Kirche gehen. Darum finden unsere Gottesdienste auch um 16:00 Uhr statt. Neben „religiösen Veranstaltungen“ engagieren wir uns aber auch im sozialen Bereich (im Moment in einem Asylbewerberheim). 
 
Ihr habt früh damit angefangen, Eure Website aufzubauen – wieso?
 
Die Website gab es schon vor meiner Zeit und wurde maßgeblich von Alexander Kampmann und Markus Meier gestaltet – nun gehört sie aber zu meinem Aufgabenbereich. Zunächst waren es sehr pragmatische Gründe: Unser Team (das mittlerweile im Raum Herne wohnt) lebte anfangs quer in Deutschland verteilt. Wir brauchten also eine gemeinsame Informations-Plattform. Mit der Zeit wuchs die Seite, weil wir auch anderen Menschen diese Informationen zur Verfügung stellen wollten: Freunden, Interessenten, Sponsoren, Entscheidungsträgern – und nicht zuletzt unseren Gästen aus Herne.
  
Was sind Eure Ziele mit der Lifeline-Website und wie erreicht Ihr sie?
 
Die Informations-Übermittlung steht, wie gesagt, im Vordergrund. Themen, Termine und Adressen werden ständig aktualisiert, damit wir bei unseren Veranstaltungen nicht alleine dasitzen. Dabei haben wir sowohl unsere „Stammkunden“, als auch Leute im Blick, die noch nichts über uns wissen. Denn über das Internet kann man wunderbar Werbung machen (z.B. in Veranstaltungskalendern) – und ein Flyer mit Web-Adresse wirkt um einiges ansprechender als ein „anonymer Zettel“. Wir haben auch schon mehrmals die Erfahrung gemacht, dass durch die Website Vorurteile und Bedenken gegenüber unserem Projekt abgebaut wurden. Manche hatten Angst, es mit einer Sekte zu tun zu haben. Nach dem Besuch unserer Website waren diese Bedenken ausgeräumt und eine fruchtbare Zusammenarbeit wurde möglich.
 
Ihr habt vor einigen Wochen eine „Web 2.0-Offensive“ gestartet, was genau verbirgt sich dahinter?
 
Wir haben drei neue Module eingebaut: Einen Video-Podcast, einen Chat und ein Forum. Im Video-Podcast laden wir regelmäßig unsere Predigten hoch, die wir im Gottesdienst mitschneiden. Zahlreiche Klickt verraten uns, dass der Predigt-Podcast keine schlechte Idee war. Dazu kommt ein Seelsorge-Chat, der einmal pro Woche betreut wird. Das Forum ist dazu gedacht, über Gott und die Welt, das Leben in Herne und die Inhalte vom Video-Podcast zu diskutieren. Bisher erfreut sich unser Forum allerdings noch keiner großen Beliebtheit – da muss noch nachgebessert werden.
 
Welche Vorteile bieten diese neuen Funktionen?

Die Vorteile liegen auf der Hand: Jeder kann sich unsere Predigten anhören (und anschauen) ohne im Gottesdienst zu sein. Die Botschaft erreicht also ein größeres Publikum. Man kann sich die Predigt aber auch noch einmal zur Vertiefung anhören – oder reinschauen, wenn man einen Gottesdienst verpasst hat. Man ist also immer up to date. Außerdem erhöht sich die Frequentierung der Website und die Relevanz für Google o.ä. – manche waren auf der Suche nach „Video“ und „Herne“ und sind bei uns gelandet – wunderbar. Im moderierten Chat wird die Möglichkeit zu einer anonymen, aber dennoch privaten Kontaktaufnahme geboten – auch das ist uns wichtig.
 
Welche Pläne hast Du, um das Thema in Zukunft noch weiter voran zu bringen?
 
Wir bauen gerade unsere Fotogalerie aus – von nahezu jeder Veranstaltung wird es professionelle Fotos geben, die wir noch gut sortieren müssen. Denn bisher sind wir mit einer einfachen „Liste“ ausgekommen. Das Video-Angebot soll auch ausgebaut werden – es soll noch mehr Infos über uns, Veranstaltungs-Tipps und persönliche Einladungen geben. Außerdem ist eine reine Internet-Evangelisation per Video-Podcast geplant. Aus zeitlichen Gründen wird das aber noch etwas dauern. Wichtiger als völlig neue Elemente ist mir im Moment aber, dass wir die bisherigen Funktionen gut pflegen und regelmäßig auf den neuesten Stand bringen – denn nichts ist schlimmer als eine unaktuelle Seite oder ein halb fertiges Projekt.
 
Noch ein Wort zum Schluss?
 
Schaut euch doch mal unter www.lifeline-herne.de um und gebt uns etwas Feedback. Wir werden sehen, was wir noch optimieren können.

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Selig sind die Spielkinder

Adam und Eva in der Playmo-Bibel

Nachdem ich vor einigen Wochen schon von der LEGO-Kirche berichtet habe, bin ich heute bei Simon auf die Playmo(bil) -Bibel gestoßen. Markus Bomhard aus Eschborn (bei Frankfurt) zeigt, dass Playmobil nicht nur etwas für Kinder ist, sondern dass sich mit den kleinen Figuren auch biblische Inhalte nachstellen lassen. Auf seiner Playmo-Bibel-Website spielt er Szenen aus dem Alten und dem Neuen Testament nach und veröffentlicht Detail-Fotos von diesen Geschichten in Kombination mit Bibelversen.

Mein Traum ist es, Menschen auf diesen spielerische Weise von Gottes großer und großartiger Liebe zu erzählen. Viele wenden sich von der Kirche ab, weil ihnen Gottes Wort theologisch verkopft und zu kompliziert gepredigt wird. Die Playmo-Bibel geht einen anderen Weg: Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder… Gottes Liebe hat zunächst überhaupt nichts mit dem Kopf zu tun, sondern mit dem Herzen; dieses soll die Playmo-Bibel erreichen.

Bomhard ist Pastor und Supervisor und arbeitet in der Evangelischen Andreasgemeinde in Niederhöchstadt. Die Leidenschaft für Playmobil hat er durch seine drei Töchter gewonnen, die ihn fragten, warum es eigentlich keinen „Playmo-Pfarrer“ gäbe. Eine erste Idee war geboren: Eine Kirche samt Pfarrer aus Playmobil musste her. Das playmobegeisterte Kind im Mann war wieder geweckt. Und so entsteht bei Bomhards im Keller und auf der Website Playmo-Bibel eine spielerische Version der Heiligen Schrift. 

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Deutsches MySpace für Christen

Dieser Artikel wurde von Finn Facklam verfasst, einem 17-jährigen Schüler, der in den vergangenen zwei Wochen ein Praktikum in der Agentur Thoxan durchgeführt hat.

ChristeensWie Religion und Web 2.0 verbunden werden können, zeigt die Online-Community „christeens„, bei der sich jeder anmelden und mitmachen kann. Es ist möglich, seine eigene virtuelle Wohnung einzurichten, über sich zu berichten und andere Menschen in sein Online-Gästezimmer einzuladen. Daneben gibt es viele christliche Angebote, wie zum Beispiel einen Online-Shop für christeens-Kleidung oder Angebote zur Mission in fernen Ländern.

christeens zeichnet sich auch durch seine Aktualität aus, da wichtige News aus der ganzen Welt veröffentlicht werden, oft natürlich mit christlichem Hintergrund. Die Werbebanner und sonstige Links auf der Seite leiten ausschließlich auf christliche Seiten, die jede für sich noch einmal sehr interessant sind.

Ich habe mich angemeldet, um die erweiterten Funktionen eines Mitglieds zu testen. Die Community ist mit über 9000 Usern schon recht groß, jeder findet schnell nette Menschen, mit denen man sich gut versteht. Wem langweilig ist, den erwarten witzige Spiele. Es sind aber nicht einfach irgendwelche sinnlosen Spiele, wie man sie auf so vielen Websites findet, sondern sie trainieren das Gehirn, machen also Spaß und haben einen Nutzen. Angebote zum Download sind auch vorhanden, beispielsweise ein christeens „Winamp Skin“ oder ein eigener Messenger, um mit seinen neuen Freunden sofort chatten zu können, wenn diese online sind. 

Mir gefällt die Idee der christlichen Online-Community sehr gut, da Christen dort andere moderne Christen kennen lernen können und sich so viele neue Freundschaften bilden, so dass ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl entsteht. Das moderne, aber nicht übertriebene Layout spricht mich sehr an und die Preise im Shop finde ich fair. Es ist also keine kommerzielle Seite, die eine christliche Community als Vorwand zum Geldmachen nutzt. Die Kleidung ist wirklich dazu gedacht, seine Zugehörigkeit zur christlichen Gemeinschaft auch außerhalb der virtuellen Welt offen nach außen zu zeigen.

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Gute Nachricht für Breitband-Nutzer

Churchrelevance hat in einem aktuellen Beitrag die Nutzerstatistiken von Breitband-Benutzern in Amerika zitiert und dann zwei wichtige Aussagen getroffen, die ich hier widergeben möchte:

  1. People are likely to use the Internet more often and much longer. Consequently, the necessity of online church communications grows with their usage.
  2. Church websites are able to be technically elaborate and sophisticated without losing a huge audience of dial-up users.

Die Wichtigkeit kirchlicher Online-Kommunikation wächst mit der Benutzung dieser Dienste“ – dem kann ich nur zustimmen! Je mehr ich mich auf die Neuen Medien einlasse, so stärker integriere ich sie in meinen Alltag. Ich checke jeden Tag (mehrfach) meine Emails, lese rund hundert unterschiedliche Weblogs per RSS-Feed, höre mehrmals in der Woche in verschiedene Podcasts rein und sehe mindestens ebenso häufig kurze Online-Videoclips. Viele meiner Freunde ebenso. Und sogar in meiner Gemeinde werden Informationen per Email, per Sharepoint (Online-Plattform zur Verwaltung von Terminen und Daten) oder per Messenger ausgetauscht. Auch Gemeindearbeit muss im Web 2.0 ankommen, wenn sie mit der technischen Entwicklung mithalten möchte.

Gemeindewebsites können technisch anspruchsvoll sein, ohne dass sie viele Modem-Surfer verlieren“ – oder anders gesagt: Durch die verbreitete Nutzung von Breitband-Anschlüssen besteht kein Grund, sich vor der Einführung neuer Techniken zu drücken. Im Gegenteil: Wer heute „in“ sein will, muss mit der Zeit gehen – auch im Internet. Ich verstehe nicht, wieso sich viele Kirchen immer noch kleiden wie im 18. Jahrhundert! Ist die „Gute Nachricht“ nicht eine lebendige Botschaft? Wo ist die Dynamik, Begeisterung und Freude auf kirchlichen Websites zu finden?

Wenn Gemeinde-Websites freundlich, übersichtlich und modern sind – DAS nenne ich eine GUTE NACHRICHT für Breitband-Nutzer!

…und wer jetzt befürchtet, dass eine zeitgemäße Internetseite mit viel Arbeit und noch mehr Kosten verbunden ist, den möchte ich a) zu meinen Schulungen einladen und b) auf unsere Einstiegspreise für Kirchen-Websites hinweisen. Wenn nicht jetzt, wann dann?

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Service-Aktionen für eine bessere Welt

Für Nächstenliebe der besondern (nämlich anonymen) Art sorgt der Getränkehersteller BIONADE. Wie der Fischmarkt berichtet, lässt das Unternehmen seinen Werbespots „Stille Taten“ folgen. Auf der eigens als Weblog eingerichteten Microsite können Ideen für anonyme Service-Aktionen veröffentlicht und kommentiert werden.

[youtube hV9KU7twt-M]

Eine ähnliche Aktion haben wir vor Jahren mit einem christlichen Jugendprojekt durchgeführt: „Wahllose Freundlichkeit“ sorgte bei überraschten Passanten für erstaunte, aber in der Regel sehr freudige Gesichter. Ob nun Schaufenster reinigen, Schuhe putzen, Geschenke einpacken oder Rasen mähen – wer anderen selbstlos hilft, erregt in der heutigen Zeit Aufmerksamkeit. Ein Prinzip, das auch BIONADE für seine Öffentlichkeitsarbeit benutzt und damit gekonnt sein Image steigert. Respekt!

Bei Servant Evangelism („Dienende Evangelisation“) stehen übrigens noch mehr Ideen, um sich in praktischer Nächstenliebe auszutoben.

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Eine Kirche aus tausenden von Steinen

Kirche aus Lego-Steinen

In 1 1/2 Jahren hat Amy Hughes eine Kirche komplett aus LEGO-Steinen zusammen gebaut und davon eine Menge Fotos und auch einige Hintergrundinfos ins Netz gestellt. Ist doch ein tolles Projekt, um auf sich aufmerksam zu machen. – Was könnte Deine Gemeinde oder Jugendgruppe tun, um ein ähnliches Projekt zu stemmen?

[Gefunden bei Vries-Land]

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Kirche 2.0

Immer mehr Menschen halten Kirche für nicht mehr aktuell. Ich bin Thomas Kilian, Leiter der Werbeagentur Thoxan in Ostwestfalen. Durch mein kirchliches Engagement weiß ich, wie wichtig es für eine Gemeinde ist, mit der Zeit zu gehen.

Thomas Kilian

Deshalb habe ich das iChurch-Projekt gestartet. Ich möchte Kirchen und Organisationen dabei helfen, die Möglichkeiten der Neuen Medien erfolgreich zu nutzen.

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iChurch - Kirche geht Web 2.0

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