Churchrelevance hat in einem aktuellen Beitrag die Nutzerstatistiken von Breitband-Benutzern in Amerika zitiert und dann zwei wichtige Aussagen getroffen, die ich hier widergeben möchte:
“Die Wichtigkeit kirchlicher Online-Kommunikation wächst mit der Benutzung dieser Dienste” – dem kann ich nur zustimmen! Je mehr ich mich auf die Neuen Medien einlasse, so stärker integriere ich sie in meinen Alltag. Ich checke jeden Tag (mehrfach) meine Emails, lese rund hundert unterschiedliche Weblogs per RSS-Feed, höre mehrmals in der Woche in verschiedene Podcasts rein und sehe mindestens ebenso häufig kurze Online-Videoclips. Viele meiner Freunde ebenso. Und sogar in meiner Gemeinde werden Informationen per Email, per Sharepoint (Online-Plattform zur Verwaltung von Terminen und Daten) oder per Messenger ausgetauscht. Auch Gemeindearbeit muss im Web 2.0 ankommen, wenn sie mit der technischen Entwicklung mithalten möchte.
“Gemeindewebsites können technisch anspruchsvoll sein, ohne dass sie viele Modem-Surfer verlieren” – oder anders gesagt: Durch die verbreitete Nutzung von Breitband-Anschlüssen besteht kein Grund, sich vor der Einführung neuer Techniken zu drücken. Im Gegenteil: Wer heute “in” sein will, muss mit der Zeit gehen – auch im Internet. Ich verstehe nicht, wieso sich viele Kirchen immer noch kleiden wie im 18. Jahrhundert! Ist die “Gute Nachricht” nicht eine lebendige Botschaft? Wo ist die Dynamik, Begeisterung und Freude auf kirchlichen Websites zu finden?
Wenn Gemeinde-Websites freundlich, übersichtlich und modern sind – DAS nenne ich eine GUTE NACHRICHT für Breitband-Nutzer!
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