
Heute stelle ich Projektleiter Martin Weber einige Fragen über die youngspiriX-Community der Evangelischen Jugend. Er kommt aus Heuchelheim (bei Gießen) und ist Kommunikationswirt. Bevor er zur Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. gekommen ist, hat er Öffentlichkeitsarbeit für Kinder-und Jugendarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) gemacht.

Martin, youngspiriX ist ja ein Projekt der Evangelischen Jugend. Beschreib doch mal kurz, was hinter dieser Idee steckt!
Hier soll eine virtuelle Community für Jugendliche und Jugend in Deutschland entstehen. Dabei soll es keine Rolle spielen, ob diese Jugendlichen evangelisch sind oder nicht. Der Absender “Evangelische Jugend” soll allerdings klar erkennbar sein. Das Portal bietet – mit evangelischer Perspektive – Jugendlichen einzigartige Möglichkeiten, für sie relevante Inhalte zu nutzen und für eine breite Öffentlichkeit selbstbestimmt zu kommunizieren. Damit orientiert es sich an den Leitmotiven der aej: „Orientierung an Christus” – „Vielfalt als Chance” – „Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen”. Der Schwerpunkt des Konzepts sieht dabei eine Beteiligung unserer Mitglieder in fast allen Bereichen des Portals vor. Wir stellen die Plattform und unsere Mitglieder können aktiv die inhaltliche Gestaltung mitbestimmen.
Welche Features bietet Euer Portal und wie unterscheidet es sich von anderen Jugend-Communities?
Sich selbst mit einem Portrait vorstellen – mit anderen Mitgliedern Nachrichten austauschen, chatten, in Foren diskutieren, die eigene Jugendgruppe vorstellen, Termine in unsere Veranstaltungsdatenbank eintragen, einen Blog schreiben (auch von unterwegs mit dem Mobiltelefon), als Redakteur(in) oder Trendscout Artikel schreiben, in der Bibel lesen und eigene Texte und Gedichte schreiben und als E-Card verschicken und vieles mehr. Daneben gibt es zur Zeit eine eMail-Beratung, die wir in Kooperation mit dem Jugendtelefon Krefeld anbieten. Hier beraten speziell aus- und weitergebildete Jugendliche ihre gleichaltrigen Fragesteller(innen).
“Kirche geht Web 2.0″ – bei youngspiriX spürt man das an allen Ecken und Enden. Welche Vorteile bietet das Mitmach-Netz für die Kirche?
Kirche kann mit Projekten wie youngspiriX zeigen, dass sie Jugendliche ernst nimmt. Jugendliche sind nicht nur Konsumenten von Informationen, sondern können selbstbestimmt ihre Themen darstellen und darüber mit allen Mitteln der interaktiven Kommunikation in Kontakt kommen. Gott und die Welt erkunden, Themen aktiv besetzen und auch den Glauben mit allen Möglichkeiten sichtbar und erlebbar gestalten.
Was sind zur Zeit Eure Herausforderungen?
In nächster Zeit wollen wir unseren Beratungsteil weiter ausbauen. Wir planen eine Chatseelsoge, die wir auch wieder mit einem Kooperationspartner anbieten wollen. In diesem Fall wird das “chatseelsorge.de” sein. Für den Start benötigen wir jedoch noch ein ausreichend großes Team an Berater(inne)n und Seelsorger(innen)n. Für die Mitarbeit in diesem Team machen wir gerade Werbung.
Was habt Ihr für die Zukunft an Funktionen noch geplant?
Ein Jugendportal wie youngspiriX befindet sich ja laufend in Veränderung. Wir werden die Wünsche unserer Mitglieder bei der weiteren Entwicklung beachten, neue technische Möglichkeiten bewerten und an der Nutzerfreundlichkeit feilen. Welche Funktionen das im Einzelnen sein werden, wird gerade vom Redaktionskreis beraten.
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