Modernes Webdesign, innovative Software und Web 2.0. - das sind die Instrumente, mit denen „man” sich im Internet präsentiert und Inhalte sowie Ziele erfolgreich kommuniziert. Während „Gott und die Welt” auf diese Methoden setzt, haben es viele gemeinnützige Organisationen offenbar verpasst, auf diesen IT-Zug aufzuspringen.
Dies ist jedoch ein unhaltbarer Zustand, findet auch Blogger & Barcamper Thomas Koch, der sich dazu entschlossen hat, einen “Barcamp Kirchentag” in Bremen unter dem Motto Christen das Web zeigen zu veranstalten. Die Veranstaltung findet am 23.05.2009 im Seminarhaus der Hans-Wendt-Stiftung statt.
Doch was genau dürfen die Teilnehmer von der Veranstaltung erwarten? Wie es sich für ein BarCamp, also eine „Unkonferenz” gehört, sind weder Themen noch Vortragende in Stein gemeißelt. Ich finde, das dies ein sinnvoller Rahmen ist, da sich viele Themen sicher erst im Laufe der Veranstaltung herauskristallisieren werden: Die Teilnehmer an dem Kirchentag haben bestimmt ganz verschiedene Erwartungen sowie einen unterschiedlichen Background.
Selbstverständlich wird es um Weblogs gehen, aber auch um die Vorteile von Content-Management-Systemen wie TYPO3. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, wie sich die Kirchen und Gemeinden im Internet so präsentieren, dass sie a) gefunden werden und b) die Inhalte auch gezielt kommunizieren.
Auch ich stelle immer fest, dass gerade im kirchlichen Umfeld die Möglichkeiten des Internets zu wenig genutzt werden. Das “Barcamp Kirchentag” in Bremen ist daher eine ausgezeichnete Gelegenheit, zu überprüfen, ob der eigene Internet-Auftritt vielleicht doch so langsam mal in die Mottenkiste gesteckt werden sollte.
Weitere Informationen erhält man unter der Web-Adresse: http://kirchentag.mixxt.de
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