Mit Karacho auf dem Weg nach Hause

Bin bei Sven Reber gerade auf einen tollen Videocast von Jugend-Evangelist Gofi Müller gestoßen. Bei “karacho tv” werden Wartende an Bushaltestellen gefragt, ob sie von Gofi & Team mitgenommen kostenlos mitgenommen werden sollen. Der “Haken” an der Sache: Ein Interview, das später bei Youtube ausgestrahlt wird. Seht selbst (Folge 1 von 5):

Vier weitere Folgen stehen schon bereit, in denen Christen wie Nicht-Christen persönlich, aber immer sehr locker zu ihrem Glauben befragt werden. Gofi Müller schafft es in seiner gewohnt freundlich-direkten Art, wirklich tolle Antworten von den Fahrgästen zu erhalten. Auf der “karacho tv”-Website wird die Aktion als Prototyp für eigene Videocasts vorgestellt:

“karacho tv” ist ein Projekt, das du leicht kopieren kannst. Ihr müsst zu dritt sein: Eine/r fährt, eine/r filmt, eine/r stellt die Fragen. (…) Starte karacho tv in deiner Stadt oder in deinem Ort und lade die Filme ins Internet hoch. Let’s start a movement!

Eine Bewegung starten, ist immer gut; aber leichter gesagt, als getan. Und so trüben drei wichtige Punkte meine Freude, die vermutlich die Kettenreaktion verhindern werden:

  1. Die Aktion ist bislang recht unbekannt. Bis dato haben nicht einmal 400 Besucher die Seite aufgerufen, obwohl die Clips bereits seit zwei Monaten im Netz stehen. Das Videocast-Weblog ist nicht mit anderen Blogs vernetzt und wegen Bauarbeiten bei Friends Marburg leider auch hier nicht erwähnt.
  2. Die Qualität der Youtube-Videos ist mangelhaft. Die Clips laden vergleichsweise langsam (wie immer bei Youtube…) und am linken Rand der Videos habe ich störende Schlieren.
  3. Das Standard-Layout des Weblogs macht mich nicht an. Auch fehlt mir eine vernünftige Internet-Domain.

Wenn “karacho tv” wirklich anstecken soll, dann darf die Aktion nicht zaghaft vor sich hinglimmen, sondern muss hell lodern. Und dafür ist – in meinen Augen – gar nicht so viel Aufwand nötig. Ich kann mir vorstellen, dass mit ein bisschen Feintuning die Qualität der Clips und des Weblogs zu steigern ist. Und ich bin sicher, dass die Jungs & Mädels von sevenload einen eigenen Kanal im Bereich “Religion” zur Verfügung stellen würden, denn da sieht es bislang noch recht mau aus. Allerdings gibt es bei sevenload bereits einen anderen Sender, der ähnlich heißt (“KarachooTV”). – Wobei der Name sicher die kleinste Hürde wäre, wenn es um eine bessere Promotion geht, oder?

Was denkt Ihr? Hat “karacho tv” genügend Hitze, um andere anzustecken?

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3 Reaktionen zu “Mit Karacho auf dem Weg nach Hause”

Karacho TV « KOW’s Blog (1. September 2007, 11:19) Link zum Kommentar

[…] 1st, 2007 by David iChurch berichtete gestern über ein Projekt namens Karacho TV. Prinzip folgendermaßen: Die Jungs fahren […]

Chrisitan (1. September 2007, 14:11) Link zum Kommentar

Also ich finds auch so cool. Hab auch schon ziemlich direkt nach dem Start was drüber gepostet.
Hab mir aber auch gedachte, dass es z.B. als richtiger Podcast … also auch per iTunes abonierbar cool wäre.
Die Videoqulität finde ich bei der Aktion nicht so entscheidend.

Wenn das bekannt werden soll wäre vielleicht auch ein Arktiel in den frommen Blättchen wie Dran und so ne Hilfe. Sonst finde ich die Mund-zu-Mund-Probaganda per Blog schon ganz wirkungsvoll. Kommt halt immer drauf an was man erwartet und wieviel Zeit man der Geschichte gibt.

Dragos (5. September 2007, 17:37) Link zum Kommentar

Hallo Thomas,
genau das ist der Punkt den du schon lange ansprichst: virales marketing für I CHURCH halt…bzw, eigentlich ist das virales marketing für Gott – warum andere Mitchristen nicht verstehen- kapiere ich auch nicht…
Finde die Idee einfach SUPER!!!

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