Ganz langsam in Weblogs einsteigen

Sorry, Jungs & Mädels: In der vergangenen Woche waren einfach keine neuen Beiträge drin: Mein Tag hat auch nur 24 Stunden. Ich sehe es gelassen, schließlich haben wir Sommer(loch) und da tut der eine oder andere Aussetzer nicht weh. Dennoch mögen sich viele, die mit dem Gedanken, ein Weblog für sich, Ihre Jugendgruppe oder ihre Kirchengemeinde zu eröffnen, Sorgen machen, ob sie überhaupt in der Lage sind, regelmäßig Beiträge zu schreiben.

PR-Experte und Business-Blogger Klaus Eck, der zum Thema Blogging ein sehr empfehlenswertes Buch geschrieben hat, hilft mit seinem Artikel “Investieren Sie Ihre Zeit ins Bloggen” angehenden Bloggern, Ruhe zu bewahren:

Falls Sie davor zurückscheuen, gleich ein ganzes Weblog aufzumachen, dann denken Sie doch einfach über einige Alternativen nach, die weniger zeitaufwändig sind und Ihnen einen ersten Eindruck vom Mitmach-Web bzw. vom Bloggen vermitteln.

Diesen Ansatz finde ich genial! Wieso gleich ins kalte Wasser springen? Wer im Freibad ins kühle Nass geht, der wagt sich in der Regel ja auch Schritt für Schritt tiefer ins Wasser und springt nicht gleich rein (und auch solche Verrückten gibt es, aber dieser Artikel ist ja auch für die gemächlichen Gemüter geschrieben…). Klaus Eck gibt noch einige Beispiele, wie der “sanfte Einstieg” ins Bloggen gelingen kann: 

  1. Kommentare in interessanten Blogs hinterlassen und aus den Reaktionen der Blogger Erfahrungen sammeln.
  2. Wiki-Beitrag schreiben und Veränderungen der Versionen beobachten.
  3. Als Gastblogger ein bis zweimal im Monat Beiträge in bekannten Blogs schreiben.
  4. Von bekannten Bloggern interviewen lassen.
  5. Andere Blogger persönlich kennen lernen und fragen, warum sie online publizieren.
  6. Social Bookmarks wie Mister-Wong ausprobieren und kommentieren Sie dabei Ihre Linkempfehlungen.
  7. Ein Blog für den engen Freundeskreis aufsetzen.
  8. Mit Corporate Blog im Intranet für eine kleine Zielgruppe starten.

Wer mit seiner Gemeinde oder Jugendgruppe noch mehr Möglichkeiten kennen lernen möchte, die einen langsamen Einstieg ins Web 2.0 ermöglichen, den möchte ich auf unsere Schulungen verweisen. Gerade die Einsteiger-Schulung ist eine gute Möglichkeit, sich unverbindlich übers Bloggen zu informieren und dann zu entscheiden, ob es Schritt für Schritt tiefer in die Materie gehen soll.

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Einfach, einfacher, am einfachsten

Bloggen ist einfach!

Im Vries-Land wurde Alpha-Deutschland-Leiter und Blogger Peter Aschoff interviewt und hat auf die Frage, wie es bei ihm dazu gekommen ist, dass er mit dem Bloggen angefangen hat, folgendes geantwortet:

Vor fast drei Jahren bin ich das erste Mal so richtig auf das Phänomen Blog aufmerksam geworden. Weil ich schon immer gern geschrieben habe, hat es mir auf Anhieb gefallen, ohne fremde Hilfe Texte posten zu können. Eine Weile lang habe ich verschiedene Blogs sporadisch gelesen, selbst aber nur ein ganz spartanisches System und entsprechend wenig geschrieben, bis mir Thomas, der unsere ELIA-Seiten managt, ein WordPress-System eingerichtet hat. Das ist jetzt etwas mehr als zwei Jahre her. Richtig schön finde ich, dass ich inzwischen eine ganze Reihe Leute persönlich, also von Angesicht zu Angesicht kennen gelernt habe.

Von Peters Antwort möchte ich einige allgemeine Beobachtungen in Bezug aufs Bloggen ableiten:

  1. Bloggen ist einfach, einfacher, am einfachsten. Peter hat schon immer gern geschrieben und erlebt durch ein Weblog nun die Möglichkeit, ohne Programmierkenntnisse oder Unterstützung eines Technikers Inhalte veröffentlichen zu können.  
  2. Die Wahl der richtigen Blog-Software ist wichtig, um regelmäßig und mit Freude Beiträge zu veröffentlichen und sich mit anderen Bloggern zu vernetzen. Auch ich setze auf die WordPress-Software, da sie – obwohl kostenfrei – eine Menge zusätzlicher Funktionen bietet, die mir das Bloggen erleichtert.
  3. Ein besonderer Reiz am Bloggen liegt gerade im Austausch mit anderen Bloggern und den Lesern. Ein Weblog zu betreiben, hat immer auch etwas damit zu tun, aus meinem Schattendasein herauszukommen und Stellung zu beziehen. Ein Punkt, der imho vielen Kirchen abgeht.
  4. Aus dem virtuellen Kontakt entstehen persönliche Beziehungen. Blogger verstecken sich in der Regel nicht hinter einer “Maske 2.0″, sondern geben sich zu erkennen (sei es über ein Profil, ein XING-Kontakt oder ein Foto) und erlauben mir, in Kontakt zu treten – wie etwa am Wochenende beim christlichen Webforum in Bielefeld, an dem ich dieses Mal leider nicht teilnehmen konnte.

Es gibt viele weitere Gründe fürs Bloggen, – wieso bloggst Du? Wieso bloggst Du noch nicht? Welche Chancen siehst Du im aktiven Dialog im Internet? Schreib einen kurzen Kommentar oder eine Email an Info(at)iChurch(Punkt)de

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Domino + Tanz + Korea = Faszination

Bei Robert&Horst bin ich auf diesen faszinierenden Tanz gestoßen. Bin immer wieder beeindruckt, was die Asiaten alles auf die Beine stellen.


Samsung Dance – video powered by Metacafe

[Video bei metacafe]

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Umarmen und umarmen lassen 2.0

Bei Schrotty habe ich schon vor ein paar Tagen diese bemerkenswerte Straßenaktion gefunden:

Ich selbst möchte nicht von Wildfremden umarmt werden. Das ist mir zu nah und bleibt meinen Freunden und meiner Familie vorbehalten. Ich stehe nicht auf Gruppenkuscheln! Aber ich finde es erstaunlich, wie sehr sich viele Passanten – nach anfänglichem Zögern – über eine Umarmung freuen. Was kostet schon eine Umarmung?

Viele Menschen sehnen sich nach menschlicher Wärme, nach Zuneigung, nach Angenommen-Sein, nach Aufmerksamkeit, nach Respekt. Hatte vor einiger Zeit ja schon die Bionade-Aktionen hier vorgestellt. Vielleicht gibt es ja ähnliche Aktionen auch online? “Umarmen 2.0” sozusagen. Erste Ideen hätte ich schon:

  • Fremden Webmastern eine nette Grußbotschaft per Email schicken und ihnen für ihren Einsatz danken
  • Für jemanden eine Microsite oder ein tumblelog einrichten
  • Ein Ständchen als Podcast aufnehmen und bei iTunes veröffentlichen
  • Für eine Kirchengemeinde ein neues Layout gestalten, auf CD brennen und als Geschenk verschicken
  • Bei einer Veranstaltung Fotos schießen und diese als Flickr-Galerie veröffentlichen, um dem Veranstalter eine Freude zu machen
  • (…)

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Zutaten für “Kirche 2.0-Brötchen”

Schon vor einem knappen Jahr hat der Lösungsbäcker einige Zutaten für leckere Web 2.0-Brötchen beschrieben und damit der Domgemeinde Lübeck geholfen, das Internet für Ihre Gemeindearbeit einzusetzen. Die vorgeschlagenen Lösungen fasse ich hier einmal kurz zusammen:

  • Anmeldungen zu Veranstaltungen über ein Kontaktformular spart Zeit und Aufwand
  • Fotos aus dem Gemeindeleben über Flickr
  • Gemeindebrief wird mit einem Newslettersystem per eMail versendet – so spart man sich Druck- und Verteilerkosten und kann die Klicks nachverfolgen
  • Merchandise – verkaufbare Artikel bringen zusätzliches Einkommen (z.B. bei spreadshirt.de)
  • Gesammelte Predigten als Buch herausgeben (lulu.com)
  • Predigten aufnehmen und als Podcast veröffentlichen
  • Veranstaltungen wie Gottesdienste oder Bibelkreise als Skypecast veröffentlichen
  • Reisetagebücher als Weblog von Gemeindemitgliedern veröffentlichen lassen

Ich finde die Ideen wirklich klasse! Die Lösungen sind machbar, vor allem für junge Leute relevant und zeigen, dass auch Kirchen Funktionen des Web 2.0 nutzen können. Vor einiger Zeit hatte ich ja selbst zum Beispiel auch schon über Predigt-Podcasts geschrieben.

Doch wie sieht die Realtität aus? Was hat die Lübecker Domgemeinde bislang umgesetzt? Leider nur sehr wenig! Das Layout der Website ist 0-8-15-lieblos, wenngleich die Seite übersichtlich ist. Viele Unterseiten sind noch immer eine Baustelle (“Under Construction – hier wird noch ordentlich gebaut…”) und die Texte sind zu massiv. Ein Anmeldeformular für Veranstaltungen habe ich nicht entdeckt, Fotos werden in einer eigenen Galerie veröffentlicht, die manuell erstellt wird und keine Zusatzfunktionen (wie bei Flickr) bietet. Die Predigten können zwar als WORD-Textdateien heruntergeladen aber nicht angehört werden und auch sonst sind keien Web 2.0-Funktionen erkennbar. Die Website ist bislang eine reine Informationsseite und bietet darüber hinaus keinen Mehrwert. Ist das nicht schade? Und was sagt der Lösungsbäcker dazu, dass die Ideen noch überhaupt nicht gefruchtet haben?

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Mit Internet wunderbar Werbung machen

Lifeline Herne

Mit dem PR-Verantwortlichen der Lifeline-Gemeinde in Herne, Marcus Jelinek, habe ich über den Einsatz der Neuen Medien gesprochen und ihn gefragt, ob Web 2.0 auch bei Ihnen bereits angekommen ist. Marcus studiert Theologie und Religionswissenschaften an der Ruhr-Uni Bochum und engagiert sich ehrenamtlich im Projekt, das im Sommer 2006 offiziell gestartet ist. Zu seinen Aufgaben gehören neben der Pflege der Website auch Print-Werbung und Pressearbeit. 

Marcus, Ihr habt das Lifeline-Projekt vor einem Jahr offiziell gestartet. Worum geht es dabei genau?
 
Marcus JelinekMit Lifeline möchten wir eine neue Gemeinde, am besten sogar ein christliches Lebenszentrum, in Herne aufbauen. Unser Ziel ist es, dass Menschen im Ruhrgebiet Jesus finden und sich als seine Nachfolger für ihr Umfeld engagieren. Wir gehen dabei Wege, die für viele Menschen ungewöhnlich erscheinen – zum Beispiel veranstalten wir Gottesdienste in Kinos, Kneipen oder städtischen Einrichtungen. “Hauptsache anders” ist dabei allerdings nicht unser Motto. Doch wir möchten Menschen erreichen, die normalerweise nicht in die Kirche gehen. Darum finden unsere Gottesdienste auch um 16:00 Uhr statt. Neben “religiösen Veranstaltungen” engagieren wir uns aber auch im sozialen Bereich (im Moment in einem Asylbewerberheim). 
 
Ihr habt früh damit angefangen, Eure Website aufzubauen – wieso?
 
Die Website gab es schon vor meiner Zeit und wurde maßgeblich von Alexander Kampmann und Markus Meier gestaltet – nun gehört sie aber zu meinem Aufgabenbereich. Zunächst waren es sehr pragmatische Gründe: Unser Team (das mittlerweile im Raum Herne wohnt) lebte anfangs quer in Deutschland verteilt. Wir brauchten also eine gemeinsame Informations-Plattform. Mit der Zeit wuchs die Seite, weil wir auch anderen Menschen diese Informationen zur Verfügung stellen wollten: Freunden, Interessenten, Sponsoren, Entscheidungsträgern – und nicht zuletzt unseren Gästen aus Herne.
  
Was sind Eure Ziele mit der Lifeline-Website und wie erreicht Ihr sie?
 
Die Informations-Übermittlung steht, wie gesagt, im Vordergrund. Themen, Termine und Adressen werden ständig aktualisiert, damit wir bei unseren Veranstaltungen nicht alleine dasitzen. Dabei haben wir sowohl unsere “Stammkunden”, als auch Leute im Blick, die noch nichts über uns wissen. Denn über das Internet kann man wunderbar Werbung machen (z.B. in Veranstaltungskalendern) – und ein Flyer mit Web-Adresse wirkt um einiges ansprechender als ein “anonymer Zettel”. Wir haben auch schon mehrmals die Erfahrung gemacht, dass durch die Website Vorurteile und Bedenken gegenüber unserem Projekt abgebaut wurden. Manche hatten Angst, es mit einer Sekte zu tun zu haben. Nach dem Besuch unserer Website waren diese Bedenken ausgeräumt und eine fruchtbare Zusammenarbeit wurde möglich.
 
Ihr habt vor einigen Wochen eine “Web 2.0-Offensive” gestartet, was genau verbirgt sich dahinter?
 
Wir haben drei neue Module eingebaut: Einen Video-Podcast, einen Chat und ein Forum. Im Video-Podcast laden wir regelmäßig unsere Predigten hoch, die wir im Gottesdienst mitschneiden. Zahlreiche Klickt verraten uns, dass der Predigt-Podcast keine schlechte Idee war. Dazu kommt ein Seelsorge-Chat, der einmal pro Woche betreut wird. Das Forum ist dazu gedacht, über Gott und die Welt, das Leben in Herne und die Inhalte vom Video-Podcast zu diskutieren. Bisher erfreut sich unser Forum allerdings noch keiner großen Beliebtheit – da muss noch nachgebessert werden.
 
Welche Vorteile bieten diese neuen Funktionen?

Die Vorteile liegen auf der Hand: Jeder kann sich unsere Predigten anhören (und anschauen) ohne im Gottesdienst zu sein. Die Botschaft erreicht also ein größeres Publikum. Man kann sich die Predigt aber auch noch einmal zur Vertiefung anhören – oder reinschauen, wenn man einen Gottesdienst verpasst hat. Man ist also immer up to date. Außerdem erhöht sich die Frequentierung der Website und die Relevanz für Google o.ä. – manche waren auf der Suche nach “Video” und “Herne” und sind bei uns gelandet – wunderbar. Im moderierten Chat wird die Möglichkeit zu einer anonymen, aber dennoch privaten Kontaktaufnahme geboten – auch das ist uns wichtig.
 
Welche Pläne hast Du, um das Thema in Zukunft noch weiter voran zu bringen?
 
Wir bauen gerade unsere Fotogalerie aus – von nahezu jeder Veranstaltung wird es professionelle Fotos geben, die wir noch gut sortieren müssen. Denn bisher sind wir mit einer einfachen “Liste” ausgekommen. Das Video-Angebot soll auch ausgebaut werden – es soll noch mehr Infos über uns, Veranstaltungs-Tipps und persönliche Einladungen geben. Außerdem ist eine reine Internet-Evangelisation per Video-Podcast geplant. Aus zeitlichen Gründen wird das aber noch etwas dauern. Wichtiger als völlig neue Elemente ist mir im Moment aber, dass wir die bisherigen Funktionen gut pflegen und regelmäßig auf den neuesten Stand bringen – denn nichts ist schlimmer als eine unaktuelle Seite oder ein halb fertiges Projekt.
 
Noch ein Wort zum Schluss?
 
Schaut euch doch mal unter www.lifeline-herne.de um und gebt uns etwas Feedback. Wir werden sehen, was wir noch optimieren können.

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Christival nutzt Neue Medien halbherzig

Für das nächste Christival im Frühjahr 2008 ist vor einiger Zeit eine umfangreiche Website an den Start gegangen. Bei David Brunner bin ich auf einen Christival-Werbefilm gestoßen, der für das Event begeistern soll. Ich finde den Clip verhältnismäßig professionell gemacht und freue mich, dass die Christival-Macher Neue Medien einsetzen, um junge Leute zu erreichen:

Die Christival-Website bietet jede Menge Informationen, Hintergründe und ist übersichtlich aufgebaut. Dennoch gibt es einige Punkte, die meine Freude schmälern. Zunächst einmal finde ich die Website etwas lieblos gestaltet. Die Grafiken sind unsauber (Logo, z.T. Fotos), der Aufbau ist 0-8-15 quadratisch, praktisch, gut. – Für ein so großes Festival hätte ich ein moderneres und jugendgemäßeres Image erwartet, wie es die Aktion “Jesushouse” im Frühjahr vorgelegt hat.

Zweites Manko: Der Werbetrailer ist auf der Christival-Seite nur als Download verfügbar (in zwei Versionen), lässt sich aber nicht direkt abspielen. Mit wenig Aufwand ließe sich auf der Startseite ein Flash-Player einrichten, der JEDEM Besucher die Möglichkeit bietet, den Film anzusehen. Ich weiß, wie viel Arbeit in so einem Clip steckt – wieso versteckt Ihr den Film im Download-Bereich?

Ein dritter Punkt: Ich finde es schade, dass auf der Christival-Seite kein “Leben” ist. Es gibt zwar ein Gewinnspiel, eine Anmeldemöglichkeit, einen Newsletter und einen Shop – aber es gibt keine Möglichkeit, sich als Teilnehmer untereinander auszutauschen! Kein Gästebuch, kein Forum, kein Blog mit Kommentarfunktionen… – ich hätte gerne von Erlebnissen anderer Christival-Teilnehmer gelesen oder mich mit ihnen über die Pläne für das Event im April 2008 ausgetauscht.

Wann geht auch das Christival Web 2.0?

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Hallo Mr. President, hier spricht P!NK

Wunderschöne Fassung von “Dear Mr. President” – habe Euch mal eine deutsche Übersetzung des Songtexts darunter kopiert.

Lieber Herr President, komm mach einen Spaziergang mit mir.
Lass uns behaupten, dass wir nur zwei Menschen sind und du nicht besser bist als ich.
Ich möchte dir ein paar Fragen stellen, wenn wir ehrlich miteinander reden können.
Was fühlst du, wenn du all die Obdachlosen auf der Straße siehst?
Für wen betest du nachts, bevor du schlafen gehst?
Was fühlst du, wenn du ihn den Spiegel siehst? Bist du stolz?
Refrain:
Wie kannst du schlafen, während der Rest von uns weint?
Wie kannst du träumen, wenn eine Mutter keine Chance hat, “auf Wiedersehen” zu sagen?
Wie kannst du mit erhobenem Kopf herumlaufen?
Kannst du mir tief in die Augen schauen, und mir sagen warum?

Lieber Herr President. Warst du ein einsamer Junge?
Bist du ein einsamer Junge?
Wie kannst du sagen, dass kein Kind vernachlässigt wird?
Wir sind nicht dumm und wir sind nicht blind.
Sie sitzen alle in deinen Zellen. Während du die Straße in die Hölle pflasterst.
Welche Art Vater würde seine eigene Tochter einfach wegnehmen?
Und welche Art Vater würde seine eigene Tochter hassen, wenn sie lesbisch wäre?
Ich kann nur erahnen, was die First Lady dazu sagt…
Du kamst einen langen Weg, durch Whiskey und Kokain! 

Refrain

Lass mich dir etwas über harte Arbeit erzählen.
Minimaler Arbeitslohn und ein Baby auf dem Weg.
Lass mich dir etwas über harte Arbeit erzählen.
Das Haus wieder aufzubauen, nachdem es Bomben zerstört haben.
Lass mich dir etwas über harte Arbeit erzählen.
Ein Bett bauen aus einem Pappkarton.
Lass mich dir etwas über harte Arbeit erzählen! Harte Arbeit! Harte Arbeit!
Du weisst nichts über harte Arbeit! Harte Arbeit! Harte Arbeit!

Wie schläfst du nachts?
Wie kannst du mit erhobenem Kopf herumlaufen?
Lieber Herr President, du würdest nie mit mir spazieren gehen, oder?

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Christliche Antwort auf YouTube & Co.

Dieser Artikel wurde von Finn Facklam verfasst, einem 17-jährigen Schüler, der vor einiger Zeit ein Praktikum in der Agentur Thoxan durchgeführt hat.

GodTube-LogoSchon vor einiger Zeit haben Christen auf YouTube und andere Videoplattformen reagiert. Der Lohn ihrer Mühen heißt “GodTube” und stammt wie sein berühmtes Vorbild aus den USA; ist somit ausschließlich in Englisch verfügbar. Genau wie auf YouTube kann man auf GodTube Videos hochladen und anderen zur Verfügung stellen. Der Unterschied ist, dass man auf GodTube größtenteils christliche Videos findet und dass GodTube die Videos deutlich schneller lädt.

Die über 9000 Videos handeln alle von Glauben und Religion, gehen damit aber sehr unterschiedlich um. Neben Mitschnitten von ganzen Gottesdiensten gibt es viele selbstgedrehte Videos von Privatpersonen, die oft von Themen wie „Werte“ oder „Glaube heute“ handeln.

Ein sehr interessantes Extra ist sicherlich neben den ganzen Videos die Friends-Funktion. So können Menschen, die gern religiöse Angebote im Web 2.0 wahrnehmen, schnell Ihresgleichen finden und sich über ähnliche Projekte wie GodTube austauschen oder den anderen Nutzern gute Videos empfehlen. Ein anderes Extra ist das GodTube Blog. Es ist noch sehr jung und freut sich sicherlich über neue Leser. Im Blog gibt es regelmäßig Neuigkeiten zu guten Videos auf GodTube oder es werden Fernsehauftritte der GodTube-Macher angesagt.

Auf der einen Seite finde ich die Idee von GodTube toll, da es meines Wissens das einzige Projekt ist, bei dem kirchliche Angebote in Videoform zentral verwaltet werden und damit eine der Grundfunktionen des Web 2.0 nutzen. Die Idee hat schon bei YouTube super funktioniert, wieso nicht auch bei einem christlichen Videoportal? An der Anzahl der Videos sieht man, wie viele Christen nicht nur begeistert Videos anschauen, sondern diese auch fleißig erstellen und hochladen.

Auf der anderen Seite stellt sich die Frage, ob man eine speziell “christliche” Videoplattform überhaupt braucht. Meiner Meinung nach braucht man sie nicht, da interessierte Internetuser die Videos unter den richtigen Stichworten auch bei YouTube & Co finden könnten. Zudem halte ich einige der Videos für sinnlos, da dort einfach kein Inhalt vermittelt wird. Die Mitschnitte von Online-Gottesdiensten kann man sich auch auf diversen TV-Sendern anschauen.

Wie steht Ihr zu GodTube? Haltet Ihr eine speziell christliche Videoplattform für sinnvoll und notwendig? Schreibt einen kurzen Kommentar oder schickt eine Email an info(at)iChurch(punkt)de!

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Selig sind die Spielkinder

Adam und Eva in der Playmo-Bibel

Nachdem ich vor einigen Wochen schon von der LEGO-Kirche berichtet habe, bin ich heute bei Simon auf die Playmo(bil) -Bibel gestoßen. Markus Bomhard aus Eschborn (bei Frankfurt) zeigt, dass Playmobil nicht nur etwas für Kinder ist, sondern dass sich mit den kleinen Figuren auch biblische Inhalte nachstellen lassen. Auf seiner Playmo-Bibel-Website spielt er Szenen aus dem Alten und dem Neuen Testament nach und veröffentlicht Detail-Fotos von diesen Geschichten in Kombination mit Bibelversen.

Mein Traum ist es, Menschen auf diesen spielerische Weise von Gottes großer und großartiger Liebe zu erzählen. Viele wenden sich von der Kirche ab, weil ihnen Gottes Wort theologisch verkopft und zu kompliziert gepredigt wird. Die Playmo-Bibel geht einen anderen Weg: Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder… Gottes Liebe hat zunächst überhaupt nichts mit dem Kopf zu tun, sondern mit dem Herzen; dieses soll die Playmo-Bibel erreichen.

Bomhard ist Pastor und Supervisor und arbeitet in der Evangelischen Andreasgemeinde in Niederhöchstadt. Die Leidenschaft für Playmobil hat er durch seine drei Töchter gewonnen, die ihn fragten, warum es eigentlich keinen “Playmo-Pfarrer” gäbe. Eine erste Idee war geboren: Eine Kirche samt Pfarrer aus Playmobil musste her. Das playmobegeisterte Kind im Mann war wieder geweckt. Und so entsteht bei Bomhards im Keller und auf der Website Playmo-Bibel eine spielerische Version der Heiligen Schrift. 

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Kirche 2.0

Immer mehr Menschen halten Kirche für nicht mehr aktuell. Ich bin Thomas Kilian, Leiter der Werbeagentur Thoxan in Ostwestfalen. Durch mein kirchliches Engagement weiß ich, wie wichtig es für eine Gemeinde ist, mit der Zeit zu gehen.

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Deshalb habe ich das iChurch-Projekt gestartet. Ich möchte Kirchen und Organisationen dabei helfen, die Möglichkeiten der Neuen Medien erfolgreich zu nutzen.

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