Wo sind die Frauen auf der Kanzel 2.0?

Ist das Internet wieder mal ein Abbild der Realität? Noch immer haben Frauen in den Kirchen eine eher untergeordnete Rolle. Was in vielen Freikirchen schon heute gang und gäbe ist, wird in manchen Landeskirchen und konservativen Gemeinschaften heftig diskutiert: „Frauen auf der Kanzel“ ist kein einfaches Thema und soll deshalb an dieser Stelle auch nicht erörtert werden. Was mich allerdings schon wundert, ist die Tatsache, dass es auch im Web 2.0 anscheinend noch keine christlichen BloggerINNEN zu geben scheint! 

Vor einiger Zeit wurde die Blogine ausgefochten gekrönt – wie man sieht gibt es sie also, die Bloggerinnen. Ich habe selbst eine Reihe von Blogs per RSS-Feed abonniert, die von Frauen verfasst werden und sich mit den vielfältigsten Themen im Web oder Business beschäftigen.

Wenn ich aber durch meine Blogroll kirchlicher Blogs oder durch die Teilnehmer bei Relevant Blogs klicke, dann sehe ich die Frauen vor lauter virilen Bäumen nicht! Wo sind sie – die weiblichen Einflüsse auf kirchliche Themen im Internet? Welche Frau traut sich auf die Kanzel 2.0?

Was spricht in Euren Augen für ein „typisch männliches“ oder „typisch weibliches“ Blog? Wer kennt christliche Bloggerinnen? Brauchen wir eine Frauenquote beim Thema „Kirche geht Web 2.0„? Antwortet per Kommentar oder Email an info(at)iChurch(punkt)de!

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Auch der Kirchentag geht Web 2.0

Dieser Artikel wurde von Finn Facklam verfasst, einem 17-jährigen Schüler, der zur Zeit ein Praktikum in der Agentur Thoxan durchführt.

Kirchentag WeblogWie Kirche das Web 2.0 für sich nutzen kann, zeigt auch der diesjährige evangelische Kirchentag, der vom 6. bis 10. Juni in Köln stattfand. Extra für diesen Anlass wurde ein eigenes Weblog angelegt und gepflegt. An der langen Liste schreibbegeisterter Christen sieht man, dass ein Angebot der Kirche im Web 2.0 positive Resonanz bei den Menschen findet – es gibt also genug Autoren, aber einfach noch zu wenig Angebote in dieser Richtung.

Das Blog des Kirchentags beschränkt sich jedoch nicht nur auf eine gute Idee, sondern bietet (wahrscheinlich auch durch die eifrige Mitarbeit vieler begeisterter Helfer) zahlreiche Texte, ein ansprechendes Layout und interessante Extras. Zum Beispiel ermöglicht ein Fenster auf der linken Seite das direkte Anschauen verschiedener Videos auf YouTube, die mit dem Kirchentag in Verbindung stehen. Auf der rechten Seite werden die Besucher der Website eingeladen, auf einer Weltkarte viele der Menschen zu sehen, die für das Treffen weit gereist waren. So entsteht auch Online ein Gefühl von der Gemeinschaft aller Christen.

Ein Artikel, der meine Aufmerksamkeit erregt hat, ist ein Interview mit Peter Weibel mit dem Titel „Die Kirche muss vom Web 2.0 lernen“. Dort äußert er konkret seine Vorstellungen, wie sich die Kirche in der Zukunft verändern muss, um bestehen zu können. Durch einige provokante Aussagen hat das Interview allerdings keine gute Bewertung im Blog erhalten. Dennoch halte ich seinen Ansatz für wichtig, da er die konservative Haltung der meisten Kirchen zur Diskussion stellt und aufzeigt, wie wichtig und notwendig Änderungen am Auftreten der Kirche sind.

Leider gibt es noch zu wenige Seiten wie diese, auf denen die Kirche Web 2.0-Funktionen einsetzt und mehrere Elemente miteinander verbindet. Wie man am Kirchentags-Weblog sieht, warten viele Menschen auf die Kirche im Web 2.0 und sind auch gern bereit, dort Zeit zu investieren und mitzuhelfen. Durch das Weblog kann außerdem der internationale Dialog auch nach den 4 Tagen weitergeführt werden und es ist eine gute Chance, mit Christen aus aller Welt auf längere Zeit hin in Kontakt zu bleiben.

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Kirchen geht ein Licht auf

[youtube 7PIJybjWL7w]

Möglich macht es das Projekt „SPARK“ (Fünkchen), das von Pastor Jason Holm konzipiert und produziert wurde. Dahinter verbirgt sich ein besonderes Multimedia-Erlebnis, das Christen zur Gemeindegründung motivieren soll. Es kann in Gottesdiensten an Stelle der Predigt eingesetzt werden.

Weitere Hintergründe und Kontaktmöglichkeit zu Jason Holm, für dessen Einsatz außer Spesen keine weiteren Unkosten anfallen, findet Ihr bei „Mehr und bessere Gemeinden„.

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Dem Volx aufs Maul geschaut 2.0

Volxbibel

Dieser Artikel wurde von Finn Facklam verfasst, einem 17-jährigen Schüler, der zur Zeit ein Praktikum in der Agentur Thoxan durchführt.

Was sich unter der „Volxbibel“ verbirgt, möchte ich im Folgenden erklären: Der Begriff setzt sich aus „Volx“, der jugendsprachlichen Schreibweise von „Volks-“ und Bibel zusammen. Diese besondere Version der Heiligen Schrift wurde 2004 vom Gründer der Jesus Freaks, Martin Dreyer, verfasst.

Wer die Jesus Freaks kennt, ahnt vielleicht schon, worin die Besonderheit der Volxbibel liegt: Sie ist eine moderne Version des Neuen Testaments, die im „Jugendjargon“ geschrieben ist. Worte wie „geil“ oder „McDonald’s“ sind dadurch erstmals in einer Bibel vertreten. Wegen der öffentlichen Kritik an der Volxbibel (siehe Pro & Contra bei Wikipedia) zog der R. Brockhaus Verlag sein Angebot zurück, so dass die Volxbibel mit einer Auflage von 100.000 Exemplaren mit einem eigenen Volxbibel-Verlag als Teil der „Stiftung Christlicher Medien“ gedruckt werden musste.

Im Jahr 2006 schlug auch die Volxbibel den Weg ins Web 2.0 ein, indem ein Volxbibel-Wiki erstellt wurde. Dieses Wiki ist ein sehr gutes (wenn auch bislang nur wenig verbreitetes) Beispiel, wie Kirche und Web 2.0 verknüpft werden können.

Im Wiki kann sich jeder Interessierte anmelden und über die Formulierungen des Updates diskutieren. So unterliegt die Volxbibel immer neuen Änderungen und ihre Sprache ist dauerhaft aktuell. Damit nicht jeder einfach irgendetwas Unsinniges dazuschreiben kann, wird jede Änderung vorher von Theologen auf ihre historische Richtigkeit geprüft. Dadurch wird die Volxbibel auch für den Schulunterricht attraktiv, um den Schülerinnen und Schülern einmal auf eine andere Art die Bibel näherzubringen.

Ich finde das Volxbibel-Projekt wirklich gut, weil dadurch mehr Jugendliche zum Lesen der Bibel angeregt werden. Ich habe mir einige Passagen der Bibel durchgelesen, finde die Sprache selbst aber zu krass. Ich bin 17 Jahre alt, aber die Sprache der Volxbibel ist meiner Meinung nach nicht die heutige Sprache der Jugend.

Dennoch: Auch wenn ich diese Sprache selbst nicht benutze, verstehe ich sie in der Volxbibel und kann das Anliegen teilen: Viele jüngere Menschen nehmen am Verfassen der Bibel teil und das Projekt erregt Aufsehen bei Jugendlichen. Sicher soll die extreme Sprache auch bewusst provozieren, die „neue Bibel“ zu lesen. (Finn Facklam)

Nachtrag: Ganz im Sinne von Web 2.0 wurde auch die Cover-Gestaltung von den Usern entschieden. Es gab ein Voting über den Volxbibel-Blog, bei dem ein neuer Entwurf gewonnen hat. Da dieses Vorgehen so einen Anklang gefunden hat, wird es bei den Updates der nächsten Jahre auch wiederholt.

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Gute Nachricht für Breitband-Nutzer

Churchrelevance hat in einem aktuellen Beitrag die Nutzerstatistiken von Breitband-Benutzern in Amerika zitiert und dann zwei wichtige Aussagen getroffen, die ich hier widergeben möchte:

  1. People are likely to use the Internet more often and much longer. Consequently, the necessity of online church communications grows with their usage.
  2. Church websites are able to be technically elaborate and sophisticated without losing a huge audience of dial-up users.

Die Wichtigkeit kirchlicher Online-Kommunikation wächst mit der Benutzung dieser Dienste“ – dem kann ich nur zustimmen! Je mehr ich mich auf die Neuen Medien einlasse, so stärker integriere ich sie in meinen Alltag. Ich checke jeden Tag (mehrfach) meine Emails, lese rund hundert unterschiedliche Weblogs per RSS-Feed, höre mehrmals in der Woche in verschiedene Podcasts rein und sehe mindestens ebenso häufig kurze Online-Videoclips. Viele meiner Freunde ebenso. Und sogar in meiner Gemeinde werden Informationen per Email, per Sharepoint (Online-Plattform zur Verwaltung von Terminen und Daten) oder per Messenger ausgetauscht. Auch Gemeindearbeit muss im Web 2.0 ankommen, wenn sie mit der technischen Entwicklung mithalten möchte.

Gemeindewebsites können technisch anspruchsvoll sein, ohne dass sie viele Modem-Surfer verlieren“ – oder anders gesagt: Durch die verbreitete Nutzung von Breitband-Anschlüssen besteht kein Grund, sich vor der Einführung neuer Techniken zu drücken. Im Gegenteil: Wer heute „in“ sein will, muss mit der Zeit gehen – auch im Internet. Ich verstehe nicht, wieso sich viele Kirchen immer noch kleiden wie im 18. Jahrhundert! Ist die „Gute Nachricht“ nicht eine lebendige Botschaft? Wo ist die Dynamik, Begeisterung und Freude auf kirchlichen Websites zu finden?

Wenn Gemeinde-Websites freundlich, übersichtlich und modern sind – DAS nenne ich eine GUTE NACHRICHT für Breitband-Nutzer!

…und wer jetzt befürchtet, dass eine zeitgemäße Internetseite mit viel Arbeit und noch mehr Kosten verbunden ist, den möchte ich a) zu meinen Schulungen einladen und b) auf unsere Einstiegspreise für Kirchen-Websites hinweisen. Wenn nicht jetzt, wann dann?

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Service-Aktionen für eine bessere Welt

Für Nächstenliebe der besondern (nämlich anonymen) Art sorgt der Getränkehersteller BIONADE. Wie der Fischmarkt berichtet, lässt das Unternehmen seinen Werbespots „Stille Taten“ folgen. Auf der eigens als Weblog eingerichteten Microsite können Ideen für anonyme Service-Aktionen veröffentlicht und kommentiert werden.

[youtube hV9KU7twt-M]

Eine ähnliche Aktion haben wir vor Jahren mit einem christlichen Jugendprojekt durchgeführt: „Wahllose Freundlichkeit“ sorgte bei überraschten Passanten für erstaunte, aber in der Regel sehr freudige Gesichter. Ob nun Schaufenster reinigen, Schuhe putzen, Geschenke einpacken oder Rasen mähen – wer anderen selbstlos hilft, erregt in der heutigen Zeit Aufmerksamkeit. Ein Prinzip, das auch BIONADE für seine Öffentlichkeitsarbeit benutzt und damit gekonnt sein Image steigert. Respekt!

Bei Servant Evangelism („Dienende Evangelisation“) stehen übrigens noch mehr Ideen, um sich in praktischer Nächstenliebe auszutoben.

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Gemeinden online verwalten

Plaid

Mit der webbasierten Lösung Plaid lassen sich kirchliche Aufgaben leicht online verwalten. Noch steckt das Projekt in den Startlöchern (Eröffnung im August 2007) und ist ausschließlich auf englisch verfügbar. Die Beta-Version bietet folgende Funktionen für bis zu 150 Gemeindemitglieder:

  • Besucher im Blick behalten
  • Bedürfnissen der Mitglieder gerecht werden
  • Mit Gruppen kommunizieren
  • Gemeindedienst auf einen Blick
  • Sicherheit in der Gemeindearbeit

In der Tour kann man sich schon die Funktionen im Detail anschauen. Sieht spannend aus und ist sicherlich auch für den deutschsprachigen Raum eine Alternative zu Sharepoint & Co…

[Gefunden in der Blogrolle]

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Sintflut reloaded in den Kinos

Nach dem Kino-Hit „Bruce Almighty“ (2003) mit Jim Carrey kommt im August der nächste Almighty-Titel in die Kinos: „Evan Almighty“ ist die Neuauflage der Sintflut-Vorgeschichte: Ein moderner Noah wird von Gott auserwählt, eine neue Arche zu bauen.

[youtube vrMUPkXfQ90]

Es drängt sich doch die Frage auf, wie Gemeinden und Jugendgruppen diesen Film für ihr Marketing nutzen können.

Verschiedene Aktionen in Kinos waren ja zuletzt bei der „Passion Christi“ von Mel Gibson von Kirchen durchgeführt worden: Infostände im Foyer, ein kurzes Vorprogramm und Gesprächsangebote nach der Vorstellung waren eine gute Möglichkeit, um mit Interessierten in Kontakt zu kommen.

Ich denke, dass sich ein eher lustiger Film wie „Evan Almighty“ dazu eignet, Menschen auf ganz andere Art und Weise für den christlichen Glauben zu begeistern. Hier einige Ideen zum Weiterdenken:

  • Nachbau einer kleinen Arche auf dem Kirch-Vorplatz
  • „Sintflut 2.0“-Website als Wiki einrichten, in dem Interessierte ein solches Projekt online begleiten können
  • Eine Arche-Party feiern, an der nur als Tiere verkleidete Paare teilnehmen können
  • Videoclips zum Themengebiet „Sintflut & Klimawandel“ drehen und im Web veröffentlichen
  • Einzelne Verse aus der Noah-Geschichte als Podcast veröffentlichen (mit Musik und Hintergrundinfos)
  • Predigtreihen oder Diskussionen über „Sintflut & Vergebung“

Weitere Ideen? Dann Kommentar schreiben!

[Gefunden beim Bodenpersonal]

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Christliches Webforum in Bielefeld

Am Samstag, den 7. Juli findet das erste christliche Webforum in Bielefeld statt, zu dem Relevant-Blogger Peter Unruh einlädt:

Das Webforum soll ein erster Versuch sein christliche „Webinteressierte“ aus der Gegend an einen Tisch zu kriegen. Neben ein paar Kurzvorträgen / -präsentationen und anschließenden Diskussionsrunden sollen natürlich persönliches Kennen lernen, Gespräche und Austausch wichtige Bestandteile sein. Eingeladen sind natürlich alle Interessierten, aber vor allem WebworkerInnen, WebdesignerInnen, WebentwicklerInnen, BloggerInnen usw.

Informationen und Anmeldung im Webforum-Wiki.

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iChurch verbündet sich

Relevant Blogs NetzwerkIch freue mich sehr, dass iChurch bereits wenige Wochen nach dem Start im Relevant-Blogs-Netzwerk aufgenommen wurde und damit Teil einer Community christlicher Weblogs geworden ist.

RelevantBlogs ist ein Netzwerk, das die besten deutschsprachigen Blogs christlicher Autoren mit den verschiedensten Themen zusammenfassen möchte. Wir haben RelevantBlogs gegründet, um begeisterten christlichen Autoren eine größere Öffentlichkeit zu bieten und um Lesern bei der Suche nach guten und interessanten Blogs zu helfen. Es ist heutzutage schwer Seiten mit wertvollen Inhalten im Web zu finden, deswegen möchte RelevantBlogs die besten Blogs christlicher Autoren unter einem Dach zusammenbringen und vorstellen.

Nur gemeinsam sind wir stark. Was in der Gemeinde gilt, hat erst recht in der (christlichen) Blogosphäre seine Bedeutung. Bloggen lebt vom Austausch und von der Vernetzung. Ich freue mich auf viele neue Kontakte und Blogger-Freunde. Lasst die Tasten glühen!

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Kirche 2.0

Immer mehr Menschen halten Kirche für nicht mehr aktuell. Ich bin Thomas Kilian, Leiter der Werbeagentur Thoxan in Ostwestfalen. Durch mein kirchliches Engagement weiß ich, wie wichtig es für eine Gemeinde ist, mit der Zeit zu gehen.

Thomas Kilian

Deshalb habe ich das iChurch-Projekt gestartet. Ich möchte Kirchen und Organisationen dabei helfen, die Möglichkeiten der Neuen Medien erfolgreich zu nutzen.

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iChurch - Kirche geht Web 2.0

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