Praktische Ideen für Gemeinde-Websites

Eine tolle Ideenliste hat Tim Schmoyer für Gemeinde-Websites veröffentlicht. Ich erlaube mir einfach mal, ihn hier zu zitieren und diese Liste auf deutsch zu übersetzen.

Zunächst geht er auf einige Ziele und Erfordernisse ein, die eine Gemeinde-Website erfüllen sollte:

  • Anziehend für Besucher sein und diese willkommen heißen
  • Werkzeug für Gemeindeglieder, um andere einzuladen
  • Ermöglicht Kommunikation unter den Gemeindegliedern
  • Bringt Menschen in den Gemeindedienst
  • Ist eine 24/7-Informationsquelle über die Gemeinde
  • Geistliche Anregungen für Gemeindeglieder unter der Woche
  • Mit anderen Gemeindegliedern unter der Woche über geistliche und Lebensthemen austauschen
  • Die Gute Nachricht mit Suchenden teilen
  • Optisch und visuell ansprechend

Dann gibt er eine ganze Reihe von Ideen und Anregungen, woraus die Website zusammen gesetzt sein könnte:

  • Gottesdienst- und Öffnungszeiten
  • Anfahrtsbeschreibung / Gebäudeplan
  • Informationen zur Säuglings- und Kinderbetreuung
  • Übersicht der Mitarbeiter und Gemeindeleiter
  • Informationen über die Kirchengemeinde
  • Informationen über die Glaubensgrundlagen
  • Was können Besucher erwarten?
  • Dienstbereiche, die aktuelle Programme durchführen
  • Aktuelle Neuigkeiten aus dem Gemeindeleben
  • Häufig gestellte Fragen (FAQ)
  • Veranstaltungskalender
  • Wöchentliche Termine
  • Kontaktformular
  • Informationen aus der Denomination / aus anderen Gemeinden im Umfeld
  • Missionarische Berichte
  • Predigt-Podcasts (Video / Audio)
  • Predigt Archiv und Transkriptionen
  • Download-Bereich mit interessanten Dokumenten
  • Promotion-Angebote für Veranstaltungen (Einladungen, Ecards, Flyer)
  • Fotogalerien
  • Interaktive Möglichkeiten (Chat, Forum etc.)
  • Verschiedene Blogs vom Pastor, Gemeindeleiter oder von Missionaren mit Predigt-Infos, zusätzlichen Informationen zu den Messages, relevante Themen, die zur Zeit diskutiert werden
  • Kleingruppen-Diskussionen
  • Bibellesepläne
  • “Frag den Pastor”
  • Gebetsanliegen formulieren und mit anderen Teilen
  • Zeugnisse von gläubigen Christen über Ihr Leben mit Jesus
  • Fragen & Antworten zu Predigten
  • Umfragen
  • Online Spenden
  • Online für Veranstaltungen und Gruppen registrieren
  • Freiwilligendienste koordinieren

Das ist doch schon mal eine sehr umfangreiche Liste. Habt Ihr weitere Vorschläge und Ideen? Dann schreibt sie in die Kommentare!

Neben den Ideen verlinkt Tim auch noch zu einem Online-Test (leider nur auf englisch) über die Qualität Eurer Gemeinde-Website. Wer sich damit beschäftigt, seine eigene Kirchenwebsite zu optimieren, bekommt auch durch diesen Test sehr viele konkrete Informationen.

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Internetradio ist keine Einbahnstraße

Das Angebot von CrossChannel ist 24 Stunden an 7 Tagen im Internet auf Sendung. Ich spreche mit dem Leiter des jungen Webradios des ERF, Jan Knauf. Er hat Medientechnologie studiert und war schon immer Radio-Fan. Seit 2004 ist er bei CrossChannel beschäftigt und lebt mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn zwischen Gießen und Wetzlar in Mittelhessen.

Jan Knauf - CrossChannel

Jan, CrossChannel ist ein christliches Webradio für junge Leute. Was steckt genau dahinter?

CrossChannel.de ist ein Radioprogramm des ERF in Wetzlar für junge Leute, sozusagen der Nachfolger der ehemaligen Jugendschiene bei ERF Radio “JungeWelle”. Wir machen ein Programm für Leute, die musikalisch auf aktuelle christliche Rock- und Popmusik stehen und darüber hinaus Lust auf ein “anderes Radio” haben. Will heißen: Die Themen und das Format sind ähnlich wie bei “normalen” Jugendradios und orientieren sich an dem, was Menschen zwischen 14 und 29 Jahren bewegt. Die Herangehensweise ist eine etwas andere: Wir moderieren, berichten, rezensieren, kommentieren usw. bewußt und erkennbar als Christen unser Zeitgeschehen Und werfen natürlich regelmäßig einen Blick in die Bibel, haben eine Gebetssendung und kurze Inputs im Programm. Das ganze ist zu empfangen im Internet, vie UMTS-Handy oder als Phonecast über ein normales Telefon. Darüber hinaus gibt es diverse Podcasts, um an unsere Beiträge zu kommen.

Ihr habt mit CrossChannel eine umfangreiche Website im Netz. Was hat das Radio mit dem Internet zu tun?
 
Wie gesagt, wir sind ein reines Internetradio. Zu empfangen an jedem Internetanschluss der Welt – entweder mit einem PC oder Notebook, aber auch mit einem “Internetradio”, die es mittlerweile von mehreren Herstellern zu kaufen gibt (z. B.die NOXON-Serie von Terratec oder die Pinnacle Soundbridge). Da muss dann kein PC mehr laufen, um CC.de zu hören. Und wer genug Geld für eine Handy-Datenflatrate hat, kann uns via Handy hören. Die Links zum Audiostream finden sich auf der Internetseite – daneben aber auch fast alle Beiträge aus dem Radioprogramm zum “Nachhören”, Bilder, eine Community zum Mitdiskutieren, ein Chat,… – also eine sehr interaktive Seite. Uns interessiert, was unsere Hörer bewegt, was sie denken und fühlen. Radio soll keine Einbahnstraße sein, sondern interaktiv mit den Hörern entstehen. Dazu nutzen wir die Website.
 
Bei iChurch “geht Kirche Web 2.0″ – was macht Crosschannel zu einem Radio 2.0?
 
Diese eben beschriebene Interaktivität trägt ja schon starke Züge von Web2.0 – wenn man darunter eben Interaktivität und nicht eine neue Programmiertechnik versteht. Und wir werden uns natürlich im Stil von Web2.0 weiterentwickeln. Als Radiosender müssen wir aber den Schwerpunkt unserer Überlegungen zunächst auf das Programm legen. Dann kommt die Internetseite mit all ihren Features. Aber letztlich sind wir zuerst Sender und dann Webportal und Community – das unterscheidet uns von reinen Community-Portalen. Wir haben viele Ideen, zur Zeit aber einen Engpaß an kreativer und professioneller Webprogrammierung. Man darf also gespannt sein, was sich da in diesem Jahr noch so alles tut…
 
Wie können Christen die Möglichkeiten der Neuen Medien noch besser nutzen? Was tragt Ihr dazu bei?
 
Egal, ob alt oder neu: ein Medium ist ein Transportmittel. Und jedes Transportmittel dieser Welt ist es Wert, dass damit die beste Botschaft, das Evangelium von Jesus Christus, transportiert wird. Ich wünsche mir, dass Christen ganz nüchtern die Chancen und Risiken eines jeden Mediums ausloten und es mit diesem Wissen dann ganz gezielt einsetzen, um sich a) untereinander zu vernetzen und auszutauschen und b) um andere Menschen zu erreichen.

Der Vorteil (und gleichzeitig ein Nachteil) der neuen Medien ist, dass sie grenzenlos sind und mit wenig einfacher Technik gestaltet und genutzt werden können und zumindest theoretisch sehr viele Menschen erreichen können. Hier sollten Christen geschult werden, um eventuelle Ängste vor Techniken abzubauen und ihre Chancen nutzen zu können.
 
Vor welchen Herausforderungen steht Ihr zur Zeit? Wo braucht Ihr Unterstützung?
 
Wir sind immer offen für gute neue Programmideen. Und die Fortentwicklung der Website liegt uns besonders am Herzen. Das alles – Radio und Internet – stemmen wir mit einem ziemlich kleinen Kernteam. Die besten Unterstützung für uns kann neben Euren Ideen Euer Gebet sein – für das Team und für Kreativität bei der Programmgestaltung. Letztlich sind wir Teil des Spendenwerkes ERF Deutschland: Unsere Arbeit wird nur durch Spenden getragen, und so freuen wir uns über jede kleine (natürlich auch größere) finazielle Unterstützung, um die Arbeit dauerhaft zu sichern und fortführen zu können.
 
Noch ein Wort zum Schluss?!

ES GEHT AUCH ANDERS. (Sorry – sind 4 Worte geworden) ;-)

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Lead Where You Are

Von Donnerstag bis Samstag bin ich beim Leitungskongress der Willow-Creek Gemeinde in Oberhausen. Zusammen mit rund 6000 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erwarten mich wieder 2 1/2 intensive, herausfordernde und inspirierende Tage. Besonders fasziniert mich immer die hohe Qualität und Dynamik der Programme. Wer noch spontan Interesse hat, kann noch Karten an der Tageskasse bekommen.

Lead Where You Are

Montag und Dienstag bin ich dann für zwei Tage geschäftlich im Raum Frankfurt unterwegs. Die nächsten Artikel gibt es an dieser Stelle deshalb erst wieder Mitte/Ende kommender Woche. Wir lesen uns!

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Online-Netzwerk für Christen im Web 2.0

Jens Rentmeister“Gott ist gut” – Jens Rentmeister ist davon überzeugt, dass jeder davon erfahren muss. Er studiert Informatik an der Fernuni Hagen und setzt sein Studienfach auch in seinem Einsatz für Gott ganz praktisch um. Seine Vision besteht mit GodIsGood in einer großen christlichen Community im Internet, an der er seit einiger Zeit bastelt.

GodIsGood ist eine Internet-Plattform für Christen. Was steckt genau dahinter?

GodIsGood ist eine Internetseite von Gott für seine Kinder. Es gefällt Gott überhaupt nicht, dass sich Christen nicht untereinander akzeptieren. Ich persönlich z.B. musste schon erfahren, dass andere Christen meinen Glauben nicht akzeptieren. Es gibt die unterschiedlichsten christlichen Glaubensrichtungen, aber alle haben etwas gemeinsam. Denn alle Christen wollen Jesus nachfolgen. Es gibt keinen extra Himmel für Katholiken oder Protestanten – es gibt nur einen Himmel und alle, die Jesus nachfolgen, kommen in denselben Himmel.

GodIsGood Netzwerk für Christen im Web 2.0

Gott möchte, dass dieser Himmel schon hier auf Erden beginnt, dass alle Christen sich als große Gemeinschaft verstehen. Natürlich gibt es unterschiedliche Glaubensrichtungen und das ist auch ok. GodIsGood ist eine Internetseite für alle diese Glaubensrichtungen, da Gott keinen Unterschied zwischen diesen Glaubensrichtungen macht. Wie heißt es so schön in Johannes 14,6: “Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.”

Bei iChurch “geht Kirche Web 2.0″ – was macht GodIsGood zu einem Web 2.0-Angebot?
  
Web 2.0 steht in erster Linie für “User Generated Content”.  Also für eine Internetseite, bei der die Benutzer Inhalte erstellen. Und das ist auch bei GodIsGood wichtig: Benutzer können Beiträge erstellen und diese mit anderen Benutzern teilen. So kann man z.B. in einem speziellen Video-Bereich seine christlichen Videos posten.

Web 2.0 steht auch für Blogs. So gibt es einen eigenen Webblog-Bereich, in dem jeder Benutzer sein eigenes Blog führen kann. Diese Blogbeiträge kann man sogar mit Gruppen teilen.

Web 2.0 steht für Online-Netzwerke wie z.B. StudiVZ, das Netzwerk für Studenten. GodIsGood ist ein Netzwerk für Christen. Man kann sich zu Gruppen zusammentun und dann innerhalb dieser Gruppen Foren oder Blogbeiträge austauschen.

Web 2.0 steht für Social Bookmarking. Die Videos sind z.B. ein Teil des “Social Bookmark”-Bereichs.

Aber GodIsGood soll noch mehr sein: Geplant sind auch Projekte von Christen für Christen. Jeder der eine Idee für eine christliche Webseite hat, kann uns diese mitteilen und wir werden schauen, wie man sie umsetzen kann. Zur Zeit wird gerade ein Marktplatz als erstes Projekt getestet. Allerdings ist dieser Marktplatz wirklich noch in einer sehr frühen Testphase. Und einige Funktionen sind noch nicht programmiert. Wichtig ist auch, dass ich gerne auf die Wünsche von Benutzern eingehe. Wenn jemand sagt, diese oder jene Funktion hätte ich gerne, dann kann er mir das sagen und ich schau mal, was sich da machen lässt.

Wozu brauchen wir denn eine speziell christliche Videoplattform? Können wir nicht Videos bei Youtube & Co. reinstellen?

GodIsGood ist ja auch in den Sinne keine Videoplattform. Man stellt seine Videos auf YouTube & Co. online. Aber dann postet man diese Videos dann ebenfalls auf GodIsGood. Warum sollte man das machen?

Ich persönlich finde es schwer, auf YouTube & Co. christliche Videos zu finden. Weil auf GodIsGood nur christliche Videos sind, ist es auf GodIsGood wesentlich einfacher, solche Videos zu finden. Des Weiteren werden die verschiedenen Videoplattformen unterstützt. Man kann sowohl Videos von YouTube als auch Videos von stage6 finden/posten. Es gibt die Funktion, jemanden zum Freund zu machen. Dann kann man die Beiträge von diesen Benutzer besser beobachten. Man kann also sowohl einen Benutzer beobachten, welcher seine Videos auf YouTube postet, als auch jemanden, der seine Videos auf sevenload postet.

Wie können Christen die Möglichkeiten der Neuen Medien noch besser nutzen? Was tragt Ihr dazu bei?
  
Wenn ich mir anschaue, welche Suchanfragen von Google & Co. kommen, dann nutzen Christen das Internet, um bestimmte Sachen zu suchen, z.B. ein christliches Video oder ein Musikvideo von einer bestimmten Band. Und diese kann man auf GodIsGood finden. Somit helfen wir beim Suchen von christlichen Inhalten. Das kann z.B. eine Predigt zu einer bestimmten Bibelstelle oder zu einen bestimmten christlichen Thema sein. Denn die Bibel ist in den “Social Bookmarks”-Bereich integriert worden. So kann man z.B. eine Video- oder Audio- Predigt zu einer bestimmten Bibelstelle suchen.

Eine wichtige Funktion der neuen Medien ist auch das Vernetzten und das Fördern der Kommunikation. Und auch dazu wollen wir beitragen. Man kann sich in Gruppen vernetzen. Durch ein Forum kann man sich dann innerhalb dieser Gruppen austauschen.

Vor welchen Herausforderungen steht Ihr zur Zeit? Wo braucht Ihr Unterstützung?

Die größte Herausforderung ist es, eine große christliche Gemeinschaft aufzubauen, in der jeder den anderen akzeptiert, auch wenn man eine andere Meinung hat. Und dazu braucht es in erster Linie Benutzer, welche auch aktiv sind. Zur Zeit gibt es nur eine Hand voll aktiver Benutzer.

Ich suche auch immer wieder gerne christliche Podcasts. Das kann sowohl ein Audio-, als auch ein Video-Podcast sein.

Noch ein Wort zum Schluss?! 

Es ist wichtig, dass wir die gute Nachricht verbreiten. Ebenso wichtig ist, dass sich Christen vernetzen und austauschen. Jeder der sich jetzt angesprochen fühlt, kann mir gerne dabei helfen. Meldet Euch an und schreibt mir, wie ihr mir Helfen wollt.

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Innovative Gemeinde-Websites gesucht!

Anfang des Monats hat Kent Shaffer die “innovativsten Kirchen der USA in 2008″ aufgelistet. Beim Durchklicken fällt mir auf, dass fast alle Gemeinden extrem moderne, frische und ansprechende Websites haben. Etliche nutzen Web 2.0-Applikationen wie RSS-Feeds, Weblogs mit Kommentarfunktionen, Podcasts und dynamischen Video-Content. Besonders gut haben mir die Lifechurch.tv-Seite sowie die Website der Mars Hill Gemeinde gefallen, auf deren Startseite sich direkt ein großer Videoplayer mit Messages und Musik aus den Gottesdiensten findet.

Hier in der Kurzübersicht die vorgestellten 15 Gemeinden aus den USA zum Durchklicken und Inspirieren lassen:

  1. LifeChurch.tv (Edmond, OK)
  2. Mars Hill Church (Seattle, WA)
  3. Granger Community Church (Granger, IN)
  4. Flamingo Road Church (Cooper City, FL)
  5. Seacoast Church (Mt. Pleasant, SC)
  6. Saddleback Church (Lake Forest, CA)
  7. Mosaic Church (Los Angeles, CA)
  8. Fellowship Church (Grapevine, TX)
  9. North Point Community Church (Alpharetta, GA)
  10. Willow Creek Community Church (South Barrington, IL)
  11. National Community Church (Washington, DC)
  12. NewSpring Community Church (Anderson, SC)
  13. Community Christian Church (Naperville, IL)
  14. Elevation Church (Charlotte, NC)
  15. Healing Place Church (Baton Rouge)

Freunde, helft mir mal auf die Sprünge: Welche Gemeinden in Deutschland präsentieren sich auch nur annähernd in dieser modernen und ansprechenden Form? Mir fallen da auf Anhieb lediglich 2-3 ein, u.a. die FEG Rebland oder die ICF Bonn. Gerne würde ich bei iChurch innovative und ausgefallene Gemeinde-Websites vorstellen, Interviews mit den Webmastern führen und diese Seiten genauer betrachten. Schreibt einfach einen Kommentar oder eine Email an Info(ät)iChurch(Pünkt)de.

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Grafiken in Icons umwandeln

Grafiken in Icons umwandeln leicht gemacht

Auf die Frage, wie man aus unseren iChurch Icons “echte” Icons mit der entsprechenden Dateiendungen (.ico) macht, gibt es mehrere Antworten.

Die wohl einfachste wenn auch nicht eleganteste Methode ist es die gewünschte Grafik als Bitmap in der entsprechenden Größe (z. B. 16×16 Pixel) zu speichern und anschließend einfach die Dateiendung von “.bmp” in “.ico” zu ändern. Das funktioniert zwar, hat aber den Nachteil, dass sich nicht wie üblich mehrere Formate gleichzeitig in einer ICO-Datei speichern lassen. Für den Gebrauch als Favicon reicht das aber sicherlich aus.

Wer gerne mehr Optionen hat, wie z.B. das Festlegen einer Transparenzfarbe wird mit dem einfachen Umbenennen der Datei nicht hinkommen. Aber auch hierfür gibt es genügend Freeware-Programme, die kostenlos und einfach zu bedienen sind. Eins davon ist der Image 2 Icon Converter. Einfach die entsprechende Grafik laden (unterstützt werden mehrere Formate) und die Software erledigt den Rest.

Wer sich jetzt noch intensiver mit dem Thema Icons und deren Erstellung beschäftigen möchte, dem kann ich Microangelo wärmstens empfehlen. Microangelo ist zwar in der Vollversion nicht kostenfrei, aber auch mit der Demoversion erhält man einen guten Überblick darüber, was alles möglich ist. An Einstellungsmöglichkeiten und Hilfsmitteln bietet meines Wissens sonst kaum eine andere Software einen so guten Umfang in Bezug auf Icons. Einfach mal ausprobieren!

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iChurch auf Landeswelle Thüringen

Landeswelle Thüringen

Für einen kurzen Beitrag zum Thema “Kirche im Internet” hat mich Anfang Januar eine Redakteurin der Landeswelle Thüringen interviewt. Herausgekommen ist ein knackiger Beitrag mit zwar nur zwei Sätzen von mir, aber einer trotzdem sehr positiven Werbung für iChurch und unsere Angebote, Kirchen auf dem Weg ins Internet zu helfen. Hört doch einfach mal rein…

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

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Marketing lebt nicht vom Brot allein

Leserinfo: Dieser Artikel hat einen Anfang und zwei Enden. Das eine Ende gibt es in diesem Artikel, das zweite Ende steht im Neukunden-Magnet Weblog

Wieder mal ne super Geschichte, die der Besserwerberblog da ausgebuddelt hat. Die Agentur BBDO aus Stuttgart hat für die evangelische Kirchengemeinde Obertürkheim eine Kampagne konzipiert, die sich ungewöhnlicher Werbeplätze – nämlich Schaufenstern von Bäckereien – bedient:

Brot-Werbung für evangelische Kirche

Ziel der Aktion ist es, auf eine Themenreihe abendlicher Gottesdienste hinzuweisen, die sich alle um das beliebte Nahrungsmittel bzw. die Verteilung desselben drehen:

Während der Gottesdienste wird das Thema „Brot“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet: von den Brötchen, die wir verdienen, bis zum Brot, das den Armen fehlt. Begleitet wird die „Nachtschicht“ von musikalischen Gastauftritten wie von Sebastian Krumbiegel, dem Gründer der Popband „Die Prinzen“.

Was mir an dieser Idee besonders gut gefällt, fasse ich mal in drei Punkten zusammen:
- (hier beginnt jetzt das eine Ende, das andere Ende gibt es dort) -

  1. Die Aktion ist billig; im Sinne von “kostengünstig”. Gar nicht billig ist hingegen die Idee selbst. Wer mit wenigen hundert Euro solche Aufmerksamkeit erzeugt, hat vorher den Kopf eingeschaltet. Wieso jammern Kirchen immer, dass ihnen Geld für gutes Marketing fehlt? Die Alternative zu lieblos kopierten Zetteln auf farbigem Papier findet Ihr oben im Schaufenster.
  2. Die Aktion macht eine Kirche zum Stadtgespräch. Wann wurde über Eure Gemeinde zuletzt so häufig (positiv!) gesprochen? Mein Eindruck ist, dass es in vielen Städten gar nicht auffallen würde, wenn die eine oder andere Kirche ihre Türen schließen würde. “Suchet der Stadt bestes” bedeutet nicht, sich hinter dicken Mauern zu verstecken und auf frommen Wolken zu sitzen.
  3. Die Aktion erzeugt eine starke Vernetzung mit Unternehmen, Organisationen oder anderen Kirchen in der Stadt. Wo gibt es solche Kooperationen zwischen kirchlichen Einrichtungen und Gewerbe? Ich frage mich immer, ob Christen beim Eintritt in die Kirche ihr Business an der Garderobe abgeben (und andersrum…). Die Trennung zwischen dem frommen Sonntagsgesicht und dem “weltlichen Alltag” ist nicht nur künstlich, sondern auch unattraktiv für Außenstehende. Wer die Aufmerksamkeit auf sich ziehen will, muss dahin, wo die Menschen sind. Und die sind heutzutage nur noch selten in der Kirche…

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Die Umkehr des Klingelbeutel-Prinzips

Das ist doch mal eine tolle Marketing-Aktion: Die Watermark Community Churchübrigens: tolle Internetseite! – aus Dallas (Texas, USA) hat im Dezember 2005 insgesamt 30.000 $ an Besucher des Gottesdienstes verschenkt. Jeder Teilnehmer erhielt einen Umschlag mit unterschiedlichen Beträgen zwischen 5 und 1000 $. Einzige Bedingung: Die Empfänger sollten das Geld zur Ehre Gottes nutzen und die Nachricht von Jesus Christus verbreiten.

Pastor Todd Wagner beschrieb die Aktion als eine Möglichkeit, das Gleichnis von den Talenten (Mt. 25, 14-30) in die Tat umzusetzen:

Some of the money helped build a well in Africa. Some bought Christmas presents for the suffering and needy. Each attendee was entrusted with the responsibility to be a good steward of what they were given.

[via churchrelevance]

So eine Aktion erfordert neben dem nötigen Kleingeld in der Gemeindekasse natürlich Vertrauen zu den Gemeindegliedern, setzt dann aber ungeheure Energie frei. Was ich besonders spannend finde, sind die folgenden drei Punkte.

  1. Die Höhe des Geldbetrags in meinem Umschlag ist zunächst unbekannt. Ob ich fünf oder 1000 Dollar zur Verfügung habe, sehe ich erst, wenn ich den Umschlag öffne. So schenkt auch Gott verschiedene Gaben, egal ob ich ein großer Leiter, ein feuriger Evangelist oder ein Helfer im Reinigungsteam bin, – Gott schätzt mich als Person wert, nicht meine Leistung.
  2. Jeder Empfänger kann selbst entscheiden, was er mit seinem Geldbetrag zur Ehre Gottes tut. Es ist ein exzellenter Vergleich zu den Gaben, die Gott uns schenkt. Wir stehen selbst in der Verantwortung, diese Gaben nach unseren Vorlieben auszuleben. So kann ein Leiter sowohl die Kinderarbeit, als auch die Seniorengruppe koordinieren oder die Finanzen unter seine Fittiche nehmen.
  3. Die Verantwortung zur Verwendung des Geldes wird von wenigen (Gemeindeleitung) auf viele (alle Gemeindeglieder) übertragen: So kann sich die Wirkung multiplizieren. Außerdem identifiziert sich jeder mit der Aktion, weil er konkret sehen kann, was mit seinem Anteil erreicht wurde.

Natürlich hat die “Umkehr des Klingelbeutel-Prinzips” auch für positive Außenwerbung gesorgt. Wo gibt es schon eine Kirche, die nicht sammelt, sondern Geld verschenkt? Das war der Presse auf jeden Fall eine Nachricht wert. Weiterführen könnte die Gemeinde die Aktion z.B. durch die Einrichtung eines Weblogs, wo über einzelne Verwendungen des Geldes berichtet wird oder durch kurze Videoclips von Projekten, denen das Geld zu Gute kommt. So würde die Multiplikation sich noch weiter fortsetzen.

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Laute Nacht, heilige Nacht?

Kent Shaffer von churchrelevance hat verschiedene Videos und Fotos von Weihnachtsgottesdiensten 2007 mit “Wow-Effekt” aus dem Land der Megachurches veröffentlicht. Sieht wirklich spektakulär aus, auch wenn ich Weihnachten eher mit Besinnlichkeit, bekannten Weihnachtsliedern und Krippenspiel verbinde, als mit einer solchen Bühnenshow:


(Fellowship Church, Grapevine in Texas)

“Laute Nacht, heilige Nacht?” Ich finde, das widerspricht sich nicht unbedingt. Lest selbst (Lukas 2, 8-14):

In dieser Nacht bewachten draußen auf dem Feld einige Hirten ihre Herden. Plötzlich trat ein Engel Gottes zu ihnen, und Gottes Licht umstrahlte sie. Die Hirten erschraken sehr, aber der Engel sagte: »Fürchtet euch nicht! Ich verkünde euch eine Botschaft, die das ganze Volk mit großer Freude erfüllt: Heute ist für euch in der Stadt, in der schon David geboren wurde, der lang ersehnte Retter zur Welt gekommen. Es ist Christus, der Herr. Und daran werdet ihr ihn erkennen: Das Kind liegt, in Windeln gewickelt, in einer Futterkrippe!« Auf einmal waren sie von unzähligen Engeln umgeben, die Gott lobten: »Ehre sei Gott im Himmel! Denn er bringt der Welt Frieden und wendet sich den Menschen in Liebe zu.«

Ich kann mir vorstellen, dass der fröhliche Lobgesang “unzähliger Engel” (bei Luther heißt es “Heerscharen”) sicher ‘nen Mordsradau gemacht hat – im positiven Sinne… Die Nachricht von Jesu Geburt ist kein Geheimnis, braucht nicht geflüstert zu werden, sondern wird laut lobend verkündet. Auch wenn es meinem – ganz persönlichen – Empfinden in Sachen Weihnachtsstimmung nicht entspricht, finde ich es überwältigend (“wow”), wie sich manche Kirchen ins Zeug legen, wenn es um außergewöhnliche Programme und Veranstaltungen geht.

Etwas leiser, aber nicht weniger eindrucksvoll das Rahmenprogramm einer der bekanntesten Mega-Churches, der Willow Creek Community Church aus Chicago:

Warum schreibe ich das alles? Ich finde es fasznierend, wie einfach es durch das Internet und die Möglichkeiten des Web 2.0 (Video-Content veröffentlichen, Weblogs lesen und verlinken) geworden ist, über den Tellerrand zu schauen. Wie sonst hätte ich einen Eindruck vom Weihnachtsprogramm aus Chicago gewinnen können, wenn ich zu Weihnachten in Schweden Urlaub mache? Sicherlich ist es nur ein Video und ich war nicht live dabei, aber ich kann dennoch den Aufwand nachempfinden, ich kann mich berühren lassen vom Thema und der Musik, ich kann die Message hören und ich kann meine Meinung kundtun (Kommentare, na logo!). Bis wir irgendwann das Beamen erfinden, ist das doch ein guter Kompromiss, oder?

Und was kann man von Eurem Weihnachtsprogramm im Internet finden?

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Kirche 2.0

Immer mehr Menschen halten Kirche für nicht mehr aktuell. Ich bin Thomas Kilian, Leiter der Werbeagentur Thoxan in Ostwestfalen. Durch mein kirchliches Engagement weiß ich, wie wichtig es für eine Gemeinde ist, mit der Zeit zu gehen.

Thomas Kilian

Deshalb habe ich das iChurch-Projekt gestartet. Ich möchte Kirchen und Organisationen dabei helfen, die Möglichkeiten der Neuen Medien erfolgreich zu nutzen.

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