iChurch Icons (kostenlos) – Update

iChurch Iconset - Chistliche Icons

Wie versprochen hier nun das nächste Update unseres iChurch Iconsets.

Das Set beinhaltet momentan 28 verschiedene Icons im Format 16x16px. In der .ZIP-Datei sind alle Icons separat und mit transparentem Hintergrund als .GIF gespeichert. Zusätzlich liefern wir euch – wie beim letzten mal auch schon – noch die Photoshop-Datei mit falls ihr die Icons noch etwas anpassen wollte (Farbe, Schatten usw.)

Das Angebot bezüglich der Wunschicons gilt natürlich immer noch. Benutzt die Kommentarfunktion oder schreibt mit eine Mail (henning [punkt] franke [at] thoxan [punkt] com) wenn ihr noch gute Vorschläge habt. Das nächste Update kommt bestimmt 😉

Download: iChurch Iconset Version 2 (ZIP-Datei, enthält alle GIF Grafiken und die Photoshop-Datei)

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Kinder entdecken Kirche online

Dritter Teil meiner Blogserie “Kirchengemeinden ins Netz! 

Bereits im Neukunden-Magnet Weblog habe ich Anregungen für die inhaltliche und optische Gestaltung von Online-Angeboten für Kinder gegeben. Dies lässt sich natürlich auch auf das Thema Kirche und christlicher Glaube übertragen. Es bieten sich etliche Möglichkeiten, Kindern den Glauben und christliche Werte zeitgemäß näher zu bringen.

Die Neuen Medien üben einen großen Reiz auf Kinder aus. Insbesondere animierte und kindgerecht aufgemachte Angebote, die das spielerische Entdecken fordern und fördern, werden von Kindern gerne in Anspruch genommen. Die Mittel der Neuen Medien sind wie geschaffen, um Kinder bei der Erschließung des christlichen Glaubens zu unterstützen. Sie können dabei ihren eigenen Wegen und Interessen folgen und sich ein individuelles Bild schaffen.

Auf meinen Streifzügen durch das Internet bin ich auf das Angebot „Kirche entdecken“ gestoßen. Hier gelangen Kinder in einen begehbaren virtuellen Kirchenraum, begleitet von „Kira“, der Kirchenelster. Besonders ansprechend finde ich die spielerische Vermittlung des christlichen Glaubens. Hier werden beispielsweise biblische Geschichten, Lehrreiches über die christlichen Feiertage, Spiele, Bastelanleitungen und Informationen über andere Religionen in kindgerechter Form angeboten. Die Kirche und der christliche Glauben verlieren so ihren teilweise „angestaubten“ Touch und Kinder haben Spaß daran, sich mit Jesus Christus zu beschäftigen und ihn kennen zu lernen.

Besonders spannend wird das Angebot durch die interaktiven Möglichkeiten und kreativen Anregungen, die auch über das Medium Computer hinaus Anwendung finden. Bastelideen können im PDF-Format herunter geladen werden und im Kreis der Familie oder Freunde umgesetzt werden, ebenso die Spielideen oder Lieder.

So oder so ähnlich könnten Angebote für die Jüngsten innerhalb eines Online-Auftritts Eurer Gemeinde aussehen. Kinder können den Glauben so individuell für sich entdecken und werden zudem noch angeregt, sich darüber hinaus weiter zu informieren. Außerdem kann so auch ein fließender Übergang zur Nutzung Eurer anderen Online-Angebote stattfinden.

Wichtig erscheint mir in dem Zusammenhang einfach, dass allen Altersgruppen spannende und relevante Inhalte geboten werden. Die Erwartungen, Bedürfnisse und Probleme der Menschen unterscheiden sich und so vielfältig sollte auch das Angebot sein. Gerade mit den Neuen Medien bieten sich zahlreiche Gelegenheiten bei der Konzeption und Umsetzung. Nutzt das Internet und Web 2.0 um Eure Gemeinde zeitgemäß und zielgruppenorientiert zu präsentieren, ein reges Interesse dürfte Euch damit sicher sein.

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Christival nutzt Neue Medien richtig!

Christival 2008 in Bremen

Der heutige Artikel freut mich ganz besonders. Nachdem ich mich vor einigen Monaten über die Website des Christivals ausgelassen habe, ist eine Menge passiert. Schuld daran ist unter anderem Michael Geißler, 20 Jahre jung und mitverantwortlich für einen umfassenden Relaunch der Christival Website. Michael kommt ursprünglich aus Mittelfranken, hat im Frühjahr sein Abi gemacht und ist seit 1. August im Rahmen eines FSJ beim Christival e.V. in Marburg.

Michael hat mir verraten, dass er bei seiner Arbeit auch von meinem Artikel im iChurch-Blog profitiert hat, da er die Verantwortlichen etwas empfindsamer für das Thema Website gemacht hat und sich dadurch einige Ideen für die Website gut umsetzen ließen, was mich total freut. Im Email-Interview gibt er uns einen weiteren Einblick in die Hintergründe und Absichten, die hinter dem Redesign der Christival Homepage stehen.

Michael, erzähl doch zunächst noch ein wenig über Dich!

Mit zwölf Jahren habe ich mein erstes Exemplar der Bildbearbeitungssoftware Photoshop (damals noch Version 5.5) in die Finger bekommen und mich seitdem stets mit der Materie Webdesign befasst. Die letzten drei Jahre habe ich neben meiner Schulausbildung für eine Werbe- und Eventagentur und obendrein noch freiberuflich im Bereich Mediengestaltung gearbeitet. Neben meinem Mac und meiner DSLR gehören Badehose, Schwimmbrille und das Trikot des 1. FC Nürnberg zu meinen besten Freunden. Noch weiß ich nicht ganz genau, was ich nach meinem Jahr beim Christival machen werde; am liebsten würde ich ein duales Studium beginnen, aber leider ist das in der Medien- und Werbebranche noch sehr unüblich.

Was genau ist das Christival?

Das Christival ist einer der größten Jugendkongresse Europas und wird inzwischen zum fünften Mal ausgetragen. Nach Essen (1976), Nürnberg (1988), Dresden (1996) und Kassel (2002) erwarten wir vom 30.04. bist zum 04.05.2008 über 20.000 junge Christen in Bremen. Die Teilnehmer können sich ihr eigenes Programm weitestgehend selbst zusammenstellen, bei 16 Bibelarbeiten am Morgen, 250 Seminaren, Foren und Workshops am Nachmittag, 11 Festivals am Abend und unzähligen Angeboten im Nachtprogramm sollte sich für jeden Geschmack etwas finden. Nebenbei wird es das ganze Christival über Angebote im sportlichen, im missionarischen und im seelsorgerlichen Bereich geben und an drei Abenden werden alle Teilnehmer zu einer zentralen Veranstaltung zusammenkommen.

Dieses Mal wird das Christival unter dem Motto „Jesus bewegt“ stehen und zentrale Inhaltspunkte der Verkündigungen werden die „Ich bin“-Worte Jesu sein. Finanziert wird das Christival hauptsächlich durch die Teilnehmerbeiträge und durch Spenden, organisiert von einem Vorstand, 24 Arbeitskreisen und einer Geschäftsstelle mit meist ehrenamtlich engagierten Christen aus allen Glaubensrichtungen.

Ihr habt pünktlich zur Preview-Veranstaltung Eure neue Website relauncht. Was war Euch dabei besonders wichtig?

Bei der Konzeption der neuen Website wurde uns eine der schönsten Eigenschaften des Christivals zum Verhängnis: Als Kongress junger Christen bringt das Christival Menschen aus allen erdenklichen Gesellschaftsschichten zusammen. Das heißt aber im Umkehrschluss, dass jede erdenkliche Usergruppe unsere Website besuchen wird. Der medienkompetente Jugendliche, der morgens vor der Kaffemaschine erst den Bildschirm einschaltet, wird unser Angebot genauso besuchen wie die besorgte Mutter, die sich ein Urteil darüber bilden möchte, ob sie ihr Kind mit der Jugendgruppe nach Bremen schicken kann. Da die Anmeldung zum Christival dieses Mal ausschließlich über das Web möglich ist, wird jeder der Teilnehmer mindestens einmal auf christival.de landen, ganz egal wie häufig er im Internet unterwegs ist und wie geübt er im Umgang mit dem Medium Web ist.

Die Kunst bestand also darin, ein jugendgerechtes, modernes Erscheinungsbild ins Web zu transportieren, dabei aber eine sehr hohe, intuitive Usability zu erzielen. Gleichzeitig wollen wir natürlich mit der Zeit gehen und der Usergruppe, die das Web 2.0 lebt, auch Raum und Angebote bieten. Das durfte aber nicht zu Lasten der Bedienfreundlichkeit der Website, also zum Nachteil derer User, die nicht gewandt im Umgang mit dem Web sind geschehen.

Und zu guter Letzt mussten wir sehr sorgfältig sondieren, was sinnvoll ist. Ich hätte gerne eine Community aufgebaut, den social networking Aspekt genutzt. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass das Christival eigentlich ein fünftägiges Event ist und es ab Mitte 2008 dann durchaus wieder 6 Jahre dauern kann, bis ein neues Christival ansteht. Es wäre fast unverantwortlich, eine Community zu bauen, von der man von Beginn an weiß, dass man sie ab Mitte 2008 nicht mehr tragen kann.

Meine Vorwürfe, das Christival nutze die Neuen Medien nur halbherzig, muss ich erfreulicherweise zurücknehmen. Was sind in Deinen Augen die wesentlichen Verbesserungen in Richtung Web 2.0?

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www – meine Gemeinde – de

Zweiter Teil meiner Blogserie „Kirchengemeinden ins Netz!

Blogserie: Kirchengemeinden ins Netz!

Wenn Ihr auf die Einzigartigkeit Eurer Gemeinde aufmerksam machen möchtet und auch andere Menschen für Gemeindearbeit und Glauben interessieren wollt, dann „vernetzt“ sie doch einfach im Internet. Dort habt Ihr unzählige Möglichkeiten, die Mitarbeiter und auch Institutionen online zu präsentieren, außerdem werden dadurch die Kommunikation und Zusammenarbeit der Mitarbeiter erleichtert. Das schafft Vertrauen und stärkt die Beziehung zwischen den Menschen.

Wie wäre es etwa mit einem virtuellen Spaziergang durch Eure Gemeinde? Oder lasst die Mitarbeiter ein paar Sätze zur eigenen Person in einem Videocast sprechen, um sich so der Gemeinschaft vorzustellen? Besonders spannend ist ein solches Angebot für Zugezogene oder Fremde, die sich anfangs oftmals fremd und orientierungslos fühlen. Gemeindearbeit im Netz kann zwar die Arbeit vor Ort nicht ersetzen, aber beides kann sich sinnvoll ergänzen, wenn man den Schritt wagt.

Denkt nur mal daran, welche Chancen vergeben werden, wenn Ihr Euch den Neuen Medien verschließt. Gemeindemitgliedern können Informationen zur Verfügung gestellt werden, an die sie sonst vielleicht nur mit Mühen gelangen würden. Bietet diese Informationen doch einfach kostengünstig, aktuell und unkompliziert im Internet an. Arbeitsmaterialien für die nächste Jugendveranstaltung oder notwendige Vorlagen sind einfach und schnell zugänglich zu machen. Für die Gemeindearbeit, Kirchenfeste, Gottesdienste oder ähnliches ergeben sich durch den interaktiven Austausch im Netz möglicherweise auch neue Ideen für deren Aufbau und Gestaltung. Interessierte Mitmenschen erhalten so eine weitere Möglichkeit aktiv am Gemeindeleben teilzuhaben und nicht nur passiv dabei zu sein. Sie fühlen sich dadurch anerkannt und zugehörig und scheuen dann auch nicht davor zurück, Eigeninitiative zu zeigen.

Die stetig wachsende Zahl der Online-Nutzer deutet darauf hin, dass beispielsweise der monatlich erscheinende Gemeindebrief durchaus auch im Netz gelesen würde. Neben dem Service sind damit auch geringere Kosten verbunden. Eine weitere Idee wäre die Einrichtung einer Börse für ehrenamtliche Tätigkeiten. Jeder hatte doch sicherlich schon mal den Gedanken seine Zeit sinnvoll nutzen zu wollen, doch in dem Moment wollte der rettende Gedanke einfach nicht kommen:

  • Wo kann ich mich sinnvoll einbringen?
  • Wie fange ich das an?
  • Wen kann ich fragen?

Auf diese Weise können sich Kooperationen innerhalb der Gemeinde ergeben, die sonst nie zustande gekommen wären.

Diese Liste ließe sich beliebig erweitern. In den noch folgenden drei Beiträgen gebe ich weitere Anregungen, wie attraktive Angebote für verschiedene Zielgruppen in Eurer Glaubensgemeinschaft aussehen können.

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Kostenlose Onlinehelfer für Webseiten

 Kostenlose Onlinehelfer für Webseiten

Vielen Gemeinden stehen nicht die entsprechenden Mittel zur Verfügung um sich einen professionellen Internetauftritt leisten zu können, bzw. werden Gelder eher in andere Bereiche investiert. Aus diesem Grund begegnen einem beim Aufrufen einer Gemeindeseite leider noch zu oft durcheinander gewürfelte Farben, blinkende kleine Bildchen, pixelig freigestellte oder bearbeitete Fotos – alles Dinge, die sich vermeiden lassen.

Das ganze soll kein Aufruf dazu werden, deswegen viel Geld in eine Internseite zu investieren – wenn nur wenige Mittel zur Verfügung stehen oder andere Dinge Vorrang haben, dann ist das eben so. Deshalb möchte ich hier eine Liste von kostenlosen Tools zusammenstellen, die bei der Erstellung einer Internetseite sehr hilfreich sein können, gerade wenn dieses Gebiet eher Neuland ist:

  1. Die richtigen Farben
    Die richtige Farbwahl ist mit das wichtigste Kriterium bei der Erstellung einer Webseite. Die Farbwahl prägt später den gesamten Internetauftritt. Ein harmonierendes Farbschema zu finden ist nicht immer einfach – deshalb gibt es Online-Tools wie z. B. ColorBlender, die eine gute Entscheidungshilfe sein können. Einfach eine entsprechende Ausgangsfarbe wählen und die passenden Farbwerte angezeigt bekommen – oft sogar mit Layoutvorschlag. Ähnliche Anbieter sind z. B. ColorMixers oder ColorMatch5K.Bevor wir das Thema Farbe jetzt abschließen, noch ein letzter Tipp: Um Verläufe in beliebiger Farbe oder Größe zu erstellen bietet sich der Gradient Image Maker prima an.
  2. Bildgrößen anpassen
    Bilder liegen nur selten in der richtigen Größe vor. Natürlich könnte man auf die Idee kommen, die Bilder trotzdem, so wie sie sind, auf eine Webseite zu packen und mit Hilfe der Breiten- und Höhenangabe in HTML zu „quetschen“. Das funktioniert zwar, ist aber eine sehr unschöne Variante. Die Bilder sind verzerrt und pixelig und die Dateigröße ändert sich dadurch noch lange nicht. Wie löst man das Problem am besten ohne Zugang zu einer vernünftigen Bildbearbeitungssoftware? Genau – auch das geht online – und kostenlos. Anbieter sind unter anderem:
    Resizr, PicResize oder ShrinkPictures
  3. Icons
    Icons werten jedes Layout extrem auf und können auf jeder Webseite eingesetzt werden. Als Ersatz für Aufzählungszeichen, um bestimmte Dinge hervorzuheben oder einfach nur um die Seite optisch ansprechender zu gestalten. Neben dem (noch kleinen) iChurch Iconset gibt es natürlich noch andere sehenswerte Sets die ich euch nicht vorenthalten möchte:
    YellowIcon Crystal Set, AIRE Icon Pack und The City Icons

Ich denke das allein durch das berücksichtigen dieser drei einfachen Punkte (besonders 1 und 2) viele Webseiten wesentlich anders aussehen könnten. Selbst wenn man nicht der größte Fan von Icons oder aufwendigen Layouts ist – eine schöne Farbwahl und sauber zugeschnittene / angepasste Bilder lassen eine Seite direkt ganz anders wirken.

Wenn ihr noch Links zu anderen guten Onlinetools habt oder sonstige Vorschläge was das Thema angeht, schreibt einfach in die Kommentare.

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Leere Kirchenbänke und die Suchroboter

Viele Kirchen beklagen heutzutage großen Mitgliederschwund. „Schäfchenklau“ und Herdentrieb in Richtung Ost-Asiatischer Spiritualität werden landauf, landab heiß diskutiert. Die Kirchenbänke bleiben leer oder sind zumindest nur an hohen Feiertagen gut gefüllt. Missionarische Bemühungen in Form von Vortrags-Evangelisationen, Straßenaktionen, christlichen Events oder Bibelkursen sind nur einige der möglichen Wege, um Menschen für den Glauben zu begeistern. Im Internet gibt es darüber hinaus noch einen weiteren Missionsansatz Vertriebsweg, der in meinen Augen viel zu wenig genutzt wird.

Stichwort: „Suchmaschinen-Optimierung“

Suchroboter

In meinen Augen sind die kleinen Suchroboter hervorragende Vertriebsmitarbeiter. Sie durchforsten ohne Murren und Knurren jede Website dieser Welt und stören sich weder an der Optik, noch am Thema; – selbst virtuelle Kirchenbänke scheuen sie nicht und erledigen treu und gewissenhaft ihre Arbeit: Nämlich die Inhalte der Website zu erfassen und an den großen Suchmaschinen-Bruder zu melden. Dort wiederum können die Inhalte dann von Menschen gesucht und letztlich auch gefunden werden.

Aber trotz ihrer Neutralität, müssen einige Voraussetzungen beachtet werden, damit sich die Suchroboter auf einer Website so richtig wohlfühlen:

  1. Offenheit der Website: Eine verschlagene Bretterbude wirkt nicht besonders einladend. Es gibt Techniken, die Suchrobotern den Besuch der Website verwehren oder ermöglichen. Ein „Hereinspaziert“ wirkt manchmal schon wunder.
  2. Größe der Website: Je mehr Zimmer die virtuelle Kirche hat, umso mehr gibt es zu erkunden. Da fühlen sich die Bots pudelwohl.
  3. Interne Vernetzung der Website: Je mehr Türen die Zimmer haben, umso mehr Wege können die Suchroboter durch die virtuelle Kirchengemeinde finden. Endlose Flure und Labyrinthe sind bei Bots nicht gerade beliebt. Wer immer nur hin- und hergehen kann, verliert schnell die Lust.
  4. Aussagekräftige Seitentitel: Ich weiß gerne, welches das Damen- und welches das Herren-Klo ist. Zeig Deinen Suchrobotern, was sie erwarten können.
  5. Aussagekräftige URL (Seitenadresse): Wer hat schon Lust, die Seite „page_id=?34&config_mode(889)+*++#ä’Ää*“ zu besuchen? Da fürchten sich selbst die Bots im Dunkeln…
  6. Inhalte: Ein Wohnzimmer ohne Sofa oder ein Büro ohne Schreibtisch machen auf Suchroboter keinen guten Eindruck. „Content is King“ – auf die Inhalte kommt es an. Lass Deine Bots sich mal so richtig sattfuttern an guten Texten, Schlagworten und Informationen.

Diese Liste ist sicher noch längst nicht vollständig, aber sie zeigt, dass es bei der Vorbereitung einer Website für Suchroboter gar nicht so anders läuft, als im wirklichen Leben. Wer sich dieser emsigen Vertriebsmitarbeiter bedienen möchte, muss Zeit, Geduld und Liebe in die Pflege seiner virtuellen Kirchenbänke stecken. Dann kommen die Menschen ganz von allein.

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Blogserie: Kirchengemeinden ins Netz!

Bevor ich ins Thema einsteige, stelle ich mich kurz vor: Mein Name ist Natalie Zwiefka und ich absolviere ein vierwöchiges Praktikum in der Agentur Thoxan. Ich habe Medienpädagogik studiert und interessiere mich für alles, was mit dem Internet zu tun hat. Im Neukunden-Magnet Weblog gebe ich in einer anderen Blogserie bereits Tipps zur Nutzungsfreundlichkeit von Internet-Seiten. Um hier nun Ideen und Vorteile eines Internet-Auftritts für Glaubensgemeinschaften vorstellen zu können, musste ich mich (aufgrund meines nicht-kirchlichen Backrounds) erst einmal gründlich in die Materie einarbeiten. Ich lasse Euch nun an meinen Erkenntnissen teilhaben und hoffe, Ihr könnt etwas davon mitnehmen.

Blogserie: Kirchengemeinden ins Netz!

In Zeiten, in denen nahezu alle Altersgruppen im Internet unterwegs sind und von den zahlreichen Möglichkeiten Gebrauch machen, sollte sich auch die Kirche dieses neue Medium nutzen. Durch die Vielfalt von Anwendungsmöglichkeiten im Cyberspace ergeben sich zusätzliche und vor allem auch kostengünstige Serviceleistungen. Nicht zu vergessen der Imagegewinn und der moderne Touch Eurer Gemeinde, wenn Sie nun weltweit online zu erreichen sind. Mit einem Eintrag in (christliche) Suchmaschinen kann der Online-Auftritt dann auch von einer Vielzahl interessierter Internet-Nutzer gefunden werden.

Im Wesentlichen ergeben sich 3 Aspekte, wenn Ihr mit Eurer Gemeinde online geht:

  • Vorstellung von Gemeinde und Mitarbeitern und Bereitstellung allgemeiner Informationen zum Thema Kirche und Glauben
  • Erleichterung interner Arbeiten der Kirche(ngemeinde)
  • Kommunikation und Interaktion der Nutzer des Angebotes untereinander und mit der Kirche

Die Kirche beschäftigt sich vor allem mit der Beantwortung von Glaubens- und Lebensfragen der Menschen. Die „virtuelle Kirche“ kann zu den Menschen gelangen, die eher schwierig erreicht werden (können), beispielsweise aufgrund von Krankheit, Unsicherheit oder auch Zeitmangel. Überzeugt doch die Menschen davon, dass Kirche auch modern sein kann, ohne dass ihre Arbeit dadurch an Qualität verliert.

Denn: Gott ist nicht nur in der Kirche anzutreffen, sondern überall dort wo sich Menschen mit ihren individuellen Wünschen und Bedürfnissen aufhalten. Und in Zeiten zunehmender Verbreitung der Neuen Medien besteht eben auch dort Bedarf und Potential, was nicht ignoriert werden sollte. Die Nutzung der kommunikativen Möglichkeiten des Internets befördert dabei den Dialog mit und unter den Menschen.

Im Grunde solltet Ihr Euch nicht fragen, ob sich ein Online-Auftritt lohnt, sondern eher wie er am effektivsten umgesetzt werden kann. In dieser Blogserie möchte ich die Vorteile für die Gemeindemitglieder und auch die Gemeindearbeit aufzeigen. Die Kategorien sollen dabei nicht als feststehend verstanden werden, sondern lediglich der Veranschaulichung dienen. Denn schließlich seid Ihr Eurer Gemeinde am Nächsten und kennt deren Bedürfnisse.

Hier eine Übersicht über die geplanten Beiträge:

  • www – meine Gemeinde – de
  • Kinder entdecken die Kirche online
  • Generation @ betet online
  • Frauen und Männer in der virtuellen Kirche

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Ich will leben!

Ichwillleben.eu 

Mit der Online-Community „ichwillleben.eu“ geht das christliche Medienzentrum „Stimme der Hoffnung“ einen großen Schritt in Richtung Web 2.0. Grund genug, diese Plattform und den Mann hinter den Kulissen, Klaus Popa, im iChurch-Weblog vorzustellen. 

Klaus PopaKlaus, bitte stell Dich zunächst kurz vor!

Seitdem ich ein kleiner Junge war, wollte ich entweder Künstler oder Prediger werden. Nach dem Abitur habe ich in München Grafik- und Kommunikations-Design studiert und dort als Designer gearbeitet. Danach habe ich in Österreich, England und Holland Theologie studiert. Ergänzend habe ich eine Ausbildung in Christlicher Seelsorge und Beratung gemacht. Nach dem Theologie-Studium habe ich in der Kirchengemeinde Marienhöhe in Darmstadt und bei der Stimme der Hoffnung, dem Medienzentrum der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten, das einjährige Predigerpraktikum gemacht. Momentan bin ich beim Medienzentrum verantwortlich für den Bereich Mission und Neue Medien. Ich entwickle Konzepte zur Nutzung des Internets für Evangelisation. Persönlich interessiere ich mich für Geschichte, Kunst und Design, Architektur, Theologie und Philosophie. Ich liebe den Süden, den Sommer, das Meer, Italien und italienisches Essen. Vor allem aber möchte ich Menschen für ein Leben, wie Gott es für jeden von uns gemeint hat, begeistern.

Ichwilleben.eu ist ja ein Projekt der „Stimme der Hoffnung“, einem christlichen Medienzentrum. Beschreib doch mal kurz, was hinter dieser Idee steckt!

Ichwillleben.eu drückt zunächst einmal eine Überzeugung und eine zutiefst menschliche Sehnsucht aus. Eine Sehnsucht die keine Unterschiede macht. Jeder Mensch will leben. Unabhängig von Alter, Geschlecht, Kultur, Religion und Zeit. Wir alle wollen leben – deswegen unser Name. Ganz praktisch ist ichwillleben.eu eine Community, eine Ansammlung junger Menschen, die ihr Leben als eine Reise betrachten. Wir wissen, dass wir Teil einer Geschichte sind, Gottes Geschichte mit dem Menschen, ja mit jedem einzelnen von uns. Diese Geschichte, die vor langer Zeit ihren Anfang nahm, gilt es zu entdecken, zu leben und zu begreifen. Das Annehmen dieser Geschichte erhebt jeden einzelnen Menschen aus einer sinnlosen, unpersönlichen Zufälligkeit in ein sinnvolles und bedeutendes Leben hinein. Deswegen erzählen wir von dieser Geschichte und auch von unserer eigenen Reise, unseren guten und schlechten Erfahrungen, unserem persönlichen Glauben und unserem Alltag. Wir sind davon überzeugt, dass wenn sich viele einzelne Wege kreuzen, und wir gemeinsam die Reise antreten, dann stehen uns große Abenteuer bevor. Darauf freuen wir uns.

Welche Features bietet Euer Portal und wie unterscheidet es sich von anderen Communities?

Ich weiß nicht, ob wir uns von den anderen Communities unterscheiden, ich kenne sie auch nicht alle. Entscheidend ist uns nicht so sehr, ob wir uns unterscheiden. Wir wollen auch nicht mir den großen Communities konkurrieren. Das könnten wir auch nicht, dafür fehlen uns die Mittel. Sondern uns ist wichtig, dass wir eine Plattform aufbauen, die unserer Community alle notwendigen Tools zur Verfügung stellt, um erstens die Geschichte Gottes mit dem Menschen zu entdecken und zweitens über ihre eigene Reise zu erzählen. Das ehrliche, schonungslose und existentielle Erleben, Besprechen und Teilen der Wirklichkeit, das interessiert uns. Das soll durch Gespräche, Texte, Bildern, Videos, Animationen, Sounds und vielfältigen Aktionen und Events usw. geschehen. Wenn wir dieses Ziel erreichen, dann werden wir dankbar und zufrieden sein.
Im Bereich „das Leben“ haben wir mit der gemeinsam Reise in die uns fremde und unbekannte Welt, in die Zeit des Anfangs, begonnen. Dort können die User sich Videos anschauen und kommentieren. Vor allem können die in einem wiki-Bibel-Kommentar über die Texte diskutieren.
Im Bereich „mein Leben“ können sie die persönlichen Erfahrungen und Gedanken anderer User lesen und ihre eigenen veröffentlichen. Sie können Gebetsanliegen zuschicken. Und sie können über ihre Sorgen sprechen. Ihnen wird zugehört und sie können in ihrer Not Rat und Hilfe erhalten. 

„Kirche geht Web 2.0“ – bei Ichwilleben.eu spürt man das! Welche Vorteile bietet das Mitmach-Netz für die Kirche?

Im Kern des christlichen Glaubens stehen Beziehungen – die Beziehung zwischen Mensch und Gott und die Beziehung zwischen Mensch und Mitmensch. Das Internet der Anfangszeit war aufgrund vielerlei Faktoren hauptsächlich ein Informationsmedium. Der User hatte die Möglichkeit, sich die vielfältigsten Informationen zu jeder von ihm gewünschten Zeit zu besorgen. Auch Kirchengemeinden haben sich durch eigene Websites im Internet vorgestellt, über Veranstaltungen und Programme informiert und es für Mitglieder als auch für am Glauben interessierte Menschen leichter gemacht, ihre Mitarbeiter zu erreichen. Das war ein riesen Fortschritt. Dennoch blieb es oft bei einer Oneway-Kommunikation d.h. man kommunizierte nur in eine Richtung – vom Betreiber der Webseite zum User und nicht umgekehrt.
Das Web 2.0 ermöglicht einen Austausch in beiden Richtungen. Nicht nur der Betreiber der Website, z.B. eine Kirchengemeinde, informiert, sondern auch der User hat eine Stimme. Und von dieser Stimme macht er Gebrauch. Er kommentiert die Inhalte einer Webseite. Er schafft selbst Inhalte – hier denke ich an das viel gebrauchte Wort „user generated content“. Er bringt sich ein. Somit werden beide Kommunikationspartner sichtbar, sie begegnen sich als Gegenüber. Es kommt zum Austausch. Beziehungen werden aufgebaut. Dadurch entsteht Community. Das Ziel des Christentums ist nicht die Weitervermittlung von Informationen, sondern das Ermöglichen von Beziehungen. Beziehungen sind Ziel des Lebens. Das Web 2.0 fördert Beziehungen, deswegen ist diese Entwicklung so wertvoll.

Was sind zur Zeit Eure Herausforderungen?

Unsere Vision für die ichwillleben-Community ist größer, als unsere momentanen Möglichkeiten sie umzusetzen. Unser kleines Team steckt voller Ideen und Konzepte. Jeder im Team ist begeistert vom Gedanken an der Entstehung einer Community zu arbeiten, die sich ehrlich, schonungslos und existentiell mit dem Leben auseinandersetzt und dies auch zum Ausdruck bringt. Deswegen werden wir alles in unsere Macht Stehende tun, dass unsere Vision Wirklichkeit wird. Die größte Herausforderung ist jedoch die Zeit. Es geht uns zu langsam. Die Kapazitäten unseres kleinen Teams sind leider begrenzt. Wie gern hätten wir noch mehr Stunden am Tag zur Verfügung. Wenn wir jedoch mehr Mitarbeiter und mehr finanzielle Mittel hätten, dann könnten wir schneller sein. Zur Zeit arbeiten wir mit einem ganz geringen Budget. Eigentlich versuchen wir, ohne Steine eine Kathedrale zu bauen. Dennoch glauben wir daran, dass es möglich ist.
Wenn man kein Geld hat, um sich das für den Bau notwendige Material zu kaufen, dann braucht man Menschen. Wenn viele Menschen einen Stein bringen, dann können wir die Kathedrale bauen. Deswegen brauchen wir Mitarbeiter in den verschiedensten Bereichen, z.B. Wortredaktion, Bildredaktion, Marketing, Programmierung. Die Motivation unserer Mitarbeiter ist nicht das Geld, sondern das Wissen darum, dass die „Kathedrale“, d.h. die Community an der wir bauen, ein Ort der Begegnung und der Anbetung sein wird. Und unser Team wächst. In den verschiedenen Bereichen kommen neue Mitarbeiter hinzu, die sich von unserer Vision anstecken lassen. Dafür sind wir sehr dankbar.

Was habt Ihr für die Zukunft an Funktionen noch geplant?

Für den Bereich „das Leben“ planen wir den Ausbau der Reihe „die Geschichte“. Die Episode „der Anfang“ fertig gestellt und die anderen Episoden werden folgen. Außerdem wollen wir das Themenfeld „Glaube und Wissen“ angehen und aufbauen.
Für den Bereich „mein Leben“  planen wir Foto-, Video-, Audio-Upload, einfache Kommentar-Möglichkeiten der einzelnen Beiträge, Foren und Social-Network Funktionen. Die User können ihre  persönlichen Geschichte und Erlebnisse vielfältig und einfach mit anderen teilen.
Mit dem Bereich „Leben jetzt“ wollen wir recht bald online gehen. Dort werden ganz praktische Themen aus unserem Leben hier und jetzt angesprochen, Themen, die junge Menschen interessieren. In diesem Bereich wird es Blogs von interessanten Menschen geben, die ihren persönlichen Glauben und ihre Erfahrungen mit der Community teilen. Auf diesen Teil freue ich mich sehr, denn ich bin überzeugt, dass Glaube in einer persönlich mitgeteilten Form sehr viel Kraft entfaltet. Auch der Aspekt des Community-Service wird beachtet werden. Wir wollen nicht nur uns selbst im Blick haben, sondern auch unsere Umwelt.

Noch ein Wort zum Schluss?

Manchmal sitzen wir als Team zusammen und wir fragen uns wie wir das alles schaffen werden. Aber dann denken wir darüber nach, warum wir uns für dieses Projekt entschieden haben. Wir wissen, dass es gut ist, wenn der Mensch Gott
begegnet. Es entsteht Leben. Wir haben es selbst erlebt. Es ist gut, wenn Menschen einander begegnen. Es entsteht Sinn. Wir haben es selbst erlebt. Deswegen bringen wir uns in diesem Projekt ein. Wenn du dich unserer Reise anschließen möchtest, dann komm auf uns zu!

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Marketing demütigt

Der sechste und letzte Teil der Marketing-Serie auf Basis des Chancen-Artikels von Simon de Vries steht an. Ich werde fast ein wenig wehmütig, dass diese Serie nun vorbei geht und ich hoffe, dass ich einige Aspekte aufzeigen konnte, wieso auch die Kirche Marketing nötig hat und welche Beziehungen es zwischen Marketing und Web 2.0 im kirchlichen Bereich gibt. Heute nun steht die Demut auf dem Programm, ein schwieriges, aber zugleich ganz wichtiges Thema. Zunächst Simons Abschnitt:

Letztlich macht Marketing uns selbst bewusst, dass gegenwärtige Formen von Kirche nicht für die Ewigkeit sind. Die Kirche Jesu Christi ist nicht ersetzbar, aber die Volkskirche als Unternehmen ist es. Als Volkskirche sind wir eine Erscheinungsform von Kirche in einer bestimmten Zeit unter bestimmten Umständen mit all den guten und schlechten Aspekten, die das mit sich bringt.

Ich möchte in meiner Betrachtung nicht auf den Aspekt der Volkskirche eingehen. Ich engagiere mich selbst in einer modernen Freikirche und kenne mich mit den Sorgen und Nöten der Landeskirchen nicht gut genug aus, um mir da ein Urteil zu erlauben. Was mir aber aus dem Zitat wichtig ist, kommt im Teilsatz „dass gegenwärtige Formen von Kirche nicht für die Ewigkeit sind“ zum Tragen – und das bezieht sich auf alle Ausprägungen christlicher Kirchen. Ich bin davon überzeugt, dass Marketing immer wieder die Neu-Ausrichtung („Fokussierung“) auf die eigenen Werte, Verhaltensweisen und letztlich auch auf Formen beinhaltet. Menschen verändern sich. In Bezug auf Internet und Web 2.0 wieder drei Gedanken dazu:

  1. In meinen Augen ist das Internet nicht nur eine Modeerscheinung, sondern es hat in nicht einmal zehn Jahren unseren Alltag so radikal verändert, vereinfach, verschlimmbessert, verschoben, verwirrt oder ver______ (setz hier einfach ein Wort Deiner Wahl ein!), so dass es aus dem Leben nicht mehr wegzudenken ist. Davor kann sich die Kirche einfach nicht verschließen. Die Menschen werden mit ihren Füßen entscheiden, wie sie auf Kirche reagieren, die das Internet ignoriert.
  2. Web 2.0, Podcasts, Videocast, Weblogs, User-generated-Dingsbums. Schlagworte hin oder her. Zur Zeit sind das die angesagten Trends. Aber in meinen Augen auch nur „zur Zeit“. Ich weiß nicht, was Web 3.0, Web 4.0 oder Web 27.0 uns in Zukunft noch bringen. Der Slogan für iChurch kann sich ändern. „Kirche geht Web 27.0“ – meinetwegen. Hier beginnt die Demut. Mich selbst nicht so wichtig nehmen. Veränderung zulassen. Zöpfe abschneiden, wenn sie sich starr vor Schmutz nicht mehr kämmen lassen. Auf die Kirche bezogen bedeutet das: Trends erkennen, nicht um der Trends willen, sondern um der Menschen willen, die sie erreichen will.
  3. Demut im Web 2.0 hat aber nicht nur mit Menschen zu tun. Veränderung ist nicht nur ein Thema im Sinne des „sich besser Verkaufens“. Demut bedeutet für mich in diesem Zusammenhang auch, dass jeder Einsatz im Internet zur Ehre Gottes geschieht. Professionelle Internetseiten sind nicht dazu da, um zu zeigen, was wir für tolle Hechte sind. Mein Haus, mein Auto, mein Weblog… Wer hat das schickste Layout und wer kennt beim Barcamp die meisten christlichen Blogger? – Alles vollkommen unwichtig! Demut beginnt da, wo der eigene Stolz auf die Leistung nachlässt. In diesem Sinne: Bloggt, was das Zeug hält, aber vergesst nicht, für wen Ihr bloggt.

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Marketing erleichtert Arbeit für Gott

Im fünften Teil der Marketing-Serie auf Basis des Chancen-Artikels von Simon de Vries zeige ich, welche kirchliches Marketing nicht nur in Hinblick auf Internet und Web 2.o bietet, wenn es um die Arbeit für das Reich Gottes geht. Zunächst wieder als Zitat der Abschnitt aus Simons Artikel:

Der Schritt der Prozessorientierung hilft bei der Optimierung aller Abläufe. Intendiert ist eine Beschleunigung der Prozesse und gelungene Zusammenarbeit an Schnittstellen und wer wollte behaupten, dass Kirche davon nicht ein wenig mehr gebrauchen könnte. Wenn Energien, Zeit und Geld an bestimmten Stellen gespart werden können, dann kann dies nur dem Reich Gottes dienen. Nur ein Beispiel wäre der Bereich der Diakonie und die Frage, wie Kirche effektiv und unbürokratisch zum Nächsten werden kann, wenn andere Institutionen versagen.

Im Grunde beschreibt Simon hier einen positiven „Nebeneffekt“ von Marketing: Das sich beschäftigen mit den Kernfragen (Wer bin ich? Wen will ich erreichen? Wie will ich erreichen?) führt zwangsläufig immer zu einer gesunden Analyse von Strukturen, Abläufen und Prozessen. Wer über Marketing nachdenkt, denkt immer auch über Optimierung nach. Bezogen auf Internet und Web 2.0 möchte ich wieder drei Faktoren ableiten:

  1. Web 2.0 vernetzt Menschen. Wo früher passive Konsumentenhaltung (wieso erinnert mich das so sehr an „typische“ Gottesdienste?) herrschte, beginnt jetzt der aktive Austausch, das sich Annähern. Und – was mich besonders freut – nicht nur zwischen Christen, sondern mit allen Menschen. Im (anonymen) Internet kann jeder die Schwelle zur Kirche übertreten, ohne schief angeschaut zu werden oder gekuschelt zu werden.
  2. Neue Funktionen im Internet bauen Bürokratie ab. Informationen stehen rund um die Uhr für jeden zur Verfügung, Kontakt kann über Formulare, Wikis oder Weblogs von jedem auch außerhalb von Sprechzeiten im Gemeindebüro aufgenommen werden. Auch in diesem Bereich sinkt die „formale Schwelle“ auf ein Minimum und Kirche wird attraktiv durch Bürokratie-Verlust.
  3. Die Geschwindigkeit für Routine-Aufgaben erhöht sich. Die Zeit zum Erstellen und Verteilen eines gedruckten Gemeindebriefs könnte gespart und für Arbeit mit Jugendlichen eingesetzt werden, wenn die Informationen per Email-Newsletter verschickt oder auf der Website zentral veröffentlicht werden. Fotos vom letzten Gemeindefest müssen nicht für alle auf CD gebrannt werden, sondern können bei Flickr oder einer eigenen Bildergalerie zum Download angeboten werden. Vor allem: Diese Aufgaben können auch (in meinen Augen sogar viel besser!) von Laien-Gliedern wahrgenommen werden, so dass Pastoren, Seelsorger, Diakone und andere Vollzeit’ler ihren eigentlichen Aufgaben nachgehen können, in denen sie echte Stärken besitzen.

Im sechsten und letzten Teil schreibe ich über das Thema “Marketing demütigt”. Bis dahin freue ich mich, von Euch zu lesen!

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Kirche 2.0

Immer mehr Menschen halten Kirche für nicht mehr aktuell. Ich bin Thomas Kilian, Leiter der Werbeagentur Thoxan in Ostwestfalen. Durch mein kirchliches Engagement weiß ich, wie wichtig es für eine Gemeinde ist, mit der Zeit zu gehen.

Thomas Kilian

Deshalb habe ich das iChurch-Projekt gestartet. Ich möchte Kirchen und Organisationen dabei helfen, die Möglichkeiten der Neuen Medien erfolgreich zu nutzen.

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iChurch - Kirche geht Web 2.0

"Kirche geht Web 2.0" - mit iChurch ist es möglich! Immer mehr Menschen halten Kirche für nicht mehr aktuell. iChurch hilft Kirchen und Organisationen dabei, die Möglichkeiten der Neuen Medien erfolgreich zu nutzen und sich zeitgemäß im Internet zu präsentieren.

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