Gesegnete Werbebanner

 Banner erstellen

Da Thomas euch ja im letzten Beitrag unsere neuen iChurch Banner vorgestellt hat, darf an dieser Stelle von mir natürlich das passende How-To nicht fehlen.

Fangen wir mit den Grundlagen an:

Als erstes muss man sich verständlicherweise für eine (oder mehrere Größen) entscheiden. Da Bannergrößen im Internet standardisiert sind, sollte man sich auch an eben diese Vorgaben halten. Eine gute Übersicht über die verfügbaren Formate haben wir natürlich direkt griffbereit.

Der nächste Schritt ist, sich zu überlegen, welche Informationen man auf dem Banner unterbringen möchte. Dabei sollte man beachten, dass durch die meistens geringe Größe entsprechend wenig Platz zur Verfügung steht und man sich auf das wesentliche konzentrieren sollte. Banner werden meistens nur sehr kurz wahrgenommen, auf viel Text sollte also verzichtet werden. Ein Logo, ein Eyecatcher und ein sehr sehr kurzer Text reichen vollkommen aus.

Banner gestalten:

Nachdem ihr euch überlegt habt, welche Informationen ihr auf dem Banner platzieren wollt, geht es natürlich mit der eigentlichen Gestaltung weiter. Wohin mit dem Logo? Wo platziere ich den Text – und wie groß? Animiere ich den Banner – wenn ja, wie? Welche Farben benutze ich? Fragen über Fragen, die wir beantworten wollen:

Das wichtigste ist, wie gesagt, dass der Banner wahrgenommen wird. Besucher einer Seite überfliegen diese einmal kurz und wenden ihren Blick dann dem eigentlichen Content zu, den sie suchen. In dieser kurzen Zeit sollte der Banner effektiv wahrgenommen werden – selbst wenn er nicht angeklickt wird sollte er zumindest im Gedächtnis bleiben (Besucher klicken ihn evtl. dann beim nächsten Mal an) und Interesse wecken.

Nur wie macht man das? Man braucht einen sogenannten Eyecatcher. Ein Grafik- oder Textelement, dass das Interesse des Besuchers weckt. Einmal aufmerksam geworden, schauen sich Besucher den Banner auch genauer an – lesen z. B. den Text (dran denken: nur kurz und knapp!). Wie dieser Eyecatcher im Endeffekt aussieht, hängt ganz vom Konzept des Banners ab. Das können knallige Farben sein, ein auffälliges Foto oder schrille Animationen (bitte hier auch den Absatz weiter unten beachten).

Generell gilt also: Möglichst wenig Elemente, möglichst groß platziert. Denn Sinn und Zweck eines Banners ist es, wahrgenommen zu werden. Das hat er sowieso schon schwer, auf einer Seite zwischen vielen Informationen – und dann noch als Werbebanner. Mit viel Text und Miniaturgrafiken erfüllt keine Banner seine Aufgaben.

Animierte Banner?

Klar sind Animationen auffällig. Wenn sie dezent und schön gemacht sind, zum Beispiel bei Flash Bannern. Generell gilt aber, dass man sie möglichst vermeiden sollte. Überall zappelnde Grafiken und schrille, ständig wechselnde Farben bewirken meistens das Gegenteil und veranlassen den Besucher den Banner nicht weiter zu beachten – auch weil diese animierten Bannergrafiken schnell mit unseriöses Gewinnspielen etc. in Verbindung gebracht werden. Die Werber aus dieser Schiene setzen nämlich sehr gerne auf blinkenden Rahmen, fliegende Sternchen usw. in ihren Bannern.

Gegen dezente Animationen ist aber eigentlich nichts einzuwenden, man sollte es sich nur genau überlegen. Wenn man es denn möchte, eignet sich z. B. der zwar alte, aber gute (und kostenlose) Microsoft GIF Animator dazu.

Zu guter Letzt

Ich hoffe euch mit diesem Beitrag eine kleine Hilfestellung gegeben zu haben, was das gestalten von Bannern angeht. Wenn von Eurer Seite noch Fragen sind, einfach einen Kommentar schreiben oder mich per Mail unter henning(punkt)franke(at)thoxan(punkt)com kontaktieren.

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Banner von iChurch zum Verlinken

Vielen Dank für Euer Interesse an iChurch! Ich erhalte regelmäßiges Feedback und sehe mit Freude, dass sich auch die Besucherzahlen über die letzten Wochen leicht, aber stetig erhöhen. Aufgrund einiger Anfragen, haben wir für iChurch einige Werbebanner erstellt, die wir anderen Webmastern und Interessierten zur Verfügung stellen möchten. Ihr könnt die fünf verschiedenen Banner mit diesem Link kostenfrei herunterladen (100 kb ZIP-Datei) und auf Eurer Website einbinden oder Euch die Vorlagen hier kopieren:

iChurch - Kirche geht Web 2.0 
120*90 (kleines Banner)

iChurch - Kirche geht Web 2.0
234*60 (Half-Size-Banner)

iChurch - Kirche geht Web 2.0
468*60 (Full-Size-Banner)

iChurch - Kirche geht Web 2.0   iChurch - Kirche geht Web 2.0
160*600 und 120*600 (Skyscraper)

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Jugendgruppen ein Zuhause bieten

Heute möchte ich Euch ein Projekt von Heinrich Schneider (mit Spitznamen „Enrico“) vorstellen, der mit seiner Jugend-Community youthweb.de u.a. die Möglichkeit bietet, Jugendgruppen einzutragen und miteinander zu vernetzen.

Youthweb

1. Enrico, bitte stell Dich zunächst kurz vor!

Mein Realname ist Heinrich Schneider, ich wohne in der Kleinstadt Nümbrecht (Nähe Köln), bin 22 Jahre alt und mache zur Zeit eine Ausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation. 2004 hab ich das Projekt youthweb.de ins Leben gerufen und programmiere und organisiere täglich an dieser Plattform für Jugendliche.

2. youthweb ist ein Projekt der Nümbrechter Jugend der Mennoniten Brüdergemeinde. Beschreib doch mal kurz, was hinter dieser Idee steckt!

Das Projekt ist aus unserer Jugendhomepage entstanden. 2001 ging unsere Infoseite über die Jugend Nümbrecht online und hat sich seit 2004 zu einer Community mit Mailboxfunktionen, Profilseite, eigenem Gästebuch etc. entwickelt. Viele der Administratoren kommen aus der Jugend Nümbrecht, aber mittlerweile sind es nur noch etwa zwanzig Prozent der Gesamtmitarbeiter. Bis 2006 wurde youthweb auch finanziell von der Jugend Nümbrecht getragen.

Das Ziel unserer „Jugendhomepage“ war – und ist es immer noch – zu zeigen, dass Christen ganz normal sind: Sie gehen chatten, sie üben ganz normale Berufe aus und machen auch ganz normale Sachen (davon zeugen die vielen Bilder im Jugendbereich).

3. Welche Features bietet Euer Portal und wie unterscheidet es sich von anderen Communities?

Unsere Community bietet ganz normale Features wie eine Profilseite (myPage), persönliche Bildergalerie (myGallery), eine Blogfunktion oder ein Gästebuch. Im Unterschied zu anderen Communities bieten wir außerdem einen kostenlosen Marktplatz (youthbay). Und das, was uns am meisten unterscheidet, ist die Möglichkeit, Jugendgruppen einzutragen bzw. auszuwählen (über 300 Jugendgruppen sind bereits bei uns vertreten). Sind Personen aus der eigenen Jugendgruppe online, sehen die Benutzer dies in ihrer persönlichen Onlinliste.

Ein weiterer Unterschied ist noch unsere Altersbeschränkung: Bei youthweb dürfen sich nur 16 bis 30-jährige anmelden. Jüngere oder Ältere werden automatisch aus der Community gelöscht. Damit möchten wir sicher stellen, dass es wirklich eine Community für Jugendliche ist und bleibt. Außerdem hat jeder User einen persönlichen Ansprechpartner, den er bei Fragen und Problemen gerne anschreiben kann.

4. Welche Funktionen im Bereich „Web 2.0“ gibt es bereits und was habt Ihr noch vor?

Eine unserer populärsten Web 2.0-Funktionen sind wohl das youthbay (ybay) und die Events. Jeder User kann ein Event eintragen und andere User können anklicken, ob sie „dabei“ sind. In der Praystation können User ihre Gebetsanliegen loswerden, User die gerne dafür beten möchten klicken die Schaltfläche „bete dafür“ an und abonnieren somit das Anliegen. Bei jedem Login erhalten Sie eine kurze Erinnerung, für was sie beten.

Spätestens im Oktober kommt die neue Version von youthweb heraus, die zwei neue Kategorien bietet: 

  1. youth
    Hier werden die einzelnen User Bildergalerien  von ihrer Jugendgruppe hochladen, Neuigkeiten über ihre Jugendgruppe schreiben können, Events eintragen etc.
  2. clubs
    Jeder VIP (Premium-Mitglied) kann einen Club eröffnen zu bestimmten Themen wie „Webdesign“, „Jugend Nümbrecht“ etc. Er ist automatisch der Club-Chef und hat die Aufgabe diesen Club zu verwalten und für Ordnung bei den Diskussionen zu sorgen.

5. Welche Vorteile bietet das Mitmach-Netz in Deinen Augen für die Kirche?

Kirchen sind auf ehrenamtliche Mitarbeiter angewiesen. Gottes Vorstellung ist, dass die Gemeinde als „Körper“ agiert, jeder trägt dazu bei, dass die Gemeinde läuft. Das gleiche passiert in einer Community. Ohne aktive User ist jede Community tot. In christlichen Communities kann jeder dem anderen in Glaubensfragen weierhelfen, man kann für einander beten, obwohl man sich nicht kennt. Man kann zusammen diskutieren, wie man „Kirche“ besser machen kann. Und man kann mit Hilfe von Communities Vorurteile bei Kirchendistanzierten abbauen. Hier dürfen Fragen ausgesprochen werden. Ein User bei youthweb fragte: „Meint ihr das wirklich ernst mit Kirche und so? Jeden Sonntag morgens? Was habt ihr davon?“

Die Wirtschaft hat die Wichtigkeit von Communities erkannt, ich hoffe das die Gemeinden diese tolle Chance auch demnächst stärker nutzen. Es gibt noch zu wenig gute Netze. Die meisten christlichen Communities sind klein und meistens von der Stange (Standard-Forensoftware). Da wollen wir eine Alternative bieten.

6. Was sind zur Zeit Eure Herausforderungen?

Zur Zeit arbeiten wir an der neuen Version und versuchen die anfallenden Verwaltungsaufgaben gut zu verteilen. Mitarbeier müssen geschult werden, neue eingearbeitet. 

7. Noch ein Wort zum Schluss?

Unser Ziel ist es, eine Community-Alternative  für christliche Jugendgruppen aufzubauen, in der Jugendliche ihre Vorurteile gegenüber anderen Christen abbauen und mit anderen Jugendlichen über ihren Glauben reden.

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iChurch

Konzentration aufs Kerngeschäft

Leider erst jetzt bin ich dazu gekommen, die Serie „Kirche und Marketing“ komplett zu lesen, die Simon de Vries im Frühjahr als Reaktion auf eine Kolumne in der Süddeutschen Zeitung verfasst hat. An dieser Stelle zunächst die Empfehlung, die sechs Teile der Serie komplett zu lesen, denn Simon hat das Thema wirklich umfassend und aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

Das fünfte Kapitel „Kirchliches Marketing – Chancen“ halte ich für besonders interessant in Verbindung zum iChurch-Weblog. Simon formuliert hier sechs Chancen für Marketing in Kirchengemeinden, die ich als Grundlage für eine eigene Reihe in Bezug auf „Kirche und Web 2.0“ übertragen möchte.

Die erste Chance des Marketings für Kirchengemeinden sieht Simon in der Konzentration aufs Kerngeschäft.

Wir müssen zunächst wissen, was wir wollen und wozu wir da sind. Im Marketing läuft dies unter Zielorientierung – wer nicht weiß, wo er hin will, braucht sich nicht wundern, wenn er nirgends ankommt. (…) Marketing hilft dann auch, sich von alten Hüten zu verabschieden – die Kirchen haben in den letzten Jahrzehnten vermehrt Leistungen angeboten, in denen sie gerade keine Kernkompetenz und keinen komparativen Vorteil haben, weil andere es besser können. Auch die Rede von der „corporate identity“ gehört in diesen Zusammenhang – Erkennbarkeit, Deutlichkeit und Gestaltgewinnung können helfen, die erkannte Mitte auch nach außen zu tragen.

Ich halte diesen Aspekt für jede Kirche oder Jugendgruppe, die eine Seite im Internet erstellen möchte oder bereits erstellt hat, für absolut ausschlaggebend. Der Sinn und Zweck einer Website muss klar erkennbar sein. Drei Punkte kann ich von Simons Aussagen ableiten:

  1. Eine Website zu gestalten, zu erstellen und zu pflegen bedeutet viel Zeit, Arbeit und Leidenschaft. Ungenügende Reaktionen, wenig besuchte Seiten oder unengagierte Mitstreiter, denen Webmaster ewig hinter Texten und Material hinterherlaufen müssen, führen schnell zu Frust und Aufgabe. Ich weiß, wovon ich spreche! Wenn eine Kirchengemeinde darüber nachdenkt, eine Website zu veröffentlichen, müssen das Ziel, die Kern-Funktionen sowie die Arbeitsaufteilung klar geregelt sein. Wer ziellos handelt, verschleißt ehrenamtliche Mitarbeiter (intern) und verscheucht die Besucher der Website (extern).
  2. Eine statische Web 1.0-Website, die optisch ansprechend gestaltet ist, inhaltlich auf dem aktuellsten Stand ist und sich gut bedienen lässt, halte ich für hundertmal besser, als eine Spielwiese für kreative Experimente 2.0. Bei aller Begeisterung für die neuen Funktionen des Internets, die bei iChurch ja im Vordergrund stehen, müssen diese Aspekte auch beherrscht sein, um optimalen Nutzen daraus zu ziehen. Deshalb biete ich eben auch Schulungen an, um sich mit den Theman vertraut zu machen und entscheiden zu können, ob etwa ein Blog, ein Podcast oder ein Videocast das richtige Mittel sind, um die Kirchen-Website aufzumöbeln.
  3. Einheitliches Erscheinungsbild, „Corporate Design / Identity“ – alles schwierige Wörter für eine eigentlich total einfache Sache. Nur wer sich professionell nach außen präsentiert, wird positiv wahrgenommen und baut Vertrauen auf. Das beginnt schon auf dem Schulhof, setzt sich im Business fort und ist doch auch in der Kirche nicht anders! Ein ansprechendes Logo, einheitliche Farben und Grafiken verschaffen eine Wiedererkennung und sind auch für die Identifikation der Schäfchen mit ihrer Kirche wichtig. Zu schade, dass trotz einheitlicher Gestaltung im Printbereich die meisten Gemeinde-Websites nur Standard-Templates verwenden und mit Homepage-Baukästen mühsam zusammengekleistert wurden. Wenn sich die Optik nicht auch online wiederfindet, war der viele Aufwand (siehe 1) meist umsonst.

Im nächsten Teil werde ich dann die zweite Chance aus Simons Artikel „Marketing verpflichtet zur Qualität“ aufgreifen. Über Eure Kommentare oder weitere Anregungen freue ich mich.

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Tipps & Tricks für Kirchen im Internet

Ich hatte ja eigentlich vor, selbst ein paar Tipps und Tricks bezüglich Kirchenseiten im Internet vorzustellen. Auf der Suche nach einigen Beispielen bin ich jedoch über das Internetangebot von Kirche & Internet gestolpert, die ich inhaltlich so gut finde, dass ich sie Euch vorstellen möchte.

Kirche & Internet

Auf der Seite gibt es zahlreiche Informationen rund um alle Themen, die für den Start ins Internet bzw. die Verbesserung des eigenen Web-Auftritts wichtig sind. Angefangen bei der Planung mit Informationen über Aufwand, Zielgruppe und Projekterstellung bis hin zu wissenswerten Informationen über Grafiken, HTML, CSS und natürlich der Veröffentlichung der Seite. Im Einzelnen bedeutet das:

  1. Wie bringe ich meine Kirchengemeinde ins Internet?
  2. Was kostet es eine Kirchengemeinde im Internet zu präsentieren?
  3. Wie groß ist der Zeitaufwand für eine gute Internetpräsentation?
  4. Welche Software wird dazu benötigt?
  5. Wie komme ich zu Grafiken und Fotos?
  6. Was soll überhaupt ins Internet?

Wer von Euch sich also schon mal eine oder mehrere dieser Fragen gestellt hat, findet bei Kirche & Internet eine hervorragende Anlaufstelle.

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Von Propheten und Bergen 2.0

Dass auch die Kirche im Web 2.0 angekommen ist, wird so langsam auch außerhalb der heiligen Hallen wahrgenommen. So schreibt die Süddeutsche Zeitung über „Pilgern im Web 2.0„, was Swantje von Conceptbakery zu einer längeren Stellungnahme über diese virtuell-spirituellen Geschehnisse veranlasst. Interessant finde ich vor allem folgende Aussage, die sie zum Schluss des Artikels trifft:

Zu beführchten bleibt (…), dass dieser online Boom in den Gemeinden, die Kirchen und Gottesdienste immer leerer werden lässt (…) Ja, und warum sich in die Bänke quetschen wenn man nun auch gemütlich neben dem Baum und vor dem Festmahl und der Bescherung an der „Christmette“ teilnehmen kann!?

Ist das Web 2.0 ein weiterer Grund für das Ausbleiben der Gottesdienstbesucher? Ersetzen Weblogs, Videocasts und Predigt-Podcasts die Teilnahme am Gemeindeleben? Für jeden, der sich der Kirche nur Tradition verpflichtet sieht, möglicherweise schon. Wer die Gemeinde aber vor allem als Gemeinschaft mit anderen versteht, in der er sich zu Hause fühlen und Glauben praktisch teilen und erleben kann, wird sich schwerlich mit einer virtuellen 2.0-Version zufrieden geben.

Ich gebe den beiden Artikeln recht: Web 2.0 ist ein Berg, der auch zum Prophet kommen kann. Aber kein Ersatz für die aktive Teilnahme am Gemeindeleben, sondern eine (sinnvolle) Ergänzung. Kirche darf sich nicht in die Berge zurückziehen, sondern muss „unter den Menschen“ sein, wenn Sie diese erreichen möchte. Das gilt auch für die User des Web 2.0.

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Ebook bringt Erfolg mit Neuen Medien

Ebook Blog-Karneval

Erfolgreich mit Neuen Medien“ war das Thema des 3. Business-Blog-Karnevals, der vom 22. April bis 11. Mai 2007 in meinem anderen Weblog „Neukunden-Magnet“ stattgefunden hat. Ich habe diese Woche das Ebook zum Blog-Karneval dort veröffentlicht, das ich auch für Interessierte mit kirchlichem Hintergrund für äußerst interessant halte und deshalb hier noch einmal verlinken möchte:

Weitere Infos und Download des 3MB-PDF-Dokuments

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Logos für Kirchen

Hallo, mein Name ist Henning Franke und ich mache zurzeit ein Jahrespraktikum mit anschließender Ausbildung als Mediengestalter in der Agentur Thoxan. Ich werde auch bei iChurch einige Artikel rund ums Thema Layout, Gestaltung und Webdesign schreiben. Bei Fragen oder Anregungen zu einem meiner Beiträge, schreibt einfach an Henning(Punkt)Franke(at)Thoxan(Punkt)com.

Wenn sich eine Kirche oder Gemeinde im Internet präsentiert, besteht der mit wichtigste Teil – das Logo – meist aus einem einfachen Foto oder Schriftzug. Das wirkt auf Außenstehende schnell lieblos und unprofessionell. Keiner erwartet hier ein ausgeklügeltes und bis ins Detail durchdachte Corporate Design, aber ein nettes, ansehnliches Logo sollte man auf jedenfall präsentieren können.

Um das ganze etwas besser zu verdeutlichen, hier ein Beispiel anhand einer beliebigen Kirche (gefunden in einer Bilddatenbank).

Kirchenlogo

Um aus diesem Foto der Kirche ein stilisiertes Kirchenlogo zu machen, habe ich zuerst grob die Umrisse des Gebäudes nachgezeichnet (Figur B). Dabei ist darauf zu achten, dass man besonders bei komplexeren Gebäuden nicht jedes Detail einbringt, sondern auf die markantesten Züge des Gebäudes achtet – so ist eine Wiedererkennung im späteren Logo gewährleistet und wir verhindern, dass zuviele Details das Logo „unsauber“ aussehen lassen.

Abschließend gibt man dem Ganzen noch etwas Farbe und – wenn man das denn möchte – deutet noch ein paar der Details an (Figur C). Aber bitte nicht zu viel.

Kirchenlogo 2

Das fertige Logo. Klassisch gehalten und sicherlich ein Blickfang auf jedem Briefbogen oder der eigenen Internetseite.

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Miteinander ins Gespräch kommen

Ins Gespräch kommen (Comic von Nikodemus.net)

Computerprobleme! Wer kennt sie nicht? – Aber neben den rein technischen Quälereien, die wir alle von Zeit zu Zeit erleben, vermissen viele auch, dass der Computer nicht mit einem spricht. Und so bietet das Web 2.0 einen weiteren großen Vorteil, da zahlreiche Funktionen ermöglichen, miteinander ins Gespräch zu kommen:

  • Kommentarfunktion in Weblogs
  • Spezielle Communities mit Accounts, Messenger-Funktionen und eigenen Pinnwänden
  • Networking-Plattformen wie XING, StudiVZ oder christliche Alternativen wie Christeens oder Jesus.de
  • Gästebücher, Chats und Foren (die es ja schon deutlich länger gibt)
  • Audio- und Videokommentare (noch ziemlich experimentell)

Leider sind viele Kirchen und Jugendgruppen noch immer eingleisig, was die Kommunikation betrifft. Inhalte werden veröffentlicht und können zwar passiv wahrgenommen, aber nicht aktiv kommentiert werden. Welche Vorteile seht Ihr in der direkten Kommunikation? Welche Möglichkeiten wünscht Ihr Euch, das Internet aktiver zu gestalten? Werdet selbst aktiv und schreibt einen Kommentar dazu!

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Ganz langsam in Weblogs einsteigen

Sorry, Jungs & Mädels: In der vergangenen Woche waren einfach keine neuen Beiträge drin: Mein Tag hat auch nur 24 Stunden. Ich sehe es gelassen, schließlich haben wir Sommer(loch) und da tut der eine oder andere Aussetzer nicht weh. Dennoch mögen sich viele, die mit dem Gedanken, ein Weblog für sich, Ihre Jugendgruppe oder ihre Kirchengemeinde zu eröffnen, Sorgen machen, ob sie überhaupt in der Lage sind, regelmäßig Beiträge zu schreiben.

PR-Experte und Business-Blogger Klaus Eck, der zum Thema Blogging ein sehr empfehlenswertes Buch geschrieben hat, hilft mit seinem Artikel „Investieren Sie Ihre Zeit ins Bloggen“ angehenden Bloggern, Ruhe zu bewahren:

Falls Sie davor zurückscheuen, gleich ein ganzes Weblog aufzumachen, dann denken Sie doch einfach über einige Alternativen nach, die weniger zeitaufwändig sind und Ihnen einen ersten Eindruck vom Mitmach-Web bzw. vom Bloggen vermitteln.

Diesen Ansatz finde ich genial! Wieso gleich ins kalte Wasser springen? Wer im Freibad ins kühle Nass geht, der wagt sich in der Regel ja auch Schritt für Schritt tiefer ins Wasser und springt nicht gleich rein (und auch solche Verrückten gibt es, aber dieser Artikel ist ja auch für die gemächlichen Gemüter geschrieben…). Klaus Eck gibt noch einige Beispiele, wie der „sanfte Einstieg“ ins Bloggen gelingen kann: 

  1. Kommentare in interessanten Blogs hinterlassen und aus den Reaktionen der Blogger Erfahrungen sammeln.
  2. Wiki-Beitrag schreiben und Veränderungen der Versionen beobachten.
  3. Als Gastblogger ein bis zweimal im Monat Beiträge in bekannten Blogs schreiben.
  4. Von bekannten Bloggern interviewen lassen.
  5. Andere Blogger persönlich kennen lernen und fragen, warum sie online publizieren.
  6. Social Bookmarks wie Mister-Wong ausprobieren und kommentieren Sie dabei Ihre Linkempfehlungen.
  7. Ein Blog für den engen Freundeskreis aufsetzen.
  8. Mit Corporate Blog im Intranet für eine kleine Zielgruppe starten.

Wer mit seiner Gemeinde oder Jugendgruppe noch mehr Möglichkeiten kennen lernen möchte, die einen langsamen Einstieg ins Web 2.0 ermöglichen, den möchte ich auf unsere Schulungen verweisen. Gerade die Einsteiger-Schulung ist eine gute Möglichkeit, sich unverbindlich übers Bloggen zu informieren und dann zu entscheiden, ob es Schritt für Schritt tiefer in die Materie gehen soll.

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Kirche 2.0

Immer mehr Menschen halten Kirche für nicht mehr aktuell. Ich bin Thomas Kilian, Leiter der Werbeagentur Thoxan in Ostwestfalen. Durch mein kirchliches Engagement weiß ich, wie wichtig es für eine Gemeinde ist, mit der Zeit zu gehen.

Thomas Kilian

Deshalb habe ich das iChurch-Projekt gestartet. Ich möchte Kirchen und Organisationen dabei helfen, die Möglichkeiten der Neuen Medien erfolgreich zu nutzen.

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iChurch - Kirche geht Web 2.0

"Kirche geht Web 2.0" - mit iChurch ist es möglich! Immer mehr Menschen halten Kirche für nicht mehr aktuell. iChurch hilft Kirchen und Organisationen dabei, die Möglichkeiten der Neuen Medien erfolgreich zu nutzen und sich zeitgemäß im Internet zu präsentieren.

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