Basics Bibelkurs wird multimedial

Ein tolles Angebot haben Marcus Jelinek und seine Mitstreiter da für alle entwickelt, die ganz neu die Bibel entdecken wollen. Ich habe ihm ein paar Fragen zum Basics Bibelkurs gestellt, der seit einigen Monaten als Videoserie erhältlich ist. Doch erstmal ein kurzer, multimedialer Einblick:

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Marcus, Euer Projekt „Basics Bibelkurs“ ist jetzt als Videoserie erschienen – worum geht es da genau?

Wir haben bisher sechs Folgen fertiggestellt, in denen jeweils ca. 25 Minuten lang ein Bibeltext besprochen wird. Dabei kommen verschiedene Leute zu Wort: Theologen, Studenten und „normale Angestellte“. Unter anderem ist auch Lothar Kosse dabei. Alle erzählen in kurzen Sequenzen, was sie mit dem jeweiligen Bibeltext – z.B. Johannes 3,16 verbinden. Dazu kommen dann ein paar Hintergrundinfos der Uni-Professoren und ein etwas längerer Part von Pastor Alberto Mambranca. Jede Folge hat zwar eine Überschrift, beispielsweise „Jesus Christus“, „Zukunft“ oder „Heiliger Geist“, aber wir sind weniger thematisch, sondern eben bibeltext-zentriert an die Sache herangegangen. Und meistens ist es uns auch gelungen, die gesamte Sendung auf diesen einen Bibelabschnitt zuzuschneiden.

Wie aufwändig war es, die Videos zu erstellen und wie ging das genau vonstatten?

Die Idee, eine „Bibelstudienreihe“ auf den Bildschirm zu bringen, ist schon zwei Jahre alt. Vor gut einem Jahr begannen dann die konkreten Planungsarbeiten und im Mai 2011 haben wir dann gedreht. Ich habe mich als Redakteur hauptsächlich um die Organisation und die Inhalte gekümmert und Alexander Eisfeld (Kunststudent in München) hat den technischen Teil bis hin zum Schnitt übernommen. Im Vorfeld haben wir gemeinsam überlegt, welche Personen wir für welchen Bibeltext vor die Kamera holen und wie man die Folgen strukturieren könnte. Dabei haben wir uns etwas mehr Arbeit gemacht, als vielleicht notwendig gewesen wäre. Denn – ähnlich wie bei guten qualitativen Interviews – haben wir die Richtung der einzelnen Aussagen nicht vorgegeben. Die Professoren und Laien sollten „einfach mal erzählen“. Dadurch haben wir authentisches – aber eben auch recht viel – Material zusammenbekommen, was wir am Ende wieder zusammenfügen mussten. Aber für mich hat es auch den Reiz des Projekts ausgemacht. Nichts war inhaltlich durchgestylt. Umso erstaunlicher, wie am Ende (fast) alles zusammenpasste.

Ihr habt die Clips als DVD und auch bei sevenload veröffentlicht – warum?

Weil unsere höchste Priorität von Anfang an war, dass möglichst viele Menschen über die Bibeltexte zum Nachdenken und ins Gespräch kommen. Einige kaufen lieber DVDs für die Gemeinde oder den Hauskreis, andere sind es gewöhnt, Videos im Internet zu sehen. Beide Zielgruppen wollten wir erreichen. Unser Executive Producer Christian Badorrek hat diese Idee maßgeblich vorangetrieben. Er ist in der Abteilung Gemeindeaufbau einer Freikirche als Pastor tätig und hat schließlich für den finanziellen Rahmen gesorgt, dass das Projekt so laufen konnte.

Wie nutzt Ihr das Internet, um auf den Basics Bibelkurs hinzuweisen?

Wir haben eine Website, basierend auf WordPress, und eine Facebook-Seite. Mit dem Stichwort „Bibelkurs“ stehen wir bei Suchmaschinen hoch im Kurs. Dazu kommen unsere Trailer und Videos bei Sevenload, Youtube und Vimeo. Auch darüber haben wir einige Klicks. Wir wollen so im Gespräch mit den Nutzern und Zuschauern bleiben – unser Kerngeschäft ist aber weiterhin der Face to Face-Kontakt: wir wollen Material zur Verfügung stellen, damit Menschen miteinander über die Bibel und den christlichen Glauben ins Gespräch kommen.

Welche weiteren Schritte sind noch geplant?

Im Moment wird ausgelotet, ob im nächsten Jahr weitere Video-Folgen gedreht werden sollen. Möglichst großes Feedback – seien es Klicks bei Sevenload oder DVD-Bestellungen – würden die Entscheidung natürlich vereinfachen. Ab Januar werden die sechs Folgen von „Basics der Bibel – Dem Text auf der Spur“ auch in voller Länge auf dem Hope Channel (zu empfangen über Satellit, viele Kabelnetze und Internet-Livestream) laufen. Mal sehen, wie da die Resonanzen sein werden. Das Printmaterial für den Basics-Bibelkurs bringen wir in wenigen Wochen übrigens in der zweiten Auflage heraus – die erste Auflage ist komplett vergriffen. Das freut uns sehr, schließlich bedeutet es, dass Menschen die Bibel studieren!

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5 Faktoren, wie Kirchen das Web 2.0 richtig nutzen

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Auf der Evangelischen Internetplattform „geistreich.de“ habe ich einen Artikel zur richtigen Nutzung des Mitmach-Webs veröffentlicht.

„Wer die Funktionen des Web 2.0 für die kirchliche Öffentlichkeitsarbeit nutzen möchte, braucht deshalb Orientierung. „Medienkompetenz“ ist nicht nur wichtig für Kinder und Jugendliche, sondern in Zeiten von Facebook und Twitter auch für Pastoren, Gemeindeleiter und kirchliche Webmaster. Websites wie iChurch, Netzinkulturation oder FrischFischen bieten hier erste Informationen zum Umgang mit dem Web 2.0. Im Frühjahr dieses Jahres gab es zwei Konferenzen („BarCamps“) zu diesem Thema in Berlin und Frankfurt – auf allen kirchlichen Kanälen ist das Mitmach-Web angekommen. Zumindest scheint es so – doch wie lassen sich die Funktionen des Web 2.0 richtig nutzen?“

Zusammengefasst geht es um:

  • Qualität in Inhalt und Optik
  • Relevanz für den Alltag
  • Dialog wirklich wollen
  • Offenheit für Gäste und Besucher
  • Trends setzen, anstatt ihnen hinterherzulaufen

Mit dabei sind Beispiele der Evangelischen Jungen Gemeinde Karow, der Internetplattform „Wie kann ich beten?“ und der Hilfsorganisation ADRA. Schaut doch einfach mal rein. Übrigens lohnt es sich, einen längeren Blick auf geistreich zu werfen – hier sind mittlerweile über 1000 Personen angemeldet, die Artikel zu zahlreichen Themen geschrieben haben. Das Thema „Kirche und Internet / Web 2.0“ ist noch etwas schwach auf der Brust. Vielleicht hast Du ja auch Lust, Dich am virtuellen Geschehen zu beteiligen?

Bildquelle: YinYang – iStockphoto.com

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Lipdub (Churchdub) der Brenzkirche aus Weil der Stadt

Ein tolles Projekt hat die Evangelische Brenzkirche aus Weil der Stadt (so heißt die Stadt wirklich, liegt in der Nähe von Stuttgart) auf die Beine gestellt: Die ganze Gemeinde hat bei einem Lipdub – oder besser gesagt – bei einem Churchdub mitgemacht. Ihr werdet vielleicht fragen, was ein Churchdub ist? Die Idee ist ganz einfach:

Als Lipdub wird ein Musik-Videos bezeichnet, in denen Personen lippensynchron (lip synching) zu einem eingespielten Audio (audio dubbing) agieren. Mit der Zeit wurden Arrangements und Qualität immer aufwändiger. Die höchste Kunst besteht darin, den gesamten Film ohne Schnitte (single unedited shot) zu führen, von Person zu Person, von Raum zu Raum.
(Quelle: E-Learning-Blog der Universität Leipzig, besten Dank für die Definition!)

EIn bekanntes Beispiel ist das University Lipdub, das bereits in vielen Weblogs verlinkt und bei Youtube mittlerweile fast 100.000 Mal abgerufen wurde. Nun hat die Evangelische Brenzkirche also nachgelegt und ist auf dem besten Weg, im kirchlichen Bereich für ähnliche Furore zu sorgen:

[youtube zzI5o6UI0po]

>> Youtube-Video | >> Vimeo-Video

Ich muss wirklich sagen: Respekt – ganz großes Kino! Bin absolut begeistert!

Eure Gemeinde wirkt in diesem Lipdub / Churchdub total lebendig, frisch und positiv. Dieses Video ist eine absolut eindrucksvolle Empfehlung und wird Euch (hoffentlich) viel Aufmerksamkeit und Besucher bescheren. Ganz furchtbar schade finde ich allerdings, dass Eure Website diesen frischen Wind noch nicht transportiert – aber vielleicht seid Ihr da ja auch schon ebenso dynamisch dran, wie an Eurem Musikvideo. Bin gespannt, welche Rückmeldungen Ihr erhaltet und berichte gerne in einigen Monaten noch mal darüber, was das Video für Euch bewirkt hat. Also: Meldet Euch!

Und für alle anderen gilt: Nachmachen ist angesagt – wäre doch sicher auch ein tolles Projekt für Eure Gemeinde, Jugendgruppe, Konfirmanden … – freue mich auf weitere Churchdubs!

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12. Mai 2009: Kommunikation im Web 2.0

Veranstaltungshinweis für Dienstag, 12. Mai 2009 im Präsent in Bielefeld:

Oft genug gerät das Web 2.0 ins Fadenkreuz der Medien. Sie stigmatisieren das Medium als einen Ort der rauen Umgangsformen, der zur Vereinsamung des Individuums führt, da dieses aufgrund des ständigen Surfens keinen gesellschaftlichen Umgang mehr pflegt.

Auf der anderen Seite euphorisieren so manche Dienstleistungsanbieter die neuen Möglichkeiten und Chancen für kreative Köpfe: Ihres Erachtens schule sich die Medienkompetenz durch die häufige Nutzung, was schließlich auch Karrierechancen fördere, da heute fast jede Arbeit Computerkenntnisse voraussetzt.

In dem Vortrag sollen beide Positionen gegenübergestellt und näher beleuchtet werden. Dazu werden zunächst die Formen der Kommunikation im Web 2.0 erläutert. Anschließend soll hinterfragt werden, welche neuen Möglichkeiten der Kommunikation das Web 2.0 bietet und wie diese genutzt werden. Ein kurzer Einblick in den wissenschaftlichen Forschungsstand soll mögliche Stellungnahmen von Institutionen mit gesellschaftlicher Verantwortung – beispielsweise Schulen und Kirchen – kontrastieren.
Dies und natürlich auch individuelle Frage können in der abschließenden Diskussion thematisiert werden.

» Weitere Infos und Anmeldung.

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Vortrag: Kirche und Gemeinde im Zeitalter von Web 2.0

Sehr gefreut habe ich mich über eine Initiative und Einladung von Peter Unruh, einen Vortrag über „Kirche und Gemeinde im Zeitalter von Web 2.0“ zu halten. Dieser findet am 27. Januar um 19 Uhr in Bielefeld statt (Präsent – Wittekindstraße 42), der Eintritt ist frei.

Peter schreibt:

„Im Jahr 2009 haben wir uns das Ziel gesetzt, mehrere kleinere Events zu organisieren, die sich speziell an die Zielgruppe der Kreativen (z. B. Designer, Fotografen, Programmierer usw.) aus Kirchen und Gemeinden richten. Verschiedene Veranstaltungen wie Workshops, Vorträge und einfache Treffen sollen dazu dienen, dass man sich gemeinsam über diverse Themen austauscht und voneinander lernen kann. Mehr über uns erfahrt ihr auf unserer Webseite.“

Ich darf mit meinem Vortrag und anschließender Diskussion also den Auftakt einer Serie von Events zu diesem Themenbereich machen, worüber ich mich sehr freue. Und darum gehts:

Keine Kirche, kein Verein, keine Gemeinde kann es sich heute (eigentlich) noch leisten, sich im Internet nicht zu präsentieren. Zu groß sind die Vorteile: Aktuelle Informationen, leichte Vernetzung, günstige Werbemöglichkeiten und manches mehr. Und doch gibt es noch immer viele „weiße Flecken“ oder langweilige – und schlimmstenfalls veraltete – Seiten im Web. Dabei ist es für Gemeinden und Vereine weder schwierig noch teuer, einen ansprechenden Webauftritt zu unterhalten.

Weitere Informationen und Anmeldung gibt es bei Amiando…

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WebFish 2009 – Fischen im Netz

Wer möchte nicht, dass seine Arbeit prämiert wird? Du hast viel Zeit, Arbeit und sicher auch eine Menge Spaß in den Aufbau Deiner Website gesteckt. Wenn Du davon überzeugt bist, dass Deine Website zu einem Highlight im „World Wide Web“ geworden ist, kannst Du Dich ab September 6. Oktober wieder für den Webfish bewerben.

Der WebFish ist längst zu einer begehrten Trophäe geworden, die die Evangelische Kirche Deutschland (EKD) und das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) für die besten christlichen Internetangebote in deutscher oder englischer Sprache verleihen.

Bereits seit zehn Jahren trägt die Evangelische Kirche mit ihrem WebFish-Award dazu bei, dass originelle, frische und kreative Webprojekte vorgestellt und die Besten auch honoriert werden. Verliehen wird der WebFish in Gold (1.500 Euro), in Silber (1.000 Euro) und in Bronze (500 Euro).

2008 haben vor allem das Evangelische Jugendportal youngspiriX (WebFish 2008 in Gold), der St.-Paulus-Dom Münster (Webfish 2008 Silber) und der Evangelische Kirchenbezirk Tübingen (Webfish 2008 Bronze) mit ihren Online-Präsentationen überzeugt.

Wenn Du der Meinung bist, dass Deine Seite auch durch Originalität und Kreativität überzeugt, dann bewirb dich doch einfach zum WebFish 2009!

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Kirche 2.0

Immer mehr Menschen halten Kirche für nicht mehr aktuell. Ich bin Thomas Kilian, Leiter der Werbeagentur Thoxan in Ostwestfalen. Durch mein kirchliches Engagement weiß ich, wie wichtig es für eine Gemeinde ist, mit der Zeit zu gehen.

Thomas Kilian

Deshalb habe ich das iChurch-Projekt gestartet. Ich möchte Kirchen und Organisationen dabei helfen, die Möglichkeiten der Neuen Medien erfolgreich zu nutzen.

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iChurch - Kirche geht Web 2.0

"Kirche geht Web 2.0" - mit iChurch ist es möglich! Immer mehr Menschen halten Kirche für nicht mehr aktuell. iChurch hilft Kirchen und Organisationen dabei, die Möglichkeiten der Neuen Medien erfolgreich zu nutzen und sich zeitgemäß im Internet zu präsentieren.

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