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Zweiter Teil meiner Blogserie „Kirchengemeinden ins Netz!

Blogserie: Kirchengemeinden ins Netz!

Wenn Ihr auf die Einzigartigkeit Eurer Gemeinde aufmerksam machen möchtet und auch andere Menschen für Gemeindearbeit und Glauben interessieren wollt, dann „vernetzt“ sie doch einfach im Internet. Dort habt Ihr unzählige Möglichkeiten, die Mitarbeiter und auch Institutionen online zu präsentieren, außerdem werden dadurch die Kommunikation und Zusammenarbeit der Mitarbeiter erleichtert. Das schafft Vertrauen und stärkt die Beziehung zwischen den Menschen.

Wie wäre es etwa mit einem virtuellen Spaziergang durch Eure Gemeinde? Oder lasst die Mitarbeiter ein paar Sätze zur eigenen Person in einem Videocast sprechen, um sich so der Gemeinschaft vorzustellen? Besonders spannend ist ein solches Angebot für Zugezogene oder Fremde, die sich anfangs oftmals fremd und orientierungslos fühlen. Gemeindearbeit im Netz kann zwar die Arbeit vor Ort nicht ersetzen, aber beides kann sich sinnvoll ergänzen, wenn man den Schritt wagt.

Denkt nur mal daran, welche Chancen vergeben werden, wenn Ihr Euch den Neuen Medien verschließt. Gemeindemitgliedern können Informationen zur Verfügung gestellt werden, an die sie sonst vielleicht nur mit Mühen gelangen würden. Bietet diese Informationen doch einfach kostengünstig, aktuell und unkompliziert im Internet an. Arbeitsmaterialien für die nächste Jugendveranstaltung oder notwendige Vorlagen sind einfach und schnell zugänglich zu machen. Für die Gemeindearbeit, Kirchenfeste, Gottesdienste oder ähnliches ergeben sich durch den interaktiven Austausch im Netz möglicherweise auch neue Ideen für deren Aufbau und Gestaltung. Interessierte Mitmenschen erhalten so eine weitere Möglichkeit aktiv am Gemeindeleben teilzuhaben und nicht nur passiv dabei zu sein. Sie fühlen sich dadurch anerkannt und zugehörig und scheuen dann auch nicht davor zurück, Eigeninitiative zu zeigen.

Die stetig wachsende Zahl der Online-Nutzer deutet darauf hin, dass beispielsweise der monatlich erscheinende Gemeindebrief durchaus auch im Netz gelesen würde. Neben dem Service sind damit auch geringere Kosten verbunden. Eine weitere Idee wäre die Einrichtung einer Börse für ehrenamtliche Tätigkeiten. Jeder hatte doch sicherlich schon mal den Gedanken seine Zeit sinnvoll nutzen zu wollen, doch in dem Moment wollte der rettende Gedanke einfach nicht kommen:

  • Wo kann ich mich sinnvoll einbringen?
  • Wie fange ich das an?
  • Wen kann ich fragen?

Auf diese Weise können sich Kooperationen innerhalb der Gemeinde ergeben, die sonst nie zustande gekommen wären.

Diese Liste ließe sich beliebig erweitern. In den noch folgenden drei Beiträgen gebe ich weitere Anregungen, wie attraktive Angebote für verschiedene Zielgruppen in Eurer Glaubensgemeinschaft aussehen können.

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Immer mehr Menschen halten Kirche für nicht mehr aktuell. Ich bin Thomas Kilian, Leiter der Werbeagentur Thoxan in Ostwestfalen. Durch mein kirchliches Engagement weiß ich, wie wichtig es für eine Gemeinde ist, mit der Zeit zu gehen.

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Deshalb habe ich das iChurch-Projekt gestartet. Ich möchte Kirchen und Organisationen dabei helfen, die Möglichkeiten der Neuen Medien erfolgreich zu nutzen.

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