Passend zum Interview mit PR-Berater Thomas Brand zeige ich Euch hier mal zwei Ansichten eines Schaukastens am Mühlheimer Bahnhof, die mir Marcus Jelinek vor einigen Tagen gemailt hat.

Mal ganz davon abgesehen, dass auch der Kulturkalender der Stadt Mühlheim sowie das “Ambulatorium” hier nicht gerade glänzen, möchte man bei der lieblosen Gestaltung des Infokastens nur beschämt weggucken. “So ein Elend!” – Da kann ich nur den Kopf schütteln. Ein zerknittertes Plakat vom “Mitmach-Konzert”, ein Kalender mit Zugvögeln vom Januar (es war bereits Februar, als die Aufnahmen entstanden) und ein kitschiges “Jesus Christus spricht: ich lebe….”-Plakat mit Regenbogen und Wasserfall sind das Aushängeschild für die Mühlheimer Kirchen am städtischen Bahnhof?

Kein Wunder, dass in vielen Kirchen bald das Licht ausgeht. Und vielfach sieht es im Internet, dem “Online-Schaukasten” ja nicht besser aus. Zerknitterte Layouts, lieblos reingeklatschte Informationen, veraltete “News” (gibt es eigentlich das Wort “Olds”?) und kitschige Bildchen animierte Grafiken laden nicht gerade zum Verweilen ein. Es muss ja nicht immer Hochglanz sein, aber ein wenig Mühe kann doch nicht schaden, wenn es um die beste Nachricht der Welt geht, oder?
Na immerhin haben sie wenigstens einen Schaukasten am Hauptbahnhof
Ich würde auch sagen: Immerhin! Manche Gemeinden gehen noch nicht einmal diesen Schritt!
Aber wenn man doch schon so eine Möglichkeit bekommen hat, dann könnte man doch wesentlich mehr rausholen! Gerade, weil die “Konkurrenz” recht einfach “zu schlagen” wäre!
Aber die Ambergrain-Viisitenkarte hängt optimal im Schaukasten;-)
WTF is denn mühlheim? ;-p
Auf dem Schaukasten stehts: Stadt Mülheim an der Ruhr
man schaue und staune
Es ist sogar heutzutage möglich, in Zeiten von Web2.0 immer wichtiger auch an nichtfreakweb2twitteriphonegeeks zu denken. Daher – ein Schaukasten kann sehr wohl den Weg zu Gott vorbereiteten – und sogar manchmal eine wichtige Entscheidung für das Wahre Leben sein. Aber wenn das (der Kasten) nicht aktuell gehalten wird, ist dann der Zweck und Sinn leider daneben geraten…
Schade, off- und online Medien können sich wunderbar ergänzen.
